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Der Turnverein Großwallstadt 1888 e. V., kurz TV Großwallstadt oder TVG, ist ein Sportverein aus dem unterfränkischen Großwallstadt, der vor allem durch seine H

TV Großwallstadt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
TV Großwallstadt
Voller Name Turnverein Großwallstadt 1888 e. V. (Hauptverein)
TV Großwallstadt GmbH (Profispielbetrieb ab 2015)
Abkürzung(en) TVG
Gegründet1888 (Hauptverein)
2015 (Profi-Spielbetrieb)
Vereinsfarben blau-weiß
Halle Untermainhalle, Elsenfeld

Linde MH Arena, Aschaffenburg

Plätze 2.500 Plätze in Elsenfeld bzw. 4.200 in Aschaffenburg
Geschäftsführer Stefan Wüst, Michael Spatz
Trainer DeutschlandDeutschland André Lohrbach
Liga 2. Bundesliga
2025/26
Rang 12. Platz
DHB-PokalAchtelfinale
Websitetvgrosswallstadt.de
Heim
Auswärts
Größte Erfolge
NationalDeutscher Meister
1978, 1979, 1980, 1981, 1984, 1990
Deutscher Feldhandballmeister
1973
DHB-Pokalsieger
1980, 1984, 1987, 1989
InternationalEuropapokalsieger der Landesmeister
1979, 1980
IHF-Pokalsieger
1984
IHF-Goldpokal
1980
Euro-City-Cup-Sieger
2000

Der Turnverein Großwallstadt 1888 e. V., kurz TV Großwallstadt oder TVG, ist ein Sportverein aus dem unterfränkischen Großwallstadt, der vor allem durch seine Handballabteilung überregional bekannt wurde. Diese gehört mit sieben Deutschen Meisterschaften, vier DHB-Pokalsiegen und fünf internationalen Titeln zu den erfolgreichsten Handballvereinen Deutschlands. Der professionelle Spielbetrieb ist seit 2015 in die TV Großwallstadt GmbH ausgegliedert.

Neben der Handball-Sparte, der über zwei Drittel der Mitglieder angehören, gibt es die Abteilungen Badminton, Jazzdance, Kegeln, Leichtathletik, Tischtennis, Turnen, Sänger, Wandern und Tischfußball.

Zur „TVG-Familie“ gehört außerdem die TVG Junioren Akademie e. V., welche sich um die Nachwuchsarbeit kümmert.

Geschichte

Die Mannschaft der Saison 2010/11 mit Einlaufkindern
Meistermannschaft der Saison 1977/78

Schon seit 1925 wird in Großwallstadt Handball gespielt. 1969 stieg man, nach zahlreichen Erfolgen auf regionaler Ebene, in die Hallenhandball-Bundesliga auf. Außerdem gehörte der Verein von 1967 bis 1973 in allen sieben Sommerspielzeiten, in denen sie existierte, der Feldhandball-Bundesliga an. In der ersten Spielzeit 1967 wurde der TVG dabei Vizemeister, in der letzten Saison 1973 gewann Großwallstadt das Bundesligaendspiel und holte seinen ersten nationalen Meistertitel.

Seit Gründung der einteiligen Handball-Bundesliga 1977 spielte der Verein in der höchsten deutschen Spielklasse und ging als erster Deutscher Meister in die Geschichte der Handball-Bundesliga ein. Im Jahre 1980 gelang den Großwallstädtern Historisches, sie errangen mit der deutschen Meisterschaft, dem deutschen Pokal, dem Europapokal der Landesmeister und dem Supercup alle möglichen Titel. Nachdem der Verein das Geschehen in den frühen Jahren der Liga nahezu beherrscht hatte – bis Ende der 1980er Jahre war der westdeutsche Hallenhandball fast ausschließlich vom TV Großwallstadt, VfL Gummersbach und TUSEM Essen geprägt –, fiel der TV Großwallstadt aufgrund finanzieller Schwierigkeiten ins Mittelmaß zurück. Am Ende der Saison 2012/13 stieg der Verein nach 44 Jahren Bundesligazugehörigkeit in die 2. Bundesliga ab. Als neuer Trainer wurde für die Saison 2013/14 Khalid Khan verpflichtet. Am 28. Oktober 2013 wurde bekannt, dass Khan aufgrund eines psychischen Erschöpfungssyndroms nicht mehr in der Lage war, die Mannschaft weiter zu trainieren. Am 3. November 2013 wurde Maik Handschke als Nachfolger verpflichtet. Im Mai 2015 erhielt Großwallstadt keine Lizenz mehr für die 2. Bundesliga. Man entschied sich gegen einen Gang vor das Sportgericht und stand somit als Zwangsabsteiger in die Drittklassigkeit fest.

