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Der 69. Eurovision Song Contest (ESC) fand vom 13. bis zum 17. Mai 2025 in der St. Jakobshalle in Basel (Schweiz) statt, nachdem Nemo mit dem Lied The Code den

Eurovision Song Contest 2025

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Der 69. Eurovision Song Contest (ESC) fand vom 13. bis zum 17. Mai 2025 in der St. Jakobshalle in Basel (Schweiz) statt, nachdem Nemo mit dem Lied The Code den Eurovision Song Contest 2024 in Malmö für die Schweiz gewonnen hatte. Nach 1956 in Lugano und 1989 in Lausanne war es die dritte Austragung des ESC in der Schweiz.

69. Eurovision Song Contest
Motto United by Music
(dt.: Vereint durch Musik)

Zusatzmotto: Welcome Home
Datum 13. Mai 2025 (1. Halbfinale)
15. Mai 2025 (2. Halbfinale)
17. Mai 2025 (Finale)
Austragungsland Schweiz Schweiz
Austragungsort
St. Jakobshalle, Basel
Austragender Fernsehsender
Moderation Hazel Brugger, Sandra Studer, Michelle Hunziker (Finale)
Teilnehmende Länder 37
Gewinner Osterreich Österreich
Siegertitel JJ: Wasted Love
Zurückkehrende Teilnehmer Montenegro Montenegro
Zurückgezogene Teilnahme Moldau Republik Moldau
Abstimmungsregel Halbfinale:
Jedes Land vergibt per Televoting 1–8, 10 und 12 Punkte.
Finale:
Jedes Land vergibt zwei Punktesätze bestehend aus 1–8, 10 und 12 Punkten. Dabei stammt der erste Punktesatz von einer Jury, der zweite vom Televoting der Zuschauer des jeweiligen Landes.
◄ Schweden ESC 2024 • Osterreich ESC 2026 ►

Gewinner wurde der Countertenor JJ mit dem Song Wasted Love für Österreich. Es war nach 1966 und 2014 der dritte Sieg des Landes im Wettbewerb. JJ erreichte im Juryvoting den ersten und im Televoting den vierten Platz. Zweite im Wettbewerb wurde Yuval Raphael, die mit ihrem Lied New Day Will Rise für Israel die Zuschauerabstimmung gewann. Den dritten Platz belegte der für Estland antretende Tommy Cash mit seinem Song Espresso Macchiato.

Nach dem Ergebnis Israels im Zuschauervoting kam es zu einer kontroversen Debatte um mögliche Manipulationen, das Punktesystem, die Abstimmungsregeln und den Verbleib des Landes im Wettbewerb. Die Teilnahme des Landes war bereits zuvor wegen des Gaza-Krieges kritisiert worden.

Die Schweiz, vertreten durch Zoë Më, erreichte in der Jurywertung den zweiten Platz, ging jedoch beim Publikumsvoting leer aus und landete somit insgesamt auf dem zehnten Platz. Deutschland erreichte mit dem Duo Abor & Tynna Platz 15.

Inhaltsverzeichnis

Organisation

Der ESC 2025 wurde von der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG SSR) im Auftrag der Europäischen Rundfunkunion (EBU) organisiert.

Austragungsort

Kurz nach dem Finale des ESC 2024 kündigte ein Sprecher der SRG an, dass die Schweiz den Wettbewerb 2025 ausrichten werde. Bereits vor dem ESC 2024 hatte die SRG mit einigen Städten und Veranstaltungsorten Gespräche geführt.

Bewerbungsverfahren

Ende Mai 2024 übergab die SRG den interessierten Städten das City-Bid-Buch, das die Anforderungen an die Veranstaltungsorte und Hallen enthält. Die endgültigen Bewerbungen auf dieser Basis mussten bis zum 28. Juni eingereicht werden. In Absprache mit der Europäischen Rundfunkunion (EBU) traf ein Steuerungsausschuss aus SRG-Generaldirektor Gilles Marchand, SRF-Direktorin Nathalie Wappler, RSI-Direktor Mario Timbal, SRG-Finanzchef Beat Grossenbacher und SRG-Entwicklungsdirektor Bakel Walden die Entscheidung über den Ausrichter.

