Die norwegische Fußballnationalmannschaft (norwegisch Norges herrelandslag i fotball) ist die Männernationalmannschaft des Königreichs Norwegen. Nationaltrainer ist seit Dezember 2020 Ståle Solbakken. Im Dezember 2024 belegte Norwegen in der FIFA-Weltrangliste Platz 43. Durch acht Siege in der Qualifikation für die WM 2026, die die erste Teilnahme am Großevent seit 1998 bedeuten, stieg Norwegen im November 2025 auf Platz 29.
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| Spitzname(n) | Løvene (die Löwen) | ||||||
| Verband | Norges Fotballforbund | ||||||
| Konföderation | UEFA | ||||||
| Technischer Sponsor | Nike | ||||||
| Cheftrainer | Ståle Solbakken (seit 2020) | ||||||
| Kapitän | Martin Ødegaard | ||||||
| Rekordspieler | John Arne Riise (110) | ||||||
| Rekordtorschütze | Erling Haaland (55) | ||||||
| FIFA-Code | NOR | ||||||
| FIFA-Rang | 31. (1550,94 Punkte) (Stand: 1. April 2026) | ||||||
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| Bilanz | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 909 Spiele 335 Siege 210 Unentschieden 364 Niederlagen | |||||||
| Statistik | |||||||
| Erstes Länderspiel (Göteborg, Schweden; 12. Juli 1908) | |||||||
| Höchster Sieg (Bergen, Norwegen; 28. Juni 1946) | |||||||
| Höchste Niederlage (Kopenhagen, Dänemark; 7. Oktober 1917) | |||||||
| Erfolge bei Turnieren | |||||||
| Weltmeisterschaften | |||||||
| Endrundenteilnahmen | 3 (Erste: 1938) | ||||||
| Beste Ergebnisse | Achtelfinale 1938, 1998 | ||||||
| Europameisterschaften | |||||||
| Endrundenteilnahmen | 1 (Erste: 2000) | ||||||
| Beste Ergebnisse | Gruppenphase 2000 | ||||||
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| (Stand: 27. März 2026) | |||||||

Geschichte
Bis 1992
Der norwegische Fußballverband NFF wurde 1902 gegründet und trat im Jahr 1908 der FIFA und 1954 der UEFA bei. Bis in die 90er Jahre hinein hatte der norwegische Fußball eher eine Mitläuferrolle im internationalen Wettbewerb. Größter Erfolg war die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1936, wobei im Viertelfinale Gastgeber Deutschland besiegt werden konnte.
1992 bis 2000: WM-Achtelfinale 1998 in Frankreich
Erst in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1994 machte die norwegische Nationalmannschaft erstmals auf sich aufmerksam. Obwohl die Mannschaft in einer Qualifikationsgruppe mit England und den Niederlanden war, konnte sie sich völlig überraschend vorzeitig für die Endrunde qualifizieren. Aufgrund der guten Ergebnisse stand Norwegen vom 22. Oktober bis 19. November 1993 punktgleich mit Spitzenreiter Brasilien und dem Dritten Italien auf Platz zwei und vom 15. März bis 19. April 1994 punktgleich mit dem Zweiten Brasilien auf Platz drei der FIFA-Fußballweltrangliste. Bei der WM-Endrunde in den USA scheiterte Norwegen nur aufgrund der weniger erzielten Tore in der Vorrunde.
Auch für die WM 1998 konnten sich die Norweger ungeschlagen qualifizieren. Diesmal erreichte die Mannschaft dank eines 2:1-Sieges gegen Titelverteidiger Brasilien das Achtelfinale, wo gegen Italien Schluss war.
Nach zwei Siegen 1997 und 1998 gehört Norwegen (zusammen mit Ungarn und den Niederlanden) zu den wenigen Ländern, die gegen die brasilianische Nationalmannschaft eine positive Länderspielbilanz aufweisen (zwei Unentschieden, zwei Siege von Norwegen).
Im Jahr 2000 war Norwegen auch zum ersten Mal bei einer EM-Endrunde dabei. Aber trotz eines Auftaktsieges gegen Spanien schied die Mannschaft in der Vorrunde aus.
2000 bis 2016: Niedergang
Sowohl in der Qualifikation zur EM 2004 als auch in der Qualifikation zur WM 2006 erreichte Norwegen jeweils den zweiten Platz in seiner Gruppe und verlor beide Male in den Play-offs. Auch in der Qualifikation zur WM 2010 standen die Norweger auf dem zweiten Platz in der Gruppe 9. Als schlechtester Tabellenzweiter aller Gruppen verpasste man jedoch die Play-off-Spiele.
