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Die rumänische Fußballnationalmannschaft (rumänisch Echipa națională de fotbal a României) galt in den 1990er Jahren zeitweilig als eine der stärksten Mannschaf

Rumänische Fußballnationalmannschaft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Rumänien
România
Logo des Rumänischen Fußballverbandes
Spitzname(n) Tricolorii
(Die Dreifarbigen,
nach der Flagge des Landes)
Verband Federația Română de Fotbal
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Joma
Cheftrainer Gheorghe Hagi
Co-Trainer Alexandru Spiridon
Kapitän Nicolae Stanciu
Rekordspieler Dorinel Munteanu (134)
Rekordtorschütze Gheorghe Hagi (35)
Adrian Mutu (35)
Heimstadion Arena Națională, Bukarest
FIFA-Code ROU
FIFA-Rang 56. (1451,16 Punkte)
(Stand: 1. April 2026)
Heim
Auswärts
Ausweich
Bilanz
771 Spiele
343 Siege
196 Unentschieden
232 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Jugoslawien Konigreich 1918 Jugoslawien 1:2 Rumänien Rumänien Konigreich
(Belgrad, Jugoslawien (heute: Serbien); 8. Juni 1922)
Höchster Sieg
Rumänien 1965 Rumänien 9:0 Finnland Finnland
(Bukarest, Rumänien; 14. Oktober 1973)
Höchste Niederlage
Ungarn 1946 Ungarn 9:0 Rumänien Rumänien Konigreich
(Budapest, Ungarn; 6. Juni 1948)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaften
Endrundenteilnahmen 7 (Erste: 1930)
Beste Ergebnisse Viertelfinale 1994
Europameisterschaften
Endrundenteilnahmen 6 (Erste: 1984)
Beste Ergebnisse Viertelfinale 2000
(Stand: 31. März 2026)

Die rumänische Fußballnationalmannschaft (rumänisch Echipa națională de fotbal a României) galt in den 1990er Jahren zeitweilig als eine der stärksten Mannschaften Europas. Obwohl Rumänien bereits an den ersten drei Weltmeisterschaften (1930, 1934, 1938) teilgenommen hatte, konnte es erst in den 1990er Jahren international für Aufsehen sorgen. Insbesondere Rumäniens Fußballer des Jahrhunderts Gheorghe Hagi war für den Leistungsanstieg der Nationalmannschaft verantwortlich. Mit ihm als Spielmacher konnte diese sich dreimal in Folge für die Weltmeisterschaft (1990, 1994, 1998) und zweimal für die Europameisterschaft (1996, 2000) qualifizieren. Bei der WM 1994 gelang den Rumänen durch einen Sieg über Argentinien der Einzug ins Viertelfinale. Dort musste sich die Mannschaft dann jedoch gegen Schweden im Elfmeterschießen geschlagen geben.

Geschichte

Anfänge bis 1938

Der rumänische Fußballverband wurde zwar schon 1909 gegründet, doch trat man erst 1923 der FIFA bei. Im Jahr davor, am 8. Juni 1922, gab es das erste offizielle Länderspiel. In Belgrad wurde Jugoslawien 2:1 geschlagen. 1924 nahm eine rumänische Auswahl an den Olympischen Spielen in Paris teil, die im Achtelfinale gegen die Niederlande ausschied.

Rumänien nahm an den ersten drei Fußballweltmeisterschaften 1930, 1934 und 1938 teil, schied aber immer in der ersten Runde aus. 1930 wurde Rumänien Gruppenzweiter. Das entscheidende Gruppenspiel verlor man gegen den späteren Weltmeister Uruguay. 1934 unterlag man dem späteren Vizeweltmeister Tschechoslowakei im Achtelfinale mit 1:2. Vier Jahre später unterlag Rumänien im Achtelfinale gegen Kuba im Wiederholungsspiel, nachdem die erste Partie nach Verlängerung unentschieden ausgegangen war.

1952–1990

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm eine rumänische Auswahl an den Olympischen Spielen 1952 in Finnland teil, die jedoch schon in der ersten Runde gegen Ungarn ausschied. Danach konnte sich Rumänien nur selten für die großen Fußballturniere qualifizieren. Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio erreichte man das Viertelfinale. Bei den Weltmeisterschaften 1970 unterlag Rumänien gegen den amtierenden Weltmeister England 0:1 und den späteren Weltmeister dieses Turniers, Brasilien, mit 2:3. 1984 qualifizierte sich Rumänien zum ersten Mal für die Europameisterschaft. In Frankreich schied man jedoch als Gruppenletzter aus.

