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Starlink ist ein von dem US-Raumfahrtunternehmen SpaceX betriebenes Satellitennetzwerk, das seit 2020 in den USA Internetzugang bietet, seit 2023 weltweit. Zum

Starlink

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Starlink ist ein von dem US-Raumfahrtunternehmen SpaceX betriebenes Satellitennetzwerk, das seit 2020 in den USA Internetzugang bietet, seit 2023 weltweit. Zum Kerngeschäft von Starlink zählen die Bereitstellung von Internetzugängen mit besonders geringer Paketumlaufzeit und die Abdeckung von Gebieten, in denen zuvor keine oder eine nicht ausreichende Internetverbindung zur Verfügung stand.

Starlink-Logo

Mit 10.020 Starlink-Satelliten im Erdorbit (Stand 17. März 2026) ist SpaceX der mit Abstand größte Satellitenbetreiber weltweit. Die zuständige US-Behörde FCC erteilte Genehmigungen für den Betrieb von insgesamt 19.427 Starlink-Satelliten; Lizenzen für weitere 22.488 Satelliten wurden von SpaceX beantragt (Stand: Ende 2022). Zusammen entspricht dies der fünffachen Zahl aller von 1957 (Sputnik 1) bis 2019 gestarteten Satelliten. Die Starlink-Satelliten werden von einer SpaceX-Niederlassung in Redmond im US-Bundesstaat Washington entwickelt, gefertigt und betrieben.

Inhaltsverzeichnis

Netzabdeckung

Seit 2023 sind die meisten aktiven Starlink-Satelliten mit Optischem Richtfunk (Laserlink) ausgerüstet. Diese Satelliten bieten unabhängig von der Entfernung zur nächsten Bodenstation eine Internetverbindung, sodass Starlink mittlerweile von jedem Standort der Erdoberfläche mit freier Sicht zum Himmel aus nutzbar ist. So ist das System seit 2023 auch in der Seeschifffahrt verfügbar. Die älteren Satelliten ohne Laserlink-Ausrüstung fungieren nur als Transponder zu den landbasierten Bodenstationen, decken also nur Landflächen und küstennahe Seegebiete ab.

Bedingt durch die Bahnneigung der im Umlauf befindlichen Starlink-Satelliten ist die Versorgungsdichte um den 53. Breitengrad besonders hoch.

Geplante Netzstruktur

Die erste Ausbaustufe bestand aus 1584 Satelliten in etwa 550 km Höhe, bei der je 22 Satelliten auf 72 Bahnebenen mit 53° Inklination verteilt wurden. In der folgenden (2022) Ausbauphase wurden bis zu 2824 weitere Satelliten in 540 bis 570 km Höhe geplant.

Geplante Orbitalparameter der Satellitenkonstellation
Phase 1 Phase 2 Phase 3
Bahnebenen 72 72 36 6 4 7178 7178 7178 40 1998 4000 12 18
Satelliten je Ebene 22 22 20 58 43 1 1 1 50 1 1 12 18
Gesamtzahl 1584 2824 30000
Höhe (km) 550 540 570 560 560 328 334 345 360 373 499 604 614
Bahnneigung 53° 53,2° 70° 97,6° 97,6° 30° 40° 53° 96,9° 75° 53° 148° 115,7°

Im dritten Schritt möchte SpaceX bis zu 7518 Satelliten in Polarorbits in rund 340 km Höhe befördern. Die Anträge für 30.000 weitere Satelliten nennen Bahnhöhen von 328 bis 614 km.

Aus der für Satelliten relativ geringen Bahnhöhe resultieren vier Effekte:

  • Kurze Signallaufzeiten in den Datenverbindungen zwischen Nutzer am Boden und Satellit. Ein Beispiel: 300 km Strecke werden mit Lichtgeschwindigkeit in einer Millisekunde durchlaufen.
  • Jeder Satellit wird vergleichsweise stark durch die vorhandene Atmosphäre via Luftwiderstand abgebremst. Ohne Antrieb verlieren Satelliten vergleichsweise schnell an Bahnhöhe und treten nach einigen Jahren in die tiefere Erdatmosphäre ein, wo sie verglühen.
  • Geringe Sichtweite einzelner Satelliten, eine durchgängige Internetverbindung benötigt daher viele Satelliten.
  • Aus Sicht der Empfänger bewegen sich die Satelliten schnell durch den Himmel. Antennen müssen dieser Bewegung folgen.

Die Satelliten geben ihre Zuständigkeit für ein Gebiet kontinuierlich an andere Satelliten weiter. Seit September 2021 werden neue Satelliten mit Laser-Datenverbindungen ausgestattet, um untereinander Daten ohne Kontakt zu einer Bodenstation austauschen zu können.

