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Die Endrunde der 23. Fußball-Weltmeisterschaft (englisch FIFA World Cup, spanisch Copa Mundial de la FIFA) soll vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 in Kanada, Mexiko

Fußball-Weltmeisterschaft 2026

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Dieser Artikel beschreibt ein geplantes Ereignis. Einige der Informationen können sich daher noch ändern.

Die Endrunde der 23. Fußball-Weltmeisterschaft (englisch FIFA World Cup, spanisch Copa Mundial de la FIFA) soll vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 in Kanada, Mexiko und den USA ausgetragen werden. Die veranstaltenden Staaten wurden am 13. Juni 2018 auf dem FIFA-Kongress in Moskau gewählt.

FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026
2026 FIFA World Cup
Anzahl Nationen 48 (von 211 Bewerbern)
Austragungsort Kanada Kanada
Mexiko Mexiko
Vereinigte Staaten USA
Eröffnungsspiel 11. Juni 2026 (Mexiko-Stadt)
Endspiel 19. Juli 2026 (East Rutherford)
Spiele 104
← WM 2022
WM 2030 →

Inhaltsverzeichnis

Bewerbungsverfahren und Vergabe

→ Hauptartikel: Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2026

Der Kongress der FIFA legte während seiner Sitzung in Bahrain am 11. Mai 2017 fest, dass das Interesse an der Ausrichtung bis zum 11. August 2017 hinterlegt werden müsse. Eine vorzeitige Vergabe an die bis dahin einzige Bewerbung (Kanada, Mexiko und Vereinigte Staaten) wurde abgelehnt. Bis zum Stichtag erklärte auch Marokko sein Interesse an der WM-Ausrichtung. Bis März 2018 mussten die vollständigen Bewerbungsunterlagen eingereicht werden. Diese wurden von der FIFA geprüft. Aufgrund des resultierenden Prüfberichts entschied der FIFA-Rat, beide Bewerbungen dem FIFA-Kongress zur Entscheidung vorzulegen, der erstmals anstelle des inzwischen aufgelösten FIFA-Exekutivkomitees über den Austragungsort abstimmen sollte. Bei dieser Abstimmung hatte jeder der 207 Verbände eine Stimme.

Mitglieder des asiatischen und des europäischen Verbandes durften sich nach den derzeitigen FIFA-Regularien nicht bewerben, weil die Weltmeisterschaft 2022 in Katar und die WM 2018 in Russland ausgetragen wurde und sich die Konföderationen der FIFA als Ausrichter abwechseln sollen. Erstmals spielte für die Vergabe die Menschenrechtslage in den Bewerberstaaten eine Rolle.

Als Gastgeber der WM 2026 wurden von der FIFA am 13. Juni 2018 – dem Vortag des Eröffnungsspiels der WM 2018 – Kanada neben Mexiko und den Vereinigten Staaten („United 2026“) bekannt gegeben. Sie setzten sich in der Wahl mit 134:65 Stimmen – bei drei Enthaltungen – gegen Marokko durch.

Reform des Spielmodus

FIFA-Präsident Gianni Infantino warb mit einer geplanten Aufstockung auf 40 teilnehmende Nationen erfolgreich um Stimmen kleinerer nichteuropäischer Staaten für seine Wahl am 26. Februar 2016. Die europäischen Fußballverbände waren dagegen.

Am 10. Januar 2017 beschloss die FIFA, dass nun 48 Staaten in 16 Dreier-Gruppen hätten teilnehmen sollen. Die Zahl der Vorrundenspiele wäre damit gleich geblieben, da bei doppelt so vielen Gruppen jede Gruppe nur halb so viele Spiele gehabt hätte – drei statt sechs. Im K.-o.-System wäre erstmals ein Sechzehntelfinale hinzugekommen; damit hätte sich die Anzahl der Spiele in der K.-o.-Phase verdoppelt, und insgesamt wären 80 statt 64 Begegnungen ausgetragen worden.

Während der Fußball-WM in Katar im Dezember 2022 berichteten mehrere Medien, dass dieser Spielmodus wegen der Gefahr von Spielabsprachen auch intern umstritten war, weswegen man sich eine weitere Reform vorbehielt. Denkbar, so der FIFA-Chef für globale Fußballentwicklung Arsène Wenger und Präsident Gianni Infantino, sei auch eine Austragung in 12 Gruppen mit je vier Mannschaften, von denen sich die Gruppenersten und -zweiten sowie acht Gruppendritte für die Runde der letzten 32 qualifizieren. Eine weitere Variante sähe vor, dass die 48 Mannschaften zwei Vorrunden mit je 24 Teams – ebenfalls in Vierergruppen – ausspielen und sich die Sieger der beiden Hälften des Turnierbaums im Finale gegenüberstünden. Da die beiden Hälften hier bereits nach der Auslosung feststünden, wäre es nicht mehr möglich, durch eine taktische Niederlage im letzten Gruppenspiel in die vermeintlich leichtere Turnierhälfte zu kommen.

In beiden Varianten mit Vierergruppen würden 104 Partien ausgetragen werden und die Zahl der Spiele einer Mannschaft bis zum Finale von sieben auf acht steigen. Dabei rechnete die FIFA mit erheblich höheren Einnahmen, auch müsse das Turnier wohl um mindestens eine Woche verlängert werden.

Am 14. März 2023 wurde auf dem 73. FIFA-Kongress in Kigali die Aufstockung der Spiele auf insgesamt 104 Partien beschlossen. Der Modus sieht zunächst eine Gruppenphase mit 12 Vierer-Gruppen vor; das Turnier soll ca. sechs Wochen dauern.

Spielorte

Die Entscheidung über die 16 Austragungsorte fiel am 16. Juni 2022. Am 4. Februar 2024 gab die FIFA in einer Liveshow in Miami bekannt, dass die Weltmeisterschaft am 11. Juni 2026 im Aztekenstadion im Stadtteil Coyoacán der mexikanischen Hauptstadt Mexiko-Stadt mit der mexikanischen Fußballnationalmannschaft eröffnet wird; für das Endspiel am 19. Juli wurde das MetLife Stadium im US-amerikanischen East Rutherford (New Jersey) ausgewählt. Die meisten der insgesamt 104 Spiele, nämlich neun Partien der Endrunde werden im ebenfalls US-amerikanischen AT&T Stadium in Arlington (Texas) ausgetragen. Während des Turniers tragen die Stadien geänderte Namen ohne Sponsorenbezug.

Kanada

 
Fußball-Weltmeisterschaft 2026 (Kanada)
 
Vancouver
 
Toronto
Austragungsorte in Kanada
Ort Stadion
(FIFA-Bezeichnung)
Kapazität Anzahl der Spiele Bild
Toronto BMO Field
(Toronto-Stadion)
45.000 5 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
 
Vancouver BC Place Stadium
(Vancouver-Stadion)
54.000 5 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
1 Achtelfinale
 

USA

 
Fußball-Weltmeisterschaft 2026 (USA 48)
 
Arlington
 
Atlanta
 
East Rutherford
 
Foxborough
 
Houston
 
Inglewood
 
Kansas City
 
Miami Gardens
 
Philadelphia
 
Santa Clara
 
Seattle
Austragungsorte in den USA
Ort
(FIFA-Bezeichnung)
Stadion
(FIFA-Bezeichnung)
Kapazität Anzahl der Spiele Bild
Arlington
(Dallas)
AT&T Stadium
(Dallas-Stadion)
94.000 5 Gruppenspiele
2 Sechzehntelfinale
1 Achtelfinale
1 Halbfinale
 
Atlanta Mercedes-Benz Stadium
(Atlanta-Stadion)
75.000 5 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
1 Achtelfinale
1 Halbfinale
 
East Rutherford
(New York / New Jersey)
MetLife Stadium
(New-York-New-Jersey-Stadion)
82.500 5 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
1 Achtelfinale
Finale
 