Die Skandinavier gewannen 2008 kein einziges Spiel. Das Jahr 2009 begann hingegen mit einem überraschenden 1:0-Sieg in Düsseldorf gegen den amtierenden-Vize-Europameister Deutschland.
Im August 2010 siegte Norwegen mit 2:1 gegen Frankreich; doppelter Torschütze war Erik Huseklepp. In der Qualifikation zur EM 2012 belegte Norwegen jedoch nur den dritten Platz.
Auch die Qualifikation zur WM 2014 in Brasilien wurde verpasst. Nach acht Spieltagen, als eine erfolgreiche Qualifikation nach einer 0:2-Niederlage gegen die Schweiz als unwahrscheinlich erschien, trennte man sich von Trainer Egil Olsen.
In der Folge wurde Per-Mathias Høgmo als neuer Cheftrainer verpflichtet. Im Freundschaftsspiel gegen die Vereinigten Arabischen Emirate am 27. August 2014 feierte Martin Ødegaard im Alter von 15 Jahren sein Debüt in der norwegischen A-Nationalmannschaft und wurde damit zum jüngsten Nationalspieler Norwegens.
In der Qualifikation zur EM 2016 in Frankreich erreichte die „Fotballandslaget“ mit zahlreichen Bundesliga-Profis den zum Play-off berechtigten dritten Platz. Jedoch gingen beide Spiele gegen Ungarn verloren und die Elf verpasste die zweite Teilnahme an einer EM-Endrunde.
Das Team von Trainer Høgmo enttäuschte jedoch bei der Qualifikation zur WM 2018: Der einzige Sieg aus den ersten drei Spielen gelang beim 4:1 gegen San Marino, das dabei seinen ersten Auswärtstreffer in einem WM-Qualifikationsspiel seit 15 Jahren gelang, woraufhin die Stimmung der Anhänger im Land gegen den Teamchef kippte.
Im Oktober 2016 forderte die „Vereinigung Norwegischer Fußballfans“ in Form eines offenen Briefs die Entlassung Høgmos.
Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde die skandinavische Trainerlegende Lars Lagerbäck als möglicher Nachfolger gehandelt. Der Schwede führte Island bei der EM 2016 überraschend ins Viertelfinale und übernahm das Amt der zu diesem Zeitpunkt in der WM-Qualifikation auf dem fünften und vorletzten Platz liegenden Mannschaft am 1. Februar 2017.
Laut dem ehemaligen Bundesligaprofi Per Ciljan Skjelbred (ehemals Hamburger SV und Hertha BSC), der bis zu seinem Rücktritt 2017 zum Kader der norwegischen Nationalmannschaft gehörte, hatte der Niedergang folgende Gründe: man hatte in Norwegen „die Philosophie weiterverfolgt“ und weiter „lange Bälle geschlagen“, während in anderen Ländern die Philosophie verfolgt wurde, „mehr aufs Fußballspielen“ zu konzentrieren.
Seit 2017: Unter Lagerbäck und Solbakken
Unter Lars Lagerbäck konnte das Verpassen der WM 2018 in Russland nicht verhindert werden. Dabei gab es 4. September 2017 in Stuttgart eine 0:6-Niederlage gegen den damaligen Weltmeister Deutschland. Im Sommer 2018 wurde die UEFA Nations League eingeführt. Dabei kamen die Norweger in der Liga C in eine Gruppe mit Zypern, Bulgarien und Slowenien. Die Norweger wurden hierbei Gruppensieger. In der folgenden Qualifikation für die europaweit ausgetragene EM 2020 (wegen der COVID-19-Pandemie auf 2021 verlegt) traf Norwegen auf Spanien, den Nachbarn aus Schweden, Rumänien, auf die Färöer-Inseln und Malta. Die norwegische Mannschaft verpasste die direkte Qualifikation für die Endrunde und wurde nur Dritter. Als Gruppensieger in der Liga C in der Nations League hatten sie jedoch die Möglichkeit, über den Play-off-Pfad C in der Nations League sich für die EM zu qualifizieren, jedoch verloren die Norweger mit 1:2 n. V. gegen Serbien.
