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Die 000026XXVI. Olympischen Winterspiele (französisch 000026XXVIes Jeux olympiques d’hiver) sollen vom 1. bis zum 17. Februar 2030 in den französischen Alpen st

Olympische Winterspiele 2030

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Dieser Artikel beschreibt ein geplantes Ereignis. Einige der Informationen können sich daher noch ändern.

Die 000026XXVI. Olympischen Winterspiele (französisch 000026XXVIes Jeux olympiques d’hiver) sollen vom 1. bis zum 17. Februar 2030 in den französischen Alpen stattfinden.

000026XXVI. Olympische Winterspiele
Logo
Austragungsort: Frankreich Französische Alpen
Eröffnungsfeier: 1. Februar 2030
Schlussfeier: 17. Februar 2030
← Mailand – Cortina 2026
Utah 2034 →

Inhaltsverzeichnis

Vergabe der Spiele

→ Hauptartikel: Bewerbungen für die Olympischen Winterspiele 2030

Im Dezember 2018 gab Thomas Bach, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, bekannt, dass Japan mit Sapporo, die Vereinigten Staaten, Argentinien, Spanien und Georgien Interesse an einer Austragung bekundeten und der Austragungsort 2023 auf der 141. IOC-Sitzung in Mumbai bekanntgegeben werden soll. Jedoch gab das IOC am 6. Dezember 2022 bekannt, dass die Vergabe der Spiele verschoben werde. Christophe Dubi, Olympiadirektor des IOC, gab am 29. März 2023 bekannt, dass man derzeit mit mehr als sechs Städten bzw. Regionen für die Austragung der Spiele 2030 bzw. nachfolgender Spiele in Gesprächen sei. Geplant sei es, die Spiele auf der 142. IOC-Sitzung im Juli 2024 in Paris zu vergeben, obwohl die Olympische Charta eine Vergabe im Kandidatenland verbietet. Am 9. Oktober 2023 wurden Berichte bekannt, wonach das IOC über eine Doppelvergabe der Winterspiele 2030/2034 diskutiere. Am 15. Oktober 2023 wurde beschlossen, dass die Doppelvergabe auf der 142. IOC-Sitzung in Paris erfolgen solle. Am 24. Juli 2024 erfolgte schließlich die offizielle Bekanntgabe durch das IOC. Ein Vertrag sollte jedoch erst später unter der Voraussetzung geschlossen werden, dass die künftige französische Regierung und das Parlament finanzielle Garantien beschließen.

Es sind dies die vierten Olympischen Winterspiele in Frankreich nach den Spielen von 1924 in Chamonix, 1968 in Grenoble und 1992 in Albertville.

Austragungsort Ja Nein Enthaltungen
Frankreich  Französische Alpen 84 4 7

Geplante Wettkampfstätten

 
Geplante Veranstaltungsorte der Olympischen Winterspiele 2030

Das Konzept der Spiele sieht die Nutzung bereits bestehender Wettkampfstätten in den Regionen Provence-Alpes-Côte d’Azur und Auvergne-Rhône-Alpes vor, unter anderem auch in dem Skigebiet Trois Vallées. Die meisten Eissportbewerbe sollen in Nizza ausgetragen werden, lediglich für die Eröffnungsfeier ist kein Veranstaltungsort festgelegt. Am 27. Juli 2024 berichteten italienische Medien, dass die Eisschnelllaufwettbewerbe in Turin in Italien stattfinden sollen. Dem widersprach Edgar Grospiron, der Vorsitzende des Organisationskomitees im April 2025. So stehen neben Turin mit dem Oval Lingotto das Eisstadion Thialf in Heerenveen zur Debatte sowie eine Renovierung bestehender Hallen in Albertville oder Grenoble.

Im Januar 2025 wurden erste Änderungen bei den Wettkampfstätten bekannt. So werden die ursprünglich in Montgenèvre geplante Bewerbe im Big Air aus klimatischen Gründen nach Serre Chevalier verlegt.

Méribel zog sich als Austragungsort der Alpinen Skirennen der Damen im Juli 2025 zurück und wurde durch Val-d’Isère ersetzt.

Konkret verteilen sich die Wettkampfstätten damit auf bisher vier Zonen:

Zone Nizza

Wettkampfstätte Sportarten Kapazität Bemerkung
Neue Arena   Eiskunstlauf 10.000 geplant
  Shorttrack
Stade de Nice   Eishockey 17.000 vorhanden – Umbauten notwendig
17.000
Palais Nikaia   Curling 6.500 vorhanden
Promenade des Anglais Schlussfeier unbekannt vorhanden
Futur Palais des Congrès de Nice Pressezentrum
Marché d’Intéret National Fleurs Sendezentrum

Zone Briançon

Wettkampfstätte Sportarten Kapazität Bemerkung
Montgenèvre   Freestyle-Skiing – Ski Cross 3.500
bis
5.000
vorhanden
  Freestyle-Skiing – Halfpipe
  Freestyle-Skiing – Slopestyle
  Snowboard – Halfpipe
  Snowboard – Slopestyle
  Snowboard – Parallelriesenslalom
  Snowboard – Snowboardcross
Serre Chevalier   Freestyle-Skiing – Aerials
  Freestyle-Skiing – Moguls
  Freestyle-Skiing – Big Air
  Snowboard – Big Air
Briançon Olympisches Dorf

Zone Savoie

Wettkampfstätte Sportarten Kapazität Bemerkung
La Plagne   Bobsport 15.000
bis
16.000
vorhanden
  Skeleton
  Rennrodeln
Olympisches Dorf
Bozel Olympisches Dorf
Courchevel   Nordische Kombination unbekannt vorhanden
  Skispringen vorhanden
  Ski Alpin unbekannt vorhanden
Val-d’Isère vorhanden

Zone Haute-Savoie

Wettkampfstätte Sportarten Kapazität Bemerkung
La Clusaz   Skilanglauf 12.000 vorhanden
Le Grand-Bornand   Biathlon 12.500
Saint-Jean-de-Sixt Olympisches Dorf

Wettkampfprogramm

Die Internationale Eishockey-Föderation (IIHF) gab am 1. November 2024 bekannt, dass um die Aufnahme von 3×3-Eishockey in das olympische Programm ersucht werde.

Mehrere französische Eiskletterer ersuchten im Februar 2025 die Union Internationale des Associations d’Alpinisme (UIAA) die Aufnahme von Eisklettern in das Wettkampfprogramm zu fokussieren.

Der Leiter des Organisationskomitees, Edgar Grospiron, nannte in einem Interview am 25. Februar 2025 mehrere potentielle neue optionale Sportarten, darunter Ice Cross, Telemarken, Speedskiing und Skibergsteigen. Speedskiing war bei den Olympischen Winterspielen 1992 als Demonstrationswettbewerb vertreten, Skibergsteigen Teil des Programms der Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo.

Im September 2025 gab IOC-Präsidentin Kirsty Coventry bekannt, dass das IOC eine neue Arbeitsgruppe zur Entwicklung des olympischen Wettkampfprogramms eingesetzt hat. So beabsichtigt diese Arbeitsgruppe, unter dem Vorsitz des österreichischen IOC-Mitglieds Karl Stoss, unter anderem darüber zu diskutieren, ob Sportarten ins Programm aufgenommen werden sollen, die nicht in erster Linie zum Wintersport zählen. Zur Debatte stehen dabei Snowvolleyball, Cyclocross und Crosslauf.

Die Entscheidung über das endgültige Wettkampfprogramm soll im Juni 2026 herbeigeführt werden.

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