Durch das System Starlink soll Hochgeschwindigkeitsverbindung zum Internet (laut veralteten Dokumenten von 2016 mit bis zu 1 Gbit/s pro Nutzer) zur Verfügung gestellt werden. Die vom Satelliten bereitgestellte Datenrate müssen sich hierbei alle Nutzer einer jeden Zelle teilen, wodurch die nutzbare Datenrate bei einer steigenden Nutzerzahl naturgemäß sinkt. Die nutzbare Gesamtkapazität des Systems soll bei etwa 1 Tbit/s je 60 Satelliten liegen, was etwa 3,3 Tbyte/s in der ersten Ausbaustufe entspricht.

Satellitentechnik

 
Zwei Stapel mit insgesamt 60 Starlink-Satelliten (V 0.9) auf einer Falcon‑9-Oberstufe im Mai 2019

Die Starlink-Satelliten haben eine ungewöhnliche, extrem flache Bauform. Dadurch können sie beim Start aufeinandergestapelt werden, was im Vergleich mit herkömmlichen Starthalterungen Gewicht und Platz einspart. Die Satelliten der ersten Generation verwendeten vier Phased-Array-Antennen und einen Hallantrieb mit Kryptongas, das preiswerter als das üblicherweise genutzte Xenon ist. Mittels optischer Sensorik und Zugriff auf die Weltraumobjektdatenbank des North American Aerospace Defense Command können die Starlink-Satelliten selbständig Weltraummüll ausweichen. Die Lebensdauer der ersten Satellitengeneration war auf fünf Jahre ausgelegt; danach sollten weiterentwickelte Satelliten zum Einsatz kommen.

Die Datenübertragung zu den Bodenstationen erfolgt in Ku- und Ka-Frequenzbändern. Als Kommunikationsbandbreite der ersten Satellitengeneration gab Elon Musk etwa 40 bis 50 Gbit/s pro Satellit an. Wegen geographischer Gegebenheiten seien davon etwa 15 Gbit/s nutzbar.

Technische Daten der Starlink-Satelliten
Kenngröße Version
0.9
 
Version
1.0
 
Version
1.5
 
Version
2.0 mini
 
Version
2.0 mini
mit DTC
Version
2.0 mini
„optimized“
Bauweise Flachgehäuse
Stromversorgung Solarmodul
Masse 227 kg 260 kg ≈ 300 kg ≈ 730 kg a ≈ 750 kg ≈ 525 kg
Bahnregelung und Wiedereintritt Hallantriebe mit Kryptongas Hallantrieb mit Argongas
Lagekontrolle Reaktionsräder
Ausrichtung Sternsensor
Kommunikation Ku-Band
Ka-Band
Laser-Inter-Satellit-Verbindungen
LTE-Mobilfunk b
Übertragungskapazität ca. 18 GBit/s 100 GBit/s
Verglühen der Komponenten
beim Wiedereintritt
95 % 100 %
a 
Andere Quelle nennen 800 kg
b 
Prototypen im Januar 2024

Starlink verwendet die Frequenzbereiche 10,7–12,7 GHz, 12,75–13,25, 13,85–14,5 GHz, 17,8–18,6 GHz, 18,8–19,3 GHz, 19,7–20,2 GHz, 27,5–29,1 GHz und 29,5–30 GHz. Dabei dient der Bereich 10,7–12,7 GHz primär als Downlink vom Satelliten zum Benutzerterminal und 14,0–14,5 GHz als Uplink vom Benutzerterminal zum Satelliten. 13,85–14,0 GHz dient zur Steuerung der Satelliten und für das Aussenden von Telemetriedaten. Die höheren Frequenzen dienen primär für die Kommunikation zwischen Satelliten und Bodenstationen, also die Anbindung in das Internet.

Endgeräte

Für die Nutzer des Systems produziert SpaceX eigene Terminals. Die Terminals der ersten und zweiten Generation besitzen eine auf einem Stab montierte, mit Elektromotoren mechanisch in Neigung und Rotation ausgerichtete und elektronisch nachgeführte Phased-Array-Antenne. In der ersten Geräteversion war die Antenne rund und hatte einen Durchmesser von 59 cm. Die Terminals der dritten Generation werden ohne Elektromotoren gefertigt und führen das Signal mittels digitaler Strahlformung nach.

  •  
    Starlink-Terminal der ersten Generation
  •  
    Starlink-Terminal der zweiten Generation
  •  
    Starlink-Terminal der dritten Generation ohne Antrieb

In den USA erhielt das Unternehmen im März 2020 eine Generallizenz für den Betrieb von einer Million dieser Geräte. In den Anfangsjahren verkaufte SpaceX die Terminals unter Herstellkosten, um Kunden zu gewinnen. Durch Anhebung der Preise und Optimierung der Herstellung konnte im Jahr 2023 der Break Even erreicht werden, sodass mit der Hardware keine Verluste mehr erwirtschaftet werden. Mit Starlink erfolgt der Internetanschluss bislang sowohl für den Downstream wie auch für den Upstream über die Satellitenverbindung des Terminals. Ab 2024 sollen auch Direktverbindungen mit Mobilfunkgeräten zu den Starlink-Satelliten möglich sein.

