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Die norwegische Fußballnationalmannschaft (norwegisch Norges herrelandslag i fotball) ist die Männernationalmannschaft des Königreichs Norwegen. Nationaltrainer

Norwegische Fußballnationalmannschaft

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Norwegische Fußballnationalmannschaft (Begriffsklärung) aufgeführt.

Die norwegische Fußballnationalmannschaft (norwegisch Norges herrelandslag i fotball) ist die Männernationalmannschaft des Königreichs Norwegen. Nationaltrainer ist seit Dezember 2020 Ståle Solbakken. Im Dezember 2024 belegte Norwegen in der FIFA-Weltrangliste Platz 43. Durch acht Siege in der Qualifikation für die WM 2026, die die erste Teilnahme am Großevent seit 1998 bedeuten, stieg Norwegen im November 2025 auf Platz 29.

Königreich Norwegen
Kongeriket Norge
Verbandslogo
Spitzname(n) Løvene (die Löwen)
Verband Norges Fotballforbund
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Nike
Cheftrainer Ståle Solbakken (seit 2020)
Kapitän Martin Ødegaard
Rekordspieler John Arne Riise (110)
Rekordtorschütze Erling Haaland (55)
FIFA-Code NOR
FIFA-Rang 31. (1550,94 Punkte)
(Stand: 1. April 2026)
Heim
Auswärts
Ausweich
Bilanz
909 Spiele
335 Siege
210 Unentschieden
364 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
SchwedenSchweden Schweden 11:3 Norwegen Norwegen
(Göteborg, Schweden; 12. Juli 1908)
Höchster Sieg
Norwegen Norwegen 12:0 Finnland Finnland
(Bergen, Norwegen; 28. Juni 1946)
Höchste Niederlage
DanemarkDänemark Dänemark 12:0 Norwegen Norwegen
(Kopenhagen, Dänemark; 7. Oktober 1917)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaften
Endrundenteilnahmen 3 (Erste: 1938)
Beste Ergebnisse Achtelfinale 1938, 1998
Europameisterschaften
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 2000)
Beste Ergebnisse Gruppenphase 2000
Olympische Spiele
Bronze 1936
(Stand: 27. März 2026)
Norwegische Fußballnationalmannschaft, 3. September 2015

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Bis 1992

Der norwegische Fußballverband NFF wurde 1902 gegründet und trat im Jahr 1908 der FIFA und 1954 der UEFA bei. Bis in die 90er Jahre hinein hatte der norwegische Fußball eher eine Mitläuferrolle im internationalen Wettbewerb. Größter Erfolg war die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1936, wobei im Viertelfinale Gastgeber Deutschland besiegt werden konnte.

1992 bis 2000: WM-Achtelfinale 1998 in Frankreich

Erst in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1994 machte die norwegische Nationalmannschaft erstmals auf sich aufmerksam. Obwohl die Mannschaft in einer Qualifikationsgruppe mit England und den Niederlanden war, konnte sie sich völlig überraschend vorzeitig für die Endrunde qualifizieren. Aufgrund der guten Ergebnisse stand Norwegen vom 22. Oktober bis 19. November 1993 punktgleich mit Spitzenreiter Brasilien und dem Dritten Italien auf Platz zwei und vom 15. März bis 19. April 1994 punktgleich mit dem Zweiten Brasilien auf Platz drei der FIFA-Fußballweltrangliste. Bei der WM-Endrunde in den USA scheiterte Norwegen nur aufgrund der weniger erzielten Tore in der Vorrunde.

Auch für die WM 1998 konnten sich die Norweger ungeschlagen qualifizieren. Diesmal erreichte die Mannschaft dank eines 2:1-Sieges gegen Titelverteidiger Brasilien das Achtelfinale, wo gegen Italien Schluss war.

Nach zwei Siegen 1997 und 1998 gehört Norwegen (zusammen mit Ungarn und den Niederlanden) zu den wenigen Ländern, die gegen die brasilianische Nationalmannschaft eine positive Länderspielbilanz aufweisen (zwei Unentschieden, zwei Siege von Norwegen).

