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Der U-Bahnhof Pankstraße ist ein Bahnhof der Linie U8 der Berliner U-Bahn im Ortsteil Gesundbrunnen. Er trägt im Bahnhofsverzeichnis der Berliner Verkehrsbetrie

U-Bahnhof Pankstraße

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Bahnhofseingang in der Prinzenallee vor der Sanierung

Der U-Bahnhof Pankstraße ist ein Bahnhof der Linie U8 der Berliner U-Bahn im Ortsteil Gesundbrunnen. Er trägt im Bahnhofsverzeichnis der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die Bezeichnung Pk. Seit dem 16. Dezember 2025 ist der U-Bahnhof durch einen Aufzug barrierefrei zugänglich.

Die Station besitzt Wandverkleidungen aus braunen Keramikfliesen, die Stützen sind mit Aluminiumblechen verkleidet. Die Decke ist mit leuchtend orangen Elementen abgehängt, ein über der Bahnsteigkante von der Decke abgesetzt herabhängendes Lichtband trennt den Bahnsteig vom Gleisraum. Als ein späteres Werk des Berliner Architekten Rainer G. Rümmler sind die Stützen des Bahnhofes erstmals mit Kapitellen ausgestattet.

Mit der Verlängerung der U-Bahn-Linie 8 von Gesundbrunnen zur Osloer Straße wurde die Station am 5. Oktober 1977 eröffnet. Baubeginn dieses Abschnitts war im September 1973.

Der Bahnhof wird von 2020 bis 2026 grundhaft saniert, welche die denkmalgerechte Wiederaufbereitung sämtlicher Verkleidungen, der Einbau eines Aufzuges, die Verlegung eines Blindenleitsystems sowie die Erschließung durch einen zusätzlichen Treppenaufgang direkt von der Straßenebene auf den Bahnsteig umfasst. Außerdem werden die bestehenden, nur durch eine für die damalige Zeit typische, niedrige Steinmauer eingefassten Bahnhofseingänge mit einem Dach ausgestattet.

Besonderheiten

Zugang zum Schutzraum
Bahnsteig mit Hintergleiswand

Die Station wurde als Mehrzweckanlage gebaut, sodass der Bahnsteig sowie angrenzende Räume auch als Schutzraum in Kriegs- und Katastrophenfällen genutzt werden können. So besitzt die Station beispielsweise Sanitärräume, eine Notküche und eine Frischluftversorgung mit Filtern. Im Notfall können hier 3339 Personen Schutz finden. Die Mehrkosten für den Bau wurden vom Bundesfinanzministerium bezahlt. Die Einrichtungen können im Rahmen geführter Touren, die vom Verein Berliner Unterwelten veranstaltet werden, besichtigt werden. Die Anlage selbst befindet sich im Eigentum der BVG.

Der U-Bahnhof sowie die Zivilschutzanlage stehen seit 2010 unter Denkmalschutz.

Der Stationsname an der Wand der mit Aluminiumplatten verkleideten Funktionsräume in der Bahnsteigmitte. Im Hintergrund das orange verkleidete Zugabfertigerhaus

Ein kleines Kuriosum ist, dass die Stationsbezeichnung auf den Seitenwänden des Bahnsteigs Pankstrasse lautet, abweichend von der korrekten Schreibweise Pankstraße. Selbiger Schriftzug ist in der nur in diesem U-Bahnhof verwendeten, 1970 von Colin Brignall entworfenen Schrifttype OctopussP gesetzt.

Anbindung

Linie Verlauf
Wittenau (Wilhelmsruher Damm) – Rathaus Reinickendorf – Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik – Lindauer Allee – Paracelsus-Bad Residenzstraße – Franz-Neumann-Platz (Am Schäfersee) – Osloer Straße Pankstraße – Gesundbrunnen – Voltastraße – Bernauer Straße – Rosenthaler Platz – Weinmeisterstraße – Alexanderplatz – Jannowitzbrücke – Heinrich-Heine-Straße – Moritzplatz – Kottbusser Tor – Schönleinstraße – Hermannplatz – Boddinstraße Leinestraße – Hermannstraße

Am U-Bahnhof bestehen Umsteigemöglichkeiten von der Linie U8 zur Omnibuslinie M27 der BVG.

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