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Der Süddeutsche Fußball-Verband (SFV) ist der älteste von fünf Regionalverbänden des Deutschen Fußball-Bundes. Sein Verbandsgebiet umfasst die Bundesländer Hess

Süddeutscher Fußballverband

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Süddeutscher Fußball-Verband
Logo
Gegründet17. Oktober 1897
PräsidentRonny Zimmermann
AdresseBrienner Straße 50
80333 München
Übergeordneter VerbandDeutscher Fußball-Bund (DFB)
Untergeordnete VerbändeHessischer Fußball-Verband
Badischer Fußballverband
Südbadischer Fußballverband
Württembergischer Fußballverband
Bayerischer Fußball-Verband
RegionRegion
Vereine (ca.)9.562*
Mitglieder (ca.)3.686.420*
Mannschaften (ca.)57.265*
*Stand 2026
Homepagewww.suedfv.de

Der Süddeutsche Fußball-Verband (SFV) ist der älteste von fünf Regionalverbänden des Deutschen Fußball-Bundes. Sein Verbandsgebiet umfasst die Bundesländer Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. Im Regionalverband sind derzeit etwa 9.500 Fußballvereine und über 3,6 Mio. Mitglieder organisiert.

Geschichte

Logo des Süddeutschen Fußball-Verbandes von 1914 bis 1927

Der Vorgänger des heutigen SFV wurde am 17. Oktober 1897 in der Gastwirtschaft „Zum Landsknecht“ in Karlsruhe von acht Fußballvereinen unter dem Namen Verband Süddeutscher Fußball-Vereine gegründet. 1898 wurde die erste Satzung beschlossen und Friedrich Wilhelm Nohe zum ersten Vorsitzenden gewählt. Die erste Meisterschaft wurde 1898/99 durchgeführt.

An der Gründung des DFB am 28. Januar 1900 beteiligte sich der Verband. Es folgten Auseinandersetzungen mit dem DFB um das Spielsystem und die Organisation des Spielbetriebs, worauf der VsFV als mitgliederstärkster Verband entsprechend Einfluss nehmen wollte.

Am 18./19. Juli 1914 wurde der Name in Süddeutscher Fußball-Verband geändert.

Von 1923 bis 1925 war Ivo Schricker Vorsitzender. Am 13. November 1927 wurde die Fusion mit dem Süddeutschen Verband für Leichtathletik beschlossen. Der neue Name des Verbandes lautete Süddeutscher Fußball- und Leichtathletik-Verband.

Am 6. August 1933 wurde der Verband aufgelöst.

Gründungsvereine

  • Karlsruher FV
  • 1. FC Pforzheim
  • FC Fidelitas Karlsruhe
  • Fußballklub Heilbronn
  • Karlsruher FC Phönix
  • Hanauer Fußball-Klub 1893
  • Mannheimer Fußball-Gesellschaft 1896
  • Frankfurter FC Germania

Gliederung des Verbandes ab 1919

Am ersten Nachkriegsverbandstag des SFV am 30./31. August 1919 in Heilbronn wurde eine neue Verbandseinteilung für den Neubeginn getroffen. Fortan spielte man mit neun Kreisen in vier Gruppen:

  • Nord-Gruppe
    • Mittelmain-Kreis
    • Westmain-Kreis
  • Ost-Gruppe
    • Kreis Südbayern
    • Kreis Nordbayern
  • Süd-Gruppe
    • Kreis Schwaben
    • Kreis Baden
  • West-Gruppe
    • Neckar-Kreis
    • Rhein-Kreis

Da die Pfalz durch französische Truppen besetzt war, musste schließlich der Rhein-Kreis in zwei Kreise aufgeteilt werden, um die Schwierigkeiten des Reiseverkehrs zu umgehen, den Odenwaldkreis und den Pfalzkreis.

Die zehn Kreismeister spielten dann in einer Endrunde die Süddeutsche Meisterschaft aus, deren Meister schließlich an der Deutschen Meisterschaft teilnahm.

Der Verband war Rekordmeister des Bundespokals, dem Vorgänger des Länderpokals.

Süddeutsche Meisterschaft

Der süddeutsche Fußballmeister wurde von 1898 bis 1933 ausgespielt.

Süddeutscher Pokal

Der Süddeutsche Pokal war ein von 1918 bis 1973 ausgetragener Fußballwettbewerb.

