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Europäische Armee

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Unter der Idee einer Europaarmee (auch europäische Armee oder EU-Armee) versteht man die Einrichtung von Streitkräften auf Ebene der Europäischen Union, die dann einem EU-Verteidigungsministerium unterstellt werden könnten.

Abzeichen des Militärstabs der Europäischen Union

Bereits zu Beginn der 1950er-Jahre wurden mit dem Pleven-Plan und der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft konkrete Vorhaben für solch eine supranationale Europaarmee verfolgt, die jedoch damals zugunsten der Westeuropäischen Union als zwischenstaatliches Verteidigungsbündnis zunächst fallen gelassen wurde. Seit Anfang des Jahres 2000 wird jedoch erneut über das Thema diskutiert und etwa im Rahmen der Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit aktiv vorangetrieben. Durch die Beistandsklausel im Lissabon-Vertrag und die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik, in deren Rahmen regelmäßig gemeinsame Militärmissionen durchgeführt werden, sind die Streitkräfte der Europäischen Union schon heute stark miteinander verwoben.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

 
Winston Churchill vor dem Europarat

Infolge der Zuspitzung des Kalten Krieges aufgrund des Korea-Krieges und wegen einer akuten Furcht vor einer weiteren Ausdehnung des sowjetischen Machtbereichs nach Westeuropa wurde im August 1950 von Winston Churchill eine gemeinsame europäische Armee mit westdeutscher Beteiligung gefordert, die mit den USA zusammenarbeiten sollte:

“We should make a gesture of practical and constructive guidance by declaring ourselves in favour of the immediate creation of a European Army under a unified command, and in which we should all bear a worthy and honourable part.”

– Winston Churchill: Rede vor dem Europarat 1950

Die beratende Versammlung des Europarates befürwortete daraufhin in einem Beschluss am 11. August 1950 auf Antrag des Vereinigten Königreichs die Bildung einer europäischen Armee:

„Um ihre Hingabe zur Aufrechterhaltung des Friedens und ihre Entschlossenheit zum Ausdruck zu bringen, die Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates zur Verteidigung friedliebender Völker vor Aggressionen durchzusetzen, fordert die Versammlung die sofortige Schaffung einer vereinigten Europäischen Armee unter europäischer demokratischer Kontrolle und in voller Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten und Kanada.“

– Parlamentarische Versammlung des Europarats: Beschluss von 1950

Dem Europarat gehörten damals neben Großbritannien und den EGKS-Mitgliedern Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien, Niederlande und Luxemburg auch Dänemark, Irland, Schweden, Norwegen, Griechenland, die Türkei und Island an. Sie alle wären somit Teil der gemeinsamen Armee gewesen.

In den USA begann sich gleichzeitig die Vorstellung durchzusetzen, eine europäische Verteidigungsstreitmacht unter Führung der NATO aufzubauen. Erstmals sprach sich am 11. September 1950 der US-amerikanische Außenminister Dean Acheson für eine gemeinsame Europäische Armee unter deutscher Beteiligung aus.

Pleven-Plan

→ Hauptartikel: Pleven-Plan und Europäische Verteidigungsgemeinschaft
 
René Pleven

Der französische Ministerpräsident René Pleven schlug im Oktober 1950 konkret vor, eine Europaarmee unter einem europäischen Verteidigungsminister bzw. Ministerium zu schaffen. Dies sollte kein Bündnis sein, sondern eine Armee, die aus auf einer Einheitsebene integrierten Kontingenten besteht. Jeder Staat sollte einen Beitrag zu dieser Armee leisten, aber trotzdem noch seine eigenen Verbände unterhalten dürfen. Im November 1950 befürwortete der Bundestag mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP (gegen die der SPD) einen deutschen Verteidigungsbeitrag auf der Basis des Pleven-Plans. Daraufhin wurde vier Jahre lang über die konkrete Ausgestaltung einer solchen Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG) verhandelt. Im Mai 1952 wurde der EVG-Vertrag schließlich von allen beteiligten Außenministern unterzeichnet. Als langfristige Perspektive sah er sogar die Verschmelzung Europas zu einer politischen Union (die sogenannte Europäische Politische Gemeinschaft) vor.

In Frankreich hatte jedoch mittlerweile eine gaullistische (und damit der EVG gegenüber skeptische) Regierung die Macht übernommen. Infolgedessen lehnte die französische Nationalversammlung die Ratifizierung des bereits unterschriebenen Vertrags im August 1954 ab. Damit war der Pleven-Plan gescheitert. Stattdessen wurde 1954 von den Mitgliedern des Brüsseler Paktes zusammen mit der Bundesrepublik und Italien durch die so genannte Londoner Akte die Westeuropäische Union (WEU) gegründet.

Die Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik

→ Hauptartikel: Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik
 
Flagge der Westeuropäischen Union (WEU)

Mit dem Vertrag von Maastricht wurde schließlich 1992 die „Sicherheitspolitik“ ausdrücklich der Zuständigkeit der neu gegründeten EU zugewiesen – wenn auch lediglich im Rahmen der intergouvernemental geprägten zweiten Säule. Dabei arbeitete die EU eng mit der Westeuropäischen Union (WEU) zusammen und übernahm nun auch deren Petersberg-Aufgaben. Anders als WEU und NATO war die EU jedoch zunächst kein Militärbündnis, d. h. auch im Fall eines Angriffs wären die Mitgliedstaaten nicht zu gegenseitigem Beistand verpflichtet gewesen. Damit sollte den Bedenken der neutralen EU-Mitgliedstaaten wie Irland, Österreich, Schweden und Finnland Genüge getan werden.

Im April 2003 trafen sich wieder Vertreter aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg, um in einem Gipfel einen neuen Anlauf für die Schaffung einer Europa-Armee im Rahmen der GSVP zu starten. Das dabei zu gründende Eurokorps könnte als Kern für eine europäische Interventionstruppe dienen, denn im Kosovo haben die europäischen Armeen bereits bewiesen, dass sie gut zusammenarbeiten können, eine bessere Abstimmung allerdings wünschenswert wäre. Spanien zeigte sich daran nicht interessiert, wohl um die guten Beziehungen zu den USA nicht zu gefährden. Deutschland legte viel Wert auf eine Teilnahme von Großbritannien, hierzu erklärte Elmar Brok (CDU): „Störend ist dabei in diesem aktuellen politischen Kontext, dass das alles vier Länder sind, die in der Irak-Krise im Anti-Flügel waren und es würde zur größeren Glaubwürdigkeit beitragen, wenn hier auch das eine oder andere Land, das im anderen Lager stand, dabei wäre.“ Zur Schaffung eines Eurokorps bräuchte man Gelder aus dem europäischen Haushalt, um dieser Armee den Weg zu ebnen.