Folgende Städte bewarben sich:

Stadt Austragungsort max. Kapazität
(Konzerte)
Bemerkungen
Basel St. Jakobshalle 12.400 Bewerbungsmotto: «Crossing Borders». Für eine Austragung des ESC musste eine temporäre Verstärkung des Dachs installiert werden.
Bern Neue Festhalle 09.000 Gemeinsame Bewerbung mit Biel, wo unter anderem die Halbfinalauslosung stattfinden sollte. Die Halle befand sich zum Zeitpunkt der Bewerbungsphase im Bau und wurde im April 2025 eingeweiht.
Genf Palexpo 15.000 –
Zürich Hallenstadion 13.000 –
 
Eurovision Song Contest 2025 (Schweiz)
 
Genf
 
Bern
 
Basel
 
Zürich
  Erfolgreiche Bewerbung
  Erfolglose Bewerbungen

Daneben hatten noch Freiburg und St. Gallen öffentlich Interesse erklärt, den ESC 2025 austragen zu wollen. Beide verfolgten eine potenzielle Bewerbung nicht weiter.

Am 19. Juli 2024 gaben EBU und SRG bekannt, dass die Entscheidung für den Austragungsort zwischen Basel und Genf fallen wird. Am 30. August 2024 gab die SRG bekannt, dass der ESC 2025 in der St. Jakobshalle in Basel stattfinden werde. Die Halle ist im Besitz der Stadt Basel und wird auch von ihr betrieben und verwaltet. Das Gebäude selbst geht auch in die Ortschaft Basel ein, befindet sich aber auf dem Grund der Baselbieter Nachbargemeinde Münchenstein. Die Gemeindegrenze verläuft am Gebäuderand, so dass der Zugang über Basler Boden erfolgt. Die Zuschauerkapazität beim ESC wurde mit etwas mehr als 9000 angegeben. Die Polizeikorps beider Kantone – Basel-Stadt und Basel-Landschaft – vereinbarten für den Anlass eine enge Zusammenarbeit, zu der sie zur Unterstützung auch Polizeikorps anderer Kantone sowie aus Deutschland und Frankreich beizogen, so dass insgesamt ca. 1300 Polizisten im Einsatz waren.

Produktionsteam

Am 4. Juni 2024 stellte die SRG SSR die Executive Producer des ESC 2025 vor; am 3. Juli 2024 folgte das gesamte Kernteam der Produktion.

Die zentralen Rollen waren:

  • Moritz Stadler, Executive Producer (Gesamtleitung)
  • Reto Peritz, Executive Producer (Gesamtleitung)
  • Yves Schifferle, Head of Show (Produktion der Inhalte der Shows)
  • Christer Björkman, Head of Contest (Produktion der Wettbewerbsbeiträge)
  • Tobias Åberg, Head of Production (technische Produktion)
  • Nadja Burkhardt-Tracol, Head of Event (Leitung des Rahmenprogramms außerhalb der Shows)

Reference Group

Die Eurovision Song Contest Reference Group ist das Exekutivkomitee der Europäischen Rundfunkunion (EBU) und ihrer Mitgliedssender für den ESC. Sie entscheidet über die Regeln des Wettbewerbs, die Finanzierung der Veranstaltung und überwacht die Vorbereitung der ausrichtenden Rundfunkanstalt. Für den ESC 2025 hatte sie folgende Mitglieder:

  • Schweiz  Bakel Walden, SRG SSR, Vorsitzender
  • Europa  Martin Österdahl, EBU, Executive Supervisor
  • Schweiz  Moritz Stadler, SRG SSR, Executive Producer
  • Schweden  Ebba Adielsson, SVT
  • Vereinigtes Konigreich  Rachel Ashdown, BBC
  • Island  Felix Bergsson, RÚV
  • Spanien  Ana María Bordas, RTVE
  • Portugal  Carla Bugalho, RTP
  • Kroatien  Tomislav Štengl, HRT
  • Deutschland  Alexandra Wolfslast, NDR

Änderungen gegenüber den Vorjahren

Nach der Disqualifikation des niederländischen Teilnehmers kündigte die EBU eine neutrale Untersuchung der Ereignisse an. Auch mehrere Länder, wie Portugal oder Slowenien, äußerten formal Kritik. Infolge dieser Untersuchung führte die EBU einige Änderungen im Umfeld des Wettbewerbs durch:

  • Ernennung eines Sicherheitsmanagers für das Umfeld der Teilnehmer.
  • Reduzierung der Filmaufnahmen im Backstagebereich.
  • Schaffung eines „Safespaces“ für die Teilnehmer, wo diese nicht gestört werden können.
  • Formierung eines Krisenstabs aus Vertretern der EBU, aller teilnehmenden Länder sowie des veranstaltenden Senders, welcher im Ernstfall relevante Entscheidungen auf demokratischer Basis fällen soll.
  • Schaffung der Position des Eurovision Director, welche mit Martin Green besetzt wurde.