Foxborough
(Boston)
Gillette Stadium
(Boston-Stadion)
65.000 5 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
1 Viertelfinale
 
Houston NRG Stadium
(Houston-Stadion)
72.000 5 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
1 Achtelfinale
 
Inglewood
(Los Angeles)
SoFi Stadium
(Los-Angeles-Stadion)
70.000 5 Gruppenspiele
2 Sechzehntelfinale
1 Viertelfinale
 
Kansas City Arrowhead Stadium
(Kansas-City-Stadion)
73.000 4 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
1 Viertelfinale
 
Miami Gardens
(Miami)
Hard Rock Stadium
(Miami-Stadion)
65.000 4 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
1 Viertelfinale
Spiel um Platz 3
 
Philadelphia Lincoln Financial Field
(Philadelphia-Stadion)
69.000 5 Gruppenspiele
1 Achtelfinale
 
Santa Clara
(San Francisco Bay Area)
Levi’s Stadium
(San-Francisco-Bay-Area-Stadion)
71.000 5 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
 
Seattle Lumen Field
(Seattle-Stadion)
69.000 4 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
1 Achtelfinale
 

Mexiko

 
Fußball-Weltmeisterschaft 2026 (Mexiko)
 
Guadalupe
 
Mexiko-Stadt
 
Zapopan
Austragungsorte in Mexiko
Ort
(FIFA-Bezeichnung)
Stadion
(FIFA-Bezeichnung)
Kapazität Anzahl der Spiele Bild
Guadalupe
(Monterrey)
Estadio BBVA
Monterrey-Stadion
53.500 3 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
 
Mexiko-Stadt Aztekenstadion
(Mexiko-Stadt-Stadion)
83.000 3 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
1 Achtelfinale
 
Zapopan
(Guadalajara)
Estadio Akron
(Guadalajara-Stadion)
48.000 4 Gruppenspiele  

Qualifikation und Teilnehmer

Überblick

 
  • Qualifiziert
  • Kann sich noch qualifizieren
  • Nicht qualifiziert
  • Zurückgezogen (Eritrea) bzw. ausgeschlossen (Russland)
  • Kein FIFA-Mitglied
  • → Hauptartikel: Fußball-Weltmeisterschaft 2026/Qualifikation

    Die Startplätze für die Endrunde werden wie folgt vergeben:

    • Europa: 16 Startplätze (+ 3 gegenüber 2022)
    • Afrika: 9 Plätze (+ 4)
    • Asien (einschl. Australien): 8 Plätze (+ 3,5)
    • Südamerika: 6 Plätze (+ 1,5)
    • Nord- und Mittelamerika, Karibik: 6 Plätze (+ 2,5)
    • Ozeanien: 1 Platz (+ 0,5)

    Zwei weitere Startplätze werden bei einem Play-off-Turnier unter sechs Ländern ausgespielt. Jede Konföderation (außer der UEFA) entsendet dazu einen Teilnehmer, die ausrichtende CONCACAF stellt zwei Starter.

    Am 14. Februar 2023 entschied das Council der FIFA in Zürich, dass die Gastgeber automatisch qualifiziert sind. Damit waren bereits drei der sechs direkten Plätze der CONCACAF vergeben.

    Wegen des russischen Überfalls auf die Ukraine wurde die russische Mannschaft 2022 von allen FIFA-Wettbewerben ausgeschlossen. Eritrea zog seine Teilnahme an den Qualifikationsspielen noch vor dem Start des ersten Spiels wieder zurück aus Angst, Spieler oder andere Teammitglieder könnten bei Auswärtsspielen in anderen Staaten politisches Asyl beantragen. Im Februar 2025 wurden im laufenden Qualifikationswettbewerb mit Pakistan und der Republik Kongo zwei weitere Mannschaften von der FIFA suspendiert. Die Gründe sind Verstöße der jeweiligen Nationalverbände gegen Statuten des Weltverbandes. Die Suspendierung wurde im März für Pakistan und im Mai für Kongo wieder aufgehoben. Zwei für diesen Zeitraum für Kongo geplante Spiele wurden zunächst ausgesetzt und von der FIFA später mit 0:3-Niederlagen gewertet.

    Region Konföderation Mitglieds-
    verbände
    Startplätze
    (mit Gastgeber)
    Prozentuale Startplätze
    Gesamtplätze vor 2026
    (ohne Gastgeber)
    Asien AFC 46 8 17 % 4,5
    Afrika CAF 54 9 17 % 5,0
    Nord-/Mittelamerika & Karibik CONCACAF 35 6 17 % 3,5
    Südamerika CONMEBOL 10 6 60 % 4,5
    Ozeanien OFC 11 1 09 % 0,5
    Europa UEFA 55 160 29 % 13,00
    Play-off-Turnier – 2 – 2,0
    Total 2110 480 23 % 31 (+ Gastgeber)

    Endrundenteilnehmer

    Bislang stehen 42 der 48 Teilnehmer fest (Stand: 5. Dezember 2025):

    08 AFC Australien  Australien Iran  Iran Japan  Japan Jordanien  Jordanien Katar  Katar * Saudi-Arabien  Saudi-Arabien Korea Sud  Südkorea Usbekistan  Usbekistan
    09 CAF Agypten  Ägypten Algerien  Algerien Elfenbeinküste  Elfenbeinküste Ghana  Ghana Kap Verde  Kap Verde Marokko  Marokko * Senegal  Senegal Sudafrika  Südafrika Tunesien  Tunesien
    06 CONCACAF Curaçao  Curaçao Haiti  Haiti Kanada  Kanada
    (Gastgeber)
    Mexiko  Mexiko *
    (Gastgeber)
    Panama  Panama Vereinigte Staaten  USA
    (Gastgeber)
    06 CONMEBOL Argentinien  Argentinien *
    (Titelverteidiger)
    Brasilien  Brasilien Ecuador  Ecuador Kolumbien  Kolumbien Paraguay  Paraguay Uruguay  Uruguay
    01 OFC Neuseeland  Neuseeland *
    16 UEFA Belgien  Belgien Deutschland  Deutschland England  England Frankreich  Frankreich Kroatien  Kroatien Niederlande  Niederlande Norwegen  Norwegen Osterreich  Österreich
    Portugal  Portugal Schottland  Schottland Schweiz  Schweiz Spanien  Spanien *
    2 Interkontinental

    Damit haben sich auch alle sechs aktuellen Gewinner der Kontinentalmeisterschaften qualifiziert (mit * markiert).

    Die sechs noch offenen Startplätze ergeben sich aus den interkontinentalen und UEFA-Play-off-Turnieren, die Ende März 2026 stattfinden. Als mögliche Kandidaten stehen noch folgende 22 Länder in den Play-offs:

    Halbfinalisten Bemerkung
    UEFA – A Wales  WAL – Bosnien und Herzegowina  BIH Italien  ITA – Nordirland  NIR Sieger spielt auf Pos. Nr. 2 in Gruppe B
    UEFA – B Ukraine  UKR – Schweden  SWE Polen  POL – Albanien  ALB Sieger spielt auf Pos. Nr. 3 in Gruppe F
    UEFA – C Slowakei  SVK – Kosovo  KOS Turkei  TUR – Rumänien  ROU Sieger spielt auf Pos. Nr. 4 in Gruppe D
    UEFA – D Tschechien  CZE – Irland  IRL Danemark  DEN – Nordmazedonien  MKD Sieger spielt auf Pos. Nr. 4 in Gruppe A
    Halbfinalisten Finalisten Bemerkung
    Interkontinental – A Neukaledonien  NCL – Jamaika  JAM Kongo Demokratische Republik  COD Sieger spielt auf Pos. Nr. 2 in Gruppe K
    Interkontinental – B Bolivien  BOL – Suriname  SUR Irak  IRQ Sieger spielt auf Pos. Nr. 3 in Gruppe I

    Gruppenphase

    Auslosung der Vorrundengruppen

    Die Auslosung der Zusammensetzung der Vorrundengruppen fand am Freitag, den 5. Dezember 2025, um 12:00 Uhr EST (18:00 Uhr MEZ) im Kennedy Center in Washington, D.C. statt. Die vier Gewinner der UEFA-Play-offs und die beiden Gewinner der interkontinentalen Play-offs standen zum Zeitpunkt der Auslosung noch nicht fest, da diese Spiele erst im März 2026 stattfinden. Jedoch war die Gruppenzuteilung der Play-off-Turniergruppen schon vor der Auslosung der Vorrundengruppen festgelegt worden.