Die Benutzerterminals verfügen über Empfänger für Satellitennavigationssysteme (GNSS). Der Empfang akkurater GNSS-Signale ist notwendig, um die Zeit zwischen Satellit und Benutzerterminal zu synchronisieren. Die Terminals können Signale von bis zu 48-GNSS Satelliten gleichzeitig auswerten. GNSS-Signale werden auch zur Festlegung der zu nutzenden Starlink-Satelliten verwendet. Bastler konnten durch Anschluss einer externen GNSS-Antenne an das Benutzerterminal Störungen durch GPS-Jammer verhindern.

Laut eigenen Angaben hatte Starlink Stand Mitte 2025 etwa 6 Millionen Kunden weltweit, wobei 2 Millionen der Nutzer in den Vereinigten Staaten ansässig waren. Die Terminals produziert das Unternehmen seit 2024 in einer eigenen Fabrik in Bastrop nahe der texanischen Hauptstadt Austin.

Ausbau

Tests und Prototypen

Am 22. Februar 2018 brachte eine Falcon 9 neben dem spanischen Erdbeobachtungssatelliten Paz auch die beiden Starlink-Test-Satelliten Tintin A und Tintin B ins All. Die beiden Satelliten waren 110 cm × 70 cm × 70 cm groß und wogen etwa 400 kg. An Bord hatten sie einen Steuerungscomputer, einen Antrieb, Systeme zur Positions- und Lageregulierung sowie Kommunikationssysteme für die Kommunikation der Satelliten untereinander. Sie kommunizierten mit insgesamt sieben Bodenstationen, und zwar immer nur für etwa eine Viertelstunde pro Tag, um den sonstigen Funkverkehr nicht zu stören. Nach Abschluss der Tests wurden beide Satelliten im Oktober 2020 zum Absturz gebracht.

 
Orbitmanöver der ersten 6×60 Starlink-Satelliten (Nov. 2019 – Apr. 2020)

Eine Vorserie von 60 Satelliten wurde im Mai 2019 gestartet. Sie wurden in 440 km Höhe ausgesetzt; von dort bewegten sich 53 der Satelliten mit eigenem Antrieb in ihre Zielumlaufbahn bei 550 km. Drei der 60 Satelliten wurden im Juni 2019 aufgegeben, nachdem der Funkkontakt verloren gegangen war. Alle diese Testsatelliten verglühten mittlerweile beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre, die letzten beiden im Oktober 2022.

Am 3. September 2020 gab SpaceX bekannt, dass zwei der Starlink-Satelliten im Orbit bereits mit Kommunikationslasern („Spacelasers“) bestückt seien und erste Tests erfolgreich waren.

Produktivbetrieb

Ende Oktober 2021 beendete Starlink die Beta-Phase und befindet sich seitdem im Produktivbetrieb. SpaceX gab damals an, dass der Ausbau durch die Chipknappheit ausgebremst werde. Im September 2021 produzierte SpaceX nach eigenen Angaben wöchentlich etwa 5000 Endgeräte, und Anfang 2022 wöchentlich bis zu 45 Satelliten.

Ende April 2022 befanden sich über 2100 Starlink-Satelliten im Erdorbit, von denen 1715 bereits ihren Einsatzorbit erreicht hatten. Ende November 2022 autorisierte die FCC zunächst weitere 7.500 von knapp 30.000 beantragten Satelliten der zweiten Generation (Version 2).

Frühestens ab 2025[veraltet] sollen wesentlich größere Starlink-Satelliten der dritten Generation („v3“) mit der vollständig wiederverwendbaren SpaceX-Großrakete Starship gestartet werden.

Verfügbarkeit

Starlink bietet seit 2020 in verschiedenen Ausbaustufen weltweiten Internetzugang.