Die Niederlande hatten ihre Teilnahme unter anderem von diesen Änderungen abhängig gemacht.

Moderation

Am 20. Januar 2025 wurde bekannt, dass Michelle Hunziker, Hazel Brugger und Sandra Studer das Finale moderieren würden. Brugger und Studer moderierten zudem gemeinsam die beiden Halbfinals.

Bühne

 
Die Bühne des ESC 2025

Im Dezember 2024 stellte die SRG das visuelle Konzept des ESC 2025 vor. Florian Wieder, ein Production Designer mit Schweizer Wurzeln, kreierte dafür ein als immersiv bezeichnetes Bühnenbild, das von den Bergen und der sprachlichen Vielfalt der Schweiz inspiriert war. Das Herzstück bildete ein rechteckiger LED-Bogen, der im April 2025 in der Mitte der Halle errichtet wurde. Er wurde nicht nur aus optischen Gründen eingebaut, sondern diente auch der Aufhängung eines Zwischenträgers für Material, da die Traglast des Hallendachs dafür nicht ausgereicht hätte. Zusammen mit der darunter liegenden breiten Vorderbühne bildete der LED-Bogen eine vierseitige Struktur, welche die vier Landessprachen darstellte.

Postcards

Für die Postcards, d. h. die einminütigen Einspielfilme, die vor den Beiträgen ausgestrahlt wurden, wurden erstmals seit 2019 die Künstler wieder an einem Ort im Gastgeberland gefilmt. Die Liste der besuchten Schweizer Orte wurde von der SRG am 14. April veröffentlicht:

Land Ort, Kanton
Albanien  Albanien Basel, Basel-Stadt
Armenien  Armenien Betlis, St. Gallen
Aserbaidschan  Aserbaidschan Zürich, Kanton Zürich
Australien  Australien Bern, Kanton Bern
Belgien  Belgien Jungfraujoch, Bern/Wallis
Danemark  Dänemark Greyerz, Freiburg
Deutschland  Deutschland Basel, Basel-Stadt
Estland  Estland Basel, Basel-Stadt
Finnland  Finnland Appenzell, Appenzell Innerrhoden
Frankreich  Frankreich Ascona, Tessin
Georgien  Georgien Genf, Genf
Griechenland  Griechenland Peccia, Tessin
Irland  Irland Genf, Genf
Island  Island Rapperswil, St. Gallen
Israel  Israel Morcote, Tessin
Italien  Italien Basel, Basel-Stadt
Kroatien  Kroatien Zermatt, Wallis
Lettland  Lettland Zürich, Zürich
Litauen  Litauen Basel, Basel-Stadt
Luxemburg  Luxemburg Rugisbalm, Nidwalden
Malta  Malta Le Noirmont, Jura
Montenegro  Montenegro Zürich, Zürich
Niederlande  Niederlande Filisur, Graubünden
Norwegen  Norwegen Egnach, Thurgau
Osterreich  Österreich Emmental, Bern
Polen  Polen Laax, Graubünden
Portugal  Portugal Lavaux, Waadt
San Marino  San Marino Bruzella, Tessin
Schweden  Schweden Magglingen, Bern
Schweiz  Schweiz Basel, Basel-Stadt
Serbien  Serbien Vaz/Obervaz, Graubünden
Slowenien  Slowenien Alp Raguta, Graubünden
Spanien  Spanien Luzern, Luzern
Tschechien  Tschechien Riburg, Aargau
Ukraine  Ukraine Basel, Basel-Stadt
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Zermatt, Wallis
Zypern Republik  Zypern Basel, Basel-Stadt

Abstimmungsregeln

Am 8. November 2024 gab Tomislav Štengl als Vertreter der EBU Reference Group bekannt, dass man das Abstimmungsverfahren des Vorjahres beibehalten werde. In den Halbfinalen gab es wie in den beiden Vorjahren eine reine Publikumsabstimmung. Jedes Land vergab einen Satz von 1–8, 10 und 12 Punkten per Telefon-, SMS- oder Onlineabstimmung.