Um die Handballabteilung auf eine solide wirtschaftliche Basis zu stellen, wurde im Jahr 2001 die TV Grosswallstadt Handball AG, die erste Aktiengesellschaft in der Handball-Bundesliga, gegründet.

Am 6. Februar 2012 beschloss der TV Großwallstadt einen Rechtsformwechsel. Demnach wurde die TV Grosswallstadt Handball AG in die TV Grosswallstadt Handball GmbH umgewandelt.

Insolvenz und Neuanfang

Durch Fehlinvestitionen in der Vergangenheit hatte der Verein bereits länger mit finanziellen Problemen zu kämpfen. In den letzten Jahren wurde die Spielberechtigung daher immer erst im Nacherfüllungsverfahren erteilt. Für die Saison 2015/16 wurde dem TV Großwallstadt auch nach Ablauf dieser Frist keine Lizenz für die 2. Bundesliga erteilt. Als Gründe wurden hierfür Lücken im Etat genannt, welche die Prüfungskommission nicht als gedeckt ansah. Von einem Gang vor das Schiedsgericht wurde abgesehen.

Aufgrund dieser Situation und der Erkenntnis, die vorhandenen Verbindlichkeiten nicht weiter verlässlich bedienen zu können, wurde am 1. Juni 2015 beim Amtsgericht Aschaffenburg Insolvenzantrag gestellt. In der Folge kündigten die Spieler dem Verein. Zum letzten Spiel der Saison 2014/15 wurde nicht mehr angetreten.

Am 26. Juni 2015 wurde die TV Großwallstadt GmbH gegründet, mit welcher der Verein einen Neuanfang wagt. Mit eigenen Nachwuchsspielern, sowie erfolgreichen und erfahrenen Spielern wie dem ehemaligen Profi Jens Tiedtke sollte nun eine Mannschaft aufgebaut werden, die am Spielbetrieb teilnimmt und den Aufstieg in die Bundesliga anstrebt.

Am 22. Juli 2015 wurde bekannt gegeben, dass Maik Handschke auch in der 3. Liga Trainer der Großwallstädter bleibt. Handschke erhielt einen Einjahresvertrag, wurde aber bereits Anfang September 2015 entlassen und durch den ehemaligen TVG-Spieler Heiko Karrer ersetzt. Im September 2017 beendete der TV Großwallstadt die Zusammenarbeit mit Karrer. Interimstrainer wurde der sportliche Leiter Manfred Hofmann, der den Verein bis zum Saisonende betreute. Nach dem gelungenen Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga wurde als Nachfolger der Sportwissenschaftler und Trainer Florian Bauer präsentiert.

Da die Verantwortlichen des TV Großwallstadt den Klassenerhalt in der Saison 2018/19 als gefährdet ansahen, wurde Bauer am 14. Mai 2019 beurlaubt. Als Interimslösung bis zum Saisonende waren der bisherige Sportkoordinator Mike Pallach und erneut Manfred Hofmann an der Seitenlinie verantwortlich. Trotz der Veränderung im Trainerstab konnte der Abstieg aus der zweithöchsten Spielklasse nicht mehr abgewendet werden und der TVG musste erneut den Gang in Liga 3 antreten.