Im März 2007 sagte die deutsche Bundeskanzlerin und EU-Ratspräsidentin, Angela Merkel: „Wir müssen einer gemeinsamen europäischen Armee näher kommen. Die Europäische Kommission wird handlungsfähiger werden, und zwar mit klar geregelten Zuständigkeiten.“ Zudem sagte der belgische Regierungschef Guy Verhofstadt: „Eine europäische Armee aus 100.000 Soldaten würde die europäische Verteidigungsbereitschaft deutlich verbessern und die NATO stärken. Zudem würde eine EU-Armee Kosten sparen, weil die ineffiziente Aufteilung der Union in nationale Verteidigungsmärkte endlich überwunden würde.“

Der damalige Präsident des Europäischen Parlamentes Hans-Gert Pöttering stellte im November 2008 auf der Berliner Sicherheitskonferenz ein Konzept für eine immer engere Synchronisierung der europäischen Streitkräfte unter dem Namen Synchronised Armed Forces Europe (SAFE) vor.

Vertrag von Lissabon

→ Hauptartikel: Vertrag von Lissabon
 
Mitglieder der GSVP, Dänemark mit Ausstiegsoption

Mit dem Vertrag von Lissabon, der 2009 in Kraft trat, wurde die ESVP in Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) umbenannt. Er beinhaltete mehrere Reformen, darunter die bessere Koordination der Rüstungs-Politik und eine wechselseitige Beistandsklausel (Art. 42 Abs. 7 EU-Vertrag), in die nun auch die neutralen Staaten einwilligten:

„Im Falle eines bewaffneten Angriffs auf das Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats schulden die anderen Mitgliedstaaten ihm alle in ihrer Macht stehende Hilfe und Unterstützung, im Einklang mit Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen.“

– Artikel 42 Absatz 7 EUV

Bei der Münchner Sicherheitskonferenz am 6. Februar 2010 betonte der deutsche Außenminister Guido Westerwelle, dass Europa eine gemeinsame Armee braucht: „Die Europäische Union muss ihrer politischen Rolle als globaler Akteur gerecht werden. Sie muss eigenständig Krisenmanagement betreiben können und sie muss rasch, flexibel und im gemeinsamen Verbund handeln können.“

Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen war laut einem Bericht des Nachrichtensenders n-tv vom 31. Januar 2014 für das Zusammenlegen (Pooling) und Teilen (Sharing) der europäischen Armeen, womit sie für eine Bündelung und damit für eine Europaarmee stimmt.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat am 8. März 2015 die Gründung einer gemeinsamen europäischen Armee gefordert. Damit könnte Europa einerseits glaubwürdig auf eine Bedrohung des Friedens in einem Mitglieds- oder einem EU-Nachbarland reagieren, andererseits zugleich aufgrund der organisatorischen und finanziellen Vorteile zu einer intensiven Zusammenarbeit bei Entwicklung und Kauf von militärischem Gerät führen und erhebliche Einsparungen bringen.

Im Mai 2015 beschloss die österreichische Regierungspartei ÖVP in ihrem neuen Grundsatzprogramm, dass eine zentrale Zukunftsfrage der EU die Weiterentwicklung hin zu einer Verteidigungsunion mit dem langfristigen Ziel einer gemeinsamen europäischen Armee darstellt. Gleichzeitig wurde seitens Parteivertretern kundgetan, dass man die Neutralität Österreichs beibehalten wolle. Dies wird von Verfassungsexperten als nicht vereinbar angesehen. Als einzige Parlamentspartei bekennen sich lediglich die NEOS vorbehaltlos zum Aufbau einer europäischen Armee und zur Abschaffung der Neutralität.

Ständige Strukturierte Zusammenarbeit

 
Dunkelblau: EU-Mitglieder, die an PESCO teilnehmen
hellblau: übrige EU-Mitglieder
→ Hauptartikel: PESCO

Anlässlich des EU-Ministertreffens in Bratislava Ende September 2016 wurde die Idee einer EU-Armee wieder aufgenommen. Zunächst sprachen sich Deutschland und Frankreich dafür aus, um die EU nach dem Brexit als Einheit zu stärken. Daraufhin folgten weitergehende Vorschläge von Italien, die ein permanentes, gemeinsames Hauptquartier und eine EU-Forschungsförderung für Militärprojekte als Europäisches Verteidigungsforschungsprogramm vorsehen. Widerstand zu dem Vorhaben zeigten die Briten und die drei baltischen Staaten. Nach Art. 42 Abs. 6 und Art. 46 des Lissabon-Vertrages können sich innerhalb der Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit (englisch Permanent Structured Cooperation, kurz PESCO) jederzeit beliebig viele der Mitgliedsstaaten der GSVP auf diese Vertiefungen einigen, ohne dass die anderen Mitgliedsstaaten sie daran hindern können; lediglich Festlegungen zu einer Weiterentwicklung der gemeinsamen Verteidigungspolitik der gesamten EU bedürfen der Einstimmigkeit.

Die Europäische Kommission möchte laut einer Planung vom 30. November 2016 einen EU-Verteidigungsfonds aufsetzen, für den zwischen 2021 und 2027 aus dem EU-Haushalt 3,5 Milliarden Euro umgeleitet werden sollen, um eine gemeinsame Verteidigungsstrategie auf den Weg zu bringen. Außerdem plant die Kommission der Europäischen Investitionsbank dafür zusätzlich die Finanzierung von Rüstungs-Projekten zu erlauben.

Die Außen- und Verteidigungsminister von 25 der 28 EU-Staaten haben im November und Dezember des Jahres 2017 dem Europäischen Rat mitgeteilt, in der Verteidigung künftig gemeinsame Wege zu gehen. Die zwei EU-Staaten Dänemark und Malta sowie der damalige Noch-EU-Staat Großbritannien waren nicht dabei.

Ende 2017 wurden die Verteidigungsunion Pesco und ein Europäischer Verteidigungsfonds (EVF) vereinbart, gefüllt mit 13 Milliarden Euro bis 2027. 2018 wurden verschiedene Projekte für Ausbildung, Fähigkeitsentwicklung, operative Einsatzbereitschaft und Cyberabwehr verabredet, davon sechs unter deutscher Leitung in den Bereichen Logistik und Sanitätsdienst.

Bestehende Kooperationen

 
Die Nordic Battlegroup bei einer Übung im Jahr 2010
 
Die Befehlshaber einer EUFOR-Mission besprechen die Taktik, erkennbar ist das Europa-Emblem als Schulterabzeichen
 
Wachablösungszeremonie des Eurokorps im Jahr 2013
 
Integration in europäische Verteidigungsinstitutionen
 
Mitgliedsstaaten der EU und der NATO
  • Nur EU-Mitglied
  • Nur NATO-Mitglied
  • NATO- und EU-Mitglied
  • Im Rahmen der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik wurden inzwischen bereits eine Reihe von Institutionen gegründet, die die Streitkräfte der EU eng miteinander verknüpfen. Dazu gehören auf der Führungsebene unter anderem:

    • der EU-Militärausschuss (EUMC)
    • der EU-Militärstab (EUMS) mit der zivilen/militärischen Zelle
    • das Politische und Sicherheitspolitische Komitee (PSK)
    • der Ausschuss für die zivilen Aspekte der Krisenbewältigung
    • die Europäische Verteidigungsagentur (EDA)
    • das Satellitenzentrum der Europäischen Union (EUSC) und
    • das Institut der Europäischen Union für Sicherheitsstudien (ISS).