Im Finale vergab jedes Land wie seit 2016 zwei Sätze von 1–8, 10 und 12 Punkten. Einer wurde wie in den Halbfinalen per Publikumsabstimmung vergeben, der andere stammte von einer fünfköpfigen Jury aus „Musikprofessionellen“, die bereits am Tag vor dem Finale auf Basis der vorletzten Generalprobe abstimmte. Zusätzlich gab es in allen drei Shows einen Rest-of-the-world-Punktesatz, der per kostenpflichtiger Onlineabstimmung in nicht teilnehmenden Ländern vergeben wurde.

Siehe auch: Eurovision Song Contest 2025#Kritik an Punktevergabe und Abstimmung

Teilnehmer

Länder

 
  • Länder, die 2025 am Finale teilnehmen
  • Länder, die sich nicht für das Finale qualifiziert haben
  • Länder, die in der Vergangenheit teilgenommen haben, aber nicht 2025.
  • Am ESC teilnahmeberechtigt sind alle aktiven Vollmitglieder der Europäischen Rundfunkunion (EBU). Ausgenommen ist Australien, das seit 2015 gesondert eingeladen wird.

    Die Anmeldefrist lief bis zum 15. September 2024. Bis zum 11. Oktober hatten die Sender die Möglichkeit, sich ohne Vertragsstrafe wieder von der Teilnahme zurückzuziehen. Am 12. Dezember 2024 veröffentlichte die EBU die Liste der Teilnehmerländer. Moldau zog am 22. Januar 2025 zum ersten Mal seit dem Debüt 2005 seine Teilnahme zurück. Montenegro wird zum ersten Mal seit 2022 wieder am Wettbewerb teilnehmen.

    Gegen die Teilnahme Israels gab es im Zusammenhang mit dem Krieg in Gaza zahlreiche Proteste.

    Siehe auch: Eurovision Song Contest 2025#Kritik an der Teilnahme Israels

    Ehemalige Teilnehmer

    Land Grund und Bemerkungen letzte Teilnahme
    Andorra  Andorra Ràdio i Televisió d’Andorra (RTVA) erklärte am 26. Juni 2024, dass man 2025 nicht zum ESC zurückkehren werde. Genauere Gründe wurden nicht genannt. 2009
    Bosnien und Herzegowina  Bosnien und Herzegowina Die bosnische Rundfunkanstalt Bosanskohercegovačka radiotelevizija (BHRT) steht seit 2016 aufgrund ausstehender Zahlungen (gemäß eines Gerichtsurteils vom Juli 2024 ca. 8,7 Millionen Euro) unter Sanktionen der EBU und ist deshalb vom ESC und ihren weiteren Programmen ausgeschlossen. Trotz Bemühungen der bosnischen Regierung, die finanzielle Handlungsfähigkeit des öffentlichen Rundfunks wiederherzustellen, erklärte BHRT am 17. Juli 2024, dass man 2025 nicht zum ESC zurückkehren werde. 2016
    Bulgarien  Bulgarien Bulgarien befand sich nicht auf der offiziellen Teilnehmerliste. BNT gab bei seiner Absage nach 2022 keine Gründe an. 2022
    Marokko  Marokko Der marokkanische Sender Société nationale de radiodiffusion et de télévision (SNRT) äußerte sich nicht zu einer Teilnahme und erschien schlussendlich nicht auf der Teilnehmerliste. 1980
    Monaco  Monaco Der monegassische Sender TVMonaco äußerte sich nicht zu einer Teilnahme und erschien schlussendlich nicht auf der Teilnehmerliste. 2006
    Moldau Republik  Moldau Obwohl der moldauische Rundfunk Teleradio-Moldova (TRM) seine Teilnahme am 16. November 2024 bestätigt und der Vorentscheid Etapa Națională 2025 bereits begonnen hatte, gab man am 22. Januar 2025 überraschend bekannt, dass man die Teilnahme zurückziehe. Als Grund nannte der Sender künstlerische, wirtschaftliche und administrative Herausforderungen. 2024
    Nordmazedonien  Nordmazedonien Nordmazedonien befand sich nicht auf der offiziellen Teilnehmerliste. Makedonska Radio Televizija (MRT) nahm zuletzt 2022 am Wettbewerb teil und zog sich danach aus finanziellen Gründen zurück. Der Programmrat des Senders setzte sich wie in den beiden Vorjahren vergeblich für eine Teilnahme ein. 2022
    Rumänien  Rumänien Rumänien befand sich nicht auf der offiziellen Teilnehmerliste. Televiziunea Română (TVR) hatte sich 2024 aus finanziellen Gründen vom Wettbewerb zurückgezogen. 2023
    Slowakei  Slowakei Rozhlas a televízia Slovenska (RTVS) gab am 8. April 2024 bekannt, dass man aufgrund von Budgetkürzungen beim Sender durch die neue Regierung 2025 nicht zum ESC zurückkehren werde. 2012
    Turkei  Türkei Die Türkei befand sich nicht auf der offiziellen Teilnehmerliste. TRT begründet seine Abwesenheit nach 2012 mit Unzufriedenheit über die Big-5-Regel und die Wiedereinführung der Jurys. 2012
    Ungarn  Ungarn Ungarn befand sich nicht auf der offiziellen Teilnehmerliste. Die Duna gab keine Gründe für die Absage nach 2019 an. Regierungskritische Medien und Politiker warfen dem Sender vor, sich aufgrund von Homophobie vom ESC zurückgezogen zu haben, was dieser zurückwies. 2019