Zur Saison 2019/20 wurde der ehemalige Handballprofi Ralf Bader als Vollzeittrainer angestellt, in der 3. Liga dürfte der TV Großwallstadt der einzige Verein mit dieser Konstellation gewesen sein. Nach einigen Niederlagen und der schwachen Form wurde Bader im März 2022 freigestellt. Sein Nachfolger bis Saisonende wurde der vormalige Trainer Maik Handschke, der für die Zeit beim TVG vom luxemburgischen Handballverband freigestellt wurde. Der TVG schaffte am letzten Spieltag mit einem Sieg gegen die SG BBM Bietigheim den Klassenerhalt, Handschke ging daraufhin auf eigenen Wunsch nach Luxemburg zurück.

Am 9. Juli 2022 gab der TV Großwallstadt auf seiner Internetseite bekannt, dass der Kroate Igor Vori ab der folgenden Saison Cheftrainer sein wird. Am 18. Januar 2023 wurde bekannt, dass dieser um sofortige Auflösung seines Vertrags bat. Die Gründe seien persönlicher Natur und wurden nicht näher erläutert. Das Training leitete, bis ein Nachfolger für das Amt des Cheftrainers gefunden wurde, der bisherige Co-Trainer Edis Hodzic.

Am 23. Januar 2023 wurde der ehemalige TVG-Spieler Wjatscheslaw Lotschman neuer Cheftrainer. Er verfügt über die EHF-Master Coach Lizenz, die höchste Trainerqualifikation im Handball, und spielte von 2004 bis 2007 in der Bundesliga-Mannschaft der Großwallstädter.

Zur Saison 2023/24 übernahm Michael Roth als Trainer die Verantwortung, er war bereits von 2004 bis 2009 Trainer der Mannschaft gewesen. Lotschman bleibt dem Team als Co-Trainer erhalten. Am 26. September 2024 beendete der Verein die Zusammenarbeit mit Michael Roth. Der bisherige Co-Trainer Povilas Babarskas betreute den Verein als Interimstrainer. Man habe sich einvernehmlich geeinigt, als Gründe für die Trennung gibt der Verein die Unzufriedenheit über die Vorbereitung und aktuelle Platzierung an. Während der Vorbereitung auf die aktuelle Saison stand Roth dem Verein zum Großteil nicht zur Verfügung, da er sich erneut einer Hüft-OP unterziehen musste.

Nationale Titel

  • 6× Deutscher Meister
    1978, 1979, 1980, 1981, 1984, 1990
    • 4× Deutscher Vizemeister
      1971, 1977, 1982, 1987
  • 1× Deutscher Feldhandball-Meister
    1973
  • 4× DHB-Pokalsieger
    1980, 1984, 1987, 1989
    • 2× DHB-Pokalfinalist
      1982, 1985
  • 2× Landesmeister Hessen (damals. 1. Liga)
    1962, 1963
  • 2× Meister der 3. Liga
    2018 (3. Liga Ost), 2020 (Staffel Mitte)

Internationale Titel

  • 2× Champions-League-Sieger
    1979, 1980
  • 1× European-League-Sieger
    1984
    • 1× European-League-Finalist
      2011
  • 1× EHF-Champions-Trophy-Sieger
    1980
    • 1× EHF-Champions-Trophy-Finalist
      1979
  • 1× Euro-City-Cup-Sieger
    2000

Sonstige Erfolge

In der ewigen Tabelle der Handball-Bundesliga belegt der TVG – trotz Abstieg im Jahr 2013 – den sechsten Platz. Bei der Anzahl gewonnener Meistertitel befindet er sich auf Platz vier. Manfred Hofmann wird Handballer des Jahres (Deutschland) 1979.

