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Der Racing Club de Strasbourg Alsace (seit 2012 mit dem Zusatz „Alsace“), im deutschsprachigen Raum allgemein bekannt als Racing Straßburg, in Frankreich primär

Racing Straßburg

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Der Racing Club de Strasbourg Alsace (seit 2012 mit dem Zusatz „Alsace“), im deutschsprachigen Raum allgemein bekannt als Racing Straßburg, in Frankreich primär als RC Strasbourg und lokal schlicht als le Racing, ist ein französischer Fußballklub aus der elsässischen Stadt Straßburg. Wegen der Vereinsfarben Blau und Weiß wird Racing, ebenso wie die Nationalmannschaft, Les Bleus – zu deutsch: die Blauen – genannt.

Racing Straßburg
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Basisdaten
Name Racing Club de Strasbourg Alsace
Sitz Straßburg, Frankreich
Gründung 1906 (als FC Neudorf)
2011 (Wiedergründung)
Farben blau-weiß
Präsident Marc Keller
Website rcstrasbourgalsace.fr
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Gary O’Neil
Spielstätte Stade de la Meinau
Plätze 26.109
Liga Ligue 1
2024/25 7. Platz
Heim
Auswärts
Ausweich
Die Mannschaft von 1919
Die Mannschaft der Saison 1936/37

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Verein wurde 1906 als FC Neudorf, benannt nach dem Straßburger Vorort Neudorf, gegründet und spielte seit 1914 im „Hämmerle-Garten“ in der Meinau. Nachdem das Reichsland Elsaß-Lothringen 1919 wieder an Frankreich gefallen war, wurde er zunächst in RC Strasbourg-Neudorf, dann 1921 in Racing Club de Strasbourg umbenannt. Der Name wurde dabei in Anlehnung an den damals prestigeträchtigsten Fußballclub Frankreichs, den Pariser Racing Club de France gewählt.

Anfang September 1939 wurde Straßburg in Erwartung eines Angriffes der deutschen Wehrmacht geräumt und Racing zog vorübergehend ins Périgord um, wo die Mannschaft gegen die örtlichen Vereine um die Meisterschaft des Département Dordogne spielte und ungeschlagen den Titel von 1939/40 gewann. Nachdem die Deutschen das Elsass besetzt hatten, kehrte die Mannschaft mit den meisten Spielern zurück nach Straßburg und spielte dort einstweilen als „Rasensport-Club Straßburg“, gerne abgekürzt als „RSC Straßburg“, in der Gauliga Elsaß. Dort wurden die nunmehrigen Rasensportler zwischen 1941 und 1943 dreimal Zweiter, zweimal hinter dem FC Mülhausen und einmal hinter der örtlichen Sportgemeinschaft der SS.

In den 1970er Jahren hieß der Verein zeitweise Racing Pierrots Strasbourg Meinau. 1979 feierte man den bisher größten Erfolg in der Vereinsgeschichte, als man französischer Meister wurde. Dadurch spielte man in der Folgesaison im Europapokal der Landesmeister. Dort drang man bis ins Viertelfinale vor, wo man gegen Ajax Amsterdam den Kürzeren zog (0:0, 0:4).

 
Der Club im Finale des Coupe de la Ligue 2005

Am Ende der Saison 2009/10 stieg Racing in die National (D3) ab, sollte zwischenzeitlich sogar in die vierte Liga zwangsversetzt werden und spielte damit zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte nur drittklassig. Zudem befand sich der RCS zu diesem Zeitpunkt erstmals in finanziellen Schwierigkeiten, die als so gravierend eingeschätzt wurden, dass dem Klub die Insolvenz drohte. Nachdem 2011 der direkte Wiederaufstieg misslang, erfolgten für den Klub die von Vereinspräsident Jafar Hilali, einem in London wohnhaften französischen Geschäftsmann, für diesen Fall angekündigten Einschränkungen: kein Antrag auf Verlängerung des Profistatus, Schließung der Straßburger Fußballschule und notfalls Anmeldung der Insolvenz. Auch Ende Juni, wenige Wochen vor Beginn der neuen Saison, war noch unklar, in welcher Liga man 2011/12 antreten sollte: Der Spielerkader, die Trainerfrage, der Ausgang mehrerer Kündigungsprozesse und die zukünftigen Besitzverhältnisse sowie die damit verknüpften Fragen der finanziellen Ausstattung waren nicht geklärt. Mitte Juli 2011 entschied die zuständige Verbandskommission DNCG im Berufungsverfahren, dass Racing aufgrund von etwa 4 Mio. Euro Schulden endgültig in die vierte Liga strafversetzt wird. Die Elsässer verloren somit ihren Profistatus und die Straßburger Fußballschule.