    Weitere EBU-Mitglieder

    In folgenden Ländern gibt es aktive EBU-Vollmitglieder, die jedoch noch nie am ESC teilgenommen haben:

    • Agypten  Ägypten
    • Algerien  Algerien
    • Jordanien  Jordanien
    • Libanon  Libanon
    • Tunesien  Tunesien
    • Vatikanstadt  Vatikanstadt

    EBU-Mitglied suspendiert

    Land Grund und Bemerkungen letzte Teilnahme
    Belarus  Belarus Am 1. Juli 2021 suspendierte die EBU die Mitgliedschaft des belarussischen Staatsfernsehens BTRC aufgrund der politischen Situation im Land und der Instrumentalisierung des Senders durch die Regierung. Dadurch ist eine Teilnahme am ESC nicht möglich. 2019 a
    Russland  Russland Am 26. Mai 2022 wurden die russischen Staatssender Perwy kanal und WGTRK als Reaktion auf den Überfall auf die Ukraine von der EBU suspendiert. Eine Teilnahme am ESC ist somit ausgeschlossen. 2021
    a 
    Belarus plante eine Teilnahme sowohl 2020, als der ESC abgesagt wurde, als auch 2021, als die EBU den vorgesehenen Beitrag disqualifizierte.

    Kein EBU-Mitglied

    Land Grund und Bemerkungen
    Kosovo  Kosovo Am 9. Mai 2024 erklärte Radio Televizioni i Kosovës (RTK), dass der Sender erstmals einen Antrag auf eine Mitgliedschaft in der EBU stellen wolle. Da der Staat Kosovo kein Teil der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) ist, ist eine Aufnahme jedoch nicht möglich. Am 12. Juni 2024 bat RTK die EBU per Brief um eine außerordentliche Einladung für den ESC 2025. Diese wurde nicht gewährt.
    Liechtenstein  Liechtenstein Am 15. Mai 2024 berichtete das Liechtensteiner Vaterland, dass Radio Liechtenstein einen Antrag auf Aufnahme in die EBU gestellt habe. Dies hätte eine Teilnahme grundsätzlich ermöglicht, allerdings setzen die Regeln des Eurovision Song Contest eine Fernsehübertragung voraus. Schlussendlich wurde der Sender kein EBU-Mitglied. Am 3. April 2025 stellte der Radiosender nach einem gescheiterten Privatisierungsversuch seinen Betrieb ein.

    Wiederkehrende Interpreten

    Siehe auch: Liste der Interpreten mit mehrmaligen Teilnahmen am Eurovision Song Contest
    Land Interpret Vorherige(s) Teilnahmejahr(e)
    Lettland  Lettland Annemarija Moiseja (Mitglied von Tautumeitas) Begleitung: 2019
    Montenegro  Montenegro Nina Žižić 2013 (gemeinsam mit Who See)
    Polen  Polen Justyna Steczkowska 1995

    Nationale Vorentscheidungen

    Deutschsprachige Länder

    Belgien

    → Hauptartikel: Eurosong 2025

    Für die belgische Teilnahme war 2025 turnusgemäß der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Flämischen Gemeinschaft VRT verantwortlich. Dieser veranstaltete wie bei der letzten Teilnahme 2023 den nationalen Vorentscheid Eurosong, dessen Finale am 1. Februar 2025 stattfand. Gewonnen wurde er von Red Sebastian mit Strobe Lights.

