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Grüneberg war eine kleine Siedlung mit Vorwerk im Gebiet des Klosters Zinna. Die Gemarkung liegt heute innerhalb der Fluren des Wohnplatzes Kaltenhausen, der zu

Grüneberg (Jüterbog)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Grüneberg war eine kleine Siedlung mit Vorwerk im Gebiet des Klosters Zinna. Die Gemarkung liegt heute innerhalb der Fluren des Wohnplatzes Kaltenhausen, der zur Stadt Jüterbog im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg gehört. Die Siedlung ist in Quellen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts belegt und gilt heute als wüst.

Geschichte und Etymologie

Etymologie

Die überlieferten Namensformen zeigen eine gewisse Variation. 1841 erschien die Siedlung als Der Grünaberg in der zeitgenössischen Topographie, während 1861 die Formen Grüneberg und Grünaberg in der Ortschaftsstatistik genannt werden. Der Name bedeutet „Dorf am grünen Berg“.

Geschichte

Eine Meierei, die zum Vorwerk Kaltenhausen gehörte, ist erstmals im Jahr 1837 in den Akten belegt. Im Jahr 1858 bestand Grüneberg aus einem Vorwerk mit vier Wohngebäuden, drei Wirtschaftsgebäuden und dem Wohnplatz Abbau Weinberg. Für das Jahr 1871 sind vier Wohnhäuser belegt, 1895 nur noch eines. Die letzte Erwähnung stammt aus dem Jahr 1906 als Häusergruppe. Die Bewohner waren durchgängig nach Kloster Zinna eingepfarrt. Die Einwohnerzahlen zeigen einen kontinuierlichen Rückgang: 1858 lebten 33 Personen in der Siedlung, 1871 waren es 32, einschließlich des Wohnplatzes Abbau Weinberg, 1885 wurden 27 Einwohner gezählt, 1895 noch 23.

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