Kontinent Land Start Anmerkungen
seit 2020
Nordamerika Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten März 2020
seit 2021
Nordamerika Kanada  Kanada Jan. 2021
Europa Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich
Deutschland  Deutschland
März 2021
Ozeanien Neuseeland  Neuseeland
Australien  Australien
Apr. 2021
Europa Osterreich  Österreich
Niederlande  Niederlande
Belgien  Belgien
Mai 2021
Europa Irland  Irland
Danemark  Dänemark
Juli 2021
Europa Portugal  Portugal
Schweiz  Schweiz
Aug. 2021
Südamerika Chile  Chile Sep. 2021
Europa Polen  Polen
Italien  Italien
Tschechien  Tschechien
Okt. 2021
Nordamerika Mexiko  Mexiko
Europa Kroatien  Kroatien
Schweden  Schweden
Nov. 2021
Europa Litauen  Litauen Dez. 2021
seit 2022
Europa Spanien  Spanien
Slowakei  Slowakei
Slowenien  Slowenien
Jan. 2022
Ozeanien Tonga  Tonga Feb. 2022 von SpaceX als Katastrophenhilfe vermarktet (Vulkanausbruch und Tsunami)
Europa Bulgarien  Bulgarien
Südamerika Brasilien  Brasilien
Europa Ukraine  Ukraine von SpaceX als Katastrophenhilfe vermarktet, auch zur Steuerung ukrainischer Waffensysteme genutzt (Russischer Überfall auf die Ukraine 2022)
Europa Rumänien  Rumänien
Griechenland  Griechenland
Lettland  Lettland
Apr. 2022
Europa Ungarn  Ungarn Mai 2022
Europa Frankreich  Frankreich Juni 2022 ursprünglicher Start: Mai 2021, Bewilligung annulliert am 5. April 2022, wiederbewilligt am 2. Juni 2022
Europa Nordmazedonien  Nordmazedonien
Europa Luxemburg  Luxemburg Juli 2022
Karibik Dominikanische Republik  Dominikanische Republik
Europa Moldau Republik  Moldau
Estland  Estland
Norwegen  Norwegen
Aug. 2022
Südamerika Kolumbien  Kolumbien
Europa Malta  Malta Sep. 2022
Vorderasien Iran  Iran von SpaceX als Reaktion auf die Zensur des Internets durch den iranischen Staat vermarktet, der auf die Proteste gegen den Kopftuchzwang reagierte
Asien Japan  Japan Okt. 2022
Karibik Jamaika  Jamaika
Europa Finnland  Finnland Nov. 2022
seit 2023
Südamerika Peru  Peru Jan. 2023
Afrika Nigeria  Nigeria
Südamerika Kolumbien  Kolumbien
Europa Island  Island Feb. 2023
Afrika Ruanda  Ruanda
Asien Philippinen  Philippinen
Karibik Haiti  Haiti März 2023
Südamerika Ecuador  Ecuador
Mittelamerika El Salvador  El Salvador Apr. 2023
Mittelamerika Panama  Panama Mai 2023
Afrika Mosambik  Mosambik Juni 2023
Karibik Trinidad und Tobago  Trinidad und Tobago
Europa Zypern Republik  Zypern Juli 2023
Mittelamerika Guatemala  Guatemala
Afrika Kenia  Kenia
Asien Malaysia  Malaysia
Afrika Malawi  Malawi
Karibik Bahamas  Bahamas Aug. 2023
Afrika Sambia  Sambia Okt. 2023
Asien Georgien  Georgien Nov. 2023
Afrika Benin  Benin
Asien Malediven  Malediven
Mittelamerika Costa Rica  Costa Rica
Mittelamerika Honduras  Honduras Dez. 2023
Afrika Eswatini  Eswatini
Südamerika Paraguay  Paraguay
seit 2024
Asien Mongolei  Mongolei März 2024
Südamerika Argentinien  Argentinien
Europa Albanien  Albanien Apr. 2024
Ozeanien Mikronesien Foderierte Staaten  Föderierte Staaten von Mikronesien
Südamerika Uruguay  Uruguay Mai 2024
Asien Indonesien  Indonesien
Ozeanien Fidschi  Fidschi
Afrika Sierra Leone  Sierra Leone Juni 2024
Afrika Madagaskar  Madagaskar
Ozeanien Tonga  Tonga Aug. 2024
Afrika Sudsudan  Südsudan
Afrika Botswana  Botswana
Afrika Ghana  Ghana
Ozeanien Salomonen  Salomonen Sep. 2024
Afrika Simbabwe  Simbabwe
Vorderasien Jemen  Jemen
Afrika Burundi  Burundi
Ozeanien Samoa  Samoa Okt. 2024
Ozeanien Vanuatu  Vanuatu
Vorderasien Katar  Katar
Afrika Kap Verde  Kap Verde Dez. 2024
Asien Osttimor  Osttimor
Ozeanien Nauru  Nauru
Europa Kosovo  Kosovo
seit 2025
Afrika Liberia  Liberia Jan. 2025
Ozeanien Tuvalu  Tuvalu
Asien Bhutan  Bhutan Feb. 2025
Afrika Niger  Niger März 2025
Ozeanien Kiribati  Kiribati
Europa Armenien  Armenien
Vorderasien Oman  Oman
Vorderasien Aserbaidschan  Aserbaidschan
Südamerika Guyana  Guyana Apr. 2025
Vorderasien Jordanien  Jordanien
Afrika Somalia  Somalia
Afrika Lesotho  Lesotho
Karibik Saint Vincent Grenadinen  St. Vincent und die Grenadinen
Vorderasien Bahrain  Bahrain Mai 2025
Asien Bangladesch  Bangladesch
Europa Faroer  Färöer
Afrika Kongo Demokratische Republik  Demokratische Republik Kongo Juni 2025
Karibik Dominica  Dominica
Ozeanien Marshallinseln  Marshallinseln
Afrika Guinea-Bissau  Guinea-Bissau
Afrika Lesotho  Lesotho
Asien Sri Lanka  Sri Lanka Juli 2025
Afrika Tschad  Tschad
Afrika Somalia  Somalia Aug. 2025
Karibik Antigua und Barbuda  Antigua und Barbuda
Asien Kasachstan  Kasachstan
Europa Liechtenstein  Liechtenstein Sep. 2025
Asien Korea Sud  Südkorea Dez. 2025
Afrika Sao Tome und Principe  São Tomé und Príncipe
seit 2026
Südamerika Venezuela  Venezuela Jan. 2026 Inoffiziell verfügbar; von SpaceX vermarktet als Unterstützung im Zusammenhang mit der Entführung von Nicolás Maduro durch die USA.
Südamerika Bolivien  Bolivien Feb. 2026
Afrika Senegal  Senegal
Asien Tadschikistan  Tadschikistan
Asien Vietnam  Vietnam Lizenz am 13. Februar 2026 erteilt; die fünfjährige Pilotphase endet am 1. Januar 2031
Ozeanien Niue  Niue März 2026
Vorderasien Kuwait  Kuwait
Afrika Zentralafrikanische Republik  Zentralafrikanische Republik