Die rumänische Glanzzeit 1990–2000

Während der 1990er Jahre gelang der rumänischen Nationalmannschaft um Gheorghe Hagi der internationale Durchbruch. Neben ihm prägten wichtige Spielerpersönlichkeiten wie Gheorghe Popescu, Dan Petrescu, Dorinel Munteanu und Ilie Dumitrescu die Mannschaft. Gleich zu Beginn des Jahrzehntes war man unter Emerich Jenei bei der WM in Italien präsent, wo man sich im Elfmeterschießen des Achtelfinales Irland geschlagen geben musste. Nach einem kurzen Tief und dem Scheitern in der folgenden EM-Qualifikation, kehrte man unter Anghel Iordănescu wieder auf das internationale Parkett zurück. Bei der WM 1994 in den Vereinigten Staaten spielte sich die Elf des 45-jährigen Coaches in einen Rausch und drang bis ins Viertelfinale vor. Hierbei sorgte vor allem das Achtelfinalspiel gegen Argentinien für Aufsehen. In einer fulminanten Partie setzten sich die Rumänen gegen den amtierenden Vizeweltmeister mit 3:2 in einem Spiel, das anschließend zum besten des Turniers gekürt werden sollte, durch. Im folgenden Spiel gegen Schweden musste man gegen Ende der Verlängerung aufgrund eines Torwartfehlers von Florin Prunea den Ausgleich hinnehmen. Nach einem Fehlschuss von Miodrag Belodedici im folgenden Elfmeterschießen endete der Parcours der Iordănescu-Elf in den USA im Viertelfinale.

Die anschließende Europameisterschaft in England wurde erreicht, jedoch enttäuschte die Elf um Gheorghe Hagi vollends und schied als Gruppenletzter mit 0 Punkten aus. Zwei Jahre später präsentierte sich die Mannschaft bei der WM in Frankreich wesentlich besser und erreichte das Achtelfinale, in welchem man gegen eine aufstrebende kroatische Mannschaft mit 0:1 ausschied. Die in die Jahre gekommene goldene Generation konnte bei der folgenden EM 2000 in Belgien und den Niederlanden einen erfolgreichen Abschluss feiern.

Nachdem Victor Pițurcă die Elf zur Europameisterschaft geführt hatte, musste dieser aufgrund von Streitigkeiten mit Superstar Gheorghe Hagi die Koffer packen. An seiner Stelle wurde nun wieder Emerich Jenei aufgeboten, der mit seiner Mannschaft sowohl England als auch Deutschland hinter sich lassen konnte und somit erst im Viertelfinale am späteren Vizeeuropameister Italien mit 0:2 scheiterte.

Seit 2000

Rumänische Nationalmannschaft 2014

In der Folgezeit konnte die rumänische Mannschaft an diese Erfolge nicht mehr anknüpfen: Bei der Qualifikation zur Europameisterschaft 2004 scheiterte sie trotz herausragender Spieler wie Cristian Chivu und Adrian Mutu knapp an Norwegen und Dänemark; für die WM-Endrunde 2006 konnte sich Rumänien ebenfalls nicht qualifizieren. 2008 konnte die Mannschaft zwar souverän den Gruppensieg in der EM-Qualifikation erringen, scheiterte anschließend jedoch bereits in der Vorrunde des Turniers. Für die WM-Endrunde 2010 und 2014 wurde die Qualifikation erneut verfehlt. Für die EM 2016 gelang die Qualifikation, das Team scheiterte jedoch in der Vorrunde. Danach war bis 2017 Christoph Daum Trainer, nach Josef Uridil (1934) der erste Trainer aus dem Ausland.