    An den GSVP-Institutionen beteiligen sich grundsätzlich alle Staaten der Europäischen Union (jedoch teilweise mit Opt-Outs, insbesondere von Dänemark) sowie Partnerländer wie Norwegen.

    Als ständige Truppen dieser EU-weiten Abmachung steht eine mindestens 1500 Mann starke rotierende Zuordnung multinationaler Verbände in den EU Battlegroups bereit. Zudem wurde 2022 beschlossen, eine EU-Eingreiftruppe aus 5000 Soldaten der Mitgliedstaaten bis 2025 aufzustellen. Gemeinsame europäische Truppen unter ständigem EU-Kommando existieren jedoch nicht.

    Im Herbst 2023 fand an der spanischen Küste die erste gemeinsame Militärübung der Europäischen Union statt. 2.800 Soldaten aus 19 EU-Staaten trainierten das Szenario, einen drohenden Zusammenbruch eines fiktiven afrikanischen Staates zu verhindern. Deutschland hat zudem angekündigt, im Jahr 2025 die rotierende Führung der EU-Eingreiftruppe zu übernehmen.

    Hinzu treten eine Reihe multinationaler (nicht EU-weiter) Streitkräfte, in denen einzelne Mitgliedstaaten miteinander (teils unter EU-Kommando) kooperieren:

    • Das Eurokorps bildet mit etwa 60.000 Mann den Kern eines stehenden Heeres. Zur Deutsch-Französische Brigade kommen weitere Brigaden aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Spanien. Polen beteiligt sich mit einer Brigade zu Ausbildungszwecken. Weitere Staaten entsenden Personal in den Korpsstab und die Unterstützungsbrigade, derzeit Griechenland, Türkei, Polen, Italien, Rumänien, Österreich und die USA.
    • Den EUFOR-Operationen des EUMS unterstehen Truppen im Rahmen der Operation Althea in Bosnien und Herzegowina, der EUFOR Tchad/RCA im Tschad und der EUFOR RD Congo im Kongo.
    • Die EUROMARFOR wurde 1995 von Frankreich, Italien, Portugal und Spanien gegründet. Griechenland und die Türkei entsenden Beobachter. In Friedenszeiten sind der Europäischen Marine derzeit keine Truppenkontingente zugeordnet.
    • Die European Air Group wurden 1995 als Franco-British European Air Group (FBEAG) gegründet und 1997 erweitert. Derzeit beteiligen sich an den Europäischen Luftstreitkräften die Niederlande, Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien. Hinzu tritt die Indienststellung des Europäischen Lufttransportkommandos 2010, beteiligt sind daran derzeit die Niederlande, Belgien, Frankreich und Deutschland.
    • Die Europäische Gendarmerietruppe (EGF) ist die europäische Militärpolizei, gegründet 2006 von Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und den Niederlanden. Rumänien beteiligt sich, Polen und Litauen sind Partner. Die Türkei entsendet Beobachter. Deutschland hat abgelehnt sich zu beteiligen (kasernierte Polizei gibt es nur auf Landesebene und ist daher nicht vergleichbar).
    • Das 1. Deutsch-Niederländisches Korps wurde als NATO Response Force weiterentwickelt, der Brigade unterstehen weitere Streitkräfte aus den Niederlanden, Deutschland, Belgien, Frankreich, Spanien, Dänemark, Türkei und Norwegen. Mit weiterem Personal sind 12 Länder vertreten. Der Eingreiftruppe unterstehen in Krisenzeiten mehr als 30.000 Mann, die stehenden 1200 Mann wurden bei Übernahme des NFOR-4 Turnus auf 8500 aufgestockt.
    Finabel Eurokorps European Gendarmerie Force European Air Transport Command European Air Group European Maritime Force Movement Coordination Centre Europe Organisation Conjointe de Coopération en Matière d’Armement
    Abkürzung Finabel Eurokorps EUROGENDFOR, EGF EATC EAG EUROMARFOR, EMF MCCE OCCAR
    Wappen                
    Teilstreitkraft Heer Luftstreitkräfte Marine übergreifend
    Beschreibung Organisation zur Weiterentwicklung der Kooperation Korps Gendarmerie Kommando für Luftbetankung und Transportflugzeuge Kooperation europäischer Luftstreitkräfte Kooperation europäischer mariner Streitkräfte Logistisches Kontrollzentrum Organisation für die Zusammenarbeit bei Rüstungsprogrammen
    Gründung 1953 1992 2006 2010 1995 1995 2007 1996
    Sitz Brüssel Straßburg Vicenza Eindhoven Buckinghamshire Rota Eindhoven Bonn
    Kapazität — 60.000 Soldaten 2.300 Gendarmen 220 Flugzeuge — — — —
    Reaktionszeit — — 30 Tage — — 5 Tage — —
    Motto Reflexion serving military action – Lex paciferat Integrated, Innovative, Effective Improved capability through interoperability At sea for peace – –
    Mitgliedschaft
    Belgien  Belgien 1953 1993 – 2010 1997 – 2007 2003
    Bulgarien  Bulgarien – – – – – – – –
    Danemark  Dänemark – – – – – – 2007 –
    Deutschland  Deutschland 1956 1992 – 2010 1997 – 2007 1996
    Estland  Estland – – – – – – 2007 –
    Finnland  Finnland 2008 – – – – – 2007 –
    Frankreich  Frankreich 1953 1992 2006 2010 1995 1995 2007 1996
    Griechenland  Griechenland 1996 – – – – – – –
    Irland  Irland – – – – – – – –
    Italien  Italien 1953 – 2006 2015 1997 1995 2007 1996
    Kroatien  Kroatien – – – – – – 2011 –
    Lettland  Lettland – – – – – – 2007 –
    Litauen  Litauen – – – – – – – –
    Luxemburg  Luxemburg 1953 1996 – 2012 – – 2007 –
    Malta  Malta 2010 – – – – – – –
    Niederlande  Niederlande 1953 – 2006 2010 1997 – 2007 –
    Osterreich  Österreich – – – – – – 2010 –
    Polen  Polen 2006 2016 2011 – – – 2008 –
    Portugal  Portugal 1996 – 2006 – – 1995 2010 –
    Rumänien  Rumänien 2008 – 2009 – – – 2008 –
    Schweden  Schweden – – – – – – 2007 –
    Slowakei  Slowakei 2006 – – – – – 2015 –
    Slowenien  Slowenien – – – – – – 2007 –
    Spanien  Spanien 1990 1994 2006 2014 1997 1995 2007 2005
    Tschechien  Tschechien 2012 – – – – – 2010 –
    Ungarn  Ungarn – – – – – – 2007 –
    Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 1973 – – – 1995 – 2007 1996
    Zypern Republik  Zypern 2008 – – – – – – –

    Auch in der Rüstung bestehen weitgehende bi- und multilaterale Kooperationen.