Daraufhin zog der avisierte Hilali-Nachfolger Sébastien Graeff seine Zusage zurück, den Verein zu unterstützen. Nach einem Insolvenzverfahren (redressement judiciaire) entschied das zuständige Straßburger Gericht am 22. August 2011 die Auflösung der Vereins-Kapitalgesellschaft. Die erste Mannschaft von Racing musste in der fünften Liga (CFA2) neu beginnen. Präsident wurde Frédéric Sitterlé; dieser trat allerdings noch während der Saison zurück. Ihm folgte Marc Keller, der einst als Spieler für Racing aktiv gewesen war und bis 2006 in Straßburg den Posten des Generaldirektors bekleidet hatte. 2012 stieg Racing sportlich in die vierte Liga (Championnat de France Amateur) auf; angesichts eines Schuldenstandes von 1,4 Mio. Euro musste der Verein bis Ende Juni 2012 allerdings noch Eigenmittel in Höhe von 850.000 Euro nachweisen. Die Zuschauerunterstützung für den Verein blieb auch im Amateurbereich nahezu unverändert hoch. Zum „Derby“ gegen den FC Mulhouse – dem ersten seit Januar 1992 – füllten 20.004 Besucher Anfang April 2013 das Stade de la Meinau und stellten damit eine neue französische Höchstmarke für ein Viertligaspiel auf. Am letzten Spieltag im Spiel gegen US Raon gewann Racing mit 3:2 und kehrte damit in die dritte Liga zurück. In der Spielzeit 2013/14 spielte Racing, bei Heimspielen unterstützt von einer oft fünfstelligen Zuschauerzahl, anfangs an der Tabellenspitze mit, fiel dann aber bald ab und musste eigentlich am Ende den Gang in die CFA antreten, Mitte Juli 2014 wurde jedoch verkündet, dass man weiterhin National spielen wird. Zum Ende der Saison 2015/16 wurde man unter Trainer Jacky Duguépéroux Meister der 3. Liga und stieg in die Ligue 2 auf. Danach wurde Duguépéroux aus Altersgründen durch Thierry Laurey ersetzt. In der Saison 2016/17 gelang dem Verein durch ein 2:1-Sieg am letzten Spieltag gegen den FC Bourg-Péronnas der Gewinn der Zweitligameisterschaft und somit der Durchmarsch in die Ligue 1.

In der ersten Saison nach der Rückkehr in die Ligue 1 schaffte Racing Straßburg mit dem 15. Tabellenplatz und mit einem Punkt Vorsprung auf den 18. Platz (Barragespiele gegen den Dritten der Ligue 2) den Klassenerhalt. In der Folgesaison platzierte sich Racing auf Platz 11 und gewann zudem den Ligapokal, nachdem im Finale EA Guingamp mit 4:1 nach Elfmeterschießen geschlagen wurde. Dadurch qualifizierten sich die Elsässer für die zweite Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League und erreichten sogar die Barragespiele, in der Racing Straßburg trotz eines 1:0-Hinspielsieges gegen den Vorjahreshalbfinalisten Eintracht Frankfurt ausschied. In der dritten Saison nach dem Aufstieg steigerten sie sich erneut und erreichten den zehnten Tabellenplatz.

Ende Mai 2021 wurde Julien Stéphan neuer Trainer von Racing Straßburg. Der Vertrag hatte eine Laufzeit von drei Jahren. Er trainierte zuvor Stade Rennes. Am 9. Januar 2023 wurde Stéphan entlassen.

Im Juni 2023 erwarb die Investorengruppe BlueCo-Group um den amerikanischen Unternehmer Todd Boehly den Verein.