Teilnahme Rumäniens an Fußball-Weltmeisterschaften

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis Trainer Bemerkungen, Besonderheiten und Ergebnisse Unterartikel
1930UruguayVorrundePeru, Uruguay8.Costel RădulescuDie Anreise wurde vom König finanziert, sie reisten zusammen mit den Belgiern und Franzosen auf der Conte Verde an. Peru wurde mit 3:1 (0:1) besiegt. Nach der Niederlage gegen Uruguay mit 0:4 (0:4) schied man als Gruppenzweiter aus. Fußball-Weltmeisterschaft 1930/Rumänien
1934ItalienAchtelfinaleTschechoslowakei12.Josef UridilDie im K.-o.-System ausgetragene WM startete im Achtelfinale, wo man dem späteren Vize-Weltmeister mit 1:2 (1:0) unterlag. Fußball-Weltmeisterschaft 1934/Rumänien
1938FrankreichAchtelfinaleKuba9.Alexandru SăvulescuWie vier Jahre zuvor wurde die WM im K.-o.-System ausgetragen, das Achtelfinale entsprach erneut der ersten Runde. Nach dem 3:3 n. V. (2:2, 1:1) in der ersten Begegnung, folgte eine Niederlage mit 1:2 (1:0) im Wiederholungsspiel. Fußball-Weltmeisterschaft 1938/Rumänien
1950Brasiliennicht teilgenommen
1954Schweiznicht qualifiziertIn der Qualifikation an der Tschechoslowakei gescheitert
1958Schwedennicht qualifiziertIn der Qualifikation an Jugoslawien gescheitert
1962ChilezurückgezogenZu den Qualifikationsspielen gegen Italien nicht angetreten.
1966Englandnicht qualifiziertIn der Qualifikation an Portugal gescheitert
1970MexikoVorrundeEngland, Tschechoslowakei, Brasilien10.Angelo NiculescuDie Spiele gegen den amtierenden und den werdenden Weltmeister wurden nur mit einem Tor Unterschied verloren, gegen die Tschechoslowakei 2:1 gewonnen. Fußball-Weltmeisterschaft 1970/Rumänien
1974Deutschlandnicht qualifiziertIn der Qualifikation an der DDR gescheitert
1978Argentiniennicht qualifiziertIn der Qualifikation an Spanien gescheitert
1982Spaniennicht qualifiziertIn der Qualifikation an Ungarn und England gescheitert
1986Mexikonicht qualifiziertIn der Qualifikation an England und Nordirland gescheitert
1990ItalienAchtelfinaleIrland12.Emerich Jenei0:0 n. V., 4:5 im Elfmeterschießen Fußball-Weltmeisterschaft 1990/Rumänien
1994USAViertelfinaleSchweden6.Anghel Iordănescu2:2 n. V. (1:1, 0:0), 4:5 im Elfmeterschießen Fußball-Weltmeisterschaft 1994/Rumänien
1998FrankreichAchtelfinaleKroatien11.Anghel Iordănescu0:1 (0:1) Fußball-Weltmeisterschaft 1998/Rumänien
2002Südkorea/Japannicht qualifiziertIn der Qualifikation in den Play-offs an Slowenien gescheitert
2006Deutschlandnicht qualifiziertIn der Qualifikation an den Niederlanden und Tschechien gescheitert
2010Südafrikanicht qualifiziertIn der Qualifikation an Serbien und Frankreich gescheitert
2014Brasiliennicht qualifiziertIn der Qualifikation in den Play-offs an Griechenland gescheitert
2018Russlandnicht qualifiziertIn der Qualifikation an Dänemark und Polen gescheitert
2022Katarnicht qualifiziertIn der Qualifikation an Deutschland und Nordmazedonien gescheitert
2026Kanada/Mexiko/USAnicht qualifiziertIn den Play-offs der Qualifikation an der Türkei gescheitert