Platzierungen

Platzierungen seit 2013
SaisonLigaPlatzToreDiff.PunkteDHB-Pokal
2013/142. Bundesliga10.990:955+3538:34 1. Runde
2014/152. Bundesliga7.952:909+4346:30 1. Runde
2015/163. Liga (Staffel Ost)8.807:798+929:31 1. Runde
2016/173. Liga (Staffel Ost)4.807:735+7239:21-
2017/183. Liga (Staffel Ost)1.830:696+13449:11-
2018/192. Bundesliga17.1032:1088−5624:52 1. Runde
2019/203. Liga (Staffel Mitte)1.691:580+11137:9 2. Runde
2020/212. Bundesliga6.1037:988+4939:33-
2021/222. Bundesliga17.1047:1074−2730:46 2. Runde
2022/232. Bundesliga14.1048:1081−3335:41 Achtelfinale
2023/242. Bundesliga14.998:1051−5330:38-
2024/252. Bundesliga11.983:1063−8031:37-
2025/262. Bundesliga12.1060:1111−5124:44Achtelfinale
Aufstieg
Abstieg
Platzierungen zwischen 1978 und 2013 (1. Bundesliga)
Saison Platz Tore Diff. Punkte
1977/78 1. 468:381 +87 43:9
1978/79 1. 462:374 +88 45:7
1979/80 1. 483:366 +117 44:8
1980/81 1. 491:388 +103 42:10
1981/82 2. 522:441 +81 37:15
1982/83 3. 493:427 +66 31:17
1983/84 4. 538:453 +85 40:12
1984/85 5. 499:515 −16 25:27
1985/86 4. 592:530 +62 37:15
1986/87 2. 568:495 +73 39:13
1987/88 6. 553:545 +8 26:26
1988/89 4. 558:528 +30 33:19
1989/90 4. 541:525 +16 30:22
1990/91 13. 526:559 −33 20:32
1991/92 (Staffel Süd) 7. 531:514 +17 28:24
1992/93 11. 718:723 −5 34:34
1993/94 10. 715:702 +13 35:33
1994/95 10. 666:665 +1 31:29
1995/96 13. 716:769 −53 26:34
1996/97 8. 771:769 +2 28:32
1997/98 9. 703:715 −12 26:30
1998/99 4. 793:751 +42 35:25
1999/2000 6. 830:786 +44 44:24
2000/01 7. 951:926 +25 46:30
2001/02 11. 863:890 −27 29:39
2002/03 13. 863:911 −48 25:43
2003/04 8. 837:885 −48 33:35
2004/05 13. 890:958 −68 25:43
2005/06 7. 973:954 +19 38:30
2006/07 9. 933:924 +9 37:31
2007/08 11. 970:1061 −91 26:42
2008/09 12. 1034:1018 +16 26:42
2009/10 8. 925:890 +35 40:28
2010/11 10. 891:929 −38 30:38
2011/12 12. 865:928 −63 27:41
2012/13 16. 848:946 −98 15:53

Spielstätten

Mit Beginn der Saison 2015/16 kehrte der TV Großwallstadt für den Großteil der Saison in seine frühere Heimspielstätte, die Untermainhalle in Elsenfeld (Zuschauerkapazität: 2.500), zurück. Dort ist seit der Sommer 2023 ein moderner Glasboden von ASB GlassFloor verbaut. Für einzelne Top-Spiele oder DHB-Pokal-Spiele nutzt der Verein auch die Linde MH Arena (Zuschauerkapazität: 4.200) in Aschaffenburg. Seit der Saison 2023/24 findet ein Heimspiel als „Spiel des Jahres“ in der Ballsporthalle (Zuschauerkapazität: 5.002) in Frankfurt am Main statt.

Zuschauerschnitt

Saison Gesamt Durchschnitt Ligadurchschnitt Platz
2020/21COVID-19 2.805 155 107 4
2021/22 13.940 733 1.061 15
2022/23 23.628 1.243 1.330 12
2023/24 30.040 1.767 1.586 6
2024/25 34.875 2.051 1.776 5
2025/26 28.060 1.651 1.710 10

Maskottchen

Das Maskottchen des TV Großwallstadt ist ein grauer Hase (Kostüm) im Trikot des Vereins.
Hobtsi

Seit der Saison 2023/24 hat der TVG ein neues Maskottchen mit dem Namen „Hobtsi“, ein Hase dessen Name sich von dem Schlachtruf des TVG Fanclubs Herzschlag Blau-Weiss „Hobtse!“ (übersetzt: haltet sie) ableitet. Es löst das vorherige Maskottchen Leo Löwenherz, welches am 1. Juni 2006 Sieger bei der „Ersten offiziellen Maskottchen-WM“ bei TV total wurde, ab.