    Deutschland

    → Hauptartikel: Chefsache ESC 2025 – Wer singt für Deutschland?

    Innerhalb der ARD trug letztmals der seit 1996 zuständige NDR die Verantwortung für die Organisation der deutschen Teilnahme. Dieser wählte seinen Beitrag im Rahmen des nationalen Vorentscheids Chefsache ESC 2025 – Wer singt für Deutschland? in Kooperation mit dem Privatsender RTL Television und Stefan Raab, dessen Finale am 1. März 2025 stattfand. Sieger wurden Abor & Tynna mit Baller.

    Luxemburg

    → Hauptartikel: Luxembourg Song Contest 2025

    RTL Télé Lëtzebuerg wählte seinen Beitrag wie im Vorjahr im Rahmen der nationalen Vorentscheidungsshow Luxembourg Song Contest, die am 25. Januar 2025 in der Rockhal in Esch stattfand und von Laura Thorn mit La poupée monte le son gewonnen wurde.

    Österreich

    Der ORF wählte seinen Beitrag wie in jedem Jahr seit 2017 intern aus. Am 3. Juli 2024 rief Peter Schreiber, einer der Scouts des ORF, zur Einreichung von Bewerbungen bis zum 15. September auf. Am 30. Januar 2025 wurde JJ im Ö3-Wecker als Interpret vorgestellt. Sein Lied Wasted Love wurde am 6. März veröffentlicht.

    Schweiz

    Die SRG SSR unter Federführung des SRF wählte ihren Beitrag in einem mehrstufigen internen Auswahlverfahren mit mehreren Publikums- und Fachjurys, das bereits seit 2019 zum Einsatz gekommen war. Der Zeitraum zur Einreichung von Bewerbungen lief vom 8. bis zum 22. August 2024. Insgesamt wurden 431 Beiträge eingereicht. Am 5. März 2025 wurde Zoë Më als Schweizer Act angekündigt. Ihr Lied Voyage wurde am 10. März veröffentlicht.

    Andere Länder

    Übersicht

    Land Sender Nationale Vorentscheidung
    Albanien  Albanien RTSH Festivali i Këngës 2024
    Armenien  Armenien ARMTV Depi Jewratessil 2025
    Aserbaidschan  Aserbaidschan İTV interne Auswahl
    Australien  Australien SBS interne Auswahl
    Danemark  Dänemark DR Dansk Melodi Grand Prix 2025
    Estland  Estland ERR Eesti Laul 2025
    Finnland  Finnland Yle Uuden Musiikin Kilpailu 2025
    Frankreich  Frankreich France TV interne Auswahl
    Georgien  Georgien GPB interne Auswahl
    Griechenland  Griechenland ERT Ethnikos Telikos 2025
    Irland  Irland RTÉ Eurosong 2025 Late Late Show Special
    Island  Island RÚV Söngvakeppnin 2025
    Israel  Israel Kan HaKokhav HaBa 2025 (Interpretin)
    interne Auswahl (Lied)
    Italien  Italien Rai Sanremo-Festival 2025 b
    Kroatien  Kroatien HRT Dora 2025
    Lettland  Lettland LTV Supernova 2025
    Litauen  Litauen LRT Eurovizija.LT 2025
    Malta  Malta PBS Malta Eurovision Song Contest 2025
    Montenegro  Montenegro RTCG Montesong 2024
    Niederlande  Niederlande AVROTROS interne Auswahl
    Norwegen  Norwegen NRK Melodi Grand Prix 2025
    Polen  Polen TVP Wielki Finał Polskich Kwalifikacji 2025
    Portugal  Portugal RTP Festival da Canção 2025
    San Marino  San Marino SMRTV San Marino Song Contest 2025
    Schweden  Schweden SVT Melodifestivalen 2025
    Serbien  Serbien RTS Pesma za Evroviziju 2025
    Slowenien  Slowenien RTV SLO Evrovizijska Melodija 2025
    Spanien  Spanien RTVE Benidorm Fest 2025
    Tschechien  Tschechien ČT interne Auswahl
    Ukraine  Ukraine UA:PBC Widbir 2025
    Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich BBC interne Auswahl
    Zypern Republik  Zypern CyBC interne Auswahl
    b 
    Der Gewinner des Sanremo-Festivals Olly verzichtete auf eine Teilnahme am ESC, weshalb der Zweitplatzierte Lucio Corsi an seine Stelle nachrückte.