    Die 48 Mannschaften wurden auf Grundlage der FIFA-Weltrangliste vom November 2025 in vier Töpfe mit je 12 Mannschaften aufgeteilt. Bei der Auslosung am 5. Dezember wurde jeder der 12 Vorrundengruppen jeweils eine Mannschaft aus jedem der vier Töpfe zugelost. Für die Auslosung wurde vorab festgelegt, dass wie schon bei vorherigen Weltmeisterschaften keine Mannschaften der gleichen Konföderation (mit Ausnahme der UEFA) in eine Vorrundengruppe gelost werden durfte und die Mannschaften auf Platz 1 und 2 (Spanien und Argentinien) sowie Platz 3 und 4 (Frankreich und England) der FIFA-Weltrangliste Gruppen zugelost werden, deren Gruppensieger frühestens im Finale aufeinander treffen können.

    Am 25. November 2025 bestätigte die FIFA die folgenden vier Lostöpfe (FIFA-Rang in Klammern):

    Topf 1 Topf 2 Topf 3 Topf 4

    Vereinigte Staaten  USA (14, Gastgeber)
    Mexiko  Mexiko (15, Gastgeber)
    Kanada  Kanada (27, Gastgeber)
    Spanien  Spanien (1)
    Argentinien  Argentinien (2, Titelverteidiger)
    Frankreich  Frankreich (3)
    England  England (4)
    Brasilien  Brasilien (5)
    Portugal  Portugal (6)
    Niederlande  Niederlande (7)
    Belgien  Belgien (8)
    Deutschland  Deutschland (9)

    Kroatien  Kroatien (10)
    Marokko  Marokko (11)
    Kolumbien  Kolumbien (13)
    Uruguay  Uruguay (16)
    Schweiz  Schweiz (17)
    Japan  Japan (18)
    Senegal  Senegal (19)
    Iran  Iran (20)
    Korea Sud  Südkorea (22)
    Ecuador  Ecuador (23)
    Osterreich  Österreich (24)
    Australien  Australien (26)

    Norwegen  Norwegen (29)
    Panama  Panama (30)
    Agypten  Ägypten (34)
    Algerien  Algerien (35)
    Schottland  Schottland (36)
    Paraguay  Paraguay (39)
    Tunesien  Tunesien (40)
    Elfenbeinküste  Elfenbeinküste (42)
    Usbekistan  Usbekistan (50)
    Katar  Katar (51)
    Saudi-Arabien  Saudi-Arabien (60)
    Sudafrika  Südafrika (61)

    Jordanien  Jordanien (66)
    Kap Verde  Kap Verde (68)
    Ghana  Ghana (72)
    Curaçao  Curaçao (82)
    Haiti  Haiti (84)
    Neuseeland  Neuseeland (86)
    Sieger UEFA Play-off A
    Sieger UEFA Play-off B
    Sieger UEFA Play-off C
    Sieger UEFA Play-off D
    Sieger Interkontinental Play-off A
    Sieger Interkontinental Play-off B

    Mit der Auslosung der Vorrundengruppen am 5. Dezember 2025 standen die Spielorte zu manchen Vorrundenspielen noch nicht endgültig fest; der vollständige Spielplan dazu wurde am 6. Dezember 2025 bekanntgegeben.

    Gruppe A

    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. Mexiko  Mexiko  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     2. Sudafrika  Südafrika  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     3. Korea Sud  Südkorea  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     4. Sieger UEFA Play-off D  0  0  0  0 000:000  ±0 00
    Do., 11. Juni 2026 um 13:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Mexiko-Stadt
    Mexiko – Südafrika -:- (-:-)
    Do., 11. Juni 2026 um 20:00 Uhr (Fr., 12. Juni um 4:00 Uhr MESZ) in Zapopan
    Südkorea – Sieger UEFA Play-off D -:- (-:-)
    Do., 18. Juni 2026 um 12:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Atlanta
    Sieger UEFA Play-off D – Südafrika -:- (-:-)
    Do., 18. Juni 2026 um 19:00 Uhr (Fr., 19. Juni um 3:00 Uhr MESZ) in Zapopan
    Mexiko – Südkorea -:- (-:-)
    Mi., 24. Juni 2026 um 19:00 Uhr (Do., 25. Juni um 3:00 Uhr MESZ) in Mexiko-Stadt
    Sieger UEFA Play-off D – Mexiko -:- (-:-)
    Mi., 24. Juni 2026 um 19:00 Uhr (Do., 25. Juni um 3:00 Uhr MESZ) in Guadalupe
    Südafrika – Südkorea -:- (-:-)

    Gruppe B

    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. Kanada  Kanada  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     2. Sieger UEFA Play-off A  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     3. Katar  Katar  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     4. Schweiz  Schweiz  0  0  0  0 000:000  ±0 00
    Fr., 12. Juni 2026 um 15:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Toronto
    Kanada – Sieger UEFA Play-off A -:- (-:-)
    Sa., 13. Juni 2026 um 12:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Santa Clara
    Katar – Schweiz -:- (-:-)
    Do., 18. Juni 2026 um 12:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Inglewood
    Schweiz – Sieger UEFA Play-off A -:- (-:-)
    Do., 18. Juni 2026 um 15:00 Uhr (Fr., 19. Juni um 0:00 Uhr MESZ) in Vancouver
    Kanada – Katar -:- (-:-)
    Mi., 24. Juni 2026 um 12:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Vancouver
    Schweiz – Kanada -:- (-:-)
    Mi., 24. Juni 2026 um 12:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Seattle
    Sieger UEFA Play-off A – Katar -:- (-:-)

    Gruppe C

    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. Brasilien  Brasilien  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     2. Marokko  Marokko  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     3. Haiti  Haiti  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     4. Schottland  Schottland  0  0  0  0 000:000  ±0 00
    Sa., 13. Juni 2026 um 18:00 Uhr (So., 14. Juni um 0:00 Uhr MESZ) in East Rutherford
    Brasilien – Marokko -:- (-:-)
    Sa., 13. Juni 2026 um 21:00 Uhr (So., 14. Juni um 3:00 Uhr MESZ) in Foxborough
    Haiti – Schottland -:- (-:-)
    Fr., 19. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Sa., 20. Juni um 0:00 Uhr MESZ) in Foxborough
    Schottland – Marokko -:- (-:-)
    Fr., 19. Juni 2026 um 21:00 Uhr (Sa., 20. Juni um 3:00 Uhr MESZ) in Philadelphia
    Brasilien – Haiti -:- (-:-)
    Mi., 24. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Do., 25. Juni um 0:00 Uhr MESZ) in Miami Gardens
    Schottland – Brasilien -:- (-:-)
    Mi., 24. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Do., 25. Juni um 0:00 Uhr MESZ) in Atlanta
    Marokko – Haiti -:- (-:-)

