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Als ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ, engl. Exclusive Economic Zone, EEZ) wird nach Art. 55 des Seerechtsübereinkommens (SRÜ/UNCLOS) der Vereinten Nationen

Ausschließliche Wirtschaftszone

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Als ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ, engl. Exclusive Economic Zone, EEZ) wird nach Art. 55 des Seerechtsübereinkommens (SRÜ/UNCLOS) der Vereinten Nationen das Meeresgebiet jenseits des Küstenmeeres bezeichnet. Küstenmeer und AWZ dürfen zusammen bis zu 200 Seemeilen (sm) (370,4 km) ab der Basislinie betragen (daher auch 200-Meilen-Zone).

Die ausschließlichen Wirtschaftszonen (AWZ) auf der Welt in hellblau (gemeinsame AWZ in hellgrün, umstrittene AWZ in hellrot) nach Grenzart

Inhaltsverzeichnis

Seevölkerrechtliche Bedeutung

 
Seerechtliche Zonen wie sie im Seerechtsübereinkommen definiert sind.
Quelle: Meeresatlas 2017 – Daten und Fakten über unseren Umgang mit dem Ozean

In der AWZ kann der angrenzende Küstenstaat in begrenztem Umfang souveräne Rechte und Hoheitsbefugnisse wahrnehmen, insbesondere das alleinige Recht zur wirtschaftlichen Ausbeutung einschließlich des Fischfangs (vgl. im Einzelnen Art. 55 bis 75 SRÜ). Obwohl die lateinamerikanischen Staaten bereits in den 1940er Jahren die Ausweitung des Küstenmeeres auf 200 sm gefordert hatten, konnte erst mit dem Seerechtsübereinkommen 1982 eine allgemeine völkerrechtliche Anerkennung der AWZ erreicht werden.

Zu den souveränen Rechten gehören die Erforschung und Ausbeutung, Erhaltung und Bewirtschaftung der lebenden und nichtlebenden natürlichen Ressourcen der Gewässer über dem Meeresboden, maßgeblich durch Fischerei, des Meeresbodens und seines Untergrunds durch Meeresbergbau im Rahmen von Sand-, Kies- und Kohlenstoffgewinnung sowie andere Tätigkeiten zur wirtschaftlichen Erforschung und Ausbeutung der Zone wie der Stromerzeugung, insbesondere durch Offshore-Windparks und Meeresströmungskraftwerke.

Im Rahmen seiner Hoheitsbefugnisse darf der Küstenstaat künstliche Inseln, Anlagen und Bauwerke, wie z. B. Offshore-Windparks oder Bohrinseln, errichten und wissenschaftliche Meeresforschung betreiben. Er ist hierbei dem Schutz und der Bewahrung der Meeresumwelt und damit dem Naturschutz verpflichtet.

Andere Staaten genießen nach Art. 58 und 87 des UN-Seerechtsübereinkommens innerhalb der AWZ eines jeden Küstenstaates eine eingeschränkte Freiheit der Hohen See (nur Schifffahrt, Überflug und Kabel/Rohrleitungen).

Grenzfragen

Die genaue Ausdehnung und Grenzziehung der einzelnen ausschließlichen Wirtschaftszonen ist häufig Gegenstand von Konflikten zwischen Staaten.

Bestehende Streitigkeiten

So besteht Uneinigkeit über den Verlauf der ausschließlichen Wirtschaftszone in der Beaufortsee zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada. Die Vereinigten Staaten formulierten ihren Anspruch auf ihre 200-Seemeilen-Zone im Jahr 1976, Kanada im darauffolgenden Jahr. Der Streit geht allerdings auf einen Vertrag zwischen Russland, dem Besitzer Alaskas, und dem Vereinigten Königreich, dem Besitzer Kanadas, von 1825 zurück, der 1867 von den USA und 1880 von Kanada übernommen wurde. Kanada behauptet, dass der Vertrag sowohl eine Land- als auch eine Seegrenze auf der Meridianlinie des 141. Längengrads vorsieht. Die USA hingegen vertreten die Ansicht, dass der Vertrag nur eine Landgrenze festlegt und dass die Grenze in der Beaufortsee einer Äquidistanzlinie folgen sollte.