Teilnahme Rumäniens an Fußball-Europameisterschaften

Rumänien nahm an allen Europameisterschaften teil, erreichte aber nur sechsmal die Endrunde, davon einmal bei acht, zweimal bei 24 sowie dreimal bei 16 Teilnehmern.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis Bemerkungen und Besonderheiten Unterartikel
1960Frankreichnicht qualifiziertIm Viertelfinale am späteren Dritten Tschechoslowakei gescheitert.
1964Spaniennicht qualifiziertIn der Vorrunde am späteren Europameister Spanien gescheitert.
1968Italiennicht qualifiziertIn der Qualifikation am späteren Europameister Italien gescheitert.
1972Belgiennicht qualifiziertIm Viertelfinale nach Entscheidungsspiel in Belgrad am späteren Vierten Ungarn gescheitert.
1976Jugoslawiennicht qualifiziertIn der Qualifikation an Spanien gescheitert, das aber die Endrunde auch nicht erreichte.
1980Italiennicht qualifiziertIn der Qualifikation erneut an Spanien gescheitert.
1984FrankreichVorrundeDeutschland, Portugal, SpanienNach einem Remis gegen Spanien und Niederlagen gegen Titelverteidiger Deutschland sowie Portugal als Gruppenletzter ausgeschieden. Fußball-Europameisterschaft 1984/Rumänien
1988BR Deutschlandnicht qualifiziertIn der Qualifikation wieder an Spanien gescheitert.
1992Schwedennicht qualifiziertIn der Qualifikation an Schottland gescheitert.
1996EnglandVorrundeBulgarien, Frankreich, SpanienNach drei Niederlagen als Gruppenletzter ausgeschieden Fußball-Europameisterschaft 1996/Rumänien
2000Niederlande und BelgienViertelfinaleItalien0-2 Fußball-Europameisterschaft 2000/Rumänien
2004Portugalnicht qualifiziertIn der Qualifikation an Dänemark gescheitert.
2008Österreich und SchweizVorrundeFrankreich, Italien, NiederlandeNach Remis gegen die Finalisten der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und einer Niederlage gegen die Niederlande als Gruppendritter ausgeschieden. Fußball-Europameisterschaft 2008/Rumänien
2012Polen und Ukrainenicht qualifiziertIn der Qualifikation an Frankreich und Bosnien/Herzegowina gescheitert.
2016FrankreichVorrundeFrankreich, Schweiz, AlbanienAls Gruppenletzter ausgeschieden. Fußball-Europameisterschaft 2016/Rumänien
2021Europanicht qualifiziertÜber die Nations League für die Play-offs qualifiziert, wo die Mannschaft im Halbfinale an Island scheiterte.
2024DeutschlandAchtelfinaleNiederlande0-3Nach dem Gewinn der EM-Gruppe vor Belgien, Slowakei und Ukraine gegen die Niederlande im Achtelfinale ausgeschieden. Fußball-Europameisterschaft 2024/Rumänien

UEFA Nations League

  • 2018/19: Liga C, 2. Platz mit 3 Siegen und 3 Remis, Aufstieg in Liga B durch Ligaaufstockung
  • 2020/21: Liga B, 3. Platz mit 2 Siegen, 2 Remis und 2 Niederlagen
  • 2022/23: Liga B, 4. Platz mit 2 Siegen, 1 Remis und 3 Niederlagen, mit schlechterer Tordifferenz als der punktgleiche Dritte
  • 2024/25: Liga C, 1. Platz mit 6 Siegen
  • 2026/27: Liga B

Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen für Amateurmannschaften (dreimal)

1908 in Londonnicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1909 gegründet
1912 in Stockholmnicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1923 in die FIFA aufgenommen
1920 in Antwerpennicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1923 in die FIFA aufgenommen
1924 in ParisAchtelfinale
1928 in Amsterdamnicht teilgenommen
1936 in Berlinnicht teilgenommen
1948 in Londonnicht teilgenommen
1952 in HelsinkiQualifikation
1956 in Melbournenicht teilgenommen
1960 in Romnicht qualifiziert
1964 in TokioViertelfinale
1968 in Mexiko-Stadtnicht qualifiziert
1972 in Münchennicht qualifiziert
1976 in Montrealnicht qualifiziert
1980 in Moskaunicht qualifiziert

Aktueller Kader

Folgende 26 Spieler wurden in den rumänischen Kader für die Fußball-Europameisterschaft 2024 berufen.