Ligazugehörigkeit

  • Erstklassig (Division 1, seit 2002 Ligue 1): 1934–1939, 1945–1952, 1953–1957, 1958–1960, 1961–1971, 1972–1976, 1977–1986, 1988/89, 1992–2001, 2002–2006, 2007/08 und seit 2017
  • Zweitklassig (Ligue 2): 1952/53, 1957/58, 1960/61, 1971/72, 1976/77, 1986–1988, 1989–1992, 2001/02, 2006/07, 2008–2010, 2016/17; 1970/71 (zweite Mannschaft)
  • Drittklassig (Championnat de France National): 2010/11, 2013–2016
  • Viertklassig (CFA): 2012/13
  • Fünftklassig (CFA 2): 2011/12

Sportliche Erfolge

  • Französische Fußballmeisterschaft
    • Meister: 1979
    • Vize-Meister: 1935
    • Dritter: 1936, 1947, 1978
  • Französischer Fußballpokal
    • Sieger: 1951, 1966, 2001
    • Finalist: 1937, 1947, 1995
  • Französischer Ligapokal
    • Sieger: 1997, 2005, 2019
  • Französischer Fußballsuperpokal
    • Finalist: 2001
  • Europapokal der Landesmeister
    • Viertelfinale: 1979/80
  • Europapokal der Pokalsieger
    • 2. Runde: 1966/67
  • UEFA-Pokal
    • Achtelfinale: 2005/06
  • Intertotopokal
    • Sieger: 1995

Statistik

Liga

Spielzeit Liga Platz
1933/34 Division 2 04.
1934/35 Division 1 02.
1935/36 Division 1 03.
1936/37 Division 1 06.
1937/38 Division 1 05.
1938/39 Division 1 10.
1939/40 – 1 –
1940/41 Gauliga Elsaß 02.
1941/42 Gauliga Elsaß 02.
1942/43 Gauliga Elsaß 02.
1943/44 Gauliga Elsaß 06.
1944/45 – 2 –
1945/46 Division 1 12.
1946/47 Division 1 03.
1947/48 Division 1 06.
1948/49 Division 1 17.
1949/50 Division 1 13.
1950/51 Division 1 09.
1951/52 Division 1 18.
1952/53 Division 2 03.
1953/54 Division 1 06.
1954/55 Division 1 04.
1955/56 Division 1 15.
1956/57 Division 1 17.
1957/58 Division 2 04.
1958/59 Division 1 11.
1959/60 Division 1 18.
1960/61 Division 2 04.
1961/62 Division 1 15.
1962/63 Division 1 04.
1963/64 Division 1 09.
Spielzeit Liga Platz
1964/65 Division 1 05.
1965/66 Division 1 08.
1966/67 Division 1 12.
1967/68 Division 1 16.
1968/69 Division 1 13.
1969/70 Division 1 05.
1970/71 Division 1 18.
1971/72 Division 2 02.
1972/73 Division 1 16.
1973/74 Division 1 08.
1974/75 Division 1 09.
1975/76 Division 1 19.
1976/77 Division 2 08.
1977/78 Division 1 03.
1978/79 Division 1 01.
1979/80 Division 1 05.
1980/81 Division 1 07.
1981/82 Division 1 10.
1982/83 Division 1 15.
1983/84 Division 1 08.
1984/85 Division 1 16.
1985/86 Division 1 19.
1986/87 Division 2 09.
1987/88 Division 2 01.
1988/89 Division 1 18.
1989/90 Division 2 02.
1990/91 Division 2 02.
1991/92 Division 2 02.
1992/93 Division 1 08.
1993/94 Division 1 13.
1994/95 Division 1 10.
Spielzeit Liga Platz
1995/96 Division 1 09.
1996/97 Division 1 09.
1997/98 Division 1 13.
1998/99 Division 1 12.
1999/00 Division 1 09.
2000/01 Division 1 18.
2001/02 Division 2 02.
2002/03 Ligue 1 13.
2003/04 Ligue 1 13.
2004/05 Ligue 1 11.
2005/06 Ligue 1 19.
2006/07 Ligue 2 03.
2007/08 Ligue 1 19.
2008/09 Ligue 2 04.
2009/10 Ligue 2 19.
2010/11 National 04.
2011/12 CFA 2 01.
2012/13 CFA 01.
2013/14 National 16.
2014/15 National 04.
2015/16 National 01.
2016/17 Ligue 2 01.
2017/18 Ligue 1 15.
2018/19 Ligue 1 11.
2019/20 Ligue 1 10.
2020/21 Ligue 1 15.
2021/22 Ligue 1 06.
2022/23 Ligue 1 15.
2023/24 Ligue 1 13.
2024/25 Ligue 1 07.
1 
aufgrund der Kriegserklärung Frankreichs an das Deutsche Reich 1939 nicht angetreten
2 
aufgrund des Kriegsverlaufs kein geregelter Spielbetrieb der Gauliga Westmark mehr möglich