Die Mannschaft

Aktiver Kader

Position Nr. Nation Name Geburtstag Größe Letzter Verein Im Verein seit Vertrag bis
Tor 72 Deutschland Anel Durmic 11.09.2006 1,92 m VfL Gummersbach (ausgeliehen an HSG Krefeld) 2026 2028
97 Žiga Urbič 02.05.1997 1,91 m Eulen Ludwigshafen 2026 2028
81 Deutschland Noah Bundschuh eigene Jugend 2026
LA 8 Deutschland Florian Eisenträger 09.01.1992 1,80 m TV Kirchzell 2011 2027
23 Deutschland Ben Horlebein 08.10.2007 HSG Rodgau Nieder-Roden (A-Jugend) 2026 2028
RL 29 Deutschland Johan Rohwer 09.02.2007 1,95 m THW Kiel (Ausgeliehen) 2026 2027
24 Deutschland Ben Connar Battermann 28.03.2004 1,93 m TBV Lemgo 2025 2027
31 Loïc Kaysen 02.05.2001 1,93 m Longericher SC 2026 2027
RM 10 Romas Aukštikalnis 14.06.2003 1,87 m HC Empor Rostock 2024 2027
17 Deutschland Sebastian Trost 02.01.1998 2,01 m Eulen Ludwigshafen 2025 2028
11 Deutschland Ole Klimpke 20.03.2001 1,93 m HSG Wetzlar 2026 2027
RR 14 Deutschland Jannek Klein 25.03.1999 1,97 m VfL Potsdam 2026 2029
44 Deutschland Niklas Ihmer 04.04.2002 1,95 m TV Kirchzell (Zweitspielrecht) 2022 2027
9 Deutschland Yessine Meddeb 30.05.2000 1,85 m Saase³Leutershausen Handball 2024 2027
RA 77 Deutschland Joel Zimmer 17.07.2007 1,84 m Rhein-Neckar Löwen 2024 2028
19 Ukraine Dmytro Redkyn 07.03.2004 1,86 m eigene Jugend 2022 2028
KM 7 Deutschland Patrick Gempp ein weißes C in blauem Kreis 13.06.1996 1,90 m Dessau-Roßlauer HV 2024 2028
35 Axel Skaarnæs 04.06.2004 1,94 m Bækkelagets SK 2025 2027
4 Deutschland Theo Buchinger 07.01.2008 eigene Jugend 2026 2029
71 Deutschland Meik Diehl 2004 1,90 m TuSpo Obernburg 2025

Zu- und Abgänge 2026/27

Stand: 30. Mai 2026

Zugänge Abgänge
zu Saisonbeginn
  • Deutschland Jannek Klein (VfL Potsdam; Vertrag bis 2029)
  • Deutschland Ben Horlebein (HSG Rodgau Nieder-Roden A-Jugend; Vertrag bis 2028)
  • Žiga Urbič (Eulen Ludwigshafen; Vertrag bis 2028)
  • Deutschland Johan Rohwer (THW Kiel; Leihe bis 2027)
  • Loïc Kaysen (Longericher Sport Club; Vertrag bis 2027)
  • Deutschland Maximilian Horner (HSG Nordhorn-Lingen)
  • Deutschland Mario Stark (TV Kirchzell)
  • Deutschland Stefan Hanemann (unbekannt)
  • Deutschland Finn Wullenweber (TuS N-Lübbecke)
  • Deutschland Konstantin Knabe (TuSpo Obernburg)
  • Deutschland Maxim Schalles (UHK Krems)
  • Deutschland Lars Spieß

Trainer- und Funktionsteam 2026/27

Nation Name Funktion
Trainerteam
Deutschland André Lohrbach Trainer
Marko Šokičić Co-Trainer
Deutschland Thomas Bolling Torwarttrainer
Medizinische Betreuung
Deutschland Dr. Manuel Bachmann Mannschaftsarzt
Deutschland Dr. Jana Vorbeck-Bachmann Mannschaftsärztin
Deutschland Mona Habel Physiotherapeutin
Deutschland Anna Jäger Physiotherapeutin
Management
Deutschland Michael Spatz Geschäftsführer (hauptamtlich), sportlicher Leiter
Deutschland Stefan Wüst Geschäftsführer (ehrenamtlich)
Funktionsteam
Deutschland Nina Mattes Teammanagerin, Pressesprecherin
Deutschland Patrick Neiter Mannschaftsbetreuer