Betrieb in Deutschland

In Deutschland wurde im November 2020 die Starlink Germany GmbH gegründet. Sie hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Diese soll für den Betrieb des Starlink-Netzes in Deutschland zuständig sein. Deutschland liegt in Breitengraden (47,2…54,9° N), in denen in den USA und Kanada bereits 2020 der Beta-Betrieb von Starlink begann.

SpaceX stellte bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) Anträge für die Frequenzzuteilung für Nutzerterminals und drei Gateways. Diesen Anträgen wurde für ein Jahr zur Evaluierung stattgegeben. Die Gateways werden demnach im Ka-Band bei 27,5…29,1 GHz (Uplink) und 17,3…18,6 GHz (Downlink) betrieben. Die Nutzerzugänge werden bei 10,95…12,7 GHz (Downlink) und 14,0…14,5 GHz (Uplink) im Ku-Band betrieben. Die rechnerische äquivalente isotrope Strahlungsleistung (EIRP) im Ku-Band darf maximal 38 dBW betragen, dies entspricht einer rechnerischen maximalen Leistung von 6,3 kW, wobei dieser Leistungswert zwecks Vergleichbarkeit zwischen den verschiedenen Antennensystmen auf die Abstrahlung mit einem hypothetischen Isotropstrahler ohne einer Richtwirkung bezogen ist. Durch die bei Starlink eingesetzten Antennen mit einer Richtwirkung, welche durch den Antennengewinn ausgedrückt wird und in diesem Fall mit 34 dBi angenommen wird, entspricht dies einer tatsächlichen und maximal zulässigen Ausgangsleistung der HF-Endstufe der Bodenstation von ca. 2,5 W (4 dBW).

In Absprache mit den zuständigen Behörden stellte Starlink bei der Flutkatastrophe 2021 mehrere Antennenschüsseln für betroffene Regionen zur Verfügung. Trotz schwerer Schäden an der lokalen Infrastruktur konnte das Projekt eine schnelle, notdürftige Sicherstellung ziviler Kommunikation über das Internet gewährleisten.

Laut Medienberichten im Mai 2024 soll Starlink durch die Bundesnetzagentur mit der Erfüllung des Rechts auf Telekommunikationsdienste beauftragt worden sein. Demnach solle Starlink Lücken in der Breitbandabdeckung ausfüllen.

Betrieb in der Schweiz

SpaceX hatte im Frühsommer 2025 beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) einen Antrag auf eine Funklizenz gestellt. In Leuk ist eine Bodenstation geplant. Am 16. September 2025 wurde die Starlink Switzerland GmbH mit Sitz in Sitten ins Handelsregister des Zentralwallis eingetragen.

Optische Sichtbarkeit der Satelliten

Satelliten in einigen hundert Kilometern Höhe können in den Stunden vor der Morgen- und nach der Abenddämmerung sichtbar sein. Jeder Satellit kann nur dann einen sichtbaren Lichtpunkt bilden, wenn er von der Sonne beschienen ihr Licht reflektiert und der Himmel nächtlich dunkel ist. Da die Satelliten durchweg in niedriger Bahnhöhe umlaufen, darf die Sonne noch nicht allzu tief unter dem Horizont stehen, damit die Satellitenbahn noch von Sonnenlicht erreicht wird. Auffällig werden Starlink-Satelliten, wenn sie als kurze Kette von Lichtpunkten – längs dieser Kette – über den Himmel ziehen. Jeder einzelne Lichtpunkt ist im Vergleich zu Sternen schwach. Eine geradlinige Reihe von geschätzt zehn bis zwölf solcher Lichtpunkte innerhalb eines Gesamtwinkels von etwa zwei Daumenbreiten wird vom Sehsinn in seiner Gesamtheit als ein ausgedehntes Objekt interpretiert und ist in seiner Gesamtheit trotz der geringen Helligkeit der Einzelpunkte gut erkennbar. Die „wandernde Lichterkette“ läuft – als grobe Schätzung der Winkelgeschwindigkeit – binnen 60 Sekunden 60 Winkelgrade weit am Himmel.

