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Die uruguayische Fußballnationalmannschaft repräsentiert Uruguay bei Fußballspielen auf internationaler Ebene. Sie war besonders in den frühen Tagen des profess

Uruguayische Fußballnationalmannschaft

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  • Uruguayische Fußballnationalmannschaft
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Uruguayische Fußballnationalmannschaft (Begriffsklärung) aufgeführt.

Die uruguayische Fußballnationalmannschaft repräsentiert Uruguay bei Fußballspielen auf internationaler Ebene. Sie war besonders in den frühen Tagen des professionellen Fußballs eine der weltweit stärksten Nationalmannschaften und ist es nach einigen weniger erfolgreichen Jahrzehnten heute wieder. Ebenso ist sie die Fußballnationalmannschaft mit den zweitmeisten internationalen Titeln.

Republik Östlich des Uruguay
República Oriental del Uruguay
Spitzname(n) La Celeste (Die Himmelblaue)
Verband Asociación Uruguaya de Fútbol
Konföderation CONMEBOL
Technischer Sponsor Nike
Cheftrainer Marcelo Bielsa (seit 2023)
Kapitän Federico Valverde
Rekordspieler Diego Godín (161)
Rekordtorschütze Luis Suárez (68)
Heimstadion Estadio Centenario
FIFA-Code URU
FIFA-Rang 17. (1673,07 Punkte)
(Stand: 1. April 2026)
Heim
Auswärts
Bilanz
989 Spiele
438 Siege
240 Unentschieden
311 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Uruguay Uruguay 0:6 Argentinien Argentinien
(Montevideo, Uruguay; 20. Juli 1902)
Höchster Sieg
Uruguay Uruguay 9:0 Bolivien Bolivien
(Lima, Peru; 9. November 1927)
Höchste Niederlage
Uruguay Uruguay 0:6 Argentinien Argentinien
(Montevideo, Uruguay; 20. Juli 1902)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaften
Endrundenteilnahmen 14 (Erste: 1930)
Beste Ergebnisse Weltmeister: 1930, 1950
Südamerikameisterschaften
Endrundenteilnahmen 45 (Erste: 1916)
Beste Ergebnisse Südamerikameister: 1916, 1917, 1920, 1923, 1924, 1926, 1935, 1942, 1956, 1959 (II), 1967, 1983, 1987, 1995, 2011
Konföderationen-Pokal
Endrundenteilnahmen 2 (Erste: 1997)
Beste Ergebnisse 4. Platz (1997, 2013)
Olympische Spiele
Gold 1924
Gold 1928
(Stand: 19. November 2025)

Von 1924 bis 1930 gewann sie fünf große Titel in nur sechs Jahren: die olympischen Fußballturniere in Paris und Amsterdam, 1930 die erste Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte im eigenen Land sowie 1924 und 1926 die Copa América. 1950 gewann sie in Brasilien ein zweites Mal die WM. 1954 und 1970 wurde sie jeweils WM-Vierter, konnte sich dann aber mehrmals nicht für die WM qualifizieren oder kam nicht mehr über das WM-Achtelfinale hinaus. Erst 2010 gelang es wieder, ins WM-Halbfinale einzuziehen und am Ende erneut WM-Vierter zu werden. Jedoch konnte in den zurückliegenden Jahrzehnten mehrfach (1942, 1956, 1959, 1967, 1983, 1987, 1995, 2011) der Gewinn der Copa América durch die uruguayische Fußballnationalmannschaft als Erfolg verbucht werden. Mit insgesamt 15 Titeln war Uruguay bis 2015 Rekordsieger der Copa. Im Juni 2012 kletterte Uruguay auf Rang zwei der FIFA-Weltrangliste. Diese Platzierung war die bislang beste des Landes, musste jedoch schon im Juli 2012 an Deutschland abgegeben werden.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

 
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer grundsätzlichen Überarbeitung:
Entweder die Zeit nach 1930 auch aufarbeiten, die WM-Historie in den Geschichtsabschnitt integrieren und ergänzen um Nicht-WM-Historisches oder strikt trennen und die WM 1930 hier auch raus.
Bitte hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Von den Anfängen bis 1930

Englische Arbeiter brachten das Spiel Ende des 19. Jahrhunderts nach Uruguay und bald entwickelte sich der Fußball zum Nationalsport. Den Uruguayern ist es maßgeblich zu verdanken, dass der englische Kick-and-rush-Stil zu Gunsten eines modernen Kombinations- und Dribbelspiels in den Hintergrund zu treten begann.