    • Produkte gemeinsamer Rüstungszusammenarbeit der EU
    •  
      Eurofighter Typhoon
    •  
      Airbus A400M
    •  
      Eurocopter Tiger

    Umsetzbarkeit

    Mit einer vollkommen integrierten EU-Armee, die alle einzelstaatlichen Streitkräfte ersetzt, wäre die Abgabe erheblicher hoheitlicher Rechte für die Mitgliedsstaaten verbunden. Dies würde bedeuten, Haushaltsrechte über den Verteidigungsetat, sowie die Befehlsgewalt und Souveränität über seine Streitkräfte in die Hände einer europäischen Institution zu geben.

    Jedoch gibt es Konzepte zur schrittweisen Integration und Effizienzsteigerung der europäischen Armeen mittels des sogenannten Pooling und Sharing. So könnten bspw. Arbeitsteilung militärischer Fähigkeiten, internationale Planung, Umsetzung und Führung von Einsätzen oder die Aufstellung gemeinsamer Eingriffstruppen die Verteidigungsfähigkeit erheblich verbessern.

    Pooling

    Nationale Fähigkeiten werden zur Verfügung gestellt, indem eine multinationale Struktur eingerichtet wird, die diese Beiträge zusammenfasst und ihren Einsatz koordiniert. Pooling kann z. B. bei der Entwicklung gemeinsamer Geräte stattfinden, bei deren Beschaffung und späterem Betrieb.

    Sharing

     
    Ein GTK Boxer der Bundeswehr wird am Flughafen Leipzig/Halle innerhalb der Strategic Airlift Interim Solution zum Transport nach Afghanistan in eine Antonow An-124 verladen (2012)

    Ein oder mehrere Länder stellen den Partnern eine bereits vorhandene Fähigkeit oder Ausrüstung (z. B. Transportflugzeuge) zur Verfügung oder übernehmen eine Aufgabe für andere. So können Partner wechselweise diese Fähigkeit einsparen, was auch zu entsprechend reduzierten Kosten führt. Dieses Konzept erfordert detaillierte Absprachen, damit es in keinem Bereich zu Dopplungen kommt – ein erster Pfeiler auf dem Weg zu einer umfassenden europäischen Koordination.

    Standardisierung

     
    Der Leopard 2 hier in der Ausführung A6 ist der am weitesten verbreitete Kampfpanzer in der EU

    Einen weiteren Eckpfeiler europäischer Zusammenarbeit stellt die Standardisierung der militärischen Gerätschaften dar. Es existieren allein hierin schon Potenziale, die auf eine 30- bis 50-prozentige Steigerung der Leistungsfähigkeit quantifiziert werden können. Diese Vorteile entstehen allerdings nur dann, wenn nicht allzu viele nationale Änderungswünsche einfließen. Da die einzelnen Mitgliedsstaaten der EU derzeit jeweils ihre eigenen Lastwagen, Panzer und Raketen entwickeln und bauen, anstatt standardisierte technische militärische Systeme aufzulegen, erhöhen sich die Kosten dafür erheblich. In einem Bericht aus dem Jahr 2015 wird bestätigt, dass sich 90 Prozent aller Rüstungsentwicklungs- und 84 Prozent aller Beschaffungsprogramme innerhalb der EU auf die nationale Ebene beschränken. Die EU leistet sich bedingt dadurch 17 verschiedene Arten von Kampfpanzern. Russland hat 8 Arten Kampfpanzer, der US-Armee genügt eine Sorte. Europa unterhält 20 Typen von Kampfflugzeugen, die USA lediglich 11, Russland nur 9. Bei der Anzahl der Zerstörer- und Fregatten-Typen ergibt sich für die EU 29, für Russland 9, für die USA 4.

    Evolutionäres Modell

    Eine andere Möglichkeit stellt die Aufstellung einer der EU unterstehenden, aus freiwilligen Unionsbürgern gebildeten Streitmacht dar, welche zuerst unumstrittene Aufgaben wahrnimmt und sich dann im Sinne des Inkrementalismusses langsam weiterentwickelt. So könnte zum Beispiel aus einer lediglich für Wach- und Protokollaufgaben aufgestellten Freiwilligentruppe eine Art permanente EUFOR entstehen, welche später konsensuell etwa auch im Kosovo (KFOR) oder im Rahmen der Schnellen Eingreiftruppe innerhalb der EU mit langsam aufwachsenden Aufgaben betraut werden könnte. Diese Entwicklung wäre vergleichbar mit dem des Europäischen Parlamentes, welches als Aufsichtsrat der Montanunion begann und sich zu einem anerkannten Parlament entwickelt hat.

    Perspektiven

     
    Die italienische Fregatte ITS Maestrale ist Teil der Operation Atalanta im Jahr 2015/2016
     
    Die Charles de Gaulle ist Stand 2015 der größte Flugzeugträger in der EU

    Der erste Schritt auf dem Wege zu einer europäischen Armee wäre, dass sich die EU-Staaten insgesamt oder zumindest in kleinen Gruppen zu sicherheitspolitischer Integration bereit zeigen. Dazu gehört auch eine klare Aufgabenverteilung unter den beteiligten Staaten.

    Eine gemeinsame Außenpolitik und ein gemeinsamer Verteidigungshaushalt sind Voraussetzungen für eine echte europäische Armee. Die Kontrollbefugnis über die gemeinsamen Streitkräfte müsste dann beim Europäischen Parlament liegen und von einer europäischen Regierung mit entsprechenden Kompetenzen umgesetzt werden.

    Eine realistische Perspektive wäre, wenn neben einer europäischen Armee auch weiterhin Armeen in nationaler Verantwortung bestünden, da die großen europäischen Staaten auf eigene Kommandohoheit nicht vollständig verzichten werden. Innerhalb dieses Szenarios müsste immer noch entschieden werden, wie groß einerseits die Gesamtstärke an allen verbleibenden nationalen Armeen und einer gemeinsamen Europaarmee sein soll und anderseits, wie man hierbei gewichten möchte.