Im Jahr 2000 war Norwegen auch zum ersten Mal bei einer EM-Endrunde dabei. Aber trotz eines Auftaktsieges gegen Spanien schied die Mannschaft in der Vorrunde aus.

2000 bis 2016: Niedergang

Sowohl in der Qualifikation zur EM 2004 als auch in der Qualifikation zur WM 2006 erreichte Norwegen jeweils den zweiten Platz in seiner Gruppe und verlor beide Male in den Play-offs. Auch in der Qualifikation zur WM 2010 standen die Norweger auf dem zweiten Platz in der Gruppe 9. Als schlechtester Tabellenzweiter aller Gruppen verpasste man jedoch die Play-off-Spiele.

Die Skandinavier gewannen 2008 kein einziges Spiel. Das Jahr 2009 begann hingegen mit einem überraschenden 1:0-Sieg in Düsseldorf gegen den amtierenden-Vize-Europameister Deutschland.

Im August 2010 siegte Norwegen mit 2:1 gegen Frankreich; doppelter Torschütze war Erik Huseklepp. In der Qualifikation zur EM 2012 belegte Norwegen jedoch nur den dritten Platz.

Auch die Qualifikation zur WM 2014 in Brasilien wurde verpasst. Nach acht Spieltagen, als eine erfolgreiche Qualifikation nach einer 0:2-Niederlage gegen die Schweiz als unwahrscheinlich erschien, trennte man sich von Trainer Egil Olsen.

In der Folge wurde Per-Mathias Høgmo als neuer Cheftrainer verpflichtet. Im Freundschaftsspiel gegen die Vereinigten Arabischen Emirate am 27. August 2014 feierte Martin Ødegaard im Alter von 15 Jahren sein Debüt in der norwegischen A-Nationalmannschaft und wurde damit zum jüngsten Nationalspieler Norwegens.

In der Qualifikation zur EM 2016 in Frankreich erreichte die „Fotballandslaget“ mit zahlreichen Bundesliga-Profis den zum Play-off berechtigten dritten Platz. Jedoch gingen beide Spiele gegen Ungarn verloren und die Elf verpasste die zweite Teilnahme an einer EM-Endrunde.

Das Team von Trainer Høgmo enttäuschte jedoch bei der Qualifikation zur WM 2018: Der einzige Sieg aus den ersten drei Spielen gelang beim 4:1 gegen San Marino, das dabei seinen ersten Auswärtstreffer in einem WM-Qualifikationsspiel seit 15 Jahren gelang, woraufhin die Stimmung der Anhänger im Land gegen den Teamchef kippte.

Im Oktober 2016 forderte die „Vereinigung Norwegischer Fußballfans“ in Form eines offenen Briefs die Entlassung Høgmos.

Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde die skandinavische Trainerlegende Lars Lagerbäck als möglicher Nachfolger gehandelt. Der Schwede führte Island bei der EM 2016 überraschend ins Viertelfinale und übernahm das Amt der zu diesem Zeitpunkt in der WM-Qualifikation auf dem fünften und vorletzten Platz liegenden Mannschaft am 1. Februar 2017.

Laut dem ehemaligen Bundesligaprofi Per Ciljan Skjelbred (ehemals Hamburger SV und Hertha BSC), der bis zu seinem Rücktritt 2017 zum Kader der norwegischen Nationalmannschaft gehörte, hatte der Niedergang folgende Gründe: man hatte in Norwegen „die Philosophie weiterverfolgt“ und weiter „lange Bälle geschlagen“, während in anderen Ländern die Philosophie verfolgt wurde, „mehr aufs Fußballspielen“ zu konzentrieren.