  • Stand: 2. Juli 2024 (nach dem Länderspiel gegen die Niederlande)
Nr.NameVereinGeburtsdatumEinsätzeTore
Tor
1 Florin Niță Gaziantep FK 3. Juli 1987 25 0
12 Horațiu Moldovan Spanien Atlético Madrid 20. Jan. 1998 11 0
16 Ștefan Târnovanu FCSB Bukarest 9. Mai 2000 1 0
Abwehr
11 Nicușor Bancu CS Universitatea Craiova 18. Sep. 1992 39 2
15 Andrei Burcă al-Okhdood 15. Apr. 1993 31 1
3 Radu Drăgușin England Tottenham Hotspur 3. Feb. 2002 21 0
22 Vasile Mogoș CFR Cluj 31. Okt. 1992 8 0
5 Ionuț Nedelcearu Italien FC Palermo 25. Apr. 1996 27 2
2 Andrei Rațiu Spanien Rayo Vallecano 20. Juni 1998 21 1
24 Bogdan Racovițan Raków Częstochowa 6. Juni 2000 4 0
4 Adrian Rus Paphos FC 18. März 1996 22 1
Mittelfeld
21 Nicolae Stanciu (C)ein weißes C in blauem Kreis Damac FC 7. Mai 1993 74 15
18 Răzvan Marin Italien FC Empoli 23. Mai 1996 59 5
10 Ianis Hagi Spanien Deportivo Alavés 22. Okt. 1998 39 5
8 Alexandru Cicâldău Konyaspor 8. Juli 1997 38 4
20 Dennis Man Italien Parma Calcio 1913 26. Aug. 1998 28 7
13 Valentin Mihăilă Italien Parma Calcio 1913 2. Feb. 2000 24 4
6 Marius Marin Italien Pisa Sporting Club 30. Aug. 1998 22 0
14 Darius Olaru FCSB Bukarest 3. März 1998 20 0
23 Deian Sorescu Gaziantep FK 29. Aug. 1997 19 0
17 Florinel Coman FCSB Bukarest 10. Apr. 1998 17 1
Adrian Șut FCSB Bukarest 30. Apr. 1999 1 0
Angriff
9 George Pușcaș Italien SSC Bari 8. Apr. 1996 44 11
7 Denis Alibec Muaither SC 5. Jan. 1991 39 5
25 Daniel Bîrligea CFR Cluj 19. Apr. 2000 2 0
19 Denis Drăguș Gaziantep FK 6. Juni 1999 15 3
Name Nationalität Amtsantritt Vertrag bis
Trainer
Vakant

Trainer

  • Österreich Josef Uridil (1934)
  • Emerich Vogl (1949–1963)
  • Gheorghe Popescu (1952–1953, 1955–1958, 1961, 1962)
  • Ștefan Kovács (1976–1980)

Die Nationaltrainer ab 1981:

  • Mircea Lucescu (1981–1986)
  • Emerich Jenei (1986–1990)
  • Gheorghe Constantin (1990)
  • Mircea Rădulescu (1990–1992)
  • Cornel Dinu (1992–1993)
  • Anghel Iordănescu (1993–1998)
  • Victor Pițurcă (1998–1999)
  • Emerich Jenei (2000)
  • László Bölöni (2000–2001)
  • Gheorghe Hagi (2001–2002)
  • Anghel Iordănescu (2002–2004)
  • Victor Pițurcă (2004–2009)
  • Răzvan Lucescu (2009–2011)
  • Victor Pițurcă (2011–2014)
  • Anghel Iordănescu (2014–2016)
  • Deutschland Christoph Daum (2016–2017)
  • Cosmin Contra (2017–2019)
  • Mirel Rădoi (2019–2021)
  • Eduard Iordănescu (2022–2024)
  • Mircea Lucescu (2024–2026)
  • Gheorghe Hagi (2026–)

Rekordspieler

Stand: 31. März 2026

RangNameEinsätze!TorePositionZeitraumWM-SpieleEM-Spiele Rekordnationalspieler
1.Dorinel Munteanu13416Mittelfeld1991–200797seit 2. September 2005
2.Gheorghe Hagi12435Mittelfeld1983–200012829. März 1997 bis 2. September 2005
3.Gheorghe Popescu11516Abwehr/Mittelfeld1988–2003136
4.Răzvan Raț1132Abwehr2002–201605
5.László Bölöni102 (101)23Mittelfeld1975–1988031. Mai 1985 bis 29. März 1997
6.Dan Petrescu9512Abwehr1989–200096
7.Bogdan Stelea910Tor1988–200566
8.Michael Klein †895Abwehr1981–199143
9.Bogdan Lobonț860Tor1998–201803
Nicolae Stanciu8615Angriff2016–06
11.Marius Lăcătuș8313Angriff1984–199852
Mircea Rednic832Abwehr1981–199143
Anmerkungen:
  1. Anzahl nach FIFA in Klammern

Rekordtorschützen

Gheorghe Hagi ist seit dem 10. September 1997 Rekordtorschütze, als er mit seinem 31. Tor den Vorkriegsrekord von Iuliu Bodola überbot und ihn anschließend auf 35 Tore steigerte. Am 22. März 2013 stellte Adrian Mutu beim 2:2 im WM-Qualifikationsspiel gegen Ungarn Hagis Rekord ein. Bester aktueller Torschütze ist Nicolae Stanciu mit fünfzehn Länderspieltoren.