    Einen konkreten Vorschlag zum Aufbau einer eigenständigen europäischen Armee machte 2020 der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Fritz Felgentreu. Ihm schwebt die Einführung einer 28. Armee parallel zu existierenden nationalen Streitkräften vor. Ein Diskussionspapier der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) spezifiziert die Idee weiter und erörtert die Notwendigkeit der neuen Streitkraft zugleich einen eigenen EU-Oberbefehlshaber samt Militärstab vorzustellen, der außerhalb heutiger GSVP-Abstimmungsregeln agieren können soll. Als Truppenstärke sieht das SWP-Papier ein Minimum von 8000 Mann (Brigadestärke). Die Aktivisten Herr und Speer greifen den Vorschlag der zusätzlichen 28. Armee in ihrem Buch Europe For Future auf und schlagen zugleich eine deutlich höhere Truppenstärke von 70.000 bis 150.000 Mann vor. Ihrer Idee zufolge sollte diese Armee direkt einem neu zu schaffenden „EU-Außen- und Sicherheitsrat (EUASR)“ unterstehen und in Anlehnung an das USCYBERCOM ein gemeinsames „European Union Cyber Command“ zur digitalen Gefahrenabwehr enthalten. Das Konzept einer EU-Armee als eigenständige, von den nationalen Streitkräften getrennte Armee der Union dürfte mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar sein. Insbesondere steht der konstitutive Parlamentsvorbehalt für Auslandseinsätze deutscher Truppen nicht entgegen, da sich dieser nur auf die Bundeswehr bezieht. Durch die Aufstellung eigener Streitkräfte wird die EU zudem nicht zum Staat, sodass auch das Verbot der Entstaatlichung gewahrt bleibt.

    Vorteile

    Die (teilweise) Vereinigung der Streitkräfte der EU-Staaten würde die Effizienz stark erhöhen, die Verteidigungsfähigkeit verbessern und Kosten für die einzelnen Länder erheblich senken. Zum Vergleich: Die Anzahl der Soldaten aller EU-Staaten machte Anfang der 2000er-Jahre mit knapp 1,9 Millionen ungefähr 150 % der Mannstärke der US-Armee aus. Dennoch ist die Verteidigungsfähigkeit der Europäischen Union weitaus schlechter: Sie soll bei etwa 15 % der Effektivität der US-Streitkräfte liegen.

    Eine einheitliche europäische Armee hätte bei der Beschaffung von Rüstungsgütern, Waffensystemen, Ausrüstung und Material eine ganz andere ökonomische Marktmacht als nationale und entsprechend kleine Armeen. Einkaufspreise könnten gedrückt und Rabatte eingefordert werden. Bei Verringerung der Anzahl der Waffensysteme gleicher Funktion sinken die Kosten nochmals, da die Entwicklungskosten auf dann höhere Stückzahlen verteilt werden können. Die Kostenvorteile durch Synergien würden auch bei der Entwicklung, dem Betrieb, Unterhalt und Reparatur von Waffensystemen möglich werden. In einem Bericht aus dem Jahr 2013 des Europäischen Parlaments werden die Kosten einer fehlenden europäischen Armee auf jährlich 26 Milliarden Euro geschätzt. Eine Anfang März 2015 vom CEPS (Centre for European Policy Studies) in Brüssel vorgestellte Studie schätzt, dass angesichts der verschärften Bedrohungslage ein Verzicht auf eine gemeinsame europäische Armee sogar Kosten in Höhe von jährlich 130 Milliarden Euro verursacht.

    Andererseits ist durch Bündelung der gemeinsamen finanziellen Mittel auch die Möglichkeit gegeben, zuvor für die einzelstaatlichen Budgets zu kostspielige Projekte zu ermöglichen, wie beispielsweise die Entwicklung und Betrieb von Flottenflugzeugträgern, die Entwicklung von Luftüberlegenheits-Jagdflugzeugen der sechsten Generation oder ein sehr schnelles Erreichen höherer Stückzahlen eines Kampfpanzers der Nachfolgegeneration, wie beim Main Ground Combat System.

    Insgesamt könnte durch diese Vorteile eines gesteigerten Preis-Leistungs-Verhältnisses einer Europaarmee im Rahmen der NATO einerseits die Sicherheit ihrer Mitglieder wie auch die Partnerschaft zu den befreundeten Nationen gestärkt werden.

    Größen der summierten Streitkräfte der EU 2010 im Vergleich zu anderen Streitkräften
    Streitkräfte Militärbudget Personalstärke Flugzeugträger Untersee-
    boote
    Fregatten/
    Zerstörer
    Kampf-
    flugzeuge
    Transport-Flugzeuge Luftbetankungs-Flugzeuge Kampfpanzer Gepanzerte Fahrzeuge Angriffs-Hubschrauber
    Mrd. € % BIP € pro Kopf Tsd. ‰ Bevölkerung Anzahl Luftfahrzeuge
    Europaische Union  Europäische Union 182 1,5 0.365 1.683 3,4 07 0200 69 140 2.088 603 077 05.325 22.038 0.460
    Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 562 5,0 1.819 1.555 5,0 11 1000 71 099 4.000 520 260 06.200 27.500 1.100
    Russland  Russland 035 3,1 0.248 1.027 7,3 01 0050 66 033 1.800 300 020 20.000 26.000 0.350
    China Volksrepublik  Volksrepublik China 066 1,6 0.047 2.285 1,6 0[00]1 0040 65 080 1.750 350 025 06.500 06.000 0.140
    Indien  Indien 046 2,4 0.038 1.325 1,1 03 0065 16 025 0.717 236 013 03.300 03.750 0.122
    Japan  Japan 045 1,0 0.354 0.217 1,7 00 0000 16 052 0.250 040 005 00.800 00.950 0.200
    Turkei  Türkei 016 2,2 0.210 0.640 8,2 00 0000 14 016 0.348 080 007 02.126 09.710 0.070

    Befürworter

    Im Rahmen der Gedenkfeierlichkeiten zum 100. Jahrestag des Ende des Ersten Weltkriegs forderte Emmanuel Macron Anfang November 2018 die Einrichtung einer „wahren“ europäischen Armee. Er schlug zudem ein gemeinsames Verteidigungsbudget und eine gemeinsame Doktrin vor. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach sich im November 2018 in einer Rede vor dem EU-Parlament für die Idee einer europäischen Armee aus: „Alte Verbündete stellen bewährte Verbindungen in Frage. […] Eine gemeinsame europäische Armee würde der Welt zeigen, dass es zwischen den europäischen Ländern nie wieder Krieg gibt“, so Merkel.

    Im November 2021 stellte die EU-Kommission Pläne für eine schnelle Eingreiftruppe mit bis zu 5000 Soldaten vor, die bis 2025 aufgebaut werden soll. Dabei ist ein modularer Aufbau geplant, der neben Land- auch Luft- und Seestreitkräfte umfasst.

    Gegenstimmen

     
    Ein Plakat, das vor einer Militarisierung Europas warnt

    Vor allem die Vereinigten Staaten sprachen sich unter der neokonservativen Regierung des Präsidenten George W. Bush aus Gründen des Verlusts von verteidigungspolitischer Einflussnahme der USA gegenüber der EU 2003 gegen eine Europaarmee aus. Der stets die eigenen nationalen Interessen besonders hervorhebende US-Präsident Donald Trump bezeichnete am 9. November 2018 einen Vorschlag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, eine europäische Armee zu bilden, um in der Verteidigungspolitik unabhängiger von den Vereinigten Staaten zu werden, als „sehr beleidigend“. Trump behauptete dabei irrtümlich, Macron habe eine europäische Armee zum Schutz vor den USA vorgeschlagen. Macrons angebliches Zitat war von der Agentur Agence France-Presse jedoch falsch wiedergegeben und dann von Medien weltweit verbreitet worden, und so auch zu Trump gelangt.