Bisherige Trainer seit 1969

  • DeutschlandDeutschland André Lohrbach (seit 2024)
  • Litauen Povilas Babarskas (2024)
  • DeutschlandDeutschland Michael Roth (2023–2024)
  • UkraineUkraine Wjatscheslaw Lotschman (2023)
  • Kroatien Igor Vori (2022–2023)
  • DeutschlandDeutschland Maik Handschke (2022)
  • DeutschlandDeutschland Ralf Bader (2019–2022)
  • DeutschlandDeutschland Mike Pallach und DeutschlandDeutschland Manfred Hofmann (2019)
  • DeutschlandDeutschland Florian Bauer (2018–2019)
  • DeutschlandDeutschland Manfred Hofmann (2017–2018)
  • DeutschlandDeutschland Heiko Karrer (2015–2017)
  • DeutschlandDeutschland Maik Handschke (2013–2015)
  • DeutschlandDeutschland Khalid Kahn (2013)
  • Slowakei Peter Dávid (2010–2013)
  • DeutschlandDeutschland Michael Biegler (2010)
  • Slowakei Peter Dávid (2009-2010)
  • Slowakei Peter Dávid und DeutschlandDeutschland Ulrich Wolf (2009)
  • DeutschlandDeutschland Michael Roth (2005–2009)
  • DeutschlandDeutschland Peter Meisinger (1997–2005)
  • DeutschlandDeutschland Thomas Gloth (1996–1997)
  • Kroatien Nenad Kljaić (Spielertrainer) (1996)
  • DeutschlandDeutschland Manfred Bengs (1995–1996)
  • Kroatien Vlado Stenzel (1995)
  • Kroatien Velimir Kljaić (1992–1995)
  • DeutschlandDeutschland Peter Meisinger (1991–1992)
  • DeutschlandDeutschland Peter Meisinger und DeutschlandDeutschland Thomas Sinsel (1990–1991)
  • DeutschlandDeutschland Wolfgang Lakenmacher (1990)
  • DeutschlandDeutschland Peter Meisinger (1988–1990)
  • Tschechoslowakei Jiří Vícha (1985–1988)
  • DeutschlandDeutschland Klaus Zöll (1985)
  • DeutschlandDeutschland Karl-Heinz Bergsträßer (1982–1985)
  • DeutschlandDeutschland Klaus Zöll (1980–1982)
  • DeutschlandDeutschland Rüdiger-Felix Schmacke (1979–1980)
  • DeutschlandDeutschland Klaus Zöll (1976–1979)
  • DeutschlandDeutschland Norbert Anthes (1974–1976)
  • DeutschlandDeutschland Klaus Zöll und DeutschlandDeutschland Erhardt Mergeth (1974)
  • DeutschlandDeutschland Josef Karrer (Spielertrainer) (1973–1974)
  • DeutschlandDeutschland Erhardt Mergeth (1969–1973)

Ehemalige Spieler (Auswahl)