Ökonomische sowie sicherheitspolitische Interessen führen zu Territorialkonflikten im Chinesischen Meer. Umstrittene Gebiete sind hier die Senkaku-Inseln und der Socotra-Fels im Ostchinesischen Meer (siehe Territorialkonflikte im Ostchinesischen Meer). Die Spratly-Inseln, die Paracel-Inseln, das Scarborough-Riff, die Macclesfield Bank, die Zhongsha-Inseln und die Natuna-Inseln führen im Südchinesischen Meer zu Konflikten zwischen der Volksrepublik China, Republik China (Taiwan), Philippinen, Malaysia, Brunei, Indonesien und Vietnam (siehe Territorialkonflikte im Südchinesischen Meer).

Im Indischen Ozean herrscht Uneinigkeit über die Zugehörigkeit von Tromelin und damit um die dazugehörige AWZ. Mauritius beansprucht die Insel, die aktuell Teil des Französischen Überseegebietes ist. Auch Madagaskar und die Seychellen haben bereits Ansprüche gestellt.

Beigelegte Streitigkeiten

Im Oktober 2014 wurde der Konflikt um die deutsch-niederländische Grenze in der Emsmündung beigelegt. Für den küstennahen Teil des Küstenmeers (bis zur Drei-Seemeilen-Grenze) wurden alle praktischen Fragen bereits durch den Ems-Dollart-Vertrag von 1960 geregelt. Der Bereich zwischen drei und zwölf Seemeilen fehlte im damaligen Vertrag.

Rangliste der ausschließlichen Wirtschaftszonen nach Größe

Diese Liste umfasst abhängige Gebiete (einschließlich unbewohnter Gebiete) innerhalb ihrer souveränen Staaten, jedoch nicht die verschiedenen Ansprüche auf die Antarktis. AWZ + Binnengebiet ist die ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) plus das gesamte Binnengebiet, das das Festland und die Binnengewässer umfasst.

Rang Land AWZ km² Schelf km² AWZ + Binnengebiet km²
1 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 11.351.000 2.193.526 21.814.306
2 Frankreich  Frankreich 10.186.624 725.297 12.416.921
3 Australien  Australien 9.025.053 2.194.008 16.197.464
4 Russland  Russland 7.566.673 3.817.843 24.664.915
5 Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 6.805.586 872.891 7.048.486
6 Indonesien  Indonesien 6.159.032 2.039.381 8.063.601
7 Kanada  Kanada 5.599.077 2.644.795 15.607.077
8 Japan  Japan 4.479.388 214.976 4.857.318
9 Neuseeland  Neuseeland 4.420.565 272.898 4.688.285
10 Brasilien  Brasilien 3.830.955 774.563 12.345.832
11
 