    Gruppe D

    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. Vereinigte Staaten  USA  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     2. Paraguay  Paraguay  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     3. Australien  Australien  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     4. Sieger UEFA Play-off C  0  0  0  0 000:000  ±0 00
    Fr., 12. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Sa., 13. Juni um 3:00 Uhr MESZ) in Inglewood
    USA – Paraguay -:- (-:-)
    Sa., 13. Juni 2026 um 21:00 Uhr (So., 14. Juni um 6:00 Uhr MESZ) in Vancouver
    Australien – Sieger UEFA Play-off C -:- (-:-)
    Fr., 19. Juni 2026 um 12:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Seattle
    USA – Australien -:- (-:-)
    Fr., 19. Juni 2026 um 21:00 Uhr (Sa., 20. Juni um 6:00 Uhr MESZ) in Santa Clara
    Sieger UEFA Play-off C – Paraguay -:- (-:-)
    Do., 25. Juni 2026 um 19:00 Uhr (Fr., 26. Juni um 4:00 Uhr MESZ) in Inglewood
    Sieger UEFA Play-off C – USA -:- (-:-)
    Do., 25. Juni 2026 um 19:00 Uhr (Fr., 26. Juni um 4:00 Uhr MESZ) in Santa Clara
    Paraguay – Australien -:- (-:-)

    Gruppe E

    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. Deutschland  Deutschland  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     2. Curaçao  Curaçao  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     3. Elfenbeinküste  Elfenbeinküste  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     4. Ecuador  Ecuador  0  0  0  0 000:000  ±0 00
    So., 14. Juni 2026 um 12:00 Uhr (19:00 Uhr MESZ) in Houston
    Deutschland – Curaçao -:- (-:-)
    So., 14. Juni 2026 um 19:00 Uhr (Mo., 15. Juni um 1:00 Uhr MESZ) in Philadelphia
    Elfenbeinküste – Ecuador -:- (-:-)
    Sa., 20. Juni 2026 um 16:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Toronto
    Deutschland – Elfenbeinküste -:- (-:-)
    Sa., 20. Juni 2026 um 19:00 Uhr (So., 21. Juni um 2:00 Uhr MESZ) in Kansas City
    Ecuador – Curaçao -:- (-:-)
    Do., 25. Juni 2026 um 16:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Philadelphia
    Curaçao – Elfenbeinküste -:- (-:-)
    Do., 25. Juni 2026 um 16:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in East Rutherford
    Ecuador – Deutschland -:- (-:-)

    Gruppe F

    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. Niederlande  Niederlande  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     2. Japan  Japan  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     3. Sieger UEFA Play-off B  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     4. Tunesien  Tunesien  0  0  0  0 000:000  ±0 00
    So., 14. Juni 2026 um 15:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Arlington
    Niederlande – Japan -:- (-:-)
    So., 14. Juni 2026 um 20:00 Uhr (Mo., 15. Juni um 4:00 Uhr MESZ) in Guadalupe
    Sieger UEFA Play-off B – Tunesien -:- (-:-)
    Sa., 20. Juni 2026 um 12:00 Uhr (19:00 Uhr MESZ) in Houston
    Niederlande – Sieger UEFA Play-off B -:- (-:-)
    Sa., 20. Juni 2026 um 22:00 Uhr (So., 21. Juni um 6:00 Uhr MESZ) in Guadalupe
    Tunesien – Japan -:- (-:-)
    Do., 25. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Fr., 26. Juni um 1:00 Uhr MESZ) in Arlington
    Japan – Sieger UEFA Play-off B -:- (-:-)
    Do., 25. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Fr., 26. Juni um 1:00 Uhr MESZ) in Kansas City
    Tunesien – Niederlande -:- (-:-)

    Gruppe G

    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. Belgien  Belgien  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     2. Agypten  Ägypten  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     3. Iran  Iran  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     4. Neuseeland  Neuseeland  0  0  0  0 000:000  ±0 00
    Mo., 15. Juni 2026 um 12:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Seattle
    Belgien – Ägypten -:- (-:-)
    Mo., 15. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Di., 16. Juni um 3:00 Uhr MESZ) in Inglewood
    Iran – Neuseeland -:- (-:-)
    So., 21. Juni 2026 um 12:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Inglewood
    Belgien – Iran -:- (-:-)
    So., 21. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Mo., 22. Juni um 3:00 Uhr MESZ) in Vancouver
    Neuseeland – Ägypten -:- (-:-)
    Fr., 26. Juni 2026 um 20:00 Uhr (Sa., 27. Juni um 5:00 Uhr MESZ) in Seattle
    Ägypten – Iran -:- (-:-)
    Fr., 26. Juni 2026 um 20:00 Uhr (Sa., 27. Juni um 5:00 Uhr MESZ) in Vancouver
    Neuseeland – Belgien -:- (-:-)

    Gruppe H

    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. Spanien  Spanien  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     2. Kap Verde  Kap Verde  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     3. Saudi-Arabien  Saudi-Arabien  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     4. Uruguay  Uruguay  0  0  0  0 000:000  ±0 00
    Mo., 15. Juni 2026 um 12:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Atlanta
    Spanien – Kap Verde -:- (-:-)
    Mo., 15. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Di., 16. Juni um 0:00 Uhr MESZ) in Miami Gardens
    Saudi-Arabien – Uruguay -:- (-:-)
    So., 21. Juni 2026 um 12:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Atlanta
    Spanien – Saudi-Arabien -:- (-:-)
    So., 21. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Mo., 22. Juni um 0:00 Uhr MESZ) in Miami Gardens
    Uruguay – Kap Verde -:- (-:-)
    Fr., 26. Juni 2026 um 19:00 Uhr (Sa., 27. Juni um 2:00 Uhr MESZ) in Houston
    Kap Verde – Saudi-Arabien -:- (-:-)
    Fr., 26. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Sa., 27. Juni um 2:00 Uhr MESZ) in Zapopan
    Uruguay – Spanien -:- (-:-)

    Gruppe I

    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. Frankreich  Frankreich  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     2. Senegal  Senegal  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     3. Sieger Interkontinental Play-off B  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     4. Norwegen  Norwegen  0  0  0  0 000:000  ±0 00
    Di., 16. Juni 2026 um 15:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in East Rutherford
    Frankreich – Senegal -:- (-:-)
    Di., 16. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Mi., 17. Juni um 0:00 Uhr MESZ) in Foxborough
    Play-off-Sieger – Norwegen -:- (-:-)
    Mo., 22. Juni 2026 um 17:00 Uhr (23:00 Uhr MESZ) in Philadelphia
    Frankreich – Play-off-Sieger -:- (-:-)
    Mo., 22. Juni 2026 um 20:00 Uhr (Di., 23. Juni um 2:00 Uhr MESZ) in East Rutherford
    Norwegen – Senegal -:- (-:-)
    Fr., 26. Juni 2026 um 15:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Foxborough
    Norwegen – Frankreich -:- (-:-)
    Fr., 26. Juni 2026 um 15:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Toronto
    Senegal – Play-off-Sieger -:- (-:-)

    Gruppe J

    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. Argentinien  Argentinien  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     2. Algerien  Algerien  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     3. Osterreich  Österreich  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     4. Jordanien  Jordanien  0  0  0  0 000:000  ±0 00
    Di., 16. Juni 2026 um 20:00 Uhr (Mi., 17. Juni um 3:00 Uhr MESZ) in Kansas City
    Argentinien – Algerien -:- (-:-)
    Di., 16. Juni 2026 um 21:00 Uhr (Mi., 17. Juni um 6:00 Uhr MESZ) in Santa Clara
    Österreich – Jordanien -:- (-:-)
    Mo., 22. Juni 2026 um 12:00 Uhr (19:00 Uhr MESZ) in Arlington
    Argentinien – Österreich -:- (-:-)
    Mo., 22. Juni 2026 um 20:00 Uhr (Di., 23. Juni um 5:00 Uhr MESZ) in Santa Clara
    Jordanien – Algerien -:- (-:-)
    Sa., 27. Juni 2026 um 21:00 Uhr (So., 28. Juni um 4:00 Uhr MESZ) in Kansas City
    Algerien – Österreich -:- (-:-)
    Sa., 27. Juni 2026 um 21:00 Uhr (So., 28. Juni um 4:00 Uhr MESZ) in Arlington
    Jordanien – Argentinien -:- (-:-)