Seit 2017: Unter Lagerbäck und Solbakken

Unter Lars Lagerbäck konnte das Verpassen der WM 2018 in Russland nicht verhindert werden. Dabei gab es 4. September 2017 in Stuttgart eine 0:6-Niederlage gegen den damaligen Weltmeister Deutschland. Im Sommer 2018 wurde die UEFA Nations League eingeführt. Dabei kamen die Norweger in der Liga C in eine Gruppe mit Zypern, Bulgarien und Slowenien. Die Norweger wurden hierbei Gruppensieger. In der folgenden Qualifikation für die europaweit ausgetragene EM 2020 (wegen der COVID-19-Pandemie auf 2021 verlegt) traf Norwegen auf Spanien, den Nachbarn aus Schweden, Rumänien, auf die Färöer-Inseln und Malta. Die norwegische Mannschaft verpasste die direkte Qualifikation für die Endrunde und wurde nur Dritter. Als Gruppensieger in der Liga C in der Nations League hatten sie jedoch die Möglichkeit, über den Play-off-Pfad C in der Nations League sich für die EM zu qualifizieren, jedoch verloren die Norweger mit 1:2 n. V. gegen Serbien.

Lagerbäck wurde entlassen, sein Nachfolger wurde Ståle Solbakken. Auch die Qualifikationen zur WM 2022 sowie zur EM 2024 verpasste das Team jedoch. In der Qualifikation für die WM 2026 traf Norwegen auf Moldawien, Israel, Italien und Estland. Die Norweger gewannen ausnahmslos alle Spiele – dabei wurden die Italiener mit 3:0 im heimischen Ullevaal in Oslo und mit 4:1 im Mailänder San Siro geschlagen – und eroberte sich somit den Gruppensieg, der gleichbedeutend mit der ersten WM-Teilnahme seit 28 Jahren und gleichzeitig der ersten Teilnahme an einem Großereignis seit 26 Jahren ist.

Verantwortlich für diesen Erfolg waren die Investitionen des norwegischen Staates in den 2000er- und 2010er-Jahren in den Fußball. So wurden diverse neue Stadien und Kunstrasenplätze geschaffen sowie diverse Hallen, so dass im ganzen Jahr Fußball gespielt werden konnten. Des Weiteren wurden „auch im jüngeren Nachwuchs“ hauptamtliche Trainer angestellt. Im Ligabetrieb wurden Talente wie Martin Ødegaard, Erling Haaland oder Kristoffer Ajer früh ins kalte Wasser geworfen, woraufhin sie später ins Ausland gingen.

Kader

Kader für Spiele gegen die Niederlande und die Schweiz im März 2026.

  • Stand: 27. März 2026 (nach dem Spiel gegen die Niederlande)
Name Geburtstag Spiele Tore Verein Debüt Letzter Einsatz
Torwart
Viljar Myhra 21.07.1996 00 00 Danemark  Odense BK – –
Ørjan Nyland 10.09.1990 68 00 Spanien  FC Sevilla 2013 27. März 2026
Egil Selvik 30.07.1997 05 00 England  FC Watford 2023 4. Sep. 2025
Abwehr
Kristoffer Ajer 17.04.1998 49 2 England  FC Brentford 2018 27. März 2026
Fredrik André Bjørkan 21.08.1998 18 01 Norwegen  FK Bodø/Glimt 2021 27. März 2026
Odin Luraas Bjørtuft 19.12.1998 00 0 Norwegen  FK Bodø/Glimt – –
Henrik Falchener 08.05.2003 00 0 Norwegen  Viking Stavanger – –
Torbjørn Lysaker Heggem 12.01.1999 12 00 Italien  FC Bologna 2024 27. März 2026
Marcus Holmgren Pedersen 16.07.2000 30 00 Italien  FC Turin 2021 14. Okt. 2025
Julian Ryerson 17.11.1997 40 01 Deutschland  Borussia Dortmund 2020 27. März 2026
David Møller Wolfe 23.04.2002 19 01 England  Wolverhampton Wanderers 2023 27. März 2026
Leo Østigård 28.11.1999 35 1 Italien  CFC Genua 2022 27. März 2026
Mittelfeld
Patrick Berg 24.11.1997 40 0 Norwegen  FK Bodø/Glimt 2021 27. März 2026
Sander Berge 14.02.1998 63 1 England  FC Fulham 2017 27. März 2026 (C) 
Oscar Bobb 12.07.2003 17 02 England  FC Fulham 2023 27. März 2026
Jens Petter Hauge 12.10.1999 14 01 Norwegen  FK Bodø-Glimt 2020 27. März 2026
Felix Horn Myhre 04.03.1999 06 02 Norwegen  Brann Bergen 2024 27. März 2026
Antonio Nusa 17.04.2005 21 07 Deutschland  RB Leipzig 2023 27. März 2026
Andreas Schjelderup 01.06.2004 09 01 Portugal  Benfica Lissabon 2024 27. März 2026
Morten Thorsby 05.05.1996 29 00 Italien  US Cremonese 2017 16. Nov. 2025
Kristian Thorstvedt 13.03.1999 34 04 Italien  US Sassuolo Calcio 2020 27. März 2026
Sturm
Erling Haaland 21.07.2000 48 55 England  Manchester City 2019 16. Nov. 2025 (C) 
Jørgen Strand Larsen 06.02.2000 25 4 England  Crystal Palace 2020 27. März 2026
Alexander Sørloth 05.12.1995 69 26 Spanien  Atlético Madrid 2016 27. März 2026