Das Team aus dem kleinen Uruguay gewann 1916, 1917, 1920, 1923, 1924, 1926 und 1935 die Copa América. 1919, 1922, 1927 belegte es den zweiten Platz. Bereits hier zeigte sich die Klasse des Fußballlandes Uruguay.

1924 führte der uruguayische Stil auch auf der Weltbühne zum überwältigenden Erfolg über die kontinentaleuropäischen Nationen: Die aus Metzgern, Schuhputzern und Gemüseverkäufern zusammengestellte Mannschaft reiste in der 3. Klasse zu den Olympischen Spielen nach Frankreich. Die Fahrt wurde durch Hypotheken und spontan angesetzte Freundschaftsspiele finanziert. Im ersten Spiel einer südamerikanischen Mannschaft in Europa vor etwa 3000 Zuschauern bezwangen die „Urus“ Jugoslawien mit 7:0, zum zweiten Spiel gegen die USA (3:0) kamen schon 10.455 Zuschauer und zum Viertelfinalspiel (5:1) gegen Gastgeber Frankreich 30.868 Zuschauer. Den 3:0-Erfolg im Finale gegen die Schweiz sahen schließlich 40.522 Zuschauer.

Wie überlegen der südamerikanische dem europäischen Stil war, zeigte sich wieder vier Jahre später bei den Olympischen Spielen 1928 in Amsterdam: Das Finale fand zwischen Uruguay und Argentinien statt. Erst im Wiederholungsspiel bezwang Uruguay nach einem Tor von Hector Scarone zum 2:1-Endstand die Nachbarn. Die FIFA erkannte 1950 die beiden Olympiasiege als Weltmeistertitel an.

Die Rivalen vom Río de la Plata trafen auch zwei Jahre später im Finale der ersten Weltmeisterschaft aufeinander. Im Estadio Centenario in Montevideo sahen 93.000 Zuschauer das 4:2 für den Gastgeber. Der Tag des Sieges wurde kurzerhand zum Feiertag erklärt.

Uruguay: Ballesteros; Mascheroni, Nasazzi; J. L. Andrade, Fernandez, Gestido; Dorado, Scarone, Castro, Cea, Iriarte. Argentinien: Botasso; Della Torre, Paternoster; J. Evaristo, Monti, Juarez; Peucelle, Varallo, Stabile, Ferreira, M. Evaristo. SR Langenus (Belgien). – Tore: 12. Dorado 1:0. 20. Peucelle 1:1. 22. Stabile 1:2. 57. Cea 2:2. 68. Iriarte 3:2. 89. Castro 4:2

Überragende Spieler dieser goldenen Periode des uruguayischen Fußballs war der charismatische José Nasazzi. Der Steinmetz war Spielführer und Spielmacher des Teams. Die „schwarze Perle“ José Leandro Andrade, der große Star des Turniers 1924, war sein kongenialer Partner im Mittelfeld. Ebenfalls nicht zu vergessen sind die Stürmer Hector Scarone und Héctor Castro, der trotz des Verlustes seiner rechten Hand weiterhin Tore für Uruguay erzielte.

Fußball-Weltmeisterschaften

→ Hauptartikel: Uruguayische Fußballnationalmannschaft/Weltmeisterschaften

Bilanz

Mit zwei Titeln und dreimal Platz vier rangiert Uruguay unter den zehn besten Nationalmannschaften bei Fußball-Weltmeisterschaften.