    Gruppe K

    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. Portugal  Portugal  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     2. Sieger Interkontinental Play-off A  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     3. Usbekistan  Usbekistan  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     4. Kolumbien  Kolumbien  0  0  0  0 000:000  ±0 00
    Mi., 17. Juni 2026 um 12:00 Uhr (19:00 Uhr MESZ) in Houston
    Portugal – Play-off-Sieger -:- (-:-)
    Mi., 17. Juni 2026 um 20:00 Uhr (Do., 18. Juni um 4:00 Uhr MESZ) in Mexiko-Stadt
    Usbekistan – Kolumbien -:- (-:-)
    Di., 23. Juni 2026 um 12:00 Uhr (19:00 Uhr MESZ) in Houston
    Portugal – Usbekistan -:- (-:-)
    Di., 23. Juni 2026 um 20:00 Uhr (Mi., 24. Juni um 4:00 Uhr MESZ) in Zapopan
    Kolumbien – Play-off-Sieger -:- (-:-)
    Sa., 27. Juni 2026 um 19:30 Uhr (So., 28. Juni um 1:30 Uhr MESZ) in Miami Gardens
    Kolumbien – Portugal -:- (-:-)
    Sa., 27. Juni 2026 um 19:30 Uhr (So., 28. Juni um 1:30 Uhr MESZ) in Atlanta
    Play-off-Sieger – Usbekistan -:- (-:-)

    Gruppe L

    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. England  England  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     2. Kroatien  Kroatien  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     3. Ghana  Ghana  0  0  0  0 000:000  ±0 00
     4. Panama  Panama  0  0  0  0 000:000  ±0 00
    Mi., 17. Juni 2026 um 15:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Arlington
    England – Kroatien -:- (-:-)
    Mi., 17. Juni 2026 um 19:00 Uhr (Do., 18. Juni um 1:00 Uhr MESZ) in Toronto
    Ghana – Panama -:- (-:-)
    Di., 23. Juni 2026 um 16:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Foxborough
    England – Ghana -:- (-:-)
    Di., 23. Juni 2026 um 19:00 Uhr (Mi., 24. Juni um 1:00 Uhr MESZ) in Toronto
    Panama – Kroatien -:- (-:-)
    Sa., 27. Juni 2026 um 17:00 Uhr (23:00 Uhr MESZ) in East Rutherford
    Panama – England -:- (-:-)
    Sa., 27. Juni 2026 um 17:00 Uhr (23:00 Uhr MESZ) in Philadelphia
    Kroatien – Ghana -:- (-:-)

    Tabelle der Gruppendritten

    Die acht besten Gruppendritten qualifizieren sich für das Sechzehntelfinale.

    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte Gruppe
     1.  0  0  0  0 000:000  ±0 00 A
     1.  0  0  0  0 000:000  ±0 00 B
     1.  0  0  0  0 000:000  ±0 00 C
     1.  0  0  0  0 000:000  ±0 00 D
     1.  0  0  0  0 000:000  ±0 00 E
     1.  0  0  0  0 000:000  ±0 00 F
     1.  0  0  0  0 000:000  ±0 00 G
     1.  0  0  0  0 000:000  ±0 00 H
     1.  0  0  0  0 000:000  ±0 00 I
     1.  0  0  0  0 000:000  ±0 00 J
     1.  0  0  0  0 000:000  ±0 00 K
     1.  0  0  0  0 000:000  ±0 00 L

    Finalrunde

    Die beiden Halbfinalspiele werden am 14. Juli in Arlington (AT&T Stadium) und am 15. Juli in Atlanta (Mercedes-Benz Stadium) ausgetragen. Für das Spiel um Platz 3 am 18. Juli ist Miami Gardens (Hard Rock Stadium) eingeplant. Das Finale am 19. Juli soll in East Rutherford (MetLife Stadium) stattfinden.

    Überblick

    Sechzehntelfinale
    28. Juni – 3. Juli
    Achtelfinale
    4. Juli – 7. Juli
    Viertelfinale
    9. Juli – 11. Juli
    Halbfinale
    14. Juli – 15. Juli
    Finale
    19. Juli
    E1
    ABCDF3
    I1
    CDFGH3
    A2
    B2
    F1
    C2
    K2
    L2
    H1
    J2
    D1
    BEFIJ3
    G1
    AEHIJ3
    C1
    F2
    E2
    I2
    A1
    CEFHI3
    L1
    EHIJK3
    J1
    H2
    Spiel um Platz 3
    18. Juli
    D2
    G2
    B1
    EFGIJ3
    K1
    DEIJL3

    Sechzehntelfinale

    So., 28. Juni 2026 um 12:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Inglewood (Los-Angeles-Stadion)
    Zweiter Gruppe A – Zweiter Gruppe B
    Mo., 29. Juni 2026 um 12:00 Uhr (19:00 Uhr MESZ) in Houston (Houston-Stadion)
    Erster Gruppe C – Zweiter Gruppe F
    Mo., 29. Juni 2026 um 16:30 Uhr (22:30 Uhr MESZ) in Foxborough (Boston-Stadion)
    Erster Gruppe E – Dritter Gruppe A/B/C/D/F
    Mo., 29. Juni 2026 um 19:00 Uhr (Di., 30. Juni um 3:00 Uhr MESZ) in Guadalupe (Estadio BBVA Bancomer)
    Erster Gruppe F – Zweiter Gruppe C
    Di., 30. Juni 2026 um 12:00 Uhr (19:00 Uhr MESZ) in Arlington (AT&T Stadium)
    Zweiter Gruppe E – Zweiter Gruppe I
    Di., 30. Juni 2026 um 17:00 Uhr (23:00 Uhr MESZ) in East Rutherford (MetLife Stadium)
    Erster Gruppe I – Dritter Gruppe C/D/F/G/H
    Di., 30. Juni 2026 um 19:00 Uhr (Mi., 1. Juli um 3:00 Uhr MESZ) in Mexiko-Stadt (Aztekenstadion)
    Erster Gruppe A – Dritter Gruppe C/E/F/H/I
    Mi., 1. Juli 2026 um 12:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Atlanta (Mercedes-Benz Stadium)
    Erster Gruppe L – Dritter Gruppe E/H/I/J/K
    Mi., 1. Juli 2026 um 13:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Seattle (Lumen Field)
    Erster Gruppe G – Dritter Gruppe A/E/H/I/J
    Mi., 1. Juli 2026 um 17:00 Uhr (Do., 2. Juli um 2:00 Uhr MESZ) in Santa Clara (Levi’s Stadium)
    Erster Gruppe D – Dritter Gruppe B/E/F/I/J
    Do., 2. Juli 2026 um 12:00 (21:00 Uhr MESZ) in Inglewood (SoFi Stadium)
    Erster Gruppe H – Zweiter Gruppe J
    Do., 2. Juli 2026 um 19:00 Uhr (Fr., 3. Juli um 1:00 MESZ) in Toronto (BMO Field)
    Zweiter Gruppe K – Zweiter Gruppe L
    Do., 2. Juli 2026 um 20:00 Uhr (Fr., 3. Juli um 5:00 Uhr MESZ) in Vancouver (BC Place Stadium)
    Erster Gruppe B – Dritter Gruppe E/F/G/I/J
    Fr., 3. Juli 2026 um 13:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Arlington (AT&T Stadium)
    Zweiter Gruppe D – Zweiter Gruppe G
    Fr., 3. Juli 2026 um 18:00 Uhr (Sa., 4. Juli um 0:00 Uhr MESZ) in Miami Gardens (Hard Rock Stadium)
    Erster Gruppe J – Zweiter Gruppe H
    Fr., 3. Juli 2026 um 20:30 Uhr (Sa., 4. Juli um 3:30 Uhr MESZ) in Kansas City (Arrowhead Stadium)
    Erster Gruppe K – Dritter Gruppe D/E/I/J/L

