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Hans Löwenbach (geboren 31. Januar 1905 in Duisburg; gestorben 19. Oktober 1983 in Durham (North Carolina)) war ein deutscher Psychiater, der vor dem Antisemiti

Hans Löwenbach

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Hans Löwenbach (geboren 31. Januar 1905 in Duisburg; gestorben 19. Oktober 1983 in Durham (North Carolina)) war ein deutscher Psychiater, der vor dem Antisemitismus der Nationalsozialisten floh und amerikanischer Staatsbürger wurde.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Hans Löwenbach war ein Sohn des Rechtsanwalts Julius Löwenbach (1862–1928) und der Hilda Neuhaus (1869–1955). Er hatte zwei Schwestern. Löwenbach besuchte das Prinz-Georg-Gymnasium in Düsseldorf und studierte ab 1923 Medizin in Freiburg, Bonn, Tübingen, Prag und München. Er wurde 1929 bei Theodor Heynemann an der Universität Hamburg promoviert.

Er war Assistent in Freiburg und an der Universität Köln und arbeitete ab 1933 am Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung in Berlin-Buch. Er wurde im November 1934 aus rassistischen Gründen entlassen. Löwenbach emigrierte 1935 nach Norwegen und arbeitete mit einem Stipendium der Nansen-Stiftung an der Universität Oslo. Von 1936 bis 1938 arbeitete er als Schiffsarzt auf einem Walfangschiff. Im Jahr 1938 ging er als Assistenzarzt an die Johns Hopkins University in die USA. Er wurde 1939 Assistant Professor und 1953 Professor für Neuropsychiatrie an der Duke University in Durham (North Carolina). Löwenbach heiratete 1941 die US-Amerikanerin Ottilie Tusler, sie hatten drei Kinder. 1943 erhielt er die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.

Löwenbach war von 1947 bis 1949 Arzt am General Hospital der US Army in der Amerikanischen Besatzungszone in München. Im Auftrag des United States Department of Commerce evaluierte er den Stand der medizinischen Forschung in Deutschland. Er war neben seiner Arbeit an der Duke University für das Office of Scientific Research and Development der US-Regierung tätig und war im Rang eines Oberst der Reserve im United States Army Medical Corps aktiv. Löwenbach veröffentlichte bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1969 61 wissenschaftliche Arbeiten.

Schriften (Auswahl)

 
Dissertation (1930)
  • Untersuchungen über Erythrozytenzahl und Haemoglobinwert bei Wöchnerinnen. Hamburg, 1930
  • Halogenessigsäure und Elektrokardiogramm, in: Journal of molecular medicine, Bd. 10, Nr. 50, 12.1931, S. 2299–2301
  • Helge Lundholm; Hans Löwenbach: Hypnosis and the alpha activity of the electroencephalogram, in: Character and personality. Vol. 11, No. 2, Dec., 1942, S. 145–149
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