RangNameToreEinsätzeQuoteZeitraumWM-ToreEM-Tore
1.Gheorghe Hagi351240,281983–200030
Adrian Mutu35770,452000–20131
3.Iuliu Bodola †31 *48 **0,651931–19390
4.Viorel Moldovan25700,361993–200521
Ciprian Marica25720,352003–2014
6.László Bölöni23 ***102 (101)0,411975–1988
7.Rodion Cămătaru21730,291978–19900
Dudu Georgescu21400,531973–1984
Anghel Iordănescu21570,371971–1981
Florin Răducioiu21400,531990–199641
Anmerkungen:
* 
Zudem vier Tore für Ungarn
** 
Zudem 13 Spiele für Ungarn zwischen 1940 und 1948
*** 
Zudem 1 Tor in einem Qualifikationsspiel zu den Olympischen Spielen.

Weitere bekannte Spieler

  • Ioan Andone
  • Ilie Balaci
  • Gavril Balint
  • Miodrag Belodedici
  • Ion Bogdan
  • Cristian Chivu
  • Gheorghe Ciolac
  • Dan Coe
  • Cosmin Contra
  • Augustin Deleanu
  • Cornel Dinu
  • Ilie Dumitrescu
 
  • Iulian Filipescu
  • Constantin Gâlcă
  • Ionel Gane
  • Tiberiu Ghioane
  • Adrian Ilie
  • Ion Ionescu
  • Mircea Lucescu
  • Ioan Lupescu
  • Bazil Marian
  • Dorin Mateuț
  • Viorel Năstase
  • Marius Niculae
 
  • Ion Nunweiller
  • Radu Nunweiller
  • Titus Ozon
  • Basarab Panduru
  • Ion Pârcălab
  • Iosif Petschovski
  • Marcel Răducanu
  • Ștefan Sameș
  • Alexander Szatmári
  • Ion Timofte
  • Nicolae Ungureanu
 

Länderspiele

Aktuelle Länderspiele

Aufgelistet sind alle Spiele der letzten zwölf Monate und alle geplanten Begegnungen. Die Ergebnisse werden aus rumänischer Sicht genannt.

Datum Spielort Gegner Ergebnis Art des Spiels
21. März 2025Bukarest Bosnien und Herzegowina0:1 (0:1)WM 2026-Qualifikation
24. März 2025Serravalle (SMR) San Marino5:1 (2:0)WM 2026-Qualifikation
7. Juni 2025Wien (AUT) Österreich1:2 (0:1)WM 2026-Qualifikation
10. Juni 2025Bukarest Zypern2:0 (2:0)WM 2026-Qualifikation
5. Sep. 2025Bukarest Kanada0:3 (0:2)Freundschaftsspiel
9. Sep. 2025Nikosia (CYP) Zypern2:2 (1:2)WM 2026-Qualifikation
9. Okt. 2025Bukarest Moldau2:1 (2:1)Freundschaftsspiel
12. Okt. 2025Bukarest Österreich1:0 (0:0)WM 2026-Qualifikation
15. Nov. 2025Zenica (BIH) Bosnien und Herzegowina1:3 (1:0)WM 2026-Qualifikation
18. Nov. 2025Ploiești San Marino7:1 (3:1)WM 2026-Qualifikation
26. März 2026Istanbul (TUR) Türkei-:- (-:-)WM 2026-Qualifikation Play-off-Halbfinale

Länderspielbilanzen

Rumänien hat folgende Bilanzen in offiziellen Spielen gegen andere Nationalmannschaften (mindestens 10 Spiele; Stand: 18. November 2025):