    Achtelfinale

    Sa., 4. Juli um 12:00 Uhr (19:00 Uhr MESZ) in Houston (NRG Stadium)
    Sieger 1. 16tel-Finale – Sieger 4. 16tel-Finale
    Sa., 4. Juli um 17:00 Uhr (23:00 Uhr MESZ) in Philadelphia (Lincoln Financial Field)
    Sieger 3. 16tel-Finale – Sieger 6. 16tel-Finale
    So., 5. Juli um 16:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in East Rutherford (MetLife Stadium)
    Sieger 2. 16tel-Finale – Sieger 5. 16tel-Finale
    So., 5. Juli um 18:00 Uhr (Mo., 6. Juli um 2:00 Uhr MESZ) in Mexiko-Stadt (Aztekenstadion)
    Sieger 7. 16tel-Finale – Sieger 8. 16tel-Finale
    Mo., 6. Juli um 14:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Arlington (AT&T Stadium)
    Sieger 12. 16tel-Finale – Sieger 11. 16tel-Finale
    Mo., 6. Juli um 17:00 Uhr (Di., 7. Juli um 2:00 Uhr MESZ) in Seattle (Lumen Field)
    Sieger 10. 16tel-Finale – Sieger 9. 16tel-Finale
    Di., 7. Juli um 12:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Atlanta (Mercedes-Benz Stadium)
    Sieger 15. 16tel-Finale – Sieger 14. 16tel-Finale
    Di., 7. Juli um 13:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Vancouver (BC Place Stadium)
    Sieger 13. 16tel-Finale – Sieger 16. 16tel-Finale

    Viertelfinale

    Do., 9. Juli um 16:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Foxborough (Boston-Stadion)
    Sieger 2. AF – Sieger 1. AF
    Fr., 10. Juli um 12:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Inglewood (SoFi Stadium)
    Sieger 5. AF – Sieger 6. AF
    Sa., 11. Juli um 17:00 Uhr (23:00 Uhr MESZ) in Miami Gardens (Hard Rock Stadium)
    Sieger 3. AF – Sieger 4. AF
    Sa., 11. Juli um 20:00 Uhr (So., 12. Juli um 3:00 Uhr MESZ) in Kansas City (Arrowhead Stadium)
    Sieger 7. AF – Sieger 8. AF

    Halbfinale

    Di., 14. Juli um 14:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Arlington (AT&T Stadium)
    Sieger VF 1 – Sieger VF 2
    Mi., 15. Juli um 15:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Atlanta (Mercedes-Benz Stadium)
    Sieger VF 3 – Sieger VF 4

    Spiel um Platz 3

    Sa., 18. Juli um 17:00 Uhr (23:00 Uhr MESZ) in Miami Gardens (Hard Rock Stadium)
    Verlierer Halbfinale 1 – Verlierer Halbfinale 2

    Finale

    So., 19. Juli um 15:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in East Rutherford (MetLife Stadium)
    Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2

    Organisation und Umfeld

    Übertragung und Berichterstattung

    Deutschland

    In Deutschland werden die ARD und das ZDF gemeinsam insgesamt 60 der 104 Spiele übertragen, darunter alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft, sowie unter anderem das Eröffnungsspiel, die Halbfinalspiele und das Finale. Dafür erwarben sie eine Sublizenz von der deutschen Telekom, die im Juli 2025 eine Lizenz über alle 104 Spiele der WM von der FIFA erhielt. Bereits dabei musste die Telekom eine Klausel unterschreiben, die sie verpflichtete, Sublizenzen an die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu geben.

    Gemäß dem Medienstaatsvertrag (§ 13 Absatz 1 und 2) sind die Lizenzinhaber verpflichtet, sicherzustellen, dass alle Spiele der deutschen Mannschaft sowie das Eröffnungsspiel, die Halbfinale und das Endspiel frei im öffentlich-rechtlichen oder privaten Fernsehen zu empfangen sind.

    Die Vereinbarung zwischen der ARD und dem ZDF mit der Telekom ist Teil eines Tauschgeschäfts, in dem ARD und ZDF im Gegenzug der Telekom eine Sublizenz für die EM 2028 zur Verfügung stellen, für die diese die Lizenz von der UEFA erworben hatten. Ob darüber hinaus auch noch Geld gezahlt wurde, ist nicht bekannt. ARD und ZDF stehen wegen der aus dem Rundfunkbeitrag finanzierten Lizenzkosten für derartige Sportübertragungen in der Kritik.

    Funktion      
    Moderatoren steht noch nicht fest steht noch nicht fest Johannes B. Kerner
    Kommentatoren '' '' Wolff-Christoph Fuss
    Stadionteam '' '' steht noch nicht fest
    Begleiter der DFB-Elf '' '' ''
    Experten '' '' Jürgen Klopp,
    Mats Hummels,
    Thomas Müller
    Co-Kommentatoren '' '' steht noch nicht fest
    Radio-Kommentatoren '' '' ''

    Vermarktung

    Spielball

     
    Der offizielle Spielball zur Fußball-WM 2026 ist der Adidas Trionda

    Der offizielle Spielball der Fußball-WM 2026 ist der Adidas Trionda.

    Offizielle Songs

    Der offizielle Titelsong des Turniers trägt den Titel „FIFA World Cup 26 Theme Song“. Diesen gibt es in 16 verschiedenen Versionen bzw. Remixes, die jeweils von einem Musiker aus einem der 16 Gastgeberstädte kreiert wurden. Die beteiligten Musiker sind: Dallas Austin (für Atlanta), Berklee College of Music (für Boston), Tre Nagella (für Dallas), Bautista (für Guadalajara), Bombón (für Houston), Tech N9ne (für Kansas City), DJ Flict (für Los Angeles), Mexican Institute of Sound (für Mexiko-Stadt), Mr. NaisGai (für Miami), Toy Selectah (für Monterrey), Take a Daytrip (für New York/New Jersey), DJ Jazzy Jeff (für Philadelphia), Dan the Automator (für San Francisco Bay Area), Sango (für Seattle), Hill Kourkoutis (für Toronto) und Grayson Repp (für Vancouver).

    Maskottchen

    Maple der Elch (Kanada), Clutch der Weißkopfseeadler (USA) und Zayu der Jaguar (Mexiko) sind die drei Maskottchen der WM 2026. Sie tragen jeweils Trikot, Hose, Stutzen und Fußballschuhe. Der in Rot gekleidete Elch hat zusätzlich Torwarthandschuhe an, der Weißkopfseeadler trägt blaue Spielerkleidung und der Jaguar mit Kapitänsbinde ist in Grün gekleidet.

    Videospiel

    Das offizielle Videospiel zur Fußball-WM 2026 nennt sich FIFA Heroes. Die Veröffentlichung der 5-gegen-5-Fußballsimulation ist für 2026 auf Android-, iOS-, Nintendo-Switch-, PlayStation- und Xbox-Systemen geplant.

    Rekorde und Statistiken

    Die Fußball-WM im Jahr 2026 ist gemessen an der Anzahl der teilnehmenden Mannschaften (48) und an der Anzahl der Spiele (104), die größte bis dahin ausgetragene Fußball-Weltmeisterschaft. Erstmals findet eine Fußball-WM in drei Staaten bzw. mehr als zwei Staaten statt.

    Kap Verde,Curaçao,Jordanien und Usbekistan qualifizierten sich erstmals für eine Fußball-Weltmeisterschaft. Mit der Qualifikation für die Endrunde der Fußball-WM 2026 ist Curaçao gemessen an der Bevölkerungsanzahl (150.000) das kleinste Land, das sich je für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifizierte. Bis dato hielt diesen Rekord Island, das mit circa 350.000 Einwohnern erstmals an der Fußball-WM 2018 teilgenommen hatte. Erstmals nehmen mindestens sieben arabische Nationen (Algerien, Ägypten, Jordanien, Marokko, Katar, Saudi-Arabien und Tunesien) an einer Fußball-Weltmeisterschaft teil. Der Irak könnte, wenn er in den interkontinentalen Play-offs gewinnt, das achte arabische Team werden, das sich für die WM qualifiziert.