    Auswahl des montenegrinischen Beitrags

    Kurz nach dem Finale des montenegrinischen Vorentscheids Montesong 2024 wurde bekannt, dass die Band NeonoeN ihren Beitrag Clickbait bereits vor dem 1. September 2024 öffentlich aufgeführt hatte und damit gegen die Regeln des Eurovision Song Contest verstieß. Am 4. Dezember 2024 verzichteten NeonoeN nach Rücksprache mit Radio i Televizija Crne Gore (RTCG) freiwillig auf die Teilnahme am Eurovision Song Contest. RTCG kündigte an, in den darauf folgenden Tagen eine Entscheidung bezüglich des montenegrinischen Beitrags zu fällen. Am 8. Dezember wurde bekanntgegeben, dass die Zweitplatzierte des Vorentscheids, Nina Žižić, Montenegro vertreten werde.

    Änderung des maltesischen Titels

    Der maltesische Sender PBS musste den Titel seines Beitrags Kant (maltesisch für „singen“) eine Woche vor der Einreichungsfrist zu Serving abändern und alle Erwähnungen des Begriffs Kant aus dem Songtext streichen, obwohl dieser zuvor bereits von der EBU akzeptiert worden war. Grund hierfür war eine Beschwerde der britischen BBC bezüglich des gewollten phonetischen Gleichklangs zwischen Kant und dem englischen Vulgär-Schimpfwort cunt, das nach den britischen Jugendschutzgesetzen vor 21 Uhr im Fernsehen nicht ausgesprochen werden darf.

    Halbfinale

    Auslosung

     
  • Teilnehmer des 1. Halbfinales
  • Stimmberechtigte Staaten im 1. Halbfinale
  • Teilnehmer des 2. Halbfinales
  • Stimmberechtigte Staaten im 2. Halbfinale
  • Die Aufteilung der 31 teilnehmenden Länder auf die beiden Halbfinals wurde am 28. Januar 2025 in einer öffentlichen Zeremonie im Kunstmuseum Basel von den Moderatoren Jennifer Bosshard und Jan van Ditzhuijzen unter Aufsicht der zuständigen EBU-Funktionäre ausgelost.

    Die Auslosung der Länder erfolgte aus fünf Lostöpfen, die nach dem Abstimmungsmuster der letzten 20 Jahre eingeteilt wurden, um sogenanntes „Nachbarschaftsvoting“ zu vermeiden:

    Topf 1 Topf 2 Topf 3 Topf 4 Topf 5
    • Belgien  Belgien
    • Tschechien  Tschechien
    • Estland  Estland
    • Litauen  Litauen
    • Luxemburg  Luxemburg
    • Lettland  Lettland
    • Niederlande  Niederlande
    • Armenien  Armenien
    • Aserbaidschan  Aserbaidschan
    • Georgien  Georgien
    • Israel  Israel
    • Polen  Polen
    • Ukraine  Ukraine
    • Albanien  Albanien
    • Osterreich  Österreich
    • Kroatien  Kroatien
    • Montenegro  Montenegro
    • Serbien  Serbien
    • Slowenien  Slowenien
    • Zypern Republik  Zypern
    • Griechenland  Griechenland
    • Irland  Irland
    • Malta  Malta
    • Portugal  Portugal
    • San Marino  San Marino
    • Australien  Australien
    • Danemark  Dänemark
    • Finnland  Finnland
    • Island  Island
    • Norwegen  Norwegen
    • Schweden  Schweden

    Zusätzlich wurde ausgelost, in welcher Hälfte der Show die Teilnehmer in ihrem jeweiligen Halbfinale auftreten würden und in welchem der beiden Halbfinale die für das Finale vorqualifizierten Big-Five-Länder Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und das Vereinigte Königreich sowie Gastgeber Schweiz auftreten und stimmberechtigt sein würden.

    Erstes Halbfinale

    Das erste Halbfinale fand am 13. Mai 2025 ab 21:00 Uhr (MESZ) statt. Spanien, Italien und die Schweiz traten in diesem Halbfinale auf und waren abstimmungsberechtigt.

    Die Show wurde von Alphornbläsern und Jodlern eröffnet, die die Siegertitel Arcade und The Code performten. Als Pausenfüller während der Abstimmung führten die Moderatorinnen Hazel Brugger und Sandra Studer gemeinsam mit der dreimaligen ESC-Moderatorin Petra Mede die Comedy-Revuenummer Made in Switzerland auf. Während der Auswertung des Votings sangen die Vorjahresteilnehmer Jerry Heil, Iolanda, Marina Satti und Silvester Belt gemeinsam Ne partez pas sans moi. Am Ende der Show trat Jørgen Olsen mit einer umgedichteten Version seines Siegertitels Fly on the Wings of Love mit dem Titel des Slogans United by Music auf.