Nutzung im Ukraine-Krieg

Im Ukrainekrieg ist das ukrainische Militär auf das von Starlink bereitgestellte Internet angewiesen. Unter anderem setzt es Starlink zur Steuerung seiner Drohnen ein, trotz russischer elektronischer Störversuche. Starlink wurde auch in Kampfflugzeugen getestet, wo es 30 mal schnelleres Senden von Daten ermöglichen soll als herkömmliche Verbindungen. Nach Einschätzung des Militäranalysten John Antal werden Systeme wie Starlink in künftigen Kriegen unentbehrlich sein, wobei die USA einen riesigen Vorsprung hätten.

Auch russische Streitkräfte sollen mindestens seit Anfang 2026 Starlink-Terminals verwenden. Diese seien etwa auf Shahed- und Molnija-Drohnen verbaut und würden deren Einsatzwert so wesentlich steigern. Laut eines Analysten würden diese in kleinen Stückzahlen über private Dritte bezogen.

 
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Es fehlen jegliche neutrale Quellen. Musk vertritt die Interessen von SpaceX, der Kyiv Independent die der Ukraine.

Im Februar 2026 erklärte der SpaceX-CEO Elon Musk, dass private Starlink-Terminals in der Ukraine ab sofort nur noch nach einer Registrierung über Portale der ukrainischen Regierung genutzt werden könnten. Unmittelbar nach dieser Ankündigung hätten russische Soldaten in unmittelbarer Frontnähe über einen Massenausfall ihrer Internetkommunikation geklagt, die zunehmend auf der Starlink-Technologie beruht habe. Die Deaktivierung von nicht registrierten Starlink-Terminals in der Ukraine sei als Reaktion auf den vermehrten Einsatz russischer Shahed-Drohnen mit Starlink-Terminals erfolgt. Medienberichten zufolge sollen die Deaktivierungen zu vermehrten Berichten über schwere Kommunikationsprobleme im russischen Militär geführt haben.

Kritik

 
Starlink-1345: aktives Verglühen innerhalb einiger Wochen
 
Starlink-24: passives Verglühen über ca. 3 Jahre

Weltraumschrott

Ein Hauptkritikpunkt an Systemen wie Starlink ist die mögliche Entstehung und Anhäufung von Weltraumschrott. Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC) will Satellitenbetreiber künftig dazu verpflichten, Satelliten nach Ablauf ihrer Lebensdauer wieder aus dem Orbit zu holen. Die Starlink-Satelliten sollen über genügend Treibstoffreserven verfügen, um sie am Ende ihrer Nutzungsdauer wieder aus der Umlaufbahn zu entfernen – vorausgesetzt, bis dahin tritt kein technischer Defekt auf. Auf der Höhe der Starlink-Satelliten genügt bereits die atmosphärische Reibung, um sie nach einem Ausfall der Steuerung innerhalb von fünf Jahren zurück auf die Erde stürzen zu lassen. Durch eine niedrige Aussetzhöhe (der Zielorbit wird mit eigenem Antrieb erst nach Monaten erreicht) verglühen Satelliten, die von Anfang an eine Funktionsstörung aufweisen, besonders schnell. Im Februar 2022 wurden beispielsweise 38 neu gestartete Starlink-Satelliten durch einen Sonnensturm beschädigt und konnten ihre Soll-Position nicht erreichen. Innerhalb von zwei Wochen verglühten sie in der Erdatmosphäre. Im Zeitraum von Januar bis September 2025 verglühten 560 Starlink-Satelliten, das heißt im Schnitt etwa zwei Satelliten pro Tag.

Die US-amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) warnte 2023, dass beim geplanten Wachstum bis 2035 mit jährlich 28.000 unverglühten Resten von Starlink-Satelliten und möglichen Risiken für Personen auf der Erdoberfläche zu rechnen sei. Der Astrophysiker Jonathan McDowell äußerte die Befürchtung, dass die Häufung von Weltraumschrott durch einen zu weitgehenden Ausbau sehr großer Satellitenkonstellationen zum – künftige Raumfahrt gefährdenden – Kessler-Syndrom führen könnte.