Lagerbäck wurde entlassen, sein Nachfolger wurde Ståle Solbakken. Auch die Qualifikationen zur WM 2022 sowie zur EM 2024 verpasste das Team jedoch. In der Qualifikation für die WM 2026 traf Norwegen auf Moldawien, Israel, Italien und Estland. Die Norweger gewannen ausnahmslos alle Spiele – dabei wurden die Italiener mit 3:0 im heimischen Ullevaal in Oslo und mit 4:1 im Mailänder San Siro geschlagen – und eroberte sich somit den Gruppensieg, der gleichbedeutend mit der ersten WM-Teilnahme seit 28 Jahren und gleichzeitig der ersten Teilnahme an einem Großereignis seit 26 Jahren ist.
Verantwortlich für diesen Erfolg waren die Investitionen des norwegischen Staates in den 2000er- und 2010er-Jahren in den Fußball. So wurden diverse neue Stadien und Kunstrasenplätze geschaffen sowie diverse Hallen, so dass im ganzen Jahr Fußball gespielt werden konnten. Des Weiteren wurden „auch im jüngeren Nachwuchs“ hauptamtliche Trainer angestellt. Im Ligabetrieb wurden Talente wie Martin Ødegaard, Erling Haaland oder Kristoffer Ajer früh ins kalte Wasser geworfen, woraufhin sie später ins Ausland gingen.
Kader
Kader für Spiele gegen die Niederlande und die Schweiz im März 2026.
- Stand: 27. März 2026 (nach dem Spiel gegen die Niederlande)
| Name | Geburtstag | Spiele | Tore | Verein | Debüt | Letzter Einsatz | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Torwart | |||||||
| Viljar Myhra | 21.07.1996 | 0 | 0 | Odense BK | – | – | |
| Ørjan Nyland | 10.09.1990 | 68 | 0 | FC Sevilla | 2013 | 27. März 2026 | |
| Egil Selvik | 30.07.1997 | 5 | 0 | FC Watford | 2023 | 4. Sep. 2025 | |
| Abwehr | |||||||
| Kristoffer Ajer | 17.04.1998 | 49 | 2 | FC Brentford | 2018 | 27. März 2026 | |
| Fredrik André Bjørkan | 21.08.1998 | 18 | 1 | FK Bodø/Glimt | 2021 | 27. März 2026 | |
| Odin Luraas Bjørtuft | 19.12.1998 | 0 | 0 | FK Bodø/Glimt | – | – | |
| Henrik Falchener | 08.05.2003 | 0 | 0 | Viking Stavanger | – | – | |
| Torbjørn Lysaker Heggem | 12.01.1999 | 12 | 0 | FC Bologna | 2024 | 27. März 2026 | |
| Marcus Holmgren Pedersen | 16.07.2000 | 30 | 0 | FC Turin | 2021 | 14. Okt. 2025 | |
| Julian Ryerson | 17.11.1997 | 40 | 1 | Borussia Dortmund | 2020 | 27. März 2026 | |
| David Møller Wolfe | 23.04.2002 | 19 | 1 | Wolverhampton Wanderers | 2023 | 27. März 2026 | |
| Leo Østigård | 28.11.1999 | 35 | 1 | CFC Genua | 2022 | 27. März 2026 | |
| Mittelfeld | |||||||
| Patrick Berg | 24.11.1997 | 40 | 0 | FK Bodø/Glimt | 2021 | 27. März 2026 | |
| Sander Berge | 14.02.1998 | 63 | 1 | FC Fulham | 2017 | 27. März 2026 | |
| Oscar Bobb | 12.07.2003 | 17 | 2 | FC Fulham | 2023 | 27. März 2026 | |
| Jens Petter Hauge | 12.10.1999 | 14 | 1 | FK Bodø-Glimt | 2020 | 27. März 2026 | |
| Felix Horn Myhre | 04.03.1999 | 6 | 2 | Brann Bergen | 2024 | 27. März 2026 | |
| Antonio Nusa | 17.04.2005 | 21 | 7 | RB Leipzig | 2023 | 27. März 2026 | |
| Andreas Schjelderup | 01.06.2004 | 9 | 1 | Benfica Lissabon | 2024 | 27. März 2026 | |
| Morten Thorsby | 05.05.1996 | 29 | 0 | US Cremonese | 2017 | 16. Nov. 2025 | |
| Kristian Thorstvedt | 13.03.1999 | 34 | 4 | US Sassuolo Calcio | 2020 | 27. März 2026 | |
| Sturm | |||||||
| Erling Haaland | 21.07.2000 | 48 | 55 | Manchester City | 2019 | 16. Nov. 2025 | |
| Jørgen Strand Larsen | 06.02.2000 | 25 | 4 | Crystal Palace | 2020 | 27. März 2026 | |
| Alexander Sørloth | 05.12.1995 | 69 | 26 | Atlético Madrid | 2016 | 27. März 2026 | |
Internationale Wettbewerbe
Weltmeisterschaften
Norwegen nahm bisher dreimal an den WM-Endrunden teil und traf dabei immer auf Italien.