Internationale Wettbewerbe

Weltmeisterschaften

→ Hauptartikel: Norwegische Fußballnationalmannschaft/Weltmeisterschaften

Norwegen nahm bisher dreimal an den WM-Endrunden teil und traf dabei immer auf Italien.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis Trainer Artikel Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay nicht teilgenommen
1934 Italien nicht teilgenommen
1938 Frankreich Achtelfinale Italien 12. Asbjørn Halvorsen Fußball-Weltmeisterschaft 1938/Norwegen Niederlage in der Verlängerung gegen den später erfolgreichen Titelverteidiger
1950 Brasilien nicht teilgenommen
1954 Schweiz nicht qualifiziert In der Qualifikation am späteren Weltmeister Deutschland gescheitert
1958 Schweden nicht qualifiziert In der Qualifikation an Vizeweltmeister Ungarn gescheitert
1962 Chile nicht qualifiziert In der Qualifikation an der UdSSR gescheitert
1966 England nicht qualifiziert In der Qualifikation an Frankreich gescheitert
1970 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation an Schweden gescheitert
1974 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation an den Niederlanden gescheitert
1978 Argentinien nicht qualifiziert In der Qualifikation erneut an Schweden gescheitert
1982 Spanien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Ungarn und England gescheitert
1986 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation an Dänemark und der UdSSR gescheitert
1990 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Jugoslawien und Schottland gescheitert
1994 USA Vorrunde Mexiko, Italien, Irland 17. Egil Olsen Fußball-Weltmeisterschaft 1994/Norwegen Gruppenletzter bei gleicher Punktzahl und gleicher Tordifferenz wie die drei Gruppengegner, aber der geringeren Anzahl von Toren.
1998 Frankreich Achtelfinale Italien 15. Egil Olsen Fußball-Weltmeisterschaft 1998/Norwegen Sieg gegen Vize-Weltmeister Brasilien in den Gruppenspielen
2002 Südkorea/Japan nicht qualifiziert In der Qualifikation an Polen und der Ukraine gescheitert, die in den Play-offs ebenfalls scheiterte
2006 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation in den Relegationsspielen der Gruppenzweiten an Tschechien gescheitert.
2010 Südafrika nicht qualifiziert In der Qualifikation an den Niederlanden gescheitert und als schlechtester Gruppenzweiter ausgeschieden.
2014 Brasilien nicht qualifiziert In der Qualifikation nur Gruppenvierter hinter der Schweiz, die sich qualifizieren konnte, Island und Slowenien
2018 Russland nicht qualifiziert In der Qualifikation an Weltmeister Deutschland und Nordirland gescheitert.
2022 Katar nicht qualifiziert In der Qualifikation an den Niederlanden und der Türkei gescheitert.
2026 Kanada/Mexiko/USA qualifiziert Fußball-Weltmeisterschaft 2026/Norwegen Gruppensieger in der Qualifikation vor Italien.