Kollisionsrisiken

Am 3. Dezember 2021 warf die Ständige Vertretung der Volksrepublik China bei den Vereinten Nationen in Wien SpaceX in einer Verbalnote an den Generalsekretär der Vereinten Nationen vor, die Chinesische Raumstation am 1. Juli und 21. Oktober 2021 durch unangekündigte Kursänderungen jeweils eines Starlink-Satelliten in Kollisionsgefahr gebracht und zu Ausweichmanövern gezwungen zu haben. Obwohl das Büro für bemannte Raumfahrt die tagesaktuellen Orbitaldaten der Station auf seiner Webseite in englischer Sprache veröffentliche, habe der Satellit Starlink-1095 zwischen dem 16. Mai und 24. Juni 2021 ein unabgesprochenes Deorbit-Manöver durchgeführt und sich im weiteren Verlauf der Bahn der Raumstation genähert. Der Satellit Starlink-2305 habe sich der Bahn der Raumstation im Oktober auf dem Weg zu seinem Betriebsorbit genähert. Aufgrund des Wolf Amendments und der gesamtpolitischen Situation fand keine direkte Kommunikation zwischen SpaceX und der Abteilung für Waffenentwicklung der Zentralen Militärkommission (China), dem Betreiber der Raumstation, statt. Daraufhin erklärte das Außenministerium der Volksrepublik China am 10. Februar 2022, dass China dazu bereit sei, für derartige Fälle ein Kommunikationsprotokoll mit den USA einzurichten. Die USA hingegen sagten, dass das Kollisionsrisiko zu gering war, um zu handeln. SpaceX gibt an, dass China keine geplanten Manöver seiner Raumstation veröffentlicht, SpaceX aber dennoch versucht, Starlink-Satelliten von der Station fernzuhalten.

Störung des Nachthimmels und der Astronomie

Starlink-Satelliten Stunden nach dem Start am 24. Mai 2019 über Pembrokeshire
 
Starlink über dem Rathaus in Tübingen

Seit 2020 wurden Starlink-Satelliten – vor allem direkt nach der Aussetzung als „Satellite Trains“ – als neuartige helle Himmelserscheinung wahrgenommen. Seit 2022 ist dies aufgrund der geänderten Bauweise seltener geworden.

Die erste Serie von 60 Starlink-Prototypen erschien in den Tagen nach dem Start überraschend hell am Himmel. Astronomen äußerten daraufhin die Befürchtung, dass große Konstellationen wie Starlink das Bild des Nachthimmels prägen und Beobachtungen mit optischen Teleskopen beeinträchtigen könnten. Außerdem könnten die zur Datenkommunikation eingesetzten Funksignale radioastronomische Beobachtungen stören. Nachdem Astronomieverbände wie die American Astronomical Society ihre Besorgnis geäußert hatten, begann SpaceX mit der Übermittlung von Bahndaten, damit die Auswirkungen besser untersucht werden können. Beim Start Starlink L2 im Januar 2020 wurde einer der Satelliten (Starlink-1130 „Darksat“) testweise schwarz eingefärbt. Für den Regelbetrieb war diese Abdunklungsmethode jedoch nicht geeignet, da sie das Thermomanagement des Satelliten beeinträchtigte. Beim Start Starlink L7 im Juni 2020 wurden helle Flächen eines der Satelliten (Starlink-1436 „VISOR“) mit Sonnenlicht-Abschirmungen versehen, um eine geringere Helligkeit des Satelliten am Nachthimmel zu erreichen. In der Folge stattete SpaceX mehr als 4500 Starlink-Satelliten mit diesen Abdunklungsschirmen aus. Da diese jedoch die Laserverbindungen zwischen neueren Starlink-Satelliten stören, wurden sie durch dielektrische Spiegel ersetzt, während manche Flächen der Satelliten schwarz eingefärbt sind. Die mit Starlink erprobte Abdunklungstechnik verkauft SpaceX auch an andere Satellitenhersteller.

SpaceX verzichtete auch auf ursprünglich geplante Bahnen der zweiten Ausbaustufe in 1100 bis 1325 km Höhe und platziert bislang alle Satelliten unterhalb von 600 km, was deren Sichtbarkeit in der Dämmerung verkürzt und die Verweildauer defekter Satelliten erheblich reduziert.

Allerdings beklagen Radioastronomen an der zweiten Starlink-Generation eine teils um das 32-fache gestiegene elektromagnetische Leckstrahlung, die abermals astronomische Beobachtungen behindere. Dies gelte auch für Systeme wie das deutsch-niederländische Low Frequency Array (LOFAR).

Illegale Nutzung

Nationale Regierungen haben keinen Einfluss auf die Aussendungen der Starlink-Satelliten, und das Netzwerk benötigt keine örtlichen Bodenstationen. Zur Verhinderung einer Nutzung, die nicht mit nationalen Gesetzen vereinbar ist, können Behörden daher nur gegen die Verwendung von Benutzerterminals vorgehen, aber die Suche nach solchen ist schwierig. So verbietet zum Beispiel Thailand die Nutzung von Kommunikationssatelliten, die sich nicht im Mehrheitsbesitz von Thailändern befinden, und auch die Regierung von Myanmar erlaubt den Betrieb von Benutzerterminals nicht. Trotzdem nutzen illegale Organisationen im Grenzgebiet zwischen den beiden Ländern Starlink für großangelegten Onlinebetrug (siehe Fraud Factory und Shwe Kokko).