    Die Startreihenfolge war vom Wettbewerbsproduzenten Christer Björkman im Vorfeld festgelegt worden, wobei jedes Land zuvor eine Starthälfte zugelost bekommen hatte.

    Platz Startnr. Land Interpret Lied
    Musik (M) und Text (T)
    Sprache Übersetzung
    (inoffiziell)
    Punkte
    01. 5 Ukraine  Ukraine Ziferblat Bird of Pray
    M: Walentyn Leschtschynskyj, Danyjil Leschtschynskyj, Fedir Chodakow; T: Walentyn Leschtschynskyj
    Englisch, Ukrainisch Gebetsvogel 137
    02. 12 Albanien  Albanien Shkodra Elektronike Zjerm
    M: Beatriçe Gjergji, Kolë Laca; T: Beatriçe Gjergji, Lekë Gjeloshi
    Albanisch Feuer 122
    03. 13 Niederlande  Niederlande Claude C’est la vie
    M/T: Arno Krabman, Claude Kiambe, Joren van der Voort, Léon Paul Palmen
    Französisch, Englisch So ist das Leben 121
    04. 6 Schweden  Schweden KAJ Bara bada bastu
    M/T: Anderz Wrethov, Axel Åhman, Jakob Norrgård, Kevin Holmström, Kristofer Strandberg, Robert Skowronski
    Schwedisch c Einfach in die Sauna gehen 118
    05. 4 Estland  Estland Tommy Cash Espresso Macchiato
    M/T: Tomas Tammemets, Johannes Naukkarinen
    Italienisch, Englisch – 113
    06. 1 Island  Island Væb Róa
    M/T: Gunnar Björn Gunnarsson, Hálfdán Helgi Matthíasson, Ingi Þór Garðarsson, Matthías Davíð Matthíasson
    Isländisch Rudern 097
    07. 2 Polen  Polen Justyna Steczkowska Gaja
    M: Justyna Steczkowska, Emilian Waluchowski, Patryk Kumór, Dominic Buczkowski-Wojtaszek; T: Justyna Steczkowska, Patryk Kumór, Emilian Waluchowski
    Polnisch, Englisch Gaia 085
    08. 8 Norwegen  Norwegen Kyle Alessandro Lighter
    M/T: Kyle Alessandro Helgesen Villalobos, Adam Allskog
    Englisch Feuerzeug 082
    09. 7 Portugal  Portugal NAPA Deslocado
    M: André Santos, Diogo Góis, Francisco Sousa, João Guilherme Gomes, João Lourenço Gomes, João Rodrigues; T: João Guilherme Gomes
    Portugiesisch Fehl am Platz 056
    10. 11 San Marino  San Marino Gabry Ponte Tutta l’Italia
    M/T: Andrea Bonomo, Edwyn Roberts, Gabriele Ponte
    Italienisch Ganz Italien 046
    11. 15 Zypern Republik  Zypern Theo Evan Shh
    M/T: Dimitris Kontopoulos, Elke Tiel, Elsie Bay, Lasse Nymann, Linda Dale
    Englisch – 044
    12. 14 Kroatien  Kroatien Marko Bošnjak Poison Cake
    M: Bas Wissink, Ben Pyne, Emma Gale, Marko Bošnjak; T: Ben Pyne, Emma Gale
    Englisch Giftkuchen 028
    13. 3 Slowenien  Slowenien Klemen How Much Time Do We Have Left
    M/T: Klemen Slakonja
    Englisch Wie viel Zeit bleibt uns noch? 023
    14. 9 Belgien  Belgien Red Sebastian Strobe Lights
    M/T: Seppe Herreman, Billie Bentein, Astrid Roelants, Willem Vanderstichele
    Englisch Stroboskoplichter 023
    15. 10 Aserbaidschan  Aserbaidschan Mamagama Run with U
    M: Asəf Mişiyev, Həsən Heydər, Roman Zilyanev; T: Asəf Mişiyev
    Englisch Mit dir laufen 007
    c 
    Enthält zwei Zeilen auf Finnisch.

    Punktetafel erstes Halbfinale

    Abