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Die saudi-arabische Fußballnationalmannschaft (arabisch منتخب المملكة العربية السعودية لكرة القدم, DMG muntaǧab al-mamlaka al-ʿarabiyya as-saʿūdiyya li-kurat al

Saudi-arabische Fußballnationalmannschaft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Saudi-Arabien
Spitzname(n) الصقور الخضراء / as-suqūr al-ḫaḍrāʾ / ‚Grüne Falken‘
Verband SAFF
Konföderation AFC
Technischer Sponsor Adidas
Cheftrainer Griechenland Georgios Donis
Rekordspieler Mohammad ad-Daʿayyaʿ (178)
Rekordtorschütze Madschid Abdullah (72)
Heimstadion König-Fahd-Stadion
FIFA-Code KSA
FIFA-Rang 61. (1421,43 Punkte)
(Stand: 1. April 2026)
Heim
Auswärts
Bilanz
780 Spiele
371 Siege
185 Unentschieden
224 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Libanon Libanon 1:1 Saudi-Arabien Saudi-Arabien
(Beirut, Libanon; 18. Oktober 1957)
Höchster Sieg
Saudi-Arabien Saudi-Arabien 10:0 Osttimor Osttimor
(Dili, Osttimor; 17. November 2015)
Höchste Niederlage
Vereinigte Arabische Republik Ver. Arab. Republik 13:0 Saudi-Arabien Saudi-Arabien
(Casablanca, Marokko; 3. September 1961)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaften
Endrundenteilnahmen 6 (Erste: 1994)
Beste Ergebnisse Achtelfinale 1994
Asienmeisterschaften
Endrundenteilnahmen 11 (Erste: 1984)
Beste Ergebnisse Sieger 1984, 1988, 1996
(Stand: 28. Juni 2025)

Die saudi-arabische Fußballnationalmannschaft (arabisch منتخب المملكة العربية السعودية لكرة القدم, DMG muntaǧab al-mamlaka al-ʿarabiyya as-saʿūdiyya li-kurat al-qadam) gehört seit Mitte der 1980er-Jahre zu den stärksten asiatischen Nationalmannschaften. Nach dem zweimaligen Gewinn der Asienmeisterschaft in den Jahren 1984 und 1988 konnte sich das Nationalteam Saudi-Arabiens 1994 erstmals für eine WM-Endrunde qualifizieren. Im Verlauf dieses Turniers ist mit dem Erreichen des Achtelfinales (nach Siegen gegen Marokko und Belgien) der bislang größte Erfolg bei Weltmeisterschaften erreicht worden. 1996 konnte erneut die Asienmeisterschaft gewonnen werden. Die Mannschaft konnte sich bisher insgesamt sechsmal für die WM-Endrunden qualifizieren.

Trainiert wird die Mannschaft seit Oktober 2024 von Herve Renard. Der ehemalige Nationalspieler Mohammad ad-Daʿayyaʿ ist weltweit der Torhüter mit den meisten Länderspieleinsätzen.

Teilnahmen an Olympischen Spielen

1900 bis 1972nicht teilgenommen
1976 in Montrealnicht qualifiziert
1980 in Moskaunicht teilgenommen
1984 in Los AngelesVorrunde
1988 in Seoulnicht qualifiziert
1992 in Barcelonanicht teilgenommen
1996 in AtlantaVorrunde

Nach 1996 hat die A-Nationalmannschaft nicht mehr an den Olympischen Spielen und den Qualifikationsspielen dazu teilgenommen.