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chn erscheint zweimal. Siehe Diskussionsseite.
China Volksrepublik  Volksrepublik China|| 3.681.989 || 252.947 || 4.431.381
12 Chile  Chile 3.648.534 229.008 3.877.542
13 Kiribati  Kiribati 3.441.810 7.523 3.442.536
14 Mexiko  Mexiko 3.269.386 419.102 5.141.968
15 Mikronesien Foderierte Staaten  Föderierte Staaten von Mikronesien 2.996.419 19.403 2.997.121
16 Danemark  Dänemark 2.551.238 495.657 4.761.811
17 Papua-Neuguinea  Papua-Neuguinea 2.402.288 191.256 2.865.128
18 Norwegen  Norwegen 2.385.178 434.020 2.770.404
19 Indien  Indien 2.305.143 402.996 5.592.406
20 Marshallinseln  Marshallinseln 1.990.530 18.411 1.990.711
– Cookinseln  Cookinseln 1.960.027 1.213 1.960.267
21 Portugal  Portugal 1.727.408 28.000 1.819.498
22 Philippinen  Philippinen 1.590.780 272.921 1.890.780
23 Salomonen  Salomonen 1.589.477 36.282 1.618.373
24 Sudafrika  Südafrika 1.535.538 156.337 2.756.575
25 Seychellen  Seychellen 1.336.559 39.063 1.337.014
26 Mauritius  Mauritius 1.284.997 29.061 1.287.037
27 Fidschi  Fidschi 1.282.978 47.705 1.301.250
28 Madagaskar  Madagaskar 1.225.259 101.505 1.812.300
29 Argentinien  Argentinien 1.159.063 856.346 3.939.463
30 Ecuador  Ecuador 1.077.231 41.034 1.333.600
31 Spanien  Spanien 1.039.233 77.920 1.545.225
32 Malediven  Malediven 923.322 34.538 923.622
33 Peru  Peru 906.454 82.000 2.191.670
34
 