Land Sp. S U N Tor-
verhältnis
Tor-
differenz
Wichtige Begegnungen
 Albanien17113341:10+31WM-Qualifikation 1974; EM-Qualifikation 1988, 2008, 2012, EM-Vorrunde 2016
 Belgien1352614:184WM-Qualifikation 1994
 Bulgarien34187970:49+21WM-Qualifikation 1954, 1990; EM-Qualifikation 1992, 2008, EM-Vorrunde 1996
 Dänemark1144318:15+3WM-Qualifikation 1990, 2018; EM-Qualifikation 1976, 2004
 DDR1653823:296WM-Qualifikation 1974
 Deutschland15231019:41−22EM-Vorrunde 1984, 2000; WM-Qualifikation 2022
 England1236310:11−1 WM-Qualifikation 1982, 1986, WM-Vorrunde 1970, 1998; EM-Vorrunde 2000
 Finnland1394030:5+25WM-Qualifikation 1974, 1986, 2006; EM-Qualifikation 1972, 2016; UEFA Nations League 2022/23
 Frankreich1635816:215WM-Qualifikation 2010; EM-Qualifikation 1996, 2012, EM-Vorrunde 1996, 2008, 2016
 Griechenland351810770:36+34WM-Qualifikation 1958, 1970, 1990, 2014; EM-Qualifikation 2016
 Israel24127536:24+12EM-Qualifikation 1996, 2024
 Italien17251014:28−14WM-Qualifikation 2002; EM-Qualifikation 1968, 1984, EM-Viertelfinale 2000, EM-Vorrunde 2008
 Jugoslawien391651858:657WM-Qualifikation 1934, 1958, 1978; EM-Qualifikation 1980
 Litauen15140129:9+20WM-Qualifikation 1998, 2002, 2010; UEFA Nations League 2018/19, 2024/25
 Niederlande1513113:32−29Achtelfinale der Olympischen Spiele 1924; WM-Qualifikation 2006, 2014; EM-Qualifikation 2008, EM-Vorrunde 2008, Achtelfinale 2024
 Norwegen1557317:14+4WM-Qualifikation 1982; EM-Qualifikation 2004, 2010, 2021; UEFA Nations League 2020/21
 Österreich1235414:14± 0WM-Qualifikation 2010, 2026; EM-Qualifikation 1988; UEFA Nations League 2020/21
 Polen361415756:571EM-Qualifikation 1996; WM-Qualifikation 2018
 Portugal114259:112WM-Qualifikation 1966, 1970; EM-Qualifikation 2000, EM-Vorrunde 1984, 2000
 Schweden1133512:22−10EM-Qualifikation 1984, 2020
 Schweiz1565419:223WM-Qualifikation 1934, 1970, 1982, WM-Vorrunde 1994; EM-Qualifikation 1968, 1992, 2024, EM-Vorrunde 2016
 Slowakei1356221:14+7EM-Qualifikation 1996, 2000, EM-Vorrunde 2024
 Spanien1856719:289WM-Qualifikation 1978; EM-Qualifikation 1964, 1976, 1980, 1988, 2020, EM-Vorrunde 1984, 1996
 Tschechoslowakei29671633:62−29WM-Qualifikation 1954, 1966, 1994, WM-Vorrunde 1970, WM-Achtelfinale 1934; EM-Qualifikation 1972, 1984, EM-Viertelfinale 1960
 Türkei27147649:25+24WM-Qualifikation 1966, 1986, 2014, 2026 (Play-off); EM-Qualifikation 1960
 Ungarn24581126:48−22WM-Qualifikation 1982, 2002, 2014; EM-Viertelfinale 1972; EM-Qualifikation 2000, 2016; Olympia-Vorrunde 1952
 Zypern17124145:14+31WM-Qualifikation 1994, 2026; EM-Qualifikation 1968, 1980, 1984; UEFA Nations League 2024/25

Legende:

  • grüner Hintergrund = Bilanz positiv (Anzahl der Siege höher als die der Niederlagen)
  • gelber Hintergrund = Bilanz ausgeglichen
  • roter Hintergrund = Bilanz negativ (Anzahl der Niederlagen höher als die der Siege)

Anmerkungen zur Tabelle:

  1. Falls ein Spiel nach regulärer Spielzeit oder Verlängerung endet, wird er mit dem entsprechenden Resultat gewertet. Im Elfmeterschießen entschiedene Spiele zählen im Folgenden mit dem Spielstand vor Beginn des Elfmeterschießens.

Spiele gegen Fußballnationalmannschaften der deutschsprachigen Länder

Die Ergebnisse sind stets aus rumänischer Sicht genannt.