| Jahr | Gastgeberland | Teilnahme bis … | Letzte(r) Gegner | Ergebnis | Trainer | Artikel | Bemerkungen und Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1930 | Uruguay | nicht teilgenommen | |||||
| 1934 | Italien | nicht teilgenommen | |||||
| 1938 | Frankreich | Achtelfinale | Italien | 12. | Asbjørn Halvorsen | Fußball-Weltmeisterschaft 1938/Norwegen | Niederlage in der Verlängerung gegen den später erfolgreichen Titelverteidiger |
| 1950 | Brasilien | nicht teilgenommen | |||||
| 1954 | Schweiz | nicht qualifiziert | In der Qualifikation am späteren Weltmeister Deutschland gescheitert | ||||
| 1958 | Schweden | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Vizeweltmeister Ungarn gescheitert | ||||
| 1962 | Chile | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an der UdSSR gescheitert | ||||
| 1966 | England | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Frankreich gescheitert | ||||
| 1970 | Mexiko | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Schweden gescheitert | ||||
| 1974 | Deutschland | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an den Niederlanden gescheitert | ||||
| 1978 | Argentinien | nicht qualifiziert | In der Qualifikation erneut an Schweden gescheitert | ||||
| 1982 | Spanien | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Ungarn und England gescheitert | ||||
| 1986 | Mexiko | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Dänemark und der UdSSR gescheitert | ||||
| 1990 | Italien | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Jugoslawien und Schottland gescheitert | ||||
| 1994 | USA | Vorrunde | Mexiko, Italien, Irland | 17. | Egil Olsen | Fußball-Weltmeisterschaft 1994/Norwegen | Gruppenletzter bei gleicher Punktzahl und gleicher Tordifferenz wie die drei Gruppengegner, aber der geringeren Anzahl von Toren. |
| 1998 | Frankreich | Achtelfinale | Italien | 15. | Egil Olsen | Fußball-Weltmeisterschaft 1998/Norwegen | Sieg gegen Vize-Weltmeister Brasilien in den Gruppenspielen |
| 2002 | Südkorea/Japan | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Polen und der Ukraine gescheitert, die in den Play-offs ebenfalls scheiterte | ||||
| 2006 | Deutschland | nicht qualifiziert | In der Qualifikation in den Relegationsspielen der Gruppenzweiten an Tschechien gescheitert. | ||||
| 2010 | Südafrika | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an den Niederlanden gescheitert und als schlechtester Gruppenzweiter ausgeschieden. | ||||
| 2014 | Brasilien | nicht qualifiziert | In der Qualifikation nur Gruppenvierter hinter der Schweiz, die sich qualifizieren konnte, Island und Slowenien | ||||
| 2018 | Russland | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Weltmeister Deutschland und Nordirland gescheitert. | ||||
| 2022 | Katar | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an den Niederlanden und der Türkei gescheitert. | ||||
| 2026 | Kanada/Mexiko/USA | qualifiziert | Fußball-Weltmeisterschaft 2026/Norwegen | Gruppensieger in der Qualifikation vor Italien. |
Europameisterschaften
Norwegen nahm an allen EM-Qualifikationen teil, konnte sich bisher aber erst einmal für eine Endrunde qualifizieren. Bei den ersten Teilnahmen kam das Aus jeweils in der ersten Runde, danach schied die Mannschaft immer als Gruppenletzter aus. Erst in der Qualifikation für die EM 1992, als mit Rune Bratseth ein Stabilisator der Abwehr vorhanden war, konnte erstmals der dritte Platz in der Gruppe belegt werden. 2000 gelang dann erstmals die Qualifikation für die Endrunde und in den folgenden Jahren wurde die Qualifikation immer nur knapp verpasst.