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China Volksrepublik  Volksrepublik China || 877.019 || 231.340 || 10.473.980
35 Somalia  Somalia 825.052 55.895 1.462.709
36 Kolumbien  Kolumbien 808.158 53.691 1.949.906
37 Kap Verde  Kap Verde 800.561 5.591 804.594
38 Island  Island 751.345 108.015 854.345
39 Tuvalu  Tuvalu 749.790 3.575 749.816
40 Vanuatu  Vanuatu 663.251 11.483 675.440
41 Tonga  Tonga 659.558 8.517 660.305
42 Bahamas  Bahamas 654.715 106.323 668.658
43 Palau  Palau 603.978 2.837 604.437
44 Mosambik  Mosambik 578.986 94.212 1.380.576
45 Marokko  Marokko 575.230 115.157 1.287.780
46 Costa Rica  Costa Rica 574.725 19.585 625.825
47 Namibia  Namibia 564.748 86.698 1.388.864
48 Jemen  Jemen 552.669 59.229 1.080.637
49 Italien  Italien 541.915 116.834 843.251
50 Oman  Oman 533.180 59.071 842.680
51 Myanmar  Myanmar 532.775 220.332 1.209.353
52 Sri Lanka  Sri Lanka 532.619 32.453 598.229
53 Angola  Angola 518.433 48.092 1.765.133
54 Griechenland  Griechenland 505.572 81.451 637.529
55 Korea Sud  Südkorea 475.469 342.522 575.469
56 Venezuela  Venezuela 471.507 98.500 1.387.950
57 Vietnam  Vietnam 417.663 365.198 748.875
58 Irland  Irland 410.310 139.935 480.583
59 Libyen  Libyen 351.589 64.763 2.111.129
60 Kuba  Kuba 350.751 61.525 460.637
61 Panama  Panama 335.646 53.404 411.163
62 Malaysia  Malaysia 334.671 323.412 665.474
– Niue  Niue 316.584 284 316.844
63 Nauru  Nauru 308.480 41 308.501
64 Äquatorialguinea  Äquatorialguinea 303.509 7.820 331.560
65 Thailand  Thailand 299.397 230.063 812.517
66 Pakistan  Pakistan 290.000 51.383 1.117.911
67 Agypten  Ägypten 263.451 61.591 1.265.451
68 Turkei  Türkei 261.654 56.093 1.045.216
69 Jamaika  Jamaika 258.137 9.802 269.128
70 Dominikanische Republik  Dominikanische Republik 255.898 10.738 304.569
71 Liberia  Liberia 249.734 17.715 361.103
72 Honduras  Honduras 249.542 68.718 362.034
73 Tansania  Tansania 241.888 25.611 1.186.975
74 Ghana  Ghana 235.349 22.502 473.888
75 Saudi-Arabien  Saudi-Arabien 228.633 107.249 2.378.323
76 Nigeria  Nigeria 217.313 42.285 1.141.081
77 Sierra Leone  Sierra Leone 215.611 28.625 287.351
78 Gabun  Gabun 202.790 35.020 470.458
79 Barbados  Barbados 186.898 426 187.328
80 Elfenbeinküste  Elfenbeinküste 176.254 10.175 498.717
81 Iran  Iran 168.718 118.693 1.797.468
82 Mauretanien  Mauretanien 165.338 31.662 1.190.858
83 Komoren  Komoren 163.752 1.526 165.987
84 Schweden  Schweden 160.885 154.604 602.255
85 Senegal  Senegal 158.861 23.092 355.583
86 Niederlande  Niederlande 154.011 77.246 192.345
87 Ukraine  Ukraine 147.318 79.142 750.818
88 Uruguay  Uruguay 142.166 75.327 318.381
89 Guyana  Guyana 137.765 50.578 352.734
90 Sao Tome und Principe  São Tomé und Príncipe 131.397 1.902 132.361
91 Samoa  Samoa 127.950 2.087 130.781
92 Suriname  Suriname 127.772 53.631 291.592
93 Haiti  Haiti 126.760 6.683 154.510
94 Algerien  Algerien 126.353 9.985 2.508.094
95 Nicaragua  Nicaragua 123.881 70.874 254.254
96 Guinea-Bissau  Guinea-Bissau 123.725 39.339 159.850
97 Bangladesch  Bangladesch 118.813 66.438 230.390
98 Kenia  Kenia 116.942 11.073 697.309
99 Guatemala  Guatemala 114.170 14.422 223.059
100 Korea Nord  Nordkorea 113.888 50.337 234.428
101 Antigua und Barbuda  Antigua und Barbuda 110.089 4.128 110.531
102 Tunesien  Tunesien 101.857 67.126 265.467
103 Zypern Republik  Zypern 98.707 4.042 107.958
104 El Salvador  El Salvador 90.962 16.852 112.003
105 Finnland  Finnland 87.171 85.109 425.590
106 Taiwan  Taiwan 83.231 43.016 119.419
107 Eritrea  Eritrea 77.728 61.817 195.328