    Der damalige NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg kritisierte die Pläne für eine eigenständige europäische Verteidigungspolitik. Zwar begrüße er größere Verteidigungsanstrengungen Europas. „Das aber muss innerhalb des Nato-Rahmens geschehen“, erklärte er. Laut Stoltenberg hängt die europäische Sicherheit nach wie vor von den amerikanischen Sicherheitsgarantien ab. Stoltenberg plädierte deshalb für transatlantische Einigkeit.

    Der Premierminister des Vereinigten Königreichs Tony Blair und der Regierungspräsident Spaniens José Aznar sprachen sich in ihrer jeweiligen Regierungszeit aus Gründen einer in ihren Augen bestehenden Gefahr einer möglichen Schwächung der NATO ebenfalls gegen eine solche Armee aus. Auch die europäischen Linken lehnten eine Europaarmee ab, als sie während der Volksentscheide über die EU-Verfassung in ihren Kritikpunkten an dem Vertrag u. a. anführten, er treibe die Militarisierung der Union voran.

    Umfragen

    Im April 2022, machte YouGov eine Umfrage in den Mitgliedsländern der Europäischen Union sowie dem Vereinigten Königreich, in dem die Zustimmung für die Schaffung einer integrierten Europäischen Armee abgefragt wurde. Die Ergebnisse dieser Umfrage sind in der folgenden Tabelle dargestellt.

    Im Jahr 2022
    Land Zustimmung Ablehnung Weiß nicht Vorsprung Veränderung seit 2021
    Polen 57 28 21 29 +3 %
    Rumänien 51 23 26 28 -4 %
    Ungarn 50 29 21 21 -5 %
    Litauen 62 22 16 40 +5 %
    Finnland 53 21 25 32 +8 %
    Schweden 48 27 25 21 +9 %
    Dänemark 41 39 20 3 +5 %
    Spanien 64 21 15 43 +7 %
    Griechenland 55 27 17 28 -8 %
    Italien 50 30 20 20 +0 %
    Niederlande 61 23 17 38 +9 %
    Deutschland 58 27 15 31 +4 %
    Frankreich 55 24 21 31 +3 %
    Vereinigtes Königreich 34 35 30 1 +10 %
    Kroatien 49 23 28 26
    Slowakei 44 37 19 7
    Bulgarien 39 33 28 6

    Derzeitige nationale Streitkräfte der EU-Mitgliedstaaten

    Ausgaben und Truppenstärke

    Im Jahr 2024 werden die gesamten Verteidigungsausgaben der 27 Mitgliedsländer der Europäischen Verteidigungsagentur voraussichtlich 326 Mrd. € betragen und damit 1,9 % des BIP.

    Die Zahlen stammen aus Veröffentlichungen der Europäischen Verteidigungsagentur und beziehen sich auf das Jahr 2023. Die Truppenstärke wurde bei den NATO-Mitgliedern von der NATO übernommen.

    Mitgliedsland Streitkräfte Ausgaben (Mio. €) Pro Kopf (€) % des BIP Truppenstärke
    Europaische Union  Europäische Union – 278.573 0.618 1,6 1.417.838
    Belgien  Belgien Belgische Streitkräfte 007.047 0.599 1,2 0.00.21.300
    Bulgarien  Bulgarien Bulgarische Streitkräfte 001.841 0.286 2,0 0.00.26.900
    Danemark  Dänemark Dänische Streitkräfte 007.527 1.265 2,0 0.00.17.300
    Deutschland  Deutschland Bundeswehr 067.621 0.800 1,6 00.185.600
    Estland  Estland Estnische Verteidigungsstreitkräfte 01.144 0.837 3,0 0.00.7.500
    Finnland  Finnland Finnische Streitkräfte 005.795 1.037 2,1 0.00.30.800
    Frankreich  Frankreich Französische Streitkräfte 053.300 0.776 1,9 00.204.700
    Griechenland  Griechenland Griechische Streitkräfte 006.223 0.591 2,8 00.110.800
    Irland  Irland Irische Streitkräfte 001.210 0.228 0,2 0000.7.797
    Italien  Italien Italienische Streitkräfte 031.303 0.531 1,5 00.171.400
    Kroatien  Kroatien Kroatische Streitkräfte 001.318 0.337 1,7 0.0013.700
    Lettland  Lettland Lettische Nationale Streitkräfte 001.160 0.616 2,9 0.00.8.400
    Litauen  Litauen Litauische Streitkräfte 002.001 0.697 2,8 0.0.18.500
    Luxemburg  Luxemburg Streitkräfte Luxemburgs 000.594 0.890 0,7 00000900
    Malta  Malta Armed Forces of Malta 000.074 0.136 0,4 0.001.700
    Niederlande  Niederlande Niederländische Streitkräfte 0015.351 0.859 1,5 0.041.900
    Osterreich  Österreich Bundesheer 004.082 0.447 0,9 0.014.000
    Polen  Polen Polnische Streitkräfte 024.499 0.650 3,3 00216.100
    Portugal  Portugal Portugiesische Streitkräfte 003.921 0.380 1,5 0.028.400
    Rumänien  Rumänien Armata Română 005.181 0.272 1,6 0.066.640
    Schweden  Schweden Schwedische Streitkräfte 008.200 0.778 1,5 0.023.100
    Slowakei  Slowakei Streitkräfte der Slowakischen Republik 002.152 0.389 1,8 0.015.600
    Slowenien  Slowenien Slowenische Streitkräfte 000.842 0.397 1,3 0.005.900
    Spanien  Spanien Spanische Streitkräfte 017.451 0.362 1,2 0.117.400
    Tschechien  Tschechien Streitkräfte der Tschechischen Republik 004.189 0.391 1,4 0.029.500
    Ungarn  Ungarn Ungarische Streitkräfte 004.029 0.420 2,1 0.020.900
    Zypern Republik  Zypern Zyprische Nationalgarde 000.518 0.558 1,7 0.012.000

    Landstreitkräfte

    (Stand: 2013)

    Mitgliedsland Kampfpanzer Geschütztes Fahrzeug Artillerie
    Europaische Union  Europäische Union 7.695 18.819 9.817
    Belgien  Belgien 00.226 0.133
    Bulgarien  Bulgarien 0.362 00.681 1.035
    Danemark  Dänemark 0.046 00.229 0.056
    Deutschland  Deutschland 0.815 01.774 0.401
    Estland  Estland
    Finnland  Finnland 0.128 01.080 0.656
    Frankreich  Frankreich 0.525 02.876 0.638
    Griechenland  Griechenland 1.622 02.187 1.920
    Irland  Irland
    Italien  Italien 1.176 03.145 1.446
    Kroatien  Kroatien 0.075 00.283 0.127
    Lettland  Lettland
    Litauen  Litauen
    Luxemburg  Luxemburg
    Malta  Malta
    Niederlande  Niederlande 0.016 00.634 0.135
    Osterreich  Österreich 0.054 00.364 0.073
    Polen  Polen 1.675 03.110 1.580
    Portugal  Portugal 0.220 00.425
    Rumänien  Rumänien 0.857 01.272 1.273
    Schweden  Schweden
    Slowakei  Slowakei 0.030 00.327 0.068
    Slowenien  Slowenien 0.054
    Spanien  Spanien 0.484 01.007 0.811
    Tschechien  Tschechien 0.123 00.501 0.182
    Ungarn  Ungarn 0.155 00.597 0.030
    Zypern Republik  Zypern

    Luftstreitkräfte

    Kampfflugzeuge

    (Stand: Ende 2025)

    Mitgliedsland Typhoon Rafale Gripen F-16 F-35 M-346 Sonstige Summe
    Europaische Union  Europäische Union 308 182 123 357 120 52 485 1.627
    Belgien  Belgien 52 12 64
    Bulgarien  Bulgarien 2 12 MiG-29
    07 Su-25
    21
    Danemark  Dänemark 36 20 56
    Deutschland  Deutschland 138 89 Tornado 227
    Estland  Estland Keine Kampfflugzeuge
    Finnland  Finnland 1 60 F/A-18 61
    Frankreich  Frankreich 146 83 Mirage 2000 229
    Griechenland  Griechenland 24 152 10 17 F-4
    24 Mirage 2000
    227
    Irland  Irland Keine Kampfflugzeuge
    Italien  Italien 88 38 27 23 Tornado
    12 AV-8
    188
    Kroatien  Kroatien 12 12
    Lettland  Lettland Keine Kampfflugzeuge
    Litauen  Litauen Keine Kampfflugzeuge
    Luxemburg  Luxemburg Keine Kampfflugzeuge
    Malta  Malta Keine Kampfflugzeuge
    Niederlande  Niederlande 46 46
    Osterreich  Österreich 15 15
    Polen  Polen 47 3 15 12 FA-50
    23 MiG-29
    100
    Portugal  Portugal 25 05 A-29 30
    Rumänien  Rumänien 34 34
    Schweden  Sweden 95 95
    Slowakei  Slowakei 9 9
    Slowenien  Slowenien Keine Kampfflugzeuge
    Spanien  Spanien 67 81 F/A-18
    13 AV-8
    161
    Tschechien  Tschechien 14 24 L-159 38
    Ungarn  Ungarn 14 14
    Zypern Republik  Zypern Keine Kampfflugzeuge

    Luftbetankung und Transport

    (Stand: Ende 2025)

    Mitgliedsland A330
    MRTT
    KC-130 KC-767 A400M C-130 C-27J CN-235/
    C-295
    C-390 L-410 Sonstige Summe
    Europaische Union  Europäische Union 24 10 4 98 71 32 77 3 14 144 472
    Belgien  Belgien 7 7
    Bulgarien  Bulgarien 3 2 01 PC-12 6
    Danemark  Dänemark 4 4
    Deutschland  Deutschland 3 52 3 02 A321 60
    Estland  Estland 02 AN-28 2
    Finnland  Finnland 2 03 Learjet 35
    06 PC-12NG
    11
    Frankreich  Frankreich 13 2 24 16 27 01 A330
    05 DHC-6
    05 PC-6
    25 TBM 700
    10 EMB-21
    06 Falcon 10
    144
    Griechenland  Griechenland 5 8 03 King Air 350 16
    Irland  Irland 04 PC-12NG 4
    Italien  Italien 4 4 9 7 11 P180
    03 Do 228
    38
    Kroatien  Kroatien Keine Tank- oder Transportflugzeuge
    Lettland  Lettland Keine Tank- oder Transportflugzeuge
    Litauen  Litauen 3 2 5
    Luxemburg  Luxemburg 1 1
    Malta  Malta Keine Tank- oder Transportflugzeuge
    Niederlande  Niederlande 91 4 4
    Osterreich  Österreich 3 03 PC-6 6
    Polen  Polen 5 16 28 M28 49
    Portugal  Portugal 4 6 2 01 Falcon 900 13
    Rumänien  Rumänien 6 7 01 AN-26 14
    Schweden  Schweden 1 5 01 Saab 340 7
    Slowakei  Slowakei 2 5 7
    Slowenien  Slowenien 2 1 02 PC-6 5
    Spanien  Spanien 2 14 20 01 A330
    07 C-212
    06 Citation
    03 King Air 90
    53
    Tschechien  Tschechien 6 4 10
    Ungarn  Ungarn 1 02 A219
    03 C-171
    6
    Zypern Republik  Zypern Keine Tank- oder Transportflugzeuge
    1 Luftfahrzeuge der NATO mit nationaler Zulassung und Markierungen.

    Aufklärungsflugzeuge und Seefernaufklärer

    Mitgliedsland E-3 P-3 CN-235/
    C-295
    King Air BN-2 AN-30 Andere Summe
    Europaische Union  Europäische Union 20 15 16 4 02 3 77 137
    Belgien  Belgien Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    Bulgarien  Bulgarien 1 001
    Danemark  Dänemark 03 Challenger 604 003
    Deutschland  Deutschland 08 02 Dornier 228 010
    Estland  Estland Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    Finnland  Finnland 01 001
    Frankreich  Frankreich 04 02 C-160
    22 Atlantic 2
    03 E-2
    05 Falcon 20
    08 Falcon 50
    044
    Griechenland  Griechenland 02 C-130
    01 CL-415
    04 EJR-145
    007
    Irland  Irland 02 01 003
    Italien  Italien 1 02 ATR 72
    02 C-27J
    02 G550
    007
    Kroatien  Kroatien Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    Lettland  Lettland Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    Litauen  Litauen Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    Luxemburg  Luxemburg 0161 016
    Malta  Malta 3 01 004
    Niederlande  Niederlande Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    Osterreich  Österreich Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    Polen  Polen 05 M-28 005
    Portugal  Portugal 04 05 009
    Rumänien  Rumänien 2 002
    Schweden  Schweden 02 Gulfstream IV
    02 Saab 340
    004
    Slowakei  Slowakei 01 L-410 001
    Slowenien  Slowenien Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    Spanien  Spanien 03 08 05 C-212
    02 Falcon 20
    018
    Tschechien  Tschechien Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    Ungarn  Ungarn Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    Zypern Republik  Zypern Keine Aufklärungsflugzeuge oder Seefernaufklärer
    1 Luftfahrzeuge der NATO mit nationaler Zulassung und Markierungen.

    Kampf-, Transport- und Verbindungshubschrauber

    Mitgliedsland AH-64 AW129 Tiger Mi-24 AW101 AW109 AW139 CH-47 SA316/
    319
    SA341/
    342
    SA330/
    H215/
    H225M
    NH90 UH-1 UH-60/
    S-70
    Mi-8 Andere Summe
    Europaische Union  Europäische Union 57 59 127 62 51 60 27 81 60 189 343 271 345 62 126 539 2.480
    Belgien  Belgien 20 03 008 0.031
    Bulgarien  Bulgarien 02 012 003 002 Bell 206 0.019
    Danemark  Dänemark 14 09 012 H125 0.035
    Deutschland  Deutschland 0[00]53 75 029 066CH53
    013 H135
    015 H145M
    022 Lynx
    021 Sea King
    0.294
    Estland  Estland 004 R44 0.004
    Finnland  Finnland 020 007 OH-6 0.027
    Frankreich  Frankreich 056 18 185 212 049 028 AS365/366
    016 Lynx
    0.564
    Griechenland  Griechenland 29 24 012 011 101 11 011 Bell 206
    018 Hughes 269
    0.217
    Irland  Irland 06 002 H135 0.008
    Italien  Italien 59 25 20 15 23 062 150 002 OH-6
    031 Bell 206
    0.387
    Kroatien  Kroatien 023 016 OH-58 0.039
    Lettland  Lettland 005 0.005
    Litauen  Litauen 003 003 AS365 0.006
    Luxemburg  Luxemburg Keine Kampf-, Transport- oder Verbindungshubschrauber
    Malta  Malta 03 03 0.006
    Niederlande  Niederlande 28 17 012 0[00]20 0.077
    Osterreich  Österreich 21 023 09 011 OH-58 0.064
    Polen  Polen 30 02 041 064 Mi-2
    009 Mi-14
    062 W-3
    024 SW-4
    004 SH-2
    0.256
    Portugal  Portugal 12 08 005 Lynx 0.025
    Rumänien  Rumänien 07 062 0.069
    Schweden  Schweden 20 017 15 0.052
    Slowakei  Slowakei 02 013 002 Mi-2 0.017
    Slowenien  Slowenien 004 008 004 Bell 206 0.016
    Spanien  Spanien 018 17 041 009 022 14 015 H120
    014 H135
    008 S-76
    008 Sea King
    005 MD500
    0.171
    Tschechien  Tschechien 17 024 002 Mi-2
    009 W-3
    0.052
    Ungarn  Ungarn 02 014 002 H125 0.018
    Zypern Republik  Zypern 11 03 004 002 Bell 206 0.020

    Seestreitkräfte

    (Stand: Ende 2019)

    Mitgliedsland Flottenflugzeugträger/
    Leichter Flugzeugträger
    Amphibisches Angriffsschiff/
    Hubschrauberträger
    Amphibisches Unterstützungsschiff/
    Landungsschiffe
    Zerstörer/
    Fregatte
    Korvette/
    FK-Schnellboot
    Patrouillenboot Minenabwehrfahrzeug U-Boot mit ballistischen Raketen U-Boot Summe Tonnage
    Europaische Union  Europäische Union 2 5 24 99 54 127 109 4 49 473 1.162.385
    Belgien  Belgien 02 02 005 009 0.010.458
    Bulgarien  Bulgarien 04 003 003 010 0.011.314
    Danemark  Dänemark 05 013 018 0.053.771
    Deutschland  Deutschland 11 05 010 06 032 0.092.420
    Estland  Estland 003 003 0.001.800
    Finnland  Finnland 04 004 007 015 0.008.860
    Frankreich  Frankreich 1 3 21 020 018 4 07 074 0.328.150
    Griechenland  Griechenland 09 13 19 010 004 11 066 0.105.515
    Irland  Irland 009 009 0.015.408
    Italien  Italien 1 1 03 16 010 010 08 049 0.194.084
    Kroatien  Kroatien 02 05 005 001 013 0.003.688
    Lettland  Lettland 005 005 010 0.003.750
    Litauen  Litauen 004 002 006 0.003.324
    Luxemburg  Luxemburg Keine Seestreitkräfte
    Malta  Malta 002 002 0.001.410
    Niederlande  Niederlande 03 06 004 006 04 023 0.111.080
    Osterreich  Österreich Keine Seestreitkräfte
    Polen  Polen 05 02 04 001 020 03 035 0.030.430
    Portugal  Portugal 05 009 02 016 0.028.843
    Rumänien  Rumänien 03 07 003 013 0.024.189
    Schweden  Schweden 07 003 009 05 024 0.018.377
    Slowakei  Slowakei Keine Seestreitkräfte
    Slowenien  Slowenien 001 001 0.000.333
    Spanien  Spanien 1 02 11 020 006 03 043 0.145.576
    Tschechien  Tschechien Keine Seestreitkräfte
    Ungarn  Ungarn Keine Seestreitkräfte
    Zypern Republik  Zypern 002 002 0.001.430
     
    Verschiedene Typen Flugzeugträger
    Größenvergleich zu anderen Seestreitkräften
    Staat Marine Gesamt-
    tonnage
    Größtes Schiff
    Tonnage Typ Name
    Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten United States Navy 3.415.893 104.000 Flugzeugträger USS Gerald R. Ford
    Europaische Union  Europäische Union – 1.494.151 042.500 Flugzeugträger Charles de Gaulle
    Russland  Russland Russische Marine 0.845.730 061.390 Flugzeugträger Admiral Kusnezow
    China Volksrepublik  Volksrepublik China Marine der Volksrepublik China 0.708.086 067.500 Flugzeugträger Liaoning
    Japan  Japan Meeresselbstverteidigungsstreitkräfte 0.413.800 027.000 Hubschrauberträger Izumo
    Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Royal Navy 0.367.850 022.500 Hubschrauberträger Ocean
    Frankreich  Frankreich Französische Marine 0.319.195 042.500 Flugzeugträger Charles de Gaulle
    Indien  Indien Indische Marine 0.317.725 045.500 Flugzeugträger Vikramaditya
    Korea Sud  Südkorea Südkoreanische Marine 0.178.710 018.880 Amphibisches Angriffsschiff ROKS Dokdo
    Italien  Italien Marina Militare 0.173.549 027.910 Flugzeugträger Cavour
    Taiwan  Taiwan Marine der Republik China 0.151.662 009.780 Lenkwaffen-Zerstörer ROCS Kee Lung
    Spanien  Spanien Armada Española 0.148.607 027.079 Amphibisches Angriffsschiff Juan Carlos I

    (Stand: Anfang 2014)

    In der Fiktion

    Im Film Crash 2030 – Ermittlungsprotokoll einer Katastrophe wurde vor Beginn der Handlung eine Europaarmee unter dem Namen „Unionsarmee“ gegründet. Im Verlauf der Handlung sichert sie mehrere überflutete Städte vor Plünderungen.

    Siehe auch

    • Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
    • Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik
    • EUFOR
    • EU-Eingreiftruppe
    • Synchronized Armed Forces Europe
    • Westeuropäische Union
    • Gent-Initiative
    • Liste der Streitkräfte
    • PESCO
    • Europäische Verteidigungsagentur
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