Im Iran wurde Starlink von der Opposition genutzt, um Restriktionen im nationalen Internet zu umgehen. Der Iran brachte deshalb eine Anfrage bei der Internationalen Fernmeldeunion (kurz ITU) ein, die Starlink zwingen soll, nur mit Benutzerterminals in Verbindung zu treten, die auch von der zuständigen nationalen Fernmeldebehörde genehmigt wurden, oder aber Aussendungen über Gebieten von Ländern einzustellen, die Starlink nicht genehmigt haben. Norwegen und die USA, die den Satellitenbetrieb genehmigt haben, müssten sich dafür einsetzen, dass Starlink nur mit von den betroffenen Ländern genehmigten Benutzerterminals kommuniziert. Die ITU verbietet die Kommunikation über Funk mit Einrichtungen, die nicht von nationalen Behörden genehmigt wurden, deshalb entspricht die Anfrage des Iran dem Völkerrecht, und Starlink arbeitet rechtswidrig, indem es mit solchen Funkstellen Kontakt aufnimmt. Um dies nachzuweisen, schloss die iranische Regierung Terminals im Land ans Netzwerk an, was von den Firmenrichtlinien untersagt wird. Folglich verwies Starlink darauf, die Regierung des Iran habe damit selbst illegal gehandelt; ferner ließen SpaceX und Starlink offen, ob man überhaupt allein auf Basis des Standorts die Nutzung sperren könne. Tatsächlich setzte Starlink aber Geofencing bei der Nutzung im Ukraine-Krieg ein.

Norwegen und die USA boten zwar an, identifizierte illegale Benutzerterminals zu sperren, es sei aber fraglich, ob man das tatsächlich umsetzen könne. Für Beobachter ist vorstellbar, dass dies eine Ausrede ist, um den Prozess der ITU zu verzögern.

Benutzerterminals werden im Ausland gekauft und in den Iran geschmuggelt. Die meisten Benutzerterminals, die im Grenzgebiet Thailand-Myanmar betrieben werden, wurden in Malaysia registriert, wo Starlink legal ist. Offiziell handelt es sich also um Geräte, die legal in Malaysia gekauft und genehmigt wurden. Auf diese Weise bietet der Starlink-Internetzugang Grundlage für Betrug und Gewalttaten. Durch eine einmalige Zusatzzahlung („Outside Region Fee“) von 200 bzw. 300 Dollar dürfen die Geräte außerhalb des Landes betrieben werden.

Liste der Satellitenstarts

→ Siehe: Liste der Starlink-Satellitenstarts

Trivia

Das Starlink-Logo auf Geräten der zweiten und dritten Generation ab 2021 stellt eine Hohmann-Transferbahn bzw. Orbitaltransfer-Ellipse von der Erde zum Mars dar.

Starlink weist in seinen Nutzungsbedingungen darauf hin, dass Schäden an den Starlink-Geräten, die durch Dinosaurier verursacht wurden, ausdrücklich nicht abgedeckt sind. Weiterhin enthalten die Nutzungsbedingungen eine „Mars-Klausel“, die besagt, dass „für Dienste, die auf dem Mars oder auf dem Weg zum Mars über Raumschiffe oder andere Kolonisierungsschiffe angeboten werden, die Parteien den Mars als freien Planeten anerkennen und dass keine erdbasierte Regierung Autorität oder Souveränität über Marsaktivitäten hat. Dementsprechend werden Streitigkeiten durch selbstverwaltende Prinzipien geregelt, die in gutem Glauben zum Zeitpunkt der Marsbesiedlung festgelegt werden.“

Den Terminals (Dishs) der ersten Generation gab Starlink den Namen „Dishy McFlatface“ in Anspielung auf die Namensfindung für Boaty McBoatface.

Easter Eggs

Auf der Platine der Terminals findet sich als Easter Egg, wie auch beim Tesla Roadster der Falcon Heavy Demonstration Mission, der Schriftzug „Made on Earth by Humans“ (auf der Erde von Menschen hergestellt).

Auf Platinen der zweiten Generation findet sich ein vierblättriges Kleeblatt, ein Symbol, das SpaceX auf fast allen Missionspatches ebenfalls verwendet.

In den Anschlüssen der Router finden sich weitere Schriftzüge als Easter Eggs. Im Anschluss zum Terminal findet sich der Schriftzug „To Mars and beyond“ (zum Mars und darüber hinaus). An einem der beiden LAN-Anschlüsse findet sich der Schriftzug „Made on Earth by Humans“, an dem anderen die Grafik einer startenden Rakete.

An der Rückseite der Halterung für das Routernetzteil findet sich die Darstellung eines Dishs der ersten Generation in dem fünf Katzen sitzen.

Siehe auch

  • Liste kommerzieller Satellitenkonstellationen
  • Liste der Megakonstellationen
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