108 Trinidad und Tobago  Trinidad und Tobago 74.199 25.284 79.329
109 Osttimor  Osttimor 70.326 25.648 85.200
110 Sudan  Sudan 68.148 19.827 1.954.216
111 Kambodscha  Kambodscha 62.515 62.515 243.550
112 Guinea-a  Guinea 59.426 44.755 305.283
113 Kroatien  Kroatien 59.032 50.277 115.626
114 Vereinigte Arabische Emirate  Vereinigte Arabische Emirate 58.218 57.474 141.818
115 Deutschland  Deutschland 57.485 57.485 414.599
116 Malta  Malta 54.823 5.301 55.139
117 Estland  Estland 36.992 36.992 82.219
118 Saint Vincent Grenadinen  St. Vincent und die Grenadinen 36.302 1.561 36.691
119 Belize  Belize 35.351 13.178 58.317
120 Bulgarien  Bulgarien 34.307 10.426 145.186
121 Benin  Benin 33.221 2.721 145.843
122 Katar  Katar 31.590 31.590 43.176
123 Kongo Republik  Republik Kongo 31.017 7.982 373.017
124 Polen  Polen 29.797 29.797 342.482
125 Dominica  Dominica 28.985 659 29.736
126 Lettland  Lettland 28.452 27.772 93.011
127 Grenada  Grenada 27.426 2.237 27.770
128 Israel  Israel 26.352 3.745 48.424
129 Rumänien  Rumänien 23.627 19.303 262.018
130 Gambia  Gambia 23.112 5.581 34.407
131 Georgien  Georgien 21.946 3.243 91.646
132 Libanon  Libanon 19.516 1.067 29.968
133 Kamerun  Kamerun 16.547 11.420 491.989
134 Saint Lucia  St. Lucia 15.617 544 16.156
135 Albanien  Albanien 13.691 6.979 42.439
136 Togo  Togo 12.045 1.265 68.830
137 Kuwait  Kuwait 11.026 11.026 28.844
138 Syrien  Syrien 10.503 1.085 195.683
139 Bahrain  Bahrain 10.225 10.225 10.975
140 Brunei  Brunei 10.090 8.509 15.855
141 Saint Kitts Nevis  St. Kitts und Nevis 9.974 653 10.235
142 Montenegro  Montenegro 7.745 3.896 21.557
143 Dschibuti  Dschibuti 7.459 3.187 30.659
144 Litauen  Litauen 7.031 7.031 72.331
145 Belgien  Belgien 3.447 3.447 33.975
146 Kongo Demokratische Republik  Demokratische Republik Kongo 1.606 1.593 2.346.464
147 Singapur  Singapur 1.067 1.067 1.772
148 Irak  Irak 771 771 439.088
149 Monaco  Monaco 288 2 290
150 Palastina  Palästina 256 256 6.276
151 Slowenien  Slowenien 220 220 20.493
152 Jordanien  Jordanien 166 59 89.508
153 Bosnien und Herzegowina  Bosnien und Herzegowina 50 50 51.259
– Kasachstan  Kasachstan 2.724.900
– Mongolei  Mongolei 1.564.100
– Tschad  Tschad 1.284.000
– Niger  Niger 1.267.000
– Mali  Mali 1.240.192
– Athiopien  Äthiopien 1.104.300
– Bolivien  Bolivien 1.098.581
– Sambia  Sambia 752.612
– Afghanistan  Afghanistan 652.090
– Zentralafrikanische Republik  Zentralafrikanische Republik 622.984
– Sudsudan  Südsudan 619.745
– Botswana  Botswana 582.000
– Turkmenistan  Turkmenistan 488.100
– Usbekistan  Usbekistan 447.400
– Paraguay  Paraguay 406.752
– Simbabwe  Simbabwe 390.757
– Burkina Faso  Burkina Faso 274.222
– Uganda  Uganda 241.038
– Laos  Laos 236.800
– Belarus  Belarus 207.600
– Kirgisistan  Kirgisistan 199.951
– Nepal  Nepal 147.181
– Tadschikistan  Tadschikistan 143.100
– Malawi  Malawi 118.484
– Ungarn  Ungarn 93.028
– Aserbaidschan  Aserbaidschan 86.600
– Osterreich  Österreich 83.871
– Tschechien  Tschechien 78.867
– Serbien  Serbien 77.474
– Slowakei  Slowakei 49.035
– Schweiz  Schweiz 41.284
– Bhutan  Bhutan 38.394
– Moldau Republik  Moldau 33.846
– Lesotho  Lesotho 30.355
– Armenien  Armenien 29.743
– Burundi  Burundi 27.834
– Ruanda  Ruanda 26.338
– Nordmazedonien  Nordmazedonien 25.713
– Eswatini  Eswatini 17.364
– Luxemburg  Luxemburg 2.586
– Andorra  Andorra 468
– Liechtenstein  Liechtenstein 160
– San Marino  San Marino 61
– Vatikanstadt  Vatikanstadt 0,44
Total Welt  Welt 137.926.515 25.149.113 274.891.722