Europapokalbilanz

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1961/62 Messestädte-Pokal 1. Runde Ungarn 1957  MTK Budapest 03:13 1:3 (H) 02:10 (A)
1964/65 Messestädte-Pokal 1. Runde Italien  AC Mailand 2:1 2:0 (H) 0:1 (A)
2. Runde Schweiz  FC Basel 6:2 1:0 (A) 5:2 (H)
3. Runde Spanien  CF Barcelona (L)2:200 0:0 (H) 2:2 (A)
0:0 n. V. in Barcelona
Viertelfinale England  Manchester United 0:5 0:5 (H) 0:0 (A)
1965/66 Messestädte-Pokal 1. Runde Italien  AC Mailand 003:3(L) 0:1 (A) 2:1 (H)
1:1 n. V. in Mailand
1966/67 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Rumänien 1965  Steaua Bukarest 2:1 1:0 (H) 1:1 (A)
2. Runde Bulgarien 1948  Slawia Sofia 1:2 1:0 (H) 0:2 (A)
1978/79 UEFA-Pokal 1. Runde Schweden  IF Elfsborg 4:3 0:2 (A) 4:1 (H)
2. Runde Schottland  Hibernian Edinburgh 2:1 2:0 (H) 0:1 (A)
3. Runde Deutschland Bundesrepublik  MSV Duisburg 0:4 0:0 (H) 0:4 (A)
1979/80 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Norwegen  Start Kristiansand 6:1 2:1 (A) 4:0 (H)
2. Runde Tschechoslowakei  FK Dukla Prag 2:1 0:1 (A) 2:0 n. V. (H)
Viertelfinale Niederlande  Ajax Amsterdam 0:4 0:0 (H) 0:4 (A)
1995 UEFA Intertoto Cup Gruppenphase Turkei  Gençlerbirliği Ankara 4:1 4:1 (H)  
Malta  FC Floriana 4:0 4:0 (A)  
Osterreich  FC Tirol Innsbruck 4:0 4:0 (H)  
Israel  Hapoel Petach Tikwa 0:0 0:0 (A)  
Achtelfinale Osterreich  SK Vorwärts Steyr 4:0 4:0 (H)  
Viertelfinale Frankreich  FC Metz 2:0 2:0 (A)  
Halbfinale Osterreich  FC Tirol Innsbruck 7:2 1:1 (A) 6:1 (H)
1995/96 UEFA-Pokal 1. Runde Ungarn  Újpest Budapest 5:0 3:0 (H) 2:0 (A)
2. Runde Italien  AC Mailand 1:3 0:1 (H) 1:2 (A)
1996 UEFA Intertoto Cup Gruppenphase Turkei  Kocaelispor 1:1 1:1 (H)  
Malta  Hibernians Paola 2:0 2:0 (A)  
Russland  Uralmasch Jekaterinburg 1:1 1:1 (H)  
Bulgarien  ZSKA Sofia 0:0 0:0 (A)  
1997/98 UEFA-Pokal 1. Runde Schottland  Glasgow Rangers 4:2 2:1 (H) 2:1 (A)
2. Runde England  FC Liverpool 3:2 3:0 (H) 0:2 (A)
3. Runde Italien  Inter Mailand 2:3 2:0 (H) 0:3 (A)
2001/02 UEFA-Pokal 1. Runde Belgien  Standard Lüttich 2:4 0:2 (A) 2:2 (H)
2005/06 UEFA-Pokal 1. Runde Osterreich  Grazer AK 7:0 2:0 (A) 5:0 (H)
Gruppenphase Schweiz  FC Basel 2:0 2:0 (A)  
Norwegen  Tromsø IL 2:0 2:0 (H)  
Italien  AS Rom 1:1 1:1 (A)  
Serbien  Roter Stern Belgrad 2:2 2:2 (H)  
K.-o-Phase Bulgarien  Litex Lowetsch 2:0 2:0 (A) 0:0 (H)
Achtelfinale Schweiz  FC Basel 2:4 0:2 (A) 2:2 (H)
2019/20 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde Israel  Maccabi Haifa 4:3 3:1 (H) 1:2 (A)
3. Qualifikationsrunde Bulgarien  Lokomotive Plowdiw 2:0 1:0 (A) 1:0 (H)
Play-offs Deutschland  Eintracht Frankfurt 1:3 1:0 (H) 0:3 (A)
2025/26 UEFA Conference League Play-offs Danemark  Brøndby IF 3:2 0:0 (H) 3:2 (A)
Ligaphase Slowakei  ŠK Slovan Bratislava 2:1 (H)
Polen  Jagiellonia Bialystok 1:1 (H)
Schweden  BK Häcken 2:1 (A)
England  Crystal Palace 2:1 (A)
Schottland  FC Aberdeen 1:0 (A)
Island  Breiðablik Kópavogur 3:1 (H)
Achtelfinale Kroatien  HNK Rijeka 3:2 2:1 (A) 1:1 (H)
Viertelfinale Deutschland  1. FSV Mainz 05 -:- -:- (A) -:- (H)
Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 72 Spiele, 35 Siege, 19 Unentschieden, 18 Niederlagen, 113:78 Tore (Tordifferenz +35)

