Baven Gemeinde Südheide | ||
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| Koordinaten: | 52° 51′ N, 10° 5′ O | |
| Höhe: | 51–79 m ü. NN | |
| Einwohner: | 1638 | |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1973 | |
| Eingemeindet nach: | Hermannsburg | |
| Postleitzahl: | 29320 | |
| Vorwahl: | 05052 | |
Lage von Baven in Niedersachsen | ||
Denkmalgeschützter Bauernhof | ||


Baven ist eine zur Gemeinde Südheide gehörende Ortschaft im nördlichen Landkreis Celle. Sie liegt am westlichen Rand des Naturparks Südheide, in der Lüneburger Heide und hat derzeit 1638 Einwohner.
Geschichte
Erste Siedlungen sind für die ältere Bronzezeit nachweisbar. Im Jahre 1932 wurde von Hans Piesker, einem Archäologen aus Hermannsburg, das „Totenhaus von Baven“ ausgegraben. Unter einer starken Brandschicht im Nordwestsektor eines Hügels fanden sich die Reste eines Ost-West-orientierten Hauses und verschiedene Grabbeigaben, die aus der Frühen Bronzezeit (2200 v. Chr.–1600 v. Chr.) datierten. Einzelne Ausgrabungsfunde hiervon sind im Landesmuseum Hannover Abteilung „Menschenwelten“ ausgestellt.
Bis ins 19. Jahrhundert bestand Baven über Jahrhunderte aus 15 Gehöften, bis durch Verkauf und Teilung einer Hofstelle neue Siedlungsmöglichkeiten entstanden und die Bevölkerungszahl deutlich anstieg.
Am 1. Juli 1929 wurde Baven nach Hermannsburg eingemeindet. Der Ort wurde am 1. Oktober 1950 wieder aus der Gemeinde Hermannsburg ausgegliedert und zu einer eigenen Gemeinde erhoben. Am 1. Januar 1973 wurde Baven im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform in Niedersachsen wieder ein Teil der Einheitsgemeinde Hermannsburg. Im Zuge der Fusion von Hermannsburg mit der Nachbargemeinde Unterlüß zum 1. Januar 2015 kam der Ort zur Gemeinde Südheide.
Politik
Der Ortsrat von Baven besteht aus fünf Ortsratsmitgliedern. Bei der Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:
- Unabhängige Wählergemeinschaft Baven (UWB): 5 Sitze
Ortsbürgermeister ist Norbert Nehrig.
Baudenkmäler
Siehe auch Baudenkmale in Baven
- Drei Treppenspeicher in Baven aus dem 18. und 19. Jh. in verbohlem Holzbau
- Wohn- und Wirtschaftsgebäude Müdener Straße 1, Vierständer-Fachwerkbau aus der zweiten Hälfte des 19. Jh. mit Krüppelwalmdach und Niedersachsengiebel
Totenhaus von Baven
- (auch Totenhaus von Baven genannt)
- Ausgrabungen in Baven aus der Ältere Bronzezeit
- Kurzschwert (8), Pinksteine (5), Pfeilspitzen (6)
- Dolche (1 + 4), Vorfibelnadel (3)
- Ort im Landkreis Celle
- Südheide (Gemeinde)
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Celle)
- Gemeindeauflösung 1973
- Naturpark Südheide