| Jahr | Gastgeberland | Teilnahme bis … | Letzte(r) Gegner | Ergebnis | Artikel | Bemerkungen und Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1960 | Frankreich | nicht qualifiziert | Im Achtelfinale an Österreich gescheitert, das sich auch nicht für die Endrunde qualifizieren konnte. | |||
| 1964 | Spanien | nicht qualifiziert | In der Qualifikation am Nachbarn Schweden gescheitert, das sich auch nicht für die Endrunde qualifizieren konnte. | |||
| 1968 | Italien | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Bulgarien gescheitert, das sich auch nicht für die Endrunde qualifizieren konnte. | |||
| 1972 | Belgien | nicht qualifiziert | In der Qualifikation am späteren Vierten Ungarn gescheitert. | |||
| 1976 | Jugoslawien | nicht qualifiziert | In der Qualifikation am späteren Gastgeber und Vierten Jugoslawien gescheitert. | |||
| 1980 | Italien | nicht qualifiziert | In der Qualifikation am späteren Vizeeuropameister Belgien gescheitert. | |||
| 1984 | Frankreich | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Jugoslawien gescheitert. | |||
| 1988 | Deutschland | nicht qualifiziert | In der Qualifikation am späteren Vizeeuropameister UdSSR gescheitert. | |||
| 1992 | Schweden | nicht qualifiziert | In der Qualifikation erneut an Vizeeuropameister UdSSR gescheitert. | |||
| 1996 | England | nicht qualifiziert | In der Qualifikation am späteren Vizeeuropameister Tschechien und den Niederlanden gescheitert. | |||
| 2000 | Niederlande und Belgien | Vorrunde | Spanien, BR Jugoslawien, Slowenien | - | Fußball-Europameisterschaft 2000/Norwegen | Nach je einem Sieg, einer Niederlage und einem Remis als Gruppendritter mit den wenigsten Gegentoren aller Teilnehmer in der Vorrunde ausgeschieden. |
| 2004 | Portugal | nicht qualifiziert | In den Relegationsspielen an Spanien gescheitert. | |||
| 2008 | Österreich und Schweiz | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Griechenland und nach einer Heimniederlage am vorletzten Spieltag an der Türkei gescheitert. | |||
| 2012 | Polen und Ukraine | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Dänemark und aufgrund der schlechteren Tordifferenz an Portugal gescheitert. | |||
| 2016 | Frankreich | nicht qualifiziert | In den Relegationsspielen an Ungarn gescheitert. | |||
| 2021 | Europa | nicht qualifiziert | Über die Nations League für die Play-offs qualifiziert, wo die Mannschaft im Halbfinale nach Verlängerung an Serbien scheiterte. | |||
| 2024 | Deutschland | nicht qualifiziert | In der Qualifikation traf Norwegen auf Spanien, Georgien, Schottland und Zypern. |
UEFA Nations League
- 2018/19: Liga C, 1. Platz mit 4 Siegen, 1 Remis und 1 Niederlage
- 2020/21: Liga B, 2. Platz mit 3 Siegen, 1 Remis und 2 Niederlagen
- 2022/23: Liga B, 2. Platz mit 3 Siegen, 1 Remis und 2 Niederlagen
- 2024/25: Liga B, 1. Platz mit 4 Siegen, 1 Remis und 1 Niederlage
Für A-Nationalmannschaften zugängliche Olympische Spiele
| 1908 in London | nicht teilgenommen |
| 1912 in Stockholm | nicht teilgenommen |
| 1920 in Antwerpen | Viertelfinale |
| 1924 in Paris | nicht teilgenommen |
| 1928 in Amsterdam | nicht teilgenommen |
| 1936 in Berlin | 3. Platz |
| 1948 in London | nicht teilgenommen |
| 1952 in Helsinki | Achtelfinale |
Anmerkung: Die FIFA berücksichtigt im Gegensatz zum NFF die Spiele von 1952 nicht mehr.
Nationaltrainer (unvollständig)
- Ingvar Stadheim (1988–1990)
- Egil Olsen (1990–1998)
- Nils Johan Semb (1998–2003)
- Åge Hareide (2003–2008)
- Egil Olsen (2009–2013)
- Per-Mathias Høgmo (2013–2016)
- Lars Lagerbäck (2017–2020)
- Leif Gunnar Smerud (2020) interim
- Ståle Solbakken (seit 2020)
Rekordspieler
- Stand: 27. März 2026
Der norwegische Verband berücksichtigt in seiner Statistik auch die Spiele gegen die Amateure Englands, die von der FIFA nicht berücksichtigt werden. Die Anzahl der von der FIFA berücksichtigten Spiele ist – wenn abweichend – in Klammern angegeben.
