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Die Krems ist ein Fluss im südlichen Waldviertel (Niederösterreich), deren längster Quellfluss, die Große Krems auch den ganzen Fluss bezeichnen kann. Nicht zu

Große Krems

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Große Krems

Bild gesucht BW
Daten
Lage Waldviertel, Österreich
Flusssystem Donau
Abfluss über Kamp → Donau → Schwarzes Meer
Quelle Kl. Krems bei Scheib, Gemeinde Kirchschlag,
Gr. Krems bei Bad Traunstein im Weinsberger Wald
48° 23′ 56″ N, 15° 6′ 46″ O
Quellhöhe 950 m ü. A.
Mündung Kamp beim GrafenwörthKoordinaten: 48° 23′ 2″ N, 15° 47′ 51″ O
48° 23′ 2″ N, 15° 47′ 51″ O
Mündungshöhe 180 m ü. A.
Höhenunterschied 770 m
Sohlgefälle 9,5 
Länge 81 km
Einzugsgebiet 365,7 km²
Mittelstädte Krems
Kleinstädte Gföhl, Traismauer
Gemeinden Bad Traunstein, Ottenschlag, Sallingberg, Kottes-Purk, Lichtenau, Albrechtsberg, Weinzierl, Senftenberg, Gedersdorf (Theiß), Grafenwörth

Die Krems ist ein Fluss im südlichen Waldviertel (Niederösterreich), deren längster Quellfluss, die Große Krems auch den ganzen Fluss bezeichnen kann. Nicht zu verwechseln ist dieser Fluss mit dem oberösterreichischen Traunzufluss Krems.

Der Fluss ist namengebend für die Stadt Krems an der Donau. Es liegt das vorrömische Ausgangswort *Cremisia zugrunde, was sich mit ‚sich ins Gestein reinschneidendes Gewässer‘ übersetzen lässt.

Geografie

Oberlauf

Die Große Krems entspringt südlich von Bad Traunstein, genauer westlich von Reitzendorf (Vordere Waldhäuser) in 950 m Höhe und entwässert den östlichen Weinsberger Wald und durchfließt den Weyerteich (bei Ottenschlag) mit der imposanten Eisenbahnbrücke über das Kremstal. Zwischen Roggenreith und Höllerbrand entspringt die Kleine Krems. Die beiden Flüsse durchfließen in östlicher Richtung die raue Granitlandschaft. Wichtigere Orte sind Großreinprechts an der Großen Krems und Kottes an der Kleinen Krems.

Mittellauf

Vor dem Zusammenfluss der beiden Quellflüsse schneiden sich diese tief in die Böhmische Masse ein und bilden eine imposante Tallandschaft. Die Vereinigung erfolgt Welt-Icon Am Zwickl knapp unterhalb der Burg Hartenstein, wo sich auch die aus dem Ufer gewaschene Gudenushöhle befindet, die in der Steinzeit bewohnt war.

Unterlauf

Die Krems bildet vor Senftenberg das Rückgrat des Weinbaugebietes Kremstal und tritt bei Krems an der Donau aus dem Granit- und Gneishochland, wo sie im Bereich des Kremser Hafens in die Donau mündete. Im Zuge des Baues des Donaukraftwerkes Altenwörth wurde die Mündung gemeinsam mit der des Kamps nach Altenwörth verlegt.

Nebenbäche

Die Krems hat ein Einzugsgebiet von 365,7 Quadratkilometern. Die größten Zuflüsse sind:

Name Mündungsseite Mündungsort Einzugsgebiet
in km²
Burgbach rechts Haid 3,4
Walterschläger Bach links Weyerteich 4,0
Haselberger Bach rechts Weyerteich 3,9
Lungentalbach rechts Weyerteich 6,4
Biberschlagbach links Schützenmühle 3,1
Raxenbach rechts Hammerwerk 8,9
Tiefenbach rechts vor Grafemühle 9,1
Purker Bach rechts Mühlgericht 8,2
Glodener Bach links Kornberg 8,2
Attenreither Bach rechts Königsmühle 5,1
Gillauser Bach rechts Teufelsrast 5,1
Kleine Krems rechts Am-Zwickl 68,0
Herrngraben links 11,7
Etschabach links Unter-Meisling 21,6
Tiefenbach links Königsalm 12,5
Reichaubach rechts 18,2
Steinbach rechts Senftenberg 12,6

Bilder

Siehe auch

Nicht zu verwechseln ist dieser Fluss mit dem oberösterreichischen Fluss Krems, der in die Traun mündet.

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