Spieler und Trainer

Aktueller Kader 2025/26

Stand: 2. Februar 2026

Nr. Nat. Name Geburtstag im Verein seit Vertrag bis
Tor
01 Schweden  Karl-Johan Johnsson 28.01.1990 2024 2026
39 Belgien  Mike Pedners 31.07.2005 2025 2026
50 Frankreich  Stefan Bajić 23.12.2001 2025 2026
Abwehr
02 Irland  Andrew Omobamidele 23.06.2002 2025 2029
03 England  Ben Chilwell 21.12.1996 2025 2027
04 Guinea-a  Saïdou Sow 04.07.2002 2023 2028
05 Elfenbeinküste  Abakar Sylla 25.12.2002 2023 2028
05 Argentinien  Aarón Anselmino 29.04.2005 2026 2026
06 Frankreich  Ismaël Doukouré 24.07.2003 2022 2028
22 Elfenbeinküste  Guéla Doué 17.10.2002 2024 2029
24 Danemark  Lucas Høgsberg 23.06.2006 2025 2030
33 Guinea-a  Amadou CIssé 27.02.2006 2025 2028
Mittelfeld
07 Belgien  Diego Moreira 06.08.2004 2024 2029
08 Polen  Maxi Oyedele 07.11.2004 2025 2030
11 Schweden  Sebastian Nanasi 16.05.2002 2024 2029
16 Ecuador  Kendry Páez 04.05.2007 2025 2026
17 Frankreich  Mathis Amougou 18.01.2006 2025 2030
19 Paraguay  Julio Enciso 23.01.2004 2025 2029
29 Marokko  Samir El Mourabet 06.10.2005 2022 2030
32 Argentinien  Valentín Barco 23.07.2004 2025 2029
42 Elfenbeinküste  Abdoul Ouattara 22.10.2005 2029
80 Frankreich  Félix Lamaréchal 07.08.2003 2024 2029
83 Portugal  Rafael Luís 18.02.2005 2025 2026
Sturm
09 Argentinien  Joaquín Panichelli 07.10.2002 2025 2030
10 Niederlande  Emanuel Emegha 03.02.2003 2023 2028
15 Elfenbeinküste  David Datro Fofana 22.12.2002 2026 2026
20 Elfenbeinküste  Martial Godo 14.03.2003 2025 2030
27 England  Samuel Amo-Ameyaw 18.07.2006 2025 2029
Marokko  Gessime Yassine 22.11.2005 2026 2030

