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Die chinesische Fußballnationalmannschaft ist die Auswahlmannschaft der Chinese Football Association aus der Volksrepublik China.

Chinesische Fußballnationalmannschaft

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Chinesische Fußballnationalmannschaft (Begriffsklärung) aufgeführt.

Die chinesische Fußballnationalmannschaft ist die Auswahlmannschaft der Chinese Football Association aus der Volksrepublik China.

VR China
(中国国家足球队)
Verbandslogo
Verband Chinese Football Association
Konföderation AFC
Technischer Sponsor Nike
Cheftrainer China Volksrepublik Shao Jiayi
(seit November 2025)
Kapitän Zheng Zhi
Rekordspieler Li Weifeng (112)
Rekordtorschütze Hao Haidong (39)
Heimstadion Kunming Tuodong Sports Center
FIFA-Code CHN
FIFA-Rang 94. (1251,6 Punkte)
(Stand: 1. April 2026)
Heim
Auswärts
Bilanz
739 Spiele
364 Siege
158 Unentschieden
217 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Philippinen 1912 Philippinen 0:1 China Republik China 1912–1949
(Manila, Philippinen; 31. Januar 1913)
Höchster Sieg
China Volksrepublik China 19:0 Guam Guam
(Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam; 26. Januar 2000)
Höchste Niederlage
Brasilien Brasilien 8:0 China China Volksrepublik
(Recife, Brasilien; 10. September 2012)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaften
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 2002)
Beste Ergebnisse Gruppenphase 2002
Asienmeisterschaften
Endrundenteilnahmen 13 (Erste: 1976)
Beste Ergebnisse Zweiter 1984, 2004
(Stand: 25. März 2025)

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der chinesische Fußballverband war von 1931 bis 1958 und wieder seit 1979 Mitglied der FIFA. Dazwischen konnte die chinesische Nationalmannschaft rund 20 Jahre lang nicht an FIFA-Turnieren und ihren Qualifikationen teilnehmen.

Unter dem Trainer Bora Milutinović qualifizierte sich das Team 2002 erstmals für die Endrunde einer Fußball-Weltmeisterschaft. Der Serbe nahm damit zum fünften Mal in Folge als Trainer jeweils verschiedener Mannschaften an einer Weltmeisterschaft teil. Die Mannschaft scheiterte in der Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland knapp an Kuwait. Das damals von Arie Haan trainierte Team wies am Ende der Qualifikation die gleiche Punktanzahl und Tordifferenz wie die Kuwaiter auf, scheiterte aber aufgrund eines weniger erzielten Treffers.

Teilnahme Chinas an der Fußball-Weltmeisterschaft

Die Mannschaft der Volksrepublik China nahm erstmals zur WM 1958 an der Qualifikation teil, scheiterte dabei aber. Nach dem Austritt aus der FIFA kam es erst 1982 wieder zu einer Qualifikationsteilnahme. Bisher reichte es erst einmal zur Qualifikation, als 2002 dem asiatischen Verband erstmals vier Startplätze zustanden. Dies blieb aber die einzige Qualifikation. In der ewigen Tabelle der WM-Endrundenteilnehmer belegt China den 76. Platz und gehört zu den vier Mannschaften ohne Torerfolg.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay nicht teilgenommen kein FIFA-Mitglied
1934 Italien nicht teilgenommen
1938 Frankreich nicht teilgenommen
1950 Brasilien nicht teilgenommen
1954 Schweiz nicht teilgenommen
1958 Schweden nicht qualifiziert In der Qualifikation an Indonesien gescheitert, das sich aber ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1962 Chile nicht teilgenommen kein FIFA-Mitglied
1966 England nicht teilgenommen kein FIFA-Mitglied
1970 Mexiko nicht teilgenommen kein FIFA-Mitglied
1974 Deutschland nicht teilgenommen kein FIFA-Mitglied
1978 Argentinien nicht teilgenommen kein FIFA-Mitglied
1982 Spanien nicht qualifiziert In der Qualifikation im Finalturnier an Kuwait und nach Entscheidungsspiel an Neuseeland gescheitert.
1986 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation an Hongkong gescheitert, das sich aber auch nicht qualifizieren konnte.
1990 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation in der Endrunde an Südkorea und den Vereinigten Arabischen Emiraten gescheitert.
1994 USA nicht qualifiziert In der Qualifikation in der ersten Runde am Irak gescheitert, der sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1998 Frankreich nicht qualifiziert In der Qualifikation in der zweiten Runde an Saudi-Arabien und dem Iran gescheitert.
2002 Südkorea/Japan Gruppenphase Costa Rica, Brasilien, Türkei 31. Bora Milutinović Nach drei Niederlagen mit 0:9 Toren als Gruppenletzter ausgeschieden.
→ Hauptartikel: Fußball-Weltmeisterschaft 2002/China
2006 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation in der zweiten Runde aufgrund eines weniger erzielten Tores an Kuwait gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
2010 Südafrika nicht qualifiziert In der Qualifikation in der dritten Runde an Australien und Katar gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
2014 Brasilien nicht qualifiziert In der Qualifikation traf China in der dritten Runde auf den Irak, Jordanien und Singapur und konnte sich gegen die beiden vorderasiatischen Mannschaften nicht durchsetzen.
2018 Russland nicht qualifiziert In der Qualifikation traf China in der dritten Runde auf Syrien, Iran, Katar, Südkorea und Usbekistan und belegte den vorletzten Tabellenplatz.
2022 Katar nicht qualifiziert In der Qualifikation traf China in der dritten Runde auf Saudi-Arabien, Japan, Australien, Oman und Vietnam und belegte den vorletzten Tabellenplatz.
2026 Kanada, Mexiko und USA nicht qualifiziert In der Qualifikation traf China in der dritten Runde auf Saudi-Arabien, Japan, Australien, Indonesien und Bahrain und belegte den vorletzten Tabellenplatz.