    Kritik und Beeinträchtigungen

    Allgemeine Kritik

    Im Mai 2025 kritisierte die gewerkschaftliche Bau- und Holzarbeiter Internationale, die FIFA habe Inspekteuren den Zugang zum für die Weltmeisterschaft vorgesehenen Aztekenstadion in Mexiko-Stadt verwehrt. Die FIFA verwies darauf, dass der Umbau im Auftrag des Stadioneigentümers Emilio Azcárraga Jean erfolge, der keine Details angab.

    Umweltschützer kritisierten, durch die Erweiterung des Turniers auf 48 Teilnehmer und den damit verbundenen Mehraufwand in Bereichen wie Flugreisen und Infrastruktur könnte das Turnier ein Rekordhoch von CO2-Emissionen verursachen. Frank Huisingh von der Initiative „Fossil Free Football“ bezeichnete das Turnier im Vorhinein als „Klimakatastrophe“.

    Im Zuge der Auslosung der Endrundengruppen am 5. Dezember 2025 wurde der US-amerikanische Präsident Donald Trump mit einem erstmals von der FIFA verliehenen Friedenspreis ausgezeichnet. Kritiker warfen dem FIFA-Präsidenten Gianni Infantino vor, den Preis eigens für Trump ins Leben gerufen zu haben. So sagte Minky Worden, Direktorin der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, zwei Tage vor der Auslosung, dass es kein transparentes Verfahren, keine weiteren Nominierungen, keine Jury gebe und der Preis selbst dem FIFA-Rat neu gewesen sei. Die internationale Presse fällte ein vernichtendes Urteil; die von Heidi Klum und Kevin Hart moderierte Auslosung sei, so The Daily Mirror, zu einer „Zurschaustellung politischer Speichelleckerei“ verkommen.

    Die Fanorganisation Football Supporters Europe (FSE) kritisierte die „historisch höchsten Ticketpreise“. Die Organisation verurteilte einhergehend, dass sich die Preisgestaltung von Tickets von Gruppenspielen dahingehend geändert hat, dass es keine einheitlichen Preise mehr für alle Gruppenspiele gibt, sondern sich die Preise u. a. nach der Spielpaarung (d. h. den jeweiligen zwei beteiligten Mannschaften) bzw. der vermeintlichen Attraktivität der jeweiligen Begegnung richten.

    In Mexiko protestierten wiederholt Menschen gegen die Umwandlung von Wohnungen in Touristenunterkünfte, Immobilienspekulationen und Probleme bei der Wasserversorgung. Generell seien die Anwohner zu wenig am zu erwartenden Profit beteiligt. Außerdem kommt es zu Fällen von gewaltsamem Verschwindenlassen.

    In Mexiko-Stadt kam es im Februar 2026 zu Protesten und Streikandrohungen von Prostituierten, da die Kontaktaufnahme mit Kunden durch Verkehrsprojekte erschwert werde.

    Möglichkeit von Einreiseverboten und -beeinträchtigungen für qualifizierte Mannschaften und deren Fans

    Die USA als eines der Gastgeberländer führen gegenwärtig auf ihrer per Dekret vom 16. Dezember 2025 erlassenen und ab 1. Januar 2026 gültigen Travel Ban-Liste insgesamt 39 Staaten (Stand: Januar 2026) auf, deren Staatsbürger nicht (Full suspension, 19 Staaten) oder teilweise nicht (Partial suspension, 20 Staaten) in die USA einreisen dürfen. Zu ersten 19 Staaten mit absolutem Einreiseverbot gehören die qualifizierten WM-Teilnehmer Haiti und Iran; bei denen ist zu befürchten, dass auch die Teams nicht einreisen dürfen. Unter den 20 Staaten der zweiten Gruppe befinden sich auch die zur Weltmeisterschaft qualifizierten Länder Elfenbeinküste und Senegal. Im Senegal wird inzwischen – davon ausgehend, dass das Team eine Einreiseerlaubnis erhalten wird, aber die Fans nicht – ein Boykott gefordert. Für den Fall, dass sich auch noch die Demokratische Republik Kongo für die WM qualifiziert, würde es sie wie Haiti und Iran treffen: die DR Kongo gehört zu den Full suspension-Staaten.

    Zusätzlich zu diesen 39 Staaten gibt es weitere 36 Staaten, gegen die Einreiseerschwernisse existieren, etwa durch den Visa-Bearbeitungsstopp mit Gültigkeit ab dem 21. Januar 2026. Zu diesen Staaten gehören auch Ägypten, Brasilien und Kolumbien, deren Fußballmannschaften sich für die Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert haben. Nach tagesschau.de vom 14. Januar 2026 soll diese Maßnahme jedoch nur Visa-Bearbeitungen für den dauerhaften Aufenthalt betreffen.

    Boykottaufrufe

    Durch EU-Parlamentarier

    Anfang Februar 2026 forderten 19 EU-Abgeordnete fraktionsübergreifend einen Boykott der WM als Protest gegen Donald Trump. Außerdem riefen sie die UEFA zu einer öffentlichen Kritik an dem sogenannten „FIFA-Friedenspreis“ auf. Zu den Unterzeichnenden gehörten Matthias Ecke, Daniel Freund, Rasmus Andresen und Erik Marquardt.

    Durch deutsche Politiker

    → Hauptartikel: Beziehungen zwischen Grönland und den Vereinigten Staaten, Grönlandkrise und United States Immigration and Customs Enforcement

    Die US-Drohungen gegenüber Grönland im Bezug auf eine Annexion des Landes durch die Vereinigten Staaten im Rahmen der Grönlandkrise, aber auch Sicherheitsbedenken haben in Deutschland eine Debatte über einen möglichen Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2026 in den Vereinigten Staaten ausgelöst. Roderich Kiesewetter, Sicherheitspolitiker der CDU-Fraktion im Deutschen Bundestag sagte, dass es für ihn kaum vorstellbar sei, dass europäische Länder unter den gegebenen Umständen an der Fußball-WM teilnehmen. Andere Stimmen fürchteten eine Gefahr für anreisende Fans in den USA. Die Ausschussvorsitzende des Sportausschusses im Deutschen Bundestag, die SPD-Politikerin Aydan Özoğuz sieht durch Trumps Drohungen ebenfalls die Aussichten auf die Fußball-WM getrübt. Sie sagte, es werde „schwierig, friedlich Fußballspiele zu genießen, während gleichzeitig Erpressungen aus den USA gegenüber Europa im Raum stehen“. Der Außenpolitiker der Grünen Boris Mijatovic riet Fußball-Anhängern ebenfalls aus Sicherheitsgründen davon ab, zur WM zu reisen. Er bezog sich dabei auch auf die tödlichen Schüsse eines US-Grenzschutzbeamten auf eine Frau in Minnesota. Er forderte die deutsche Bundesregierung auf „zu einem diplomatischen Boykott der WM-Spiele in den USA aufzurufen“. Der SPD-Wirtschaftspolitiker Sebastian Roloff forderte gegenüber dem Handelsblatt eine Absage der deutschen WM-Teilnahme. Auch der Ökonom Lucas Guttenberg von der Bertelsmann Stiftung forderte dies gegenüber der Zeitung.

    Die deutsche Sportstaatsministerin Christiane Schenderlein betonte, auch im Zusammenhang mit der Tötung von Alex Pretti, dass Entscheidungen über Boykotte allein bei den Sportverbänden lägen, nicht bei der Politik. Man würde die Autonomie des Sports respektieren.

