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Das Unternehmen Eidgenössische Waffenfabrik (W+F; französisch Fabrique fédérale d'armes) in Bern war ein Regiebetrieb und Teil der Gruppe für Rüstungsdienste de

Eidgenössische Waffenfabrik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Das Unternehmen Eidgenössische Waffenfabrik (W+F; französisch Fabrique fédérale d'armes) in Bern war ein Regiebetrieb und Teil der Gruppe für Rüstungsdienste des Eidgenössischen Militärdepartements (heute VBS). Die 1875 gegründete Eidgenössische Waffenfabrik (W+F) übernahm das Gelände und die Einrichtungen der 1873 errichteten Eidgenössischen Montierwerkstätte in Bern. Sie produzierte in der Folge Faust- und Handfeuerwaffen für die Schweizer Armee, in Lizenz oder als Eigenentwicklung. Im Kürzel „W+F“ steht das „+“ für das Schweizer Kreuz, also für «eidgenössisch»; analoge Abkürzungen waren und sind auch für andere Bundesbetriebe üblich. Die W+F ging 1999 in der RUAG auf, welche später den Bau von Faust- und Handfeuerwaffen einstellte.

Waffenfabrik Bern 1876

Produkte (Auswahl)

Faustfeuerwaffen

Versuchspistole 1943 der Waffenfabrik Bern
  • Abänderung des Revolvers 1872 auf Zentralzündung
  • Ordonnanzrevolver 1878
  • Revolver Modell 1882, 1882/29
  • Selbstladepistole Ordonnanzpistole 1900/06 W+F Kal 7,65 mm
  • Selbstladepistole Ordonnanzpistole 06/29
  • Selbstladepistole W + F 1943. Versuch, 1943 bis 1945 wurde eine Anzahl (bekannt ist No. 39) Pistolen System Browning verschiedener Entwicklungsstufen hergestellt.
  • Selbstladepistole W + F 1947. Versuch, im Gegensatz zur Pistole W + F 1943 hat diese Pistole einen gasgebremsten verzögerten Masseverschluss.

Handfeuerwaffen

System Vetterli

  • Repetiergewehr Vetterli 1878

System Schmidt-Rubin

  • Schmidt-Rubin Repetiergewehr 1889 und 1889/1896
  • Kadettengewehr 1897
  • Kavalleriekarabiner 1905
  • Karabiner 11
  • Karabiner 31

Sturmgewehre

  • Sturmgewehr 57 in Zusammenarbeit mit SIG
  • Stgw 90 in Zusammenarbeit mit SIG

Maschinengewehre

  • Maschinengewehr 11
  • Leichtes Maschinengewehr 1925
  • 7,5-mm-Maschinengewehr 51

Panzerabwehrwaffen

  • 24 mm Tankbüchse 41
  • 4,7 cm Infanteriekanone 1935 und 1935/41 (zusammen mit K+W?)
  • 9 cm Panzerabwehrkanone 1950
  • 8,3 cm Raketenrohr 1950
  • Panzerabwehr-Projekt NORA (1973–1978, abgebrochen wegen zu starkem Seitenwindeinfluss)
  • 8,3 cm Raketenrohr 1980

Artillerie

  • diverse Fliegerabwehrgeschütze
  • 8,1-cm-Festungsminenwerfer 1956/60
  • 12 cm Festungsminenwerfer 1959
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