1930 in Uruguay Weltmeister Artikel
1934 in Italien nicht teilgenommen
1938 in Frankreich nicht teilgenommen
1950 in Brasilien Weltmeister Artikel
1954 in der Schweiz 4. Platz Artikel
1958 in Schweden nicht qualifiziert
1962 in Chile Vorrunde Artikel
1966 in England Viertelfinale Artikel
1970 in Mexiko 4. Platz Artikel
1974 in Deutschland Vorrunde Artikel
1978 in Argentinien nicht qualifiziert
1982 in Spanien nicht qualifiziert
1986 in Mexiko Achtelfinale Artikel
1990 in Italien Achtelfinale Artikel
1994 in den USA nicht qualifiziert
1998 in Frankreich nicht qualifiziert
2002 in Südkorea/Japan Vorrunde Artikel
2006 in Deutschland nicht qualifiziert
2010 in Südafrika 4. Platz Artikel
2014 in Brasilien Achtelfinale Artikel
2018 in Russland Viertelfinale Artikel
2022 in Katar Vorrunde Artikel
2026 in Kanada/Mexiko/USA qualifiziert Artikel

Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen

Siehe auch: Uruguayische Fußballnationalmannschaft/Olympische Spiele
1908 in London nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1923 in die FIFA aufgenommen
1912 in Stockholm nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1923 in die FIFA aufgenommen
1920 in Antwerpen nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1923 in die FIFA aufgenommen
1924 in Paris Olympiasieger
1928 in Amsterdam Olympiasieger
1936 in Berlin nicht teilgenommen
1948 in London nicht teilgenommen
1952 in Helsinki nicht teilgenommen

Die Amateur-, Olympia- bzw. U-20-Mannschaften konnten sich zwischen 1956 und 2008 entweder nicht qualifizieren oder nahmen nicht teil. Erst für die Olympischen Spiele in London konnte sich wieder eine uruguayische Mannschaft qualifizieren, die als U-23 antrat, in der sieben A-Nationalspieler standen, u. a. der derzeitige Rekordtorschütze Luis Suárez als Mannschaftskapitän und Edinson Cavani. Die Mannschaft schied aber in der Vorrunde aus, wobei Uruguay am 29. Juli 2012 gegen den Senegal erstmals ein Spiel bei einem olympischen Fußballturnier verlor.

1924 und 1928 trat Uruguay in den drei Finalspielen mit folgenden Spielern an:

  • Tor: Mazzali
  • Verteidiger: Arispe, Nasazzi
  • Läufer: Andrade, Fernández (nur 1928 im 1. Finale), Gestido (nur 1928), Ghierra (nur 1924), Plirz (nur 1928 im 2. Finale), Vidal (nur 1924)
  • Sturm: Arremún (nur 1928 im 2. Finale), Borjas (nur 1928 im 2. Finale), Campolo (nur 1928 im 1. Finale), Castro (nur 1928 im 1. Finale), Cea, Figueroa (nur 1928 im 2. Finale), Petrone (1928 nur im 1. Finale), Romano (nur 1924), Scarone (1928 nur im 2. Finale), Urdinarán (1928 nur im 1. Finale)
(Fett gedruckte Spieler standen 1930 auch im WM-Finale)

Bilanz bei der Copa América

  • 1916: Sieger
  • 1917: Sieger
  • 1919: Finale
  • 1920: Sieger
  • 1921: 3. Platz
  • 1922: 3. Platz
  • 1923: Sieger
  • 1924: Sieger
  • 1925: nicht teilgenommen
  • 1926: Sieger
  • 1927: Finale
  • 1929: 3. Platz
  • 1935: Sieger
  • 1937: 3. Platz
  • 1939: Finale
  • 1941: Finale
  • 1942: Sieger
  • 1945: 4. Platz
  • 1946: 4. Platz
  • 1947: 3. Platz
  • 1949: 6. Platz
  • 1953: 3. Platz
  • 1955: 4. Platz
  • 1956: Sieger
  • 1957: 3. Platz
  • 1959 (1): 6. Platz
  • 1959 (2): Sieger
  • 1963: nicht teilgenommen
  • 1967: Sieger
  • 1975: Halbfinale
  • 1979: 1. Runde
  • 1983: Sieger
  • 1987: Sieger
  • 1989: Finale
  • 1991: 1. Runde
  • 1993: Viertelfinale
  • 1995: Sieger
  • 1997: 1. Runde
  • 1999: Finale
  • 2001: 4. Platz
  • 2004: 3. Platz
  • 2007: 4. Platz
  • 2011: Sieger
  • 2015: Viertelfinale
  • 2016: Vorrunde (Copa América Centenario)
  • 2019: Viertelfinale
  • 2021: Viertelfinale
  • 2024: 3. Platz