Teilnahme Saudi-Arabiens an Fußball-Weltmeisterschaften

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930Uruguaynicht teilgenommenStaatsgründung erst 1932
1934Italiennicht teilgenommen1. Länderspiel erst 1957
1938Frankreichnicht teilgenommen1. Länderspiel erst 1957
1950Brasiliennicht teilgenommen1. Länderspiel erst 1957
1954Schweiznicht teilgenommen1. Länderspiel erst 1957
1958Schwedennicht teilgenommen
1962Chilenicht teilgenommen
1966Englandnicht teilgenommen
1970Mexikonicht teilgenommen
1974Deutschlandnicht teilgenommen
1978Argentiniennicht qualifiziertIn der Qualifikation in der 1. Runde am Iran gescheitert.
1982Spaniennicht qualifiziertIn der Qualifikation im Finalturnier an Neuseeland und Kuwait gescheitert.
1986Mexikonicht qualifiziertIn der Qualifikation in der Westasien-Gruppenphase an den VAE gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1990Italiennicht qualifiziertIn der Qualifikation in der Endrunde an Südkorea und den VAE gescheitert.
1994USAAchtelfinaleSchweden12.Jorge SolariDie Gruppenphase wurde punkt- und torgleich hinter den Niederlanden als Gruppenzweiter überstanden, die schlechtere Platzierung resultierte aus dem direkten Vergleich, der verloren wurde. Im Achtelfinale kam dann gegen den späteren Dritten das Aus.

Siehe auch: Fußball-Weltmeisterschaft 1994/Saudi-Arabien

1998FrankreichVorrundeDänemark, Frankreich, Südafrika28.Carlos Alberto ParreiraNach Niederlagen gegen Dänemark und den Gastgeber und späteren Weltmeister Frankreich und einem Remis gegen Südafrika als Gruppenletzter ausgeschieden.

Siehe auch: Fußball-Weltmeisterschaft 1998/Saudi-Arabien

2002Südkorea/JapanVorrundeDeutschland, Kamerun, Irland32.Nasser al-JoharNach drei Niederlagen und ohne Torerfolg als Gruppenletzter ausgeschieden. Das 0:8 gegen Deutschland ist die höchste WM-Niederlage für Saudi-Arabien und der höchste WM-Sieg für Deutschland.

Siehe auch: Fußball-Weltmeisterschaft 2002/Saudi-Arabien

2006DeutschlandVorrundeTunesien, Ukraine, Spanien28.Marcos PaquetáNach einem Remis gegen Tunesien und Niederlagen gegen die Ukraine und Spanien als Gruppenletzter ausgeschieden.

Siehe auch: Fußball-Weltmeisterschaft 2006/Saudi-Arabien

2010Südafrikanicht qualifiziertIn der Qualifikation in der 5. Runde an Bahrain gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
2014Brasiliennicht qualifiziertIn der Qualifikation in der 3. Runde an Australien und dem Oman gescheitert.
2018RusslandVorrundeUruguay, Ägypten, RusslandJuan Antonio PizziNach Niederlagen gegen Russland und Uruguay sowie einem Sieg gegen Ägypten als Gruppendritter ausgeschieden.

Siehe auch: Fußball-Weltmeisterschaft 2018/Saudi-Arabien

2022KatarVorrundeArgentinien, Polen, MexikoHervé RenardNach einem Sieg gegen den späteren Weltmeister Argentinien und Niederlagen gegen Polen sowie Mexiko als Gruppenletzter ausgeschieden.

Siehe auch: Fußball-Weltmeisterschaft 2022/Saudi-Arabien

2026Kanada/Mexiko/USAqualifiziertIn der vierten Runde der Qualifikation gegen den Irak und Indonesien durchgesetzt. Gegner bei der Endrunde sind Spanien, Kap Verde und Uruguay.