Liste der Trainer (seit 1928)

  • Frankreich  Oscar Bongard (1894) (1928 bis 1930)
  • Osterreich  Adolf Riebe (1930 bis 1932)
  • Frankreich  Louis Neureuther (1932 bis 1933)
  • Osterreich  Robert Fischer (1933)
  • Osterreich  Friedrich Kerr (1934 bis 1935)
  • Osterreich  Josef Blum (1935 bis 1938)
  • NS-Staat  Karl "Charles" Rumbold (1938 bis 1940)
  • NS-Staat  Karl Bostelaar (1941 bis 1944)
  • Frankreich  Émile Veinante (1945 bis 1947)
  • Danemark  Kaj Andrup (1947 bis 1948)
  • Frankreich  Émile Veinante (1948 bis 1949)
  • Frankreich  Charles Nicolas (1949 bis 1952)
  • Spanien 1945  Segundo Pascual (1952)
  • Tschechoslowakei  Pépi Humpál (1952 bis 1955)
  • Frankreich  Oscar Heisserer (1955 bis 1956)
  • Frankreich  Jean Avellaneda (1956 bis 1957)
  • Tschechoslowakei  Ferdinand Faczinek (1957 bis 1958)
  • Tschechoslowakei  Pépi Humpál (1958 bis 1960)
  • Frankreich  Émile Veinante (1960 bis 1961)
  • Frankreich  Robert Jonquet (1961 bis 1964)
  • Frankreich  Paul Frantz (1964 bis 1966)
  • Osterreich  Walter Presch (1966 bis 1967)
  • Frankreich  René Hauss (1967 bis 1968)
  • Frankreich  Paul Frantz (1968 bis 1970)
  • Spanien 1945  Paco Mateo (1970 bis 1971)
  • Ungarn  Jenő Csaknády (1971)
  • Frankreich  Paul Frantz (1971)
  • Frankreich  Casimir Nowotarski (1971 bis 1973)
  • Frankreich  Robert Domergue (1973 bis 1974)
  • Niederlande  Hennie Hollink (1974 bis 1975)
  • Frankreich  Paul Frantz (1975 bis 1976)
  • Osterreich  Heinz Schilcher (1976)
  • Rumänien  Elek Schwartz (1976 bis 1977)
  • Frankreich  Gilbert Gress (1977 bis 1980)
  • Frankreich  Raymond Hild (1980 bis 1981)
  • Frankreich  Roger Lemerre (1981 bis 1983)
  • Deutschland Bundesrepublik  Jürgen Sundermann (1983 bis 1985)
  • Frankreich  Jean-Noël Huck (1985)
  • Frankreich  Francis Piasecki (1985 bis 1986)
  • Frankreich  Didier Six (1986)
  • Frankreich  Robert Herbin (1986 bis 1987)
  • Polen  Henryk Kasperczak (1987 bis 1988)
  • Frankreich  Jean-Pierre Dogliani (1988)
  • Frankreich  Gérard Banide (1988 bis 1989)
  • Frankreich  Albert Gemmrich (1989)
  • Frankreich  Léonard Specht (1989 bis 1991)
  • Frankreich  Gilbert Gress (1991 bis 1994)
  • Frankreich  Daniel Jeandupeux (1994 bis 1995)
  • Frankreich  Jacky Duguépéroux (1995 bis 1998)
  • Frankreich  René Girard (1998)
  • Frankreich  Pierre Mankowski (1998 bis 1999)
  • Frankreich  Claude Le Roy (1999 bis 2000)
  • Frankreich  Yvon Pouliquen (2000 bis 2001)
  • Tschechien  Ivan Hašek (2001 bis 2003)
  • Frankreich  Antoine Kombouaré (2003 bis 2004)
  • Frankreich  Jacky Duguépéroux (2004 bis 2006)
  • Frankreich  Jean-Pierre Papin (2006 bis 2007)
  • Frankreich  Jean-Marc Furlan (2007 bis 2009)
  • Frankreich  Gilbert Gress (2009)
  • Frankreich  Pascal Janin (2009 bis 2010)
  • Frankreich  Laurent Fournier (2010 bis 2011)
  • Frankreich  François Keller (2011 bis 2014)
  • Frankreich  Jacky Duguépéroux (2014 bis 2016)
  • Frankreich  Thierry Laurey (2016 bis 2021)
  • Frankreich  Julien Stéphan (2021 bis 2023)
  • Frankreich  Frédéric Antonetti (2023)
  • Frankreich  Patrick Vieira (2023 bis 2024)
  • England  Liam Rosenior (2024 bis 2026)
  • England  Gary O'Neil (seit 2026)