Europameisterschaften

→ Hauptartikel: Norwegische Fußballnationalmannschaft/Europameisterschaften

Norwegen nahm an allen EM-Qualifikationen teil, konnte sich bisher aber erst einmal für eine Endrunde qualifizieren. Bei den ersten Teilnahmen kam das Aus jeweils in der ersten Runde, danach schied die Mannschaft immer als Gruppenletzter aus. Erst in der Qualifikation für die EM 1992, als mit Rune Bratseth ein Stabilisator der Abwehr vorhanden war, konnte erstmals der dritte Platz in der Gruppe belegt werden. 2000 gelang dann erstmals die Qualifikation für die Endrunde und in den folgenden Jahren wurde die Qualifikation immer nur knapp verpasst.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis Artikel Bemerkungen und Besonderheiten
1960 Frankreich nicht qualifiziert Im Achtelfinale an Österreich gescheitert, das sich auch nicht für die Endrunde qualifizieren konnte.
1964 Spanien nicht qualifiziert In der Qualifikation am Nachbarn Schweden gescheitert, das sich auch nicht für die Endrunde qualifizieren konnte.
1968 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Bulgarien gescheitert, das sich auch nicht für die Endrunde qualifizieren konnte.
1972 Belgien nicht qualifiziert In der Qualifikation am späteren Vierten Ungarn gescheitert.
1976 Jugoslawien nicht qualifiziert In der Qualifikation am späteren Gastgeber und Vierten Jugoslawien gescheitert.
1980 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation am späteren Vizeeuropameister Belgien gescheitert.
1984 Frankreich nicht qualifiziert In der Qualifikation an Jugoslawien gescheitert.
1988 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation am späteren Vizeeuropameister UdSSR gescheitert.
1992 Schweden nicht qualifiziert In der Qualifikation erneut an Vizeeuropameister UdSSR gescheitert.
1996 England nicht qualifiziert In der Qualifikation am späteren Vizeeuropameister Tschechien und den Niederlanden gescheitert.
2000 Niederlande und Belgien Vorrunde Spanien, BR Jugoslawien, Slowenien - Fußball-Europameisterschaft 2000/Norwegen Nach je einem Sieg, einer Niederlage und einem Remis als Gruppendritter mit den wenigsten Gegentoren aller Teilnehmer in der Vorrunde ausgeschieden.
2004 Portugal nicht qualifiziert In den Relegationsspielen an Spanien gescheitert.
2008 Österreich und Schweiz nicht qualifiziert In der Qualifikation an Griechenland und nach einer Heimniederlage am vorletzten Spieltag an der Türkei gescheitert.
2012 Polen und Ukraine nicht qualifiziert In der Qualifikation an Dänemark und aufgrund der schlechteren Tordifferenz an Portugal gescheitert.
2016 Frankreich nicht qualifiziert In den Relegationsspielen an Ungarn gescheitert.
2021 Europa nicht qualifiziert Über die Nations League für die Play-offs qualifiziert, wo die Mannschaft im Halbfinale nach Verlängerung an Serbien scheiterte.
2024 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation traf Norwegen auf Spanien, Georgien, Schottland und Zypern.

UEFA Nations League

  • 2018/19: Liga C, 1. Platz mit 4 Siegen, 1 Remis und 1 Niederlage
  • 2020/21: Liga B, 2. Platz mit 3 Siegen, 1 Remis und 2 Niederlagen
  • 2022/23: Liga B, 2. Platz mit 3 Siegen, 1 Remis und 2 Niederlagen
  • 2024/25: Liga B, 1. Platz mit 4 Siegen, 1 Remis und 1 Niederlage

Für A-Nationalmannschaften zugängliche Olympische Spiele

1908 in London nicht teilgenommen
1912 in Stockholm nicht teilgenommen
1920 in Antwerpen Viertelfinale
1924 in Paris nicht teilgenommen
1928 in Amsterdam nicht teilgenommen
1936 in Berlin 3. Platz
1948 in London nicht teilgenommen
1952 in Helsinki Achtelfinale

Anmerkung: Die FIFA berücksichtigt im Gegensatz zum NFF die Spiele von 1952 nicht mehr.