Anmerkungen zur Rangliste

  1. Einschließlich Palmyra (Atoll) und zwölf Territorien. Die Quelle gibt keine Daten für Navassa an.
  2. Umfasst das französische Mutterland und die französischen Überseegebiete.
  3. Einschließlich sechs australischer Außengebiete.
  4. Umfasst das Vereinigte Königreich, drei Kronbesitzungen und zwölf Britische Überseegebiete. Die Quelle gibt keine Daten für Akrotiri und Dekelia an.
  5. Umfasst Neuseeland und Tokelau. Die Cookinseln sowie Niue sind separat gelistet.
  6. Umfasst das chilenische Festland, die Osterinsel, die Desventuradas-Inseln und die Juan-Fernández-Inseln.
  7. Umfasst Dänemark, die Färöer sowie Grönland.
  8. Einschließlich Bouvetinsel, Jan Mayen sowie Spitzbergen.
  9. Trotz der zugehörigkeit zu Neuseeland, werden die Cookinseln separat gelistet, da sie innerhalb der UN Vertragsratifizierungsstatus haben.
  10. Umfasst Kontinentalportugal, die Azoren sowie Madeira.
  11. Wenn das argentinische Antarktisterritorium und die dazugehörigen AWZ hinzugezählt werden, beträgt die Landfläche und die AWZ 6.581.500 km².
  12. Trotz der zugehörigkeit zu Neuseeland wird Niue separat gelistet, da es innerhalb der UN Vertragsratifizierungsstatus hat.
  13. Umfasst die Niederlande sowie die Niederländische Karibik.
  14. Einschließlich Åland.

Ausschließliche Wirtschaftszone Deutschlands

→ Hauptartikel: Ausschließliche Wirtschaftszone Deutschlands

Die Bundesrepublik Deutschland erklärte nach dem Inkrafttreten des Seerechtsübereinkommens mit Wirkung zum 1. Januar 1995 die Errichtung einer deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone in Nord- und Ostsee. Die deutsche AWZ hat eine Fläche von 32.982 km², dies sind etwa 70 % der Meeresfläche des gesamten deutschen Nordseegebiets und etwa 29 % der Meeresfläche des gesamten deutschen Ostseegebiets.

Mit einer Reihe von Vorschriften wird die Schifffahrt, Offshore-Windenergie, Leitungen (Strom- und Datenkabel, Pipelines), Fischerei, Rohstoffgewinnung, Forschung, Landes- und Bündnisverteidigung sowie der Meeresnaturschutz geregelt. Der vom Bundesinnenministerium (Kabinett Merkel IV) beschlossene und seit dem 1. September 2021 geltende Raumordnungsplan legt die Nutzung der deutschen AWZ in Nord- und Ostsee für die nächsten Jahrzehnte fest.

Zu den maßgeblichen bestehenden deutschen Rechtsvorschriften, die innerhalb der AWZ anwendbar sind, gehören unter anderem das Seeaufgabengesetz (von 1965), das Seeanlagengesetz (ab 2017, davor seit 1997 die Seeanlagenverordnung), das Gesetz zur Entwicklung und Förderung der Windenergie auf See (WindSeeG), das Bundesberggesetz, das Geologiedatengesetz sowie das Raumordnungsgesetz.

Angetrieben von den Genehmigungsverfahren für geplante Offshore-Windenergieparks trat für den Bereich der Nordsee am 26. September 2009 ein vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung erlassener Raumordnungsplan in Kraft, für das wesentlich kleinere Ostseegebiet am 19. Dezember 2009. Für die deutsche ausschließliche Wirtschaftszone hat Deutschland zehn Natura-2000-Gebiete an die EU-Kommission gemeldet.

Da sich laut BMI die „tatsächlichen, rechtlichen und politischen Gegebenheiten im Meeresbereich“ seit dem Erlass 2009 „dynamisch weiterentwickelt“ hätten, wurden die Raumordnungspläne für die AWZ zum 1. September 2021 novelliert. Mit dem größer werdenden Platzbedarf einzelner Nutzungen in der deutschen AWZ werde auch die Konkurrenz um die Meeresfläche immer stärker. Ab Ende 2019 wurde über die neue marine Raumordnung verhandelt; das Bundesinnenministerium verabschiedete den Raumordnungsplan ohne eine parlamentarische Beteiligung vor der Bundestagswahl 2021.

Siehe auch

  • Schelf
  • Mittelplate (Ölfeld)
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