Teilnahme am Konföderationen-Pokal

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzter Gegner Ergebnis Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1992 Saudi-Arabien nicht qualifiziert
1995 Saudi-Arabien nicht qualifiziert
1997 Saudi-Arabien Spiel um Platz 3 Tschechien Vierter Víctor Púa Halbfinalniederlage gegen Australien durch Golden Goal
1999 Mexiko nicht qualifiziert
2001 Südkorea/Japan nicht qualifiziert
2003 Frankreich nicht qualifiziert
2005 Deutschland nicht qualifiziert
2009 Südafrika nicht qualifiziert
2013 Brasilien Spiel um Platz 3 Italien Vierter Óscar Tabárez Beim 8:0 im letzten Gruppenspiel gegen Tahiti steigerte Uruguay die eigene Bestmarke für südamerikanische Mannschaften gegen ozeanische Mannschaft um ein Tor
Niederlage im Spiel um Platz 3 im Elfmeterschießen
2017 Russland nicht qualifiziert
  1. Laut All-time Ranking 1992–2009 Archivierte Kopie (Memento vom 5. Mai 2014 im Internet Archive) (PDF; 1,8 MB)

Weitere Erfolge

  • Mundialito (1980): Sieger
  • Panamerikanische Spiele 1983 und 2015: Goldmedaille (2015 nur mit Spielern unter 22 Jahren)
  • Copa Lipton (11×): 1905, 1910, 1911, 1912, 1919, 1922, 1923, 1924, 1927, 1929 und 1973.
  • Copa Newton (10×): 1912, 1913, 1915, 1917, 1919, 1920, 1922, 1929, 1930 und 1968.
  • Copa Río Branco (4×): 1940, 1946, 1948 und 1967 (geteilt).
  • Copa Juan Pinto Durán (6×): 1963, 1965, 1975, 1977, 1981, 1988.
  • Copa José G. Artigas (6×): 1965, 1966, 1975, 1977, 1983 und 1985.
  • Copa Miami (2×): 1986 und 1990.
  • Copa Banco República (1×): 2010

Junioren

U-20

→ Hauptartikel: Uruguayische Fußballnationalmannschaft (U-20-Männer)
  • Campeonato Sudamericano Sub-20 (7): 1954, 1958, 1964, 1975, 1977, 1979, 1981
  • U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2013: Vizeweltmeister
  • Junioren-Fußballweltmeisterschaft 1997: Vizeweltmeister
  • Junioren-Fußballweltmeisterschaft 1977: 4. Platz

U-17

  • Südamerikameisterschaft: Vizesüdamerikameister 1991, 2005 und 2011
  • Weltmeisterschaft: Vizeweltmeister 2011

U-15

  • Vizesüdamerikameister: 2007 und 2015

Rekordspieler

Rekordinternationale

Noch in der Nationalmannschaft aktive Spieler sind fett gedruckt.

Stand: 31. März 2026
# Name Zeitraum Spiele Tore
1 Diego Godín 2005–2022 161 m08
2 Luis Suárez 2007–2024 143 69
3 Edinson Cavani 2008–2022 136 58
4 Fernando Muslera 2009–2022, 2026 134 00
5 Maxi Pereira 2005–2018 125 03
6 Martín Cáceres 2007–aktiv 116 04
7 Diego Forlán 2002–2014 112 36
8 Cristian Rodríguez 2003–2018 110 11
9 José María Giménez 2013–aktiv 99 08
10 Diego Lugano 2003–2014 95 09
11 Egidio Arévalo Ríos 2006–2017 90 00
12 Diego Pérez 2001–2014 89 02
13 Alvaro Pereira 2008–2016 83 07
14 Rodolfo Rodríguez 1976–1986 78 00
15 Fabián Carini 1999–2009 74 00
16 Rodrigo Bentancur 2017–aktiv 73 03
Federico Valverde 2017–aktiv 73 09
Enzo Francescoli 1982–1997 73 17

Rekordtorschützen

# Spieler Zeitraum Tore Spiele Schnitt
1 Luis Suárez 2007–2024 69 143 0,48
2 Edinson Cavani 2008–2022 58 136 0,43
3 Diego Forlán 2002–2014 36 112 0,32
4 Héctor Scarone 1917–1930 31 52 0,60
5 Ángel Romano 1911–1927 28 69 0,41
6 Omar Oscar Míguez 1950–1958 27 39 0,69
7 Sebastián Abreu 1996–2012 26 70 0,37
8 Pedro Petrone 1923–1930 24 29 0,83
9 Carlos Aguilera 1982–1997 22 64 0,34
Fernando Morena 1971–1983 22 53 0,42

(Stand: 31. März 2026)

Aktueller Kader

Die Tabelle nennt die Spieler, die im Kader für die WM-Qualifikationsspiele im Oktober 2024 berufen wurden.

