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Marita Gründgens (* 23. Mai 1903 in Düsseldorf als Maria Theresia Gründgens; † 24. Dezember 1985 in Solingen) war eine deutsche Schauspielerin, Chansonnière und

Marita Gründgens

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Marita Gründgens im Berliner Wintergarten, 1936

Marita Gründgens (* 23. Mai 1903 in Düsseldorf als Maria Theresia Gründgens; † 24. Dezember 1985 in Solingen) war eine deutsche Schauspielerin, Chansonnière und Kabarettistin. Sie war die Schwester des Schauspielers Gustaf Gründgens.

Leben

Maria Theresia „Marita“ Gründgens absolvierte eine Ausbildung zur Pianistin am Kölner Konservatorium und erhielt zudem eine Gesangsausbildung bei Johanna Syrée (1846–1923). Im August 1929 debütierte sie im Studio Düsseldorf der Westdeutschen Funkstunde AG. Ab 1931 wurde sie beim dortigen Schul- und Kinderfunk regelmäßig engagiert. Zunächst wirkte sie bei Bunten-Radio-Abenden sowie Abenden zur Winterhilfe mit, bevor sie eigene Sendungen wie „Lieder aller Länder“ moderierte.
Marita Gründgens hatte kleinere Auftritte in den Spielfilmen Liebe, Tod und Teufel (1934) und Die tollkühnen Penner/Komm in die Wanne, Schätzchen (1971). Im 1936 entstandenen Kurz-Spielfilm Unter dem Pantoffel – ein lustiges Abenteuer ist sie – neben Wilhelm Strienz – als Sängerin zu hören.

Gründgens war an ca. 40 Plattenproduktionen beteiligt. Zu ihren bekanntesten Schallplatten-Aufnahmen gehören „Ich wünsch' mir eine kleine Ursula“ und „Wenn ich groß bin liebe Mutter“ (Electrola EG 3771, aufgenommen im Oktober 1936), in denen sie ihr Talent als Kinderstimmen-Imitatorin zur Geltung brachte, das erheblich zu ihrer Popularität beitrug.

Marita Gründgens lebte lange Zeit in Solingen, wo sie am Heiligabend 1985 im Alter von 82 Jahren starb.

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