Von den aktuellen Nationalspielern hat Alexander Sørloth (68) die meisten Länderspiele bestritten.
- Quellen: fotball.no: Adelskalender Norge Menn Senior A, fifa.com: Hunderterclub (Stand 19. Dezember 2025), eu-football.info: PLAYERS – played for Norway national team
| Rang | Name | Einsätze | Tore | Position | Zeitraum | WM-Spiele | EM-Spiele | Rekordnationalspieler |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | John Arne Riise | 110 | 16 | Abwehr/Mittelfeld | 2000–2013 | 0 | 0 | seit 7. September 2012 |
| 2. | Thorbjørn Svenssen † | 104 (101) | 0 | Abwehr | 1947–1962 | 0 | 0 | 25. Mai 1955 bis 7. September 2012 (vom 11. bis 25. September 1955 zusammen mit Harry Boye Karlsen, als beide 57 Spiele hatten) |
| 3. | Henning Berg | 100 | 9 | Abwehr | 1992–2000 | 7 | 1 | |
| 4. | Erik Thorstvedt | 97 | 0 | Tor | 1982–1996 | 3 | 0 | |
| 5. | John Carew | 91 | 24 | Angriff | 1998–2011 | 0 | 3 | |
| Brede Hangeland | 91 | 4 | Abwehr | 2004–2014 | 0 | 0 | ||
| 7. | Øyvind Leonhardsen | 86 | 19 | Mittelfeld | 1990–2003 | 6 | 0 | |
| 8. | Morten Gamst Pedersen | 83 | 17 | Mittelfeld | 2004–2014 | 0 | 0 | |
| Kjetil Rekdal | 83 | 17 | Abwehr/Mittelfeld | 1987–2000 | 7 | 0 | ||
| 10. | Steffen Iversen | 79 | 21 | Angriff | 1998–2011 | 0 | 3 | |
| 11. | Erik Mykland | 78 | 2 | Abwehr | 1990–2000 | 6 | 3 |
Rekordtorschützen
- Stand: 27. März 2026
Erling Haaland ist seit dem 10. Oktober 2024 norwegischer Rekordtorschütze, als er beim 3:0 gegen die slowenische Fußballnationalmannschaft mit seinem 34. Länderspieltor den 90 Jahre alten Rekord von Jørgen Juve überbot.
| Rang | Name | Tore | Einsätze | Quote | Zeitraum | WM/OL-Tore | EM-Tore |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Erling Haaland | 55 | 48 | 1,14 | 2019– | ||
| 2. | Jørgen Juve † | 33 | 45 | 0,73 | 1928–1937 | -/0 | |
| 3. | Einar Gundersen † | 26 | 33 | 0,79 | 1917–1928 | -/2 | |
| Alexander Sørloth | 26 | 69 | 0,38 | 2016– | 0 | ||
| 5. | Harald Hennum † | 25 | 43 | 0,58 | 1949–1960 | ||
| 6. | John Carew | 24 | 91 | 0,26 | 1998–2011 | 0 | |
| 7. | Tore André Flo | 23 | 76 | 0,30 | 1995–2004 | 1 | 0 |
| Ole Gunnar Solskjær | 23 | 67 | 0,34 | 1995–2007 | 0 | 0 | |
| 9. | Gunnar Thoresen † | 22 | 64 | 0,34 | 1946–1959 | -/0 | |
| 10. | Steffen Iversen | 21 | 79 | 0,27 | 1999–2008 | 1 | |
| 11. | Joshua King | 20 | 62 | 0,32 | 2012– | ||
| Jan Åge Fjørtoft | 20 | 71 | 0,28 | 1986–1996 | 0 |
Weitere bekannte frühere Spieler
- Lars Bohinen
- Rune Bratseth
- Frode Grodås
- Ronny Johnsen
- Reidar Kvammen, ehemaliger Rekordnationalspieler, Bronzemedaillengewinner 1936
- Jan Ove Pedersen
- Jan Derek Sørensen
Hauptartikel: Liste der norwegischen Fußballnationalspieler
Siehe auch
- Liste der Länderspiele der norwegischen Fußballnationalmannschaft