    Der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt äußerte sich ausführlich zur Boykott-Frage und sagte für den Fall einer Annexion Grönlands durch die USA könne er sich nicht vorstellen, im Sommer in den Staaten ein fröhliches Fußballfest zu feiern.

    Durch französische Politiker

    In Frankreich wurde in der zweiten Januar-Hälfte 2026 erstmals offen über einen möglichen Boykott des Turniers diskutiert. Auslöser waren die letzten außenpolitischen Drohungen von US-Präsident Donald Trump im Bezug auf die von ihm zu diesem Zeitpunkt geplante Annexion von Grönland durch die Vereinigten Staaten. Die französische Ministerin für Sport, Jugend und Vereinsleben Marina Ferrari sagte zwar im Januar, dass aktuell ein Fernbleiben von der WM kein Thema sei. Der linke Abgeordnete Eric Coquerel stellte jedoch infrage, wie Frankreich an einem Turnier in einem Land teilnehmen könne, das mit Annexionen drohe und internationales Recht missachte. Der frühere französische Nationaltrainer Claude Le Roy regte an, dass afrikanische Teams geschlossen über einen Boykott nachdenken sollten. Angesichts des politischen Verhaltens der US-Regierung sei diese Diskussion aus seiner Sicht legitim.

    Durch britische Politiker

    Der britische Parlamentsabgeordnete der Conservative Party Simon Hoare forderte die britische Regierung auf „Feuer mit Feuer“ zu bekämpfen und Trump entschieden entgegentreten. Den geplanten Besuch von König Charles III. in den USA stellte er aus denselben Gründen infrage.

    Stimmen in Dänemark

    Obwohl Donald Trump in seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum im Januar 2026 in Davos sagte, dass er keine Gewalt anwenden werde, um Grönland zu annektieren, erheben die USA weiterhin Anspruch auf die Insel. Der dänische Sozialdemokrat Mogens Jensen, Parteisprecher für Kultur, Medien und Sport, erklärte gegenüber der Deutschen Welle, dass Dänemark derzeit nicht zu einem Boykott aufrufen werde. Falls sich die Lage aber wieder ändere und Trump doch militärische Mittel nutzen würde, um seine Ziele zu erreichen, sei eine Boykott-Diskussion unumgänglich, so der Politiker.

    Reaktionen im arabischen Raum

    Einen Tag nach der Tötung von Renée Good in Minneapolis, Minnesota durch einen ICE-Mitarbeiter kündigte der libanesische Diplomat Mohamad Safa an, seine bestellten Eintrittskarten für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 storniert zu haben. In einem Statement auf der Plattform X begründete Safa seine Entscheidung damit, dass die Vereinigten Staaten aktuell kein sicherer Ort seien und er von der US-Einwanderungsbehörde ICE schnell zu einem potentiellen Mitglied einer kriminellen Vereinigung erklärt und verhaftet werden könnte.

    Reaktion im Iran

    Im März 2026 verkündete Sportminister Ahmad Donjamali aufgrund des Irankrieges einen Boykott der WM.

    Stimmen von den Vereinten Nationen

    Bei dem Weltwirtschaftsforum in Davos im Januar 2026 zog die Präsidentin der Generalversammlung der Vereinten Nationen Annalena Baerbock auf die Boykott-Frage angesprochen eine metaphorische Parallele vom Fußball zur wirtschaftlichen und politischen Weltordnung, wo man sich an Regeln halten müsse. Direkt zu einem Boykott wollte sie sich jedoch nicht äußern.

    Stimmen von Sportreportern

    Der deutsche Fernsehmoderator, Sportreporter und ehemaliger Basketballspieler Frank Buschmann äußerte Zweifel an der Austragung der Fußball-WM in den USA und brachte einen gemeinsamen Verzicht europäischer Teams ins Gespräch.

    Diskussionen unter Fans

    Manche Fußballfans wollen bei der FIFA-WM 2026 auf einen Besuch verzichten, da die Tickets zu teuer seien, die Entfernungen zwischen den Spielorten zu groß oder wegen der aktuellen politische Lage unter dem aktuellen US-Präsidenten. Obwohl Ende Januar der Konflikt zwischen den USA und den europäischen NATO-Staaten wegen Trumps Ansprüchen auf Grönland zunächst abgewendet zu sein schien, liefen die Boykott-Diskussionen weiter. Die Wirkung eines Fan-Boykotts wird jedoch oft in Frage gestellt.

    Bei den Fans herrschen unterschiedliche Auffassungen, ob man die Fußball-WM boykottieren sollte oder nicht. In dem Dorf Grönland im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein fühlt man jedoch eine Verbundenheit mit der gleichnamigen Insel.

    Petition in den Niederlanden

    In den Niederlanden wurde eine Boykott-Petition des Journalisten Teun van de Keuken an den nationalen Verband KNVB und die Regierung adressiert, die in nur wenigen Tagen mehr als 146.000 Mal unterzeichnet wurde (Stand: 25. Januar 2026). Nach der Ansicht des niederländischen Journalisten hat das öffentliche Anbiedern von FIFA-Präsident Gianni Infantino gegenüber Donald Trump durch die Verleihung den kurz zuvor ins Leben gerufenen FIFA-Friedenspreis es noch schwieriger gemacht, die vom Weltverband geforderte politische Neutralität zu akzeptieren.

    Petitionen in Deutschland

    Von Fans wurden in Deutschland Online-Petitionen auf Change.org und openPetition zu einem Boykott der Fußball-WM gestartet. Auf openPetition wurde zudem eine Petition für einen TV-Boykott der WM gestartet.

    Reaktionen innerhalb des DFB

    Oke Göttlich, Präsidiumsmitglied von DFL und DFB sowie Vereinspräsident des FC St. Pauli, verlangte „eine ernsthafte Diskussion über einen möglichen Boykott der Fußball-WM“ aufgrund des Verhaltens des US-Präsidenten. Mit seiner Forderung stellte er sich „gegen die übliche Zurückhaltung des Weltfußballs bei politischen Themen“.

    Der DFB-Präsident Bernd Neuendorf hielt die Boykott-Debatte zum aktuellen Zeitpunkt für verfehlt. Er sagte, dass sich das DFB-Präsidium damit beschäftigen werde. Die Politik von US-Präsident Donald Trump sei für den DFB sehr schwer zu bewerten, was Aufgabe der Politik sei. Die Entscheidung, zur WM zu reisen, sei jedoch die Entscheidung jedes einzelnen Fans mit Unterstützung der deutschen Bundesregierung. Der DFB-Geschäftsführer Sport Andreas Rettig äußerte sich zurückhaltend und hielt den Schritt von Göttlich für verfrüht. Der Präsident der Deutschen Fußball Liga Hans-Joachim Watzke hielt die Zeit für eine solche Debatte momentan nicht für reif. Der Vorstandsvorsitzende der FC Bayern München AG Jan-Christian Dreesen sprach sich gegen einen Boykott aus.

    Reaktionen der FIFA

    Die FIFA hielt sich zu den Boykott-Forderungen bislang bedeckt. Der Präsident Gianni Infantino pflegt ein enges Verhältnis zu US-Präsident Donald Trump, was in der Öffentlichkeit die Diskussionen zu diesem Thema zusätzlich anheizte. Der ehemalige FIFA-Präsident Sepp Blatter zitierte jedoch den ehemaligen FIFA-Kommissionspräsidenten Mark Pieth und sagte, dieser habe recht diese WM infrage zu stellen. Pieth hatte in einem Interview gesagt: „Wenn wir jetzt alles zusammennehmen, worüber wir geredet haben, gibt es für die Fans nur einen Rat: Bleibt weg von den USA! Ihr seht es am Fernseher sowieso besser. Und: Bei der Einreise müssen Fans damit rechnen, dass sie, wenn sie den Beamten nicht gefallen, direkt in den nächsten Flieger nach Hause geschickt werden. Wenn sie Glück haben.“

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