Nr. Position Name Verein Geburtsdatum Spiele Tore Letzter Einsatz
01 Torwart Sergio Rochet Brasilien  SC Internacional 23. März 1993 27 0 10.09.2024
12 Torwart Franco Israel Portugal  Sporting Lissabon 22. Apr. 2000 2 0 23.03.2024
23 Torwart Santiago Mele Kolumbien  Atlético Junior 6. Sep. 1997 4 0 26.03.2024
0 Abwehr José María Giménez Spanien  Atlético Madrid 20. Jan. 1995 89 8 13.07.2024
02 Abwehr Santiago Bueno England  Wolverhampton Wanderers 9. Nov. 1998 4 0 10.09.2024
0 Abwehr Santiago Mouriño Spanien  Deportivo Alavés 13. Feb. 2002 0 0 –
Abwehr Mathías Olivera Italien  SSC Neapel 31. Okt. 1997 23 2 10.07.2024
13 Abwehr Guillermo Varela Brasilien  CR Flamengo 24. März 1993 18 0 10.09.2024
15 Abwehr José Luis Rodríguez Brasilien  CR Vasco da Gama 14. März 1997 2 0 20.06.2023
16 Abwehr Marcelo Saracchi Argentinien  Boca Juniors 23. Apr. 1998 6 0 10.09.2024
Mittelfeld Federico Valverde Spanien  Real Madrid 22. Juli 1998 63 7 06.09.2024
05 Mittelfeld Manuel Ugarte Frankreich  Paris Saint-Germain 11. Apr. 2001 24 0 10.09.2024
0 Mittelfeld Nahitan Nández Saudi-Arabien  al-Qadisiyah 28. Dez. 1995 62 0 06.09.2024
0 Mittelfeld Marco Oroñá Chile  CF Universidad de Chile 6. Aug. 2005 0 0 –
0 Mittelfeld Facundo Bernal Brasilien  Fluminense Rio de Janeiro 21. Aug. 2003 0 0
07 Mittelfeld Emiliano Martínez Danemark  FC Midtjylland 17. Aug. 1999 4 0 10.09.2024
0 Mittelfeld Lucas Sanabria Uruguay  Nacional Montevideo 21. Aug. 2003 0 0
04 Mittelfeld Nicolás Fonseca Argentinien  River Plate 19. Okt. 1998 2 0 10.09.2024
0 Mittelfeld Nicolás De La Cruz Brasilien  CR Flamengo 1. Juni 1997 31 5 10.07.2024
Mittelfeld Giorgian De Arrascaeta Brasilien  CR Flamengo 1. Juni 1994 50 10 13.07.2024
Sturm Matías Abaldo Argentinien  Gimnasia y Esgrima La Plata 2. Apr. 2004 0 0 –
20 Sturm Maximiliano Araújo Portugal  Sporting Lissabon 15. Feb. 2000 16 3 10.09.2024
Sturm Joaquín Lavega Uruguay  Montevideo Wanderers 2. Apr. 2004 0 0 –
Sturm Darwin Núñez England  FC Liverpool 24. Juni 1999 29 13 13.07.2024
17 Sturm Cristian Olivera Vereinigte Staaten  Los Angeles FC 17. Apr. 2002 9 0 10.09.2024
11 Sturm Facundo Pellistri Griechenland  Panathinaikos Athen 20. Dez. 2001 28 2 10.09.2024
18 Sturm Luciano Rodríguez Brasilien  EC Bahia 16. Juli 2003 3 0 15.06.2024
Sturm Pablo Suárez Uruguay  River Plate Montevideo 14. Nov. 2005 0 0 –
21 Sturm Facundo Torres Vereinigte Staaten  Orlando City 13. Apr. 2000 19 1 10.09.2024