Bekannte ehemalige Spieler

  • Frankreich  Ludovic Ajorque
  • Deutschland  Thomas Allofs
  • Frankreich  Stéphane Bahoken
  • Frankreich  Christian Bassila
  • Frankreich  René Bihel
  • Elfenbeinküste  Arthur Boka
  • Frankreich  Anthony Caci
  • Paraguay  José Luis Chilavert
  • Frankreich  Olivier Dacourt
  • Frankreich  Youri Djorkaeff
  • Frankreich  Raymond Domenech
  • Frankreich  Dominique Dropsy
  • Frankreich  Jacky Duguépéroux
  • Frankreich  Fabrice Ehret
  • Australien  Frank Farina
  • Frankreich  Albert Gemmrich
  • Frankreich  Xavier Gravelaine
  • Frankreich  Gilbert Gress
  • Osterreich  Mario Haas
  • Frankreich  René Hauss
  • Tunesien  Karim Haggui
  • Frankreich  Oscar Heisserer
  • Frankreich  Valérien Ismaël
  • Frankreich  Robert Jonquet
  • Frankreich  Raymond Kaelbel
  • Frankreich  Marc Keller
  • Deutschland  Walter Kelsch
  • Frankreich  Frank Lebœuf
  • Deutschland  Reinhard Libuda
  • Serbien  Danijel Ljuboja
  • Frankreich  Péguy Luyindula
  • Frankreich  Marc Molitor
  • Russland  Alexander Mostowoi
  • Frankreich  Pascal Nouma
  • Frankreich  Jacques Novi
  • Frankreich  Philippe Piat
  • Frankreich  François Remetter
  • Deutschland  Oskar Rohr
  • Deutschland  Wolfgang Rolff
  • Frankreich  Johnny Schuth
  • Frankreich  Didier Six
  • Frankreich  Léonard Specht
  • Osterreich  Ernst Stojaspal
  • Luxemburg  Jeff Strasser
  • Frankreich  Roland Wagner
  • Frankreich  Arsène Wenger
  • Frankreich  David Zitelli
 
Stade de la Meinau

Stadion

Die Heimspiele trägt der Verein seit dem Jahr 1914 im Stade de la Meinau aus, das Platz für 29.200 Zuschauer bietet.

Fans und Rivalitäten

 
Ultra Boys 90 beim Heimspiel gegen RC Lens (2007)

Die Ultras des Vereins nennen sich UB90 (Ultra Boys 90) und sind fest befreundet mit der Fanszene des Karlsruher SC, regelmäßige Unterstützung bei Heim- und Auswärtsspielen ist an der Tagesordnung. Auch deutschsprachige Anfeuerungsrufe sind zu hören, besonders „Jetzt geht's los!“ ist ein fester Bestandteil des Gesangs-Repertoires. Seit längerer Zeit gibt es auch eine Freundschaft mit den Ultras vom SK Sturm Graz aus der Österreichischen ersten Bundesliga.

Bis zur Saison 2016/17 gab es eine längere Freundschaft zu den Ultras von Hertha BSC, die aufgrund der gemeinsamen Freundschaft zu den Ultras des Karlsruher SC bestand. Zu Beginn der Saison wurde die offizielle Freundschaft allerdings öffentlich für beendet erklärt. Gegenseitige Besuche der Spiele und gute Kontakte zwischen den Fanszenen gibt es jedoch weiterhin.

In jüngerer Zeit war der FC Metz der Rivale von Racing. In der Saison 2010/11 spielte man in der National auch gegen den SR Colmar. Die Rivalitäten zu anderen Klubs aus dem Elsass sind, aufgrund der langjährigen Klassenunterschiede, weitestgehend eingeschlummert.

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