Siehe auch: Fußball-Weltmeisterschaft 2026/Saudi-Arabien

FIFA Konföderationen-Pokal

Saudi-Arabien nahm als Veranstalter des zunächst König-Fahd-Pokal genannten Wettbewerbs an den ersten drei Austragungen sowie 1999 als Sieger des AFC Asien-Pokal 1996 teil.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzter Gegner Ergebnis Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1992Saudi-ArabienFinaleArgentinien2.Nelsinho RosaAls Gastgeber qualifiziert
1995Saudi-ArabienVorrundeDänemark, Mexiko5.Mohammed Al-KharashyAls Gastgeber qualifiziert
1997Saudi-ArabienVorrundeAustralien, Brasilien, Mexiko7.Otto PfisterAls Gastgeber qualifiziert
1999MexikoSpiel um Platz 3USA4.Milan MáčalaAls Sieger des AFC Asien-Pokals 1996 qualifiziert
2001Südkorea/Japannicht qualifiziert
2003Frankreichnicht qualifiziert
2005Deutschlandnicht qualifiziert
2009Südafrikanicht qualifiziert
2013Brasiliennicht qualifiziert
2017Russlandnicht qualifiziert
  1. Laut All-time Ranking 1992–2009 (Memento des Originals vom 5. Mai 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 1,8 MB)

Teilnahme Saudi-Arabiens an Fußball-Asienmeisterschaften

  • 1976 – auf Endrundenteilnahme verzichtet
  • 1980 – nicht teilgenommen
  • 1984 – Asienmeister
  • 1988 – Asienmeister
  • 1992 – Vizemeister
  • 1996 – Asienmeister
  • 2000 – Vizemeister
  • 2004 – Vorrunde
  • 2007 – Vizemeister
  • 2011 – Vorrunde
  • 2015 – Vorrunde
  • 2019 – Achtelfinale
  • 2024 – Achtelfinale
  • 2027 – als Gastgeber qualifiziert

Teilnahme Saudi-Arabiens an Fußball-Westasienmeisterschaften

  • 2000 bis 2010 – nicht teilgenommen
  • 2012 – Vorrunde
  • 2013/14 – Vorrunde
  • 2019 – Vorrunde
  • 2021 – qualifiziert (Austragung erst 2023)

Teilnahme Saudi-Arabiens am FIFA-Arabien-Pokal

  • 2021 – Vorrunde

Teilnahme Saudi-Arabiens am CONCACAF Gold Cup

  • 2025 – Viertelfinale (als Gast)

Titel

  • Asienmeister (3) – 1984, 1988, 1996
  • Golfpokal (3) – 1994, 2002, 2004
  • Arab Cup (2) – 1998, 2002
  • U-17 Weltmeister – 1989

Länderspiele gegen deutschsprachige Fußballnationalmannschaften

DatumOrtHeimmannschaftResultatGastmannschaft
1.22.02.1998Riad Saudi-Arabien0:3 Deutschland
2.01.06.2002Sapporo (Japan) Deutschland8:0 Saudi-Arabien
3.30.04.2003Vaduz Liechtenstein1:0 Saudi-Arabien
4.30.01.2008Riad Saudi-Arabien2:1 Luxemburg
5.08.06.2018Leverkusen Deutschland2:1 Saudi-Arabien

Bisher gab es keine Begegnungen gegen die Schweiz und Österreich.

Statistiken

Rekordspieler

Saudi-Arabien besitzt zusammen mit Bahrain und Mexiko die meisten Spieler mit mindestens 100 Spielen (18).

SpieleNameZeitraum
173 (178)Mohammad ad-Daʿayyaʿ1990 bis 2006
163Mohammed al-Khilaiwi1992 bis 2001
156Sami al-Dschabir1992 bis 2006
142 (141)Abdullah Zubromawi1993 bis 2002
138Osama Hawsawi2006 bis 2018
138Hussein Suleimani1996 bis 2014
134Taisir al-Jassim2004 bis 2018
133Saud Kariri2001 bis 2015
121Mohamed Abdeljawid1993 bis 2002
118Mohammad asch-Schalhub2000 bis 2012, 2018
117 (116)Madschid Mohammed Abdullah1978 bis 1994
116Ahmed Madani1986 bis 1998
114Khalid al-Muwallid1988 bis 1998
113Ahmad ad-Duchi1997 bis 2006
112Yassir al-Qahtani2002 bis 2013
105Salem al-Dawsariseit 2012
105Khamis al-Dossari1997 bis 2006
104Muhammad al-Dschahani1994 bis 2002

Anmerkung: Von der FIFA (Zahlen in Klammern, wenn abweichend) und RSSSF wurden im August und September 2013 weitere Saudi-arabische Spieler in die Liste der Spieler mit mindestens 100 Spielen aufgenommen und Daten bereits zuvor aufgeführter Spieler geändert. Quellen: FIFA Hunderterklub, Saudi Arabia - Record International Players.