Weitere bekannte Spieler

  • José Leandro Andrade
  • Pablo Bengoechea
  • José Pedro Cea
  • Luis Cubilla
  • Víctor Diogo
  • Víctor Espárrago
  • Daniel Fonseca
  • Diego Forlán
  • Pablo García
  • Alcides Ghiggia
  • Carlos Grossmüller
  • Nelson Gutiérrez
  • José Herrera
  • Juan Hohberg
  • Walter López
  • Ladislao Mazurkiewicz
  • Julio Montero Castillo
  • Paolo Montero
  • Richard Morales
  • José Nasazzi
  • Fabián O’Neill
  • Rubén Paz
  • Eduardo Pereira
  • Darío Pereyra
  • Venancio Ramos
  • Víctor Rodríguez Andrade
  • José Santamaría
  • Juan Schiaffino
  • Darío Silva
  • Rubén Sosa
  • Obdulio Jacinto Varela

Trainergeschichte

(Quelle: )

  • 1916: Uruguay  Jorge Pacheco
  • 1916–?: Uruguay  Alfredo Foglino
  • 1917: Uruguay  Ramón Platero
  • 1917–?: Uruguay  Julián Bértola
  • 1919–1920: Uruguay  Severino Castillo
  • mind. 1920: Uruguay  Ernesto Meliante
  • 1920–1922: Uruguay  Ernesto Fígoli
  • 1922–1923: Uruguay  Pedro Olivieri
  • mind. 1923: Uruguay  Leonardo De Lucca
  • mind. 1924: Uruguay  Pedro Zuazú
  • 1924–1926: Uruguay  Ernesto Meliante
  • mind. 1926: Uruguay  Andrés Mazzali
  • 1926–?: Uruguay  Ernesto Fígoli
  • 1927–1928: Uruguay  Luis Grecco
  • mind. 1928: Uruguay  Primo Giannotti
  • mind. 1930: Uruguay  Alberto Suppici
  • mind. Januar 1935: Uruguay  Raúl Blanco
  • mind. Januar und November 1937: Uruguay  Alberto Suppici
  • 1940–mind. 1942: José Pedro Cea
  • 1943–1944: Héctor Castro
  • 1944: Uruguay  Emilio Servetti
  • 1944–?: Uruguay  Ricardo Acosta y Lara
  • 1945: Uruguay  José Nasazzi
  • 1945: José Pedro Cea
  • 1945–1946: Uruguay  Aníbal Tejada
  • 1946–?: Uruguay  Guzmán Vila Gomensoro
  • 1947: Uruguay  Marcelino Pérez
  • 1947–?: Uruguay  Juan López
  • 1949–?: Uruguay  Oscar Marcenaro
  • 1950: Uruguay  Romeo Vázquez
  • 1950–?: Uruguay  Juan López
  • 1955–?: Uruguay  Juan Carlos Corazzo
  • 1956: Uruguay  Hugo Bagnulo
  • 1956: Uruguay  Roque Máspoli
  • 1956–?: Uruguay  Lorenzo Fernández
  • mind. 1957: Uruguay  Juan López
  • 1958–?: Uruguay  Schubert Gambetta
  • 1959: Héctor Castro
  • mind. Dezember 1959: Uruguay  Juan Carlos Corazzo
  • 1961–?: Uruguay  Enrique Fernández
  • WM 1962: Uruguay  Roberto Scarone, Uruguay  Hugo Bagnulo und Uruguay Juan López
  • WM 1962: Uruguay  Juan Carlos Corazzo
  • Copa Lipton, August 1962: Uruguay  Juan C. Taibo
  • Copa Pinto Durán, März 1963: Uruguay  Washington Etchamendi
  • 1964 + mind. Mai bis Juni 1965: Uruguay  Rafael Milans
  • Dezember 1965: Uruguay  Juan López
  • Copa Artigas, Mai 1966: Uruguay  Ondino Viera
  • mind. Januar bis Februar 1967: Uruguay  Juan Carlos Corazzo
  • Copa Rio Branco, Juni 1968: Uruguay  Juan Carlos Corazzo
  • 1967–1969: Uruguay  Enrique Fernández
  • 1969–?: Uruguay  Juan Hohberg
  • mind. Februar 1971: Uruguay  Juan R. Faccio
  • mind. November 1971: Uruguay  Rodolfo Zamora
  • mind. Juni bis Juli 1973: Uruguay  Hugo Bagnulo
  • 1974: Uruguay  Roberto Porta
  • Juni 1975: Uruguay  Carlos Silva Cabrera
  • September 1975: Uruguay  Juan Schiaffino
  • Januar 1976: Uruguay  Walter Brienza
  • Februar 1976–?: Uruguay  José María Rodríguez
  • Februar 1977: Uruguay  Juan Hohberg
  • März 1977: Uruguay  Raúl Bentancor
  • Juni 1977: Uruguay  Omar Borrás
  • Mai 1979: Raúl Bentancor
  • mind. August bis September 1981: Uruguay  Roque Máspoli
  • Panamerikanische Spiele 1983: Uruguay  Óscar Tabárez
  • 1982–1987: Uruguay  Omar Borrás
  • 1987–1988: Uruguay  Roberto Fleitas
  • 1988: Uruguay  Gregorio Pérez
  • 1988–1990: Uruguay  Óscar Tabárez
  • 1991: Uruguay  Pedro Cubilla
  • 1991–1993: Uruguay  Luis Cubilla
  • 1993–1994: Uruguay  Ildo Maneiro
  • 1994–1996: Uruguay  Héctor Núñez
  • 1996–1997: Uruguay  Juan Ahuntchaín
  • 1997–1998: Roque Máspoli
  • 1997–2000: Uruguay  Víctor Púa
  • 1999–2001: Argentinien  Daniel Passarella
  • November 2002: Uruguay  Jorge da Silva
  • 2001–2003: Uruguay  Víctor Púa
  • 2003–2004: Uruguay  Juan Ramón Carrasco
  • 2004–2006: Uruguay  Jorge Fossati
  • 2006–2021: Uruguay  Óscar Tabárez
  • 2022–2023: Uruguay  Diego Alonso
  • 2023–: Argentinien  Marcelo Bielsa