Teilnahme Chinas an den Fußball-Asienmeisterschaften

  • 1976: Dritter
  • 1980: Gruppenphase
  • 1984: Zweiter
  • 1988: Vierter
  • 1992: Dritter
  • 1996: Viertelfinale
  • 2000: Vierter
  • 2004: Zweiter
  • 2007: Gruppenphase
  • 2011: Gruppenphase
  • 2015: Viertelfinale
  • 2019: Viertelfinale
  • 2024: Gruppenphase
  • 2027: Qualifiziert

Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen

1908 in London nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1931 in die FIFA aufgenommen
1912 in Stockholm
1920 in Antwerpen
1924 in Paris
1928 in Amsterdam
1936 in Berlin Achtelfinale (als Republik China)
1948 in London Achtelfinale (als Republik China)
1952 bis 1976 nicht teilgenommen aus Protest gegen die Zulassung der Republik China/Taiwan an Olympischen Spielen
1980 in Moskau nicht qualifiziert
1984 in Los Angeles nicht qualifiziert
1988 in Seoul Gruppenphase
1992 bis 2004 nicht qualifiziert
2008 in Peking Gruppenphase (als Gastgeber)
2012 in London nicht qualifiziert
2016 in Rio de Janeiro nicht qualifiziert
2021 in Tokio nicht qualifiziert

Nach 1988 hat die A-Nationalmannschaft nicht mehr an den Olympischen Spielen und den Qualifikationsspielen dazu teilgenommen. 2008 schied die Olympiamannschaft als Gastgeber in der Gruppenphase aus.

Teilnahme Chinas an den Ostasienmeisterschaften

  • 2003 – Dritter
  • 2005 – Ostasienmeister
  • 2008 – Dritter
  • 2010 – Ostasienmeister
  • 2013 – Zweiter
  • 2015 – Zweiter
  • 2017 – Dritter
  • 2019 – Dritter
  • 2022 – Dritter

Als inoffizielles Vorläuferturnier gilt der Dynasty Cup:

  • 1990 – Zweiter
  • 1992 – Vierter
  • 1995 – Vierter
  • 1998 – Zweiter

Trainer

  • Hongkong  Shing-Kwang Ngan (1936)
  • China Volksrepublik  Wai-Tong Lee (1947–1948)
  • China Volksrepublik  Fenglou Li (1952)
  • Ungarn  Jószef Ember (1955–1957)
  • China Volksrepublik  Linjing Dai (1957)
  • China Volksrepublik  Chengda Chen (1959–1962)
  • China Volksrepublik  Weisi Nian (1963, 1965, 1969–1975)
  • China Volksrepublik  Honggen Zhang (1977)
  • China Volksrepublik  Weisi Nian (1977, 1979)
  • China Volksrepublik  Chengda Chen (1980)
  • China Volksrepublik  Yongshun Su (1980–1982)
  • China Volksrepublik  Honggen Zhang (1982)
  • China Volksrepublik  Xuelin Zeng (1983–1985)
  • China Volksrepublik  Weisi Nian (1985–1986)
  • China Volksrepublik  Fengwen Gao (1986–1990)
  • China Volksrepublik  Genbao Xu (1991–1992)
  • Deutschland  Klaus Schlappner (1992–1993)
  • China Volksrepublik  Qi Wusheng (1994–1997)
  • England  Bob Houghton (1997–1999)
  • China Volksrepublik  Zhiyang Jin (1999–2000)
  • Serbien  Bora Milutinović (2000–2002)
  • China Volksrepublik  Xiangfu Shen (2002)
  • Niederlande  Arie Haan (2002–2004)
  • China Volksrepublik  Zhu Guanghu (2005–2007)
  • Serbien  Vladimir Petrović (2007–2008)
  • China Volksrepublik  Tiesheng Yin (2008–2009)
  • China Volksrepublik  Gao Hongbo (2009–2011)
  • Spanien  José Antonio Camacho (2011–2013)
  • Frankreich  Alain Perrin (2014–2016)
  • China Volksrepublik  Gao Hongbo (2016)
  • Italien  Marcello Lippi (2016–2019)
  • Italien  Fabio Cannavaro (2019)
  • Italien  Marcello Lippi (2019)
  • China Volksrepublik  Li Tie (2019–2021)
  • China Volksrepublik  Li Xiaopeng (2021–2022)
  • Serbien  Aleksandar Janković (2022–2024)
  • Kroatien  Branko Ivanković (2024–2025)
  • Serbien  Dejan Đurđević (2025)
  • China Volksrepublik  Shao Jiayi (seit 2025)

Spieler

Rekordspieler

Der chinesische Verband nennt vielfach andere Zahlen als rsssf.org. Hao Haidong fehlt in der Statistik des chinesischen Verbandes. (Stand: 15. Juli 2025)

Rekordspieler
Spiele Spieler Zeitraum Tore
116/111/? Zhu Bo 1983–1993 01/2
113/109 Gao Lin 2005–2019 24/22
112 Li Weifeng 1998–2011 14
111/105 Zhang Linpeng 2008–2024 05/6
111/108 Zheng Zhi 2002–2019 15
108/110 Fan Zhiyi 1992–2002 17
106/- Hao Haidong 1992–2004 39/-
102/99 Wu Lei 2010– 38/36
096/90 Hao Junmin 2005– 12
093/90 Wu Xi 2011– 11/9
092/96 Li Ming 1992–2004 09
092/93 Li Tie 1997–2007 05
090/87 Zhao Xuri 2003–2019 02
089/81 Jia Xiuquan 1983–1992 16
086/90 Ma Mingyu 1996–2002 12/13
080/83 Sun Jihai 1996–2008 01
Rekordtorschützen
Tore Spieler Zeitraum Spiele
39/- Hao Haidong 1992–2004 106/-
38/36 Wu Lei 2010– 102/99
29/28 Yang Xu 2010–2019 055/54
27 Su Maozhen 1994–2002 053/55
24/22 Gao Lin 2005–2019 113/109
24/25 Li Jinyu 1997–2008 069/72
21 Ma Lin 1985–1990 045
20/31 Liu Haiguang 1983–1990 058/77
19/22 Li Bing 1992–2001 067/74
19 Yu Dabao 2011– 065
19/20 Zhao Dayu 1982–1986 <30/30

Weitere bekannte Spieler:

  • Dong Fangzhuo – Spieler bei Manchester United
  • Gu Guangming – ehemaliger Spieler beim SV Darmstadt 98
  • Li Xiaopeng – Ex-Nationalspieler, WM-Teilnahme
  • Shao Jiayi – Ex-Spieler bei 1860 München, Energie Cottbus und dem MSV Duisburg
  • Shi Jun – Spieler beim BSC Young Boys
  • Sun Jihai – Spieler bei Manchester City
  • Sun Xiang – Spieler bei Shanghai Shenhua
  • Xie Hui – Ex-Spieler bei Alemannia Aachen und der SpVgg Greuther Fürth
  • Yang Chen – Ex-Spieler bei der Eintracht Frankfurt und dem FC St. Pauli
  • Zhang Xizhe – Ex-Spieler beim VfL Wolfsburg

Länderspiele gegen deutschsprachige Fußballnationalmannschaften

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft
12. Oktober 2005 Hamburg Deutschland  Deutschland 1:0 China Volksrepublik  China
3. Juni 2006 Zürich Schweiz  Schweiz 4:1 China Volksrepublik  China
29. Mai 2009 Shanghai China Volksrepublik  China 1:1 Deutschland  Deutschland

Bislang gab es noch kein Länderspiel gegen Österreich, Liechtenstein und Luxemburg.

Siehe auch

  • Chinesische Fußballnationalmannschaft (U-17-Junioren)
  • Chinesische Fußballnationalmannschaft (U-20-Männer)
  • Liste der Fußballnationalmannschaften (Männer)
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