Nationaltrainer (unvollständig)

  • Norwegen  Ingvar Stadheim (1988–1990)
  • Norwegen  Egil Olsen (1990–1998)
  • Norwegen  Nils Johan Semb (1998–2003)
  • Norwegen  Åge Hareide (2003–2008)
  • Norwegen  Egil Olsen (2009–2013)
  • Norwegen  Per-Mathias Høgmo (2013–2016)
  • Schweden  Lars Lagerbäck (2017–2020)
  • Norwegen  Leif Gunnar Smerud (2020) interim
  • Norwegen  Ståle Solbakken (seit 2020)

Rekordspieler

  • Stand: 27. März 2026

Der norwegische Verband berücksichtigt in seiner Statistik auch die Spiele gegen die Amateure Englands, die von der FIFA nicht berücksichtigt werden. Die Anzahl der von der FIFA berücksichtigten Spiele ist – wenn abweichend – in Klammern angegeben.

Von den aktuellen Nationalspielern hat Alexander Sørloth (68) die meisten Länderspiele bestritten.

Quellen: fotball.no: Adelskalender Norge Menn Senior A, fifa.com: Hunderterclub (Stand 19. Dezember 2025), eu-football.info: PLAYERS – played for Norway national team
Rang Name Einsätze Tore Position Zeitraum WM-Spiele EM-Spiele Rekordnationalspieler
01. John Arne Riise 110 16 Abwehr/Mittelfeld 2000–2013 0 0 seit 7. September 2012
02. Thorbjørn Svenssen † 104 (101) 0 Abwehr 1947–1962 0 0 25. Mai 1955 bis 7. September 2012 (vom 11. bis 25. September 1955 zusammen mit Harry Boye Karlsen, als beide 57 Spiele hatten)
03. Henning Berg 100 9 Abwehr 1992–2000 7 1
04. Erik Thorstvedt 97 0 Tor 1982–1996 3 0
05. John Carew 91 24 Angriff 1998–2011 0 3
Brede Hangeland 91 4 Abwehr 2004–2014 0 0
07. Øyvind Leonhardsen 86 19 Mittelfeld 1990–2003 6 0
08. Morten Gamst Pedersen 83 17 Mittelfeld 2004–2014 0 0
Kjetil Rekdal 83 17 Abwehr/Mittelfeld 1987–2000 7 0
10. Steffen Iversen 79 21 Angriff 1998–2011 0 3
11. Erik Mykland 78 2 Abwehr 1990–2000 6 3

Rekordtorschützen

  • Stand: 27. März 2026

Erling Haaland ist seit dem 10. Oktober 2024 norwegischer Rekordtorschütze, als er beim 3:0 gegen die slowenische Fußballnationalmannschaft mit seinem 34. Länderspieltor den 90 Jahre alten Rekord von Jørgen Juve überbot.

Rang Name Tore Einsätze Quote Zeitraum WM/OL-Tore EM-Tore
01. Erling Haaland 55 48 1,14 2019–0000
02. Jørgen Juve † 33 45 0,73 1928–1937 -/0
03. Einar Gundersen † 26 33 0,79 1917–1928 -/2
Alexander Sørloth 26 69 0,38 2016–0000 0
05. Harald Hennum † 25 43 0,58 1949–1960
06. John Carew 24 91 0,26 1998–2011 0
07. Tore André Flo 23 76 0,30 1995–2004 1 0
Ole Gunnar Solskjær 23 67 0,34 1995–2007 0 0
09. Gunnar Thoresen † 22 64 0,34 1946–1959 -/0
10. Steffen Iversen 21 79 0,27 1999–2008 1
11. Joshua King 20 62 0,32 2012–0000
Jan Åge Fjørtoft 20 71 0,28 1986–1996 0

Weitere bekannte frühere Spieler

  • Lars Bohinen
  • Rune Bratseth
  • Frode Grodås
  • Ronny Johnsen
  • Reidar Kvammen, ehemaliger Rekordnationalspieler, Bronzemedaillengewinner 1936
  • Jan Ove Pedersen
  • Jan Derek Sørensen

Hauptartikel: Liste der norwegischen Fußballnationalspieler

Siehe auch

  • Liste der Länderspiele der norwegischen Fußballnationalmannschaft
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