Oberliga Süd und Wiedergründung des SFV 1949

Die Oberliga Süd wurde nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 als erste Fußball-Oberliga in Deutschland gegründet. Die am 22. September 1945 gegründete „Vereinigung der Süddeutschen Fußballklubs“ übernahm die weitere Organisation, wobei es mit dem neu gegründeten Bayerischen Fußball-Verband starke Reibereien gab. Die Oberliga Süd war bis zur Einführung der Bundesliga im Jahr 1963 eine von fünf Staffeln der höchsten Spielklasse im deutschen Fußball auf dem Gebiet des DFB.

Die Wiedergründung des Süddeutschen Fußball-Verbandes erfolgte nach dem Zweiten Weltkrieg am 19. Dezember 1949. Allerdings hatte er viel an Einfluss verloren, da es jetzt als untergeordnete Verbände die folgenden Landesverbände gab:

Vereine des SFV in höheren Ligen 2026/27

Nationale

Ligastufe

Bezeichnung Anzahl Badischer Fußballverband Bayerischer Fußballverband Hessischer Fußball-Verband Südbadischer Fußballverband Württembergischer Fußballverband
Männer-Fußball
1. 1. Bundesliga 6 TSG 1899 Hoffenheim FC Bayern München

FC Augsburg

Eintracht Frankfurt SC Freiburg VfB Stuttgart
2. 2. Bundesliga 5 Karlsruher SC 1. FC Nürnberg

SpVgg Greuther Fürth

SV Darmstadt 98 1. FC Heidenheim
3. 3. Liga 8 TSG Hoffenheim II

SV Waldhof Mannheim

SSV Jahn Regensburg

FC Ingolstadt 04

Würzburger Kickers

SV Wehen Wiesbaden VfB Stuttgart II

Sonnenhof Großaspach

4. Regionalliga Südwest 14 SV Sandhausen

FC-Astoria Walldorf

VfR Mannheim

Kickers Offenbach

TSV Steinbach Haiger

FSV Frankfurt

KSV Hessen Kassel

SG Barockstadt Fulda-Lehnerz

Eintracht Frankfurt II Eintracht Frankfurt II

SC Freiburg II SSV Ulm 1846

SGV Heilbronn-Freiberg

Stuttgarter Kickers

VfR Aalen VfR Aalen

4. Regionalliga Bayern 18 alle 18 Vereine der Regionalliga Bayern
Frauen-Fußball
1. 1. Frauen-Bundesliga 6 TSG 1899 Hoffenheim FC Bayern München

1. FC Nürnberg

SG Eintracht Frankfurt SC Freiburg VfB Stuttgart
2. 2. Frauen-Bundesliga 4 TSG 1899 Hoffenheim II FC Ingolstadt 04 SG Eintracht Frankfurt II SC Sand
3. Frauen-Regionalliga Süd 12 Karlsruher SC FC Bayern München II

SV Weinberg

SpVgg Greuther Fürth

FC Ruderting

Eintracht Frankfurt III

Kickers Offenbach

KSV Hessen Kassel

SC Dortelweil

SC Freiburg II

SC Sand II

Stuttgarter Kickers
Männer-Futsal
1. Futsal-Bundesliga 4 SSV Jahn Regensburg SV Pars Neu-Isenburg TSV Weilimdorf

Organisation und Struktur

Mitglieder

Karte des SFV und seiner Landesverbände

Heute können nur noch Verbände Mitglieder im SFV sein, Vereine sind in den jeweiligen Landesverbänden organisiert. Zusammen haben diese Verbände rund 9800 Fußballvereine und etwas mehr als 3 Millionen Mitgliedern.

Präsidenten

  • 1898–1908 Friedrich Wilhelm Nohe
  • 1908–1910 Max Dettinger
  • 1910–1921 Lothar Popper
  • 1921–1923 Emil Flasbarth
  • 1923–1925 Ivo Schricker
  • 1925–1933 Eduard Kartini
  • 1932–1933 Paul Flierl (kommissarisch)
  • 1949–1962 Hans Huber
  • 1962–1963 Paul Flierl
  • 1962–1973 Ludwig Hopfensberger
  • 1972–1975 Otto Andres
  • 1975–1993 Ernst Knoesel
  • 1993–1999 Georg Heigl
  • 1999–2011 Rolf Hocke (Ehrenpräsident)
  • 2011–2022 Rainer Koch (Ehrenpräsident ab 2022)
  • 2022– Ronny Zimmermann
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