Rekordtorschützen

ToreNameSpieleQuoteWM-ToreAM-Tore
72Madschid Mohammed Abdullah1170,6203
46Sami al-Dschabir1560,3232
42Yassir al-Qahtani1120,3815
41Ubaid ad-Dusari940,4400
32Talal al-Meshal600,53NT3
28Khalid al-Muwallid1140,2502
28Mohammad al-Sahlawi430,6503
26Fahad al-Mehallel870,304
25Salem al-Dawsari1050,2431
24Said al-Uwairan750,3212
24Ibrahim asch-Schahrani840,2900
20Yousuf al-Thunayan810,2514
Anmerkung: NT = Nicht teilgenommen
Quelle: Saudi Arabia - Record International Players

Hauptgegner

SpieleGegner
47Kuwait
44Bahrain
42Katar
39Irak
38Vereinigte Arabische Emirate

Kader

Für den Kader bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2022, siehe:

Nationaltrainer

Trainervonbis
 Abdulrahman Fawzi19571962
 Ali Chaouach19621970
 Siktir Baba19701972
 Taha Ismail19721974
 Abdo Saleh Washash19741974
 Ferenc Puskás19751975
 Bill McGarry19761977
 Danny Allison19781978
 David Wallit19791979
 Rubens Minelli19801980
 Mário Zagallo19811984
 Khalil Ibrahim al-Zayani19841986
 Kosia Tastilo19861986
 Osvaldo19871987
 Carlos Galletti19881988
 Omar Borras19881988
 Carlos Alberto Parreira19881990
 Metin Türel19901990
 Caldinho Garcia19921992
 Veloso19921992
 Candinho19931993
 Leo Beenhakker19931994
 Mohammed al-Kharashy19941994
 Ivo Wortmann19941994
 Jorge Solari19941994
 Ian Porterfield19941995
 Mohammed al-Kharashy19951995
 Zé Mario19951996
 Eduardo Vingada/Nelo Vingada19961997
 Otto Pfister19981998
 Carlos Alberto Parreira19981998
 Mohammed al-Kharashy06/199806/1998
 Otto Pfister199902/1999
 Milan Máčala05/19992000
 Nasser al-Johar20002000
 Slobodan Santrač08/200108/2001
 Nasser al-Johar08/200107/2002
 Gerard van der Lem08/200208/2004
 Martin Koopman20022002
 Nasser al-Johar09/200411/2004
 Gabriel Calderón11/200412/2005
 Marcos Paquetá12/20052007
 Hélio dos Anjos03/200706/2008
 Nasser al-Johar06/200802/2009
 José Peseiro02/200901/2011
 Nasser al-Johar01/201102/2011
 Rogério Lourenço06/201106/2011
 Frank Rijkaard06/201101/2013
 Juan Ramón López Caro01/201312/2014
 Cosmin Olăroiu12/201401/2015
 Faisal al-Baden03/201508/2015
 Bert van Marwijk09/201509/2017
 Edgardo Bauza09/201711/2017
 Juan Antonio Pizzi11/201702/2019
 Youssef Anbar03/201909/2019
 Hervé Renard09/201903/2023
 Roberto Mancini08/202310/2024
 Hervé Renard10/202404/2026
 Georgios Donis04/2026

Sonstige Nationalmannschaften

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 der Menschen mit Behinderung gewann die saudi-arabische Mannschaft vor 14.500 Zuschauern in der Leverkuser Bayarena den Titel.

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