Länderspiele gegen deutschsprachige Fußballnationalmannschaften

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft Anlass
1. 9. Juni 1924 Paris (Frankreich ) Uruguay  Uruguay 3:0 Schweiz  Schweiz Olympia Finale
2. 3. Juni 1928 Amsterdam (Niederlande ) Uruguay  Uruguay 4:1 Deutsches Reich  Deutsches Reich Olympia Viertelfinale
3. 23. Mai 1954 Lausanne Schweiz  Schweiz 3:3 Uruguay  Uruguay
4. 5. Juni 1954 Saarbrücken Saarland 1947  Saarland 1:7 Uruguay  Uruguay
5. 3. Juli 1954 Zürich (Schweiz ) Osterreich  Österreich 3:1 Uruguay  Uruguay WM-Spiel um Platz 3
6. 11. April 1962 Hamburg Deutschland Bundesrepublik  BRD 3:0 Uruguay  Uruguay
7. 14. Mai 1964 Wien Osterreich  Österreich 0:2 Uruguay  Uruguay
8. 2. Januar 1965 Montevideo Uruguay  Uruguay 0:2 Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR
9. 23. Juli 1966 Sheffield (England ) Uruguay  Uruguay 0:4 Deutschland Bundesrepublik  BRD WM-Viertelfinale
10. 20. Juni 1970 Mexiko-Stadt (Mexiko ) Deutschland Bundesrepublik  BRD 1:0 Uruguay  Uruguay WM-Spiel um Platz 3
11. 10. Februar 1971 Montevideo Uruguay  Uruguay 0:3 Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR
12. 15. Februar 1971 Montevideo Uruguay  Uruguay 1:1 Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR
13. 27. Mai 1972 Leipzig Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR 1:0 Uruguay  Uruguay
14. 31. Mai 1972 Rostock Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR 0:0 Uruguay  Uruguay
15. 8. Juni 1977 Montevideo Uruguay  Uruguay 0:2 Deutschland Bundesrepublik  BRD
16. 18. Dezember 1980 Montevideo Uruguay  Uruguay 4:0 Schweiz  Schweiz
17. 29. Januar 1985 Montevideo Uruguay  Uruguay 3:0 Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR
18. 4. Juni 1986 Santiago de Querétaro (Mexiko ) Uruguay  Uruguay 1:1 Deutschland Bundesrepublik  BRD WM-Gruppenspiel
19. 25. April 1990 Stuttgart Deutschland Bundesrepublik  BRD 3:3 Uruguay  Uruguay
20. 20. Dezember 1992 Montevideo Uruguay  Uruguay 1:4 Deutschland  Deutschland
21. 13. Oktober 1993 Karlsruhe Deutschland  Deutschland 5:0 Uruguay  Uruguay
22. 3. März 2010 St. Gallen Schweiz  Schweiz 1:3 Uruguay  Uruguay
23. 10. Juli 2010 Port Elizabeth (Sudafrika ) Uruguay  Uruguay 2:3 Deutschland  Deutschland WM-Spiel um Platz 3
24. 29. Mai 2011 Sinsheim Deutschland  Deutschland 2:1 Uruguay  Uruguay
25. 5. März 2014 Klagenfurt Osterreich  Österreich 1:1 Uruguay  Uruguay