  • SchwedenSchweden Mattias Andersson (2008–2011)
  • DeutschlandDeutschland Arno Böckling
  • DeutschlandDeutschland Manfred Freisler
  • DeutschlandDeutschland Heiko Grimm (1997-2004, 2005–2008)
  • DeutschlandDeutschland Manfred Hofmann (1966–1982)
  • DeutschlandDeutschland Markus Hönnige (1986–1990)
  • DeutschlandDeutschland Claus Hormel
  • DeutschlandDeutschland Jan-Olaf Immel (2005–2007)
  • DeutschlandDeutschland Josef Karrer (bis 1973)
  • DeutschlandDeutschland Heiko Karrer (1990–1998)
  • DeutschlandDeutschland Dominik Klein (2002–2003, 2005–2006)
  • Kroatien Nenad Kljaić (1994–2000)
  • DeutschlandDeutschland Kurt Klühspies (1978–1984, 1986, 1988, 1991, 1993)
  • Ungarn Péter Kovács (1988–1990)
  • DeutschlandDeutschland Andreas Kunz (2003–2011)
  • DeutschlandDeutschland Peter Kuß
  • DeutschlandDeutschland Carsten Lichtlein (2000–2005)
  • UkraineUkraine Wjatscheslaw Lotschman (2004–2007)
  • DeutschlandDeutschland Peter Meisinger (1975–1984)
  • DeutschlandDeutschland Michael Paul
  • FrankreichFrankreich Jackson Richardson (1996–2000)
  • DeutschlandDeutschland Siegfried Roch (1981–1997)
  • DeutschlandDeutschland Bernd Roos (1988–2003)
  • DeutschlandDeutschland Michael Roth (1985–1990)
  • DeutschlandDeutschland Ulrich Roth (1987–1990)
  • DeutschlandDeutschland Martin Schwalb (1984–1988)
  • DeutschlandDeutschland Thomas Sinsel (1973–1983)
  • DeutschlandDeutschland Michael Spatz (2007–2015, 2016–2020, 2021, 2023)
  • DeutschlandDeutschland Mario Stark (2016–2026)
  • DeutschlandDeutschland Jens Tiedtke (2005–2012, 2015–2016)
  • Kroatien Tonči Valčić (2000–2003)
  • DeutschlandDeutschland Steffen Weinhold (2009–2012)
  • DeutschlandDeutschland Andreas Wolff (2009–2013)

Sponsoren

Aktueller Trikotsponsor ist seit 2019 das Schweizer Unternehmen Alcon. Bisherige Trikotsponsoren waren:

  • ASC Technologies AG (2015–2019)
  • F.a.n. frankenstolz (2003–2015)
  • E.ON Bayern (2001–2003)
  • Honda (1998–2001)
  • Lido Duschen (1993–1997)
  • Star Seimitsu (1989–1993)
  • Opel (1985–1989)
  • Daniel Hechter Paris (1984–1985)

In der Saison 1997/98 und vor 1984 war man ohne Sponsor auf der Brust.

Zusätzlich arbeitete man über die Jahre mit verschiedenen regionalen Sponsoren zusammen, die auch teilweise auf den Trikots repräsentiert wurden. Aktuell zum Beispiel:

  • PASS Consulting Group
  • Robert Kunzmann
  • Faust
  • Rosbacher

Ausrüster

Aktueller Ausrüstungspartner ist seit 2024 Craft Sportswear Vorherige Ausrüster waren:

  • Hummel (2021-2024)
  • Erima (2018–2021)
  • Select Sport (2015–2018)
  • Intersport (2001–2015)
  • Adidas (bis 2001)

Soziales Engagement

Neben regelmäßigen Benefizspielen startete der Verein unter anderem im Juni 2006 das Projekt TVG goes Schule, bei dem die Bundesligamannschaft Schulen der Umgebung für gemeinsame Trainings besucht. Auch wurde Patenschaft für einen Kindergarten in Klingenberg-Trennfurt übernommen, wobei die Kinder auch durch gemeinsames Training physisch gefördert werden sollen. Auch die Fans sind über Sammelaktionen und den Verkauf von Fanprodukten in die Finanzierung wohltätiger Projekte mit eingebunden.

Jugendmannschaften

Die Jugendmannschaften des TV Großwallstadts spielen in der B-Jugend in der Jugendbundesliga. Die Mannschaften laufen ab der C-Jugend unter dem Namen TV Großwallstadt Junioren, in der Jugendbundesliga hingegen als TVG Junioren-Akademie.

Das Vereinslogo des TV Großwallstadt: Das Kürzel „TV“ wird von einem „G“ umrahmt.
Das Logo des TVG

Das Vereinslogo wurde um 1954 von den aktiven Mitgliedern Leo Pfeiffer und Otto Karrer, ein Bruder von Josef Karrer, gemeinsam entworfen. Es ersetzt den bis dahin verwendeten Wahlspruch der Turner „Frisch, fromm, fröhlich, frei“ und wird – dank des zeitlosen Designs – in seiner Grundform noch heute verwendet. Das „G“, für Großwallstadt, umschließt das Kürzel „TV“, für Turnverein, in Form eines Balles und symbolisiert den Wandel des Vereins vom Turnen zum Handball.

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