Nr. Datum Ergebnis Austragungsort Anlass
Spiele gegen Deutschland
125. Aug. 19352:4AErfurt
225. Sep. 19381:4HBukarest
314. Juli 19403:9AFrankfurt am Main
41. Juni 19411:4HBukarest
516. Aug. 19420:7ABeuthen
61. Juni 19660:1ALudwigshafen am Rhein
722. Nov. 19671:0HBukarest
88. Apr. 19701:1AStuttgart
917. Juni 19841:2*Lens (Frankreich)EM-Vorrunde
105. Sep. 19981:1*Valletta (Malta)
1112. Juni 20001:1*Lüttich (Belgien)EM-Vorrunde
1228. Apr. 20045:1HBukarest
1312. Sep. 20071:3AKöln
1428. März 20210:1HBukarestWM-Qualifikation
158. Okt. 20211:2AHamburgWM-Qualifikation
Spiele gegen die DDR
126. Okt. 19523:1HBukarest
28. Mai 19541:0AOst-Berlin
318. Sep. 19552:3HBukarest
414. Sep. 19582:3ALeipzig
514. Okt. 19622:3ADresden
612. Mai 19633:2HBukarest
721. Sep. 19660:2AGera
827. Mai 19731:0HBukarestWM-Qualifikation
926. Sep. 19730:2ALeipzigWM-Qualifikation
1027. Apr. 19771:1HBukarest
111. Juni 19790:1AOst-Berlin
1227. Apr. 19802:2HBukarest
1317. Nov. 19821:4AKarl-Marx-Stadt
1424. Aug. 19831:0HBukarest
1529. Aug. 19841:2AGera
1630. März 19883:3AHalle (Saale)
Spiele gegen Liechtenstein
129. März 19978:0HBukarestWM-Qualifikation
26. Sep. 19978:1AEschenWM-Qualifikation
32. Sep. 19987:0HBukarestEM-Qualifikation
49. Okt. 19993:0AVaduzEM-Qualifikation
55. Sep. 20212:0HBukarestWM-Qualifikation
614. Nov. 20212:0AVaduzWM-Qualifikation
Spiele gegen Österreich
120. Mai 19241:4AWien
28. Mai 19324:1HBukarestGegner war die österreichische Amateurmannschaft
316. Okt. 19321:0ALinzGegner war die österreichische Amateurmannschaft
41. Mai 19681:1ALinz
53. Sep. 19721:1HCraiova
610. Sep. 19864:0HBukarestEM-Qualifikation
718. Nov. 19870:0AWienEM-Qualifikation
81. Apr. 20091:2AKlagenfurtWM-Qualifikation
99. Sep. 20091:1HBukarestWM-Qualifikation
105. Juni 20120:0AInnsbruck
117. Sep. 20203:2AKlagenfurtUEFA Nations League
1214. Okt. 20200:1HPloieștiUEFA Nations League
137. Juni 20251:2AWienWM-Qualifikation
1412. Okt. 20251:0HBukarestWM-Qualifikation
Spiele gegen die Schweiz
129. Okt. 19332:2 aABernWM-Qualifikation
22. Nov. 19664:2HBukarestEM-Qualifikation
324. Mai 19671:7AZürichEM-Qualifikation
423. Nov. 19682:0HBukarestWM-Qualifikation
514. Mai 19691:0ALausanneWM-Qualifikation
610. Okt. 19811:2HBukarestWM-Qualifikation
711. Nov. 19810:0ABernWM-Qualifikation
83. Apr. 19901:2ALuzern
93. Apr. 19910:0ANeuchâtelEM-Qualifikation
1013. Nov. 19911:0HBukarestEM-Qualifikation
1122. Juni 19941:4*Detroit (Vereinigte Staaten)WM-Vorrunde
1230. Mai 20121:0ALuzern
1315. Juni 20161:1*Paris (Frankreich)EM-Vorrunde
147. Sep. 20203:2AKlagenfurt (Österreich)UEFA Nations League
1514. Okt. 20200:1HKlagenfurt (Österreich)UEFA Nations League
1628. März 20210:1ABukarestWM-Qualifikation
175. Sep. 20212:0HBukarestWM-Qualifikation
188. Okt. 20211:2AHamburg (Deutschland)WM-Qualifikation
1914. Nov. 20212:0AVaduz (Liechtenstein)WM-Qualifikation
2019. Juni 20232:2ALuzern (Schweiz)EM-Qualifikation
2121. Nov. 20232:1HBukarestEM-Qualifikation
227. Juni 20230:0HBukarest
a 
Spiel wurde wegen Einsatz eines nicht spielberechtigten Spielers (Iuliu Baratky) mit 0:2 gewertet.
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