Spiele gegen Deutschland

Deutschland und Uruguay trafen bisher elfmal aufeinander. Den einzigen Sieg Uruguays gab es beim ersten Aufeinandertreffen bei den Olympischen Spielen 1928. Für Deutschland war es das erste Spiel gegen eine außereuropäische Mannschaft. Mit 4:1 gewann der spätere Olympiasieger im Viertelfinale. Deutschland verlor Richard Hofmann und Hans Kalb durch Platzverweise, wobei Kalb der erste Deutsche war, der in einem Länderspiel vom Platz gestellt wurde. Da auch der Uruguayer José Nasazzi das Spielende nicht auf dem Platz erlebte, ist es das Länderspiel mit den meisten Platzverweisen in der deutschen Fußballgeschichte. Auch das WM-Viertelfinale 1966 ging nicht ohne Platzverweise über die Bühne. Dort traf es die beiden Uruguayer Héctor Silva und Horacio Troche, den es danach für einige Jahre in deutsche Ligen verschlug. Beim Spiel am 13. Oktober 1993 stellte Lothar Matthäus den Rekord von Franz Beckenbauer mit 103 Länderspielen ein. Beide Mannschaften trafen zweimal im Spiel um den dritten Platz bei einer WM aufeinander. Damit ist dies die häufigste Paarung im Spiel um den dritten Platz.

Nationaltrikot

Seit dem ersten Länderspiel im Jahre 1901 besaß Uruguay bis 1910 kein offizielles Nationaltrikot. So spielte man in der ersten Partie im Trikot des montevideanischen Clubs Albion Football Club. In der Folgezeit wurde dann mit einer großen Anzahl an verschiedenen Trikots experimentiert, bis man sich 1910 offiziell zu Ehren des River Plate Football Club, der zwischen 1897 und 1929 existierte, für dessen Alternativ-Trikot und somit die himmelblauen Hemden entschied. Der Verein hatte zuvor im April des Jahres den damaligen argentinischen Rekordmeister und Erzrivalen aus Buenos Aires, Alumni Athletic Club, besiegt.

Trikots
Zeitraum Ausrüster
1978–1984 Adidas
1984–1987 Le Coq Sportif
1987–1991 Puma
1992–1998 NR
1998–2004 FUF
2004–2006 Uhlsport
2007–2024 Puma
seit 2025 Nike

Zur Gestalt des Logos

Die Fußballnationalmannschaft trägt vier Sterne auf dem Trikot: Zwei für die WM-Titel von 1930 und 1950 sowie zwei für die Siege bei den Olympischen Sommerspielen in Paris 1924 und Amsterdam 1928. Die Sterne für die beiden Siege in den olympischen Fußballturnieren wurden hinzugefügt, da in den Jahren 1924 und 1928 keine Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen wurde und die beiden Olympiasiege nach Meinung des uruguayischen Fußballverbandes denselben Stellenwert wie ein WM-Titel haben.

Siehe auch

  • Liste der Länderspiele der uruguayischen Fußballnationalmannschaft
  • Copa Lipton
  • Torneo América del Sud - Centenario
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