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Die Schillingstraße ist eine Straße im Berliner Ortsteil Mitte des gleichnamigen Bezirks. Sie verläuft von der Karl-Marx-Allee bis zur Alexanderstraße. Ein mark

Schillingstraße (Berlin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Schillingstraße
Wappen
Straße in Berlin
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Basisdaten
Ort  Berlin
Ortsteil  Mitte
Angelegt  um 1723
Neugestaltet 
Hist. Namen  Schillinggasse (um 1723 bis um 1737)
Schmelzens Gasse (um 1737–um 1770)
Schillinggasse (um 1770–1858)
Name erhalten 
Anschluss­straßen 
Querstraßen  Jacobystraße, Magazinstraße, Singerstraße
(von Nord nach Süd)
Plätze 
Nummern­system 
Bauwerke 
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge 480 Meter

Die Schillingstraße ist eine Straße im Berliner Ortsteil Mitte des gleichnamigen Bezirks. Sie verläuft von der Karl-Marx-Allee bis zur Alexanderstraße. Ein markantes Gebäude an der Ecke zur Karl-Marx-Allee ist das Café Moskau.

Geschichte

Benannt wurde die Straße nach dem Berliner Kaufmann Philipp Andreas Schilling (um 1650–1714), dessen Familie in der Umgebung Grundbesitz hatte. Bis 1858 hieß sie Schillingsgasse und wurde dann zur Straße erhoben, „weil die Gasse verbreitert und danach verschönert worden.“ In der Schillingsgasse 8 befand sich eine 1856 erbaute Wasch- und Badeanstalt mit Schwimmbecken und Wannenbädern, die „durch die Wasserleitungs-Anstalt mit Spreewasser versorgt wurden“.

Der U-Bahnhof Schillingstraße an der heutigen Linie U 5 wurde am 21. Dezember 1930 eröffnet. Seit der Neubebauung der Karl-Marx-Allee Anfang der 1960er Jahre ist der südöstliche U-Bahn-Zugang in ein Eckgebäude an der Schillingstraße einbezogen.

1962 wurde in der Straße ein Ambulatorium eröffnet, 1966 wurde das 17-geschossige Punkthochhaus mit 240 Einzimmerwohnungen an der Einmündung der Singerstraße durch den Architekten Josef Kaiser realisiert. Im gleichen Jahr entstanden eine Konsum-Kaufhalle und die Klubgaststätte „Pünktchen“. Mit der Neubebauung wurden Fußgängerpromenaden und Hochbeete angelegt.

Bis Anfang der 1960er Jahre endete die Schillingstraße an der Blumenstraße. Diese wurde aufgelassen und ihr letzter Abschnitt bis zur Alexanderstraße in die Schillingstraße einbezogen. Ein Fußweg verbindet die südliche Schillingstraße mit dem S-Bahnhof Jannowitzbrücke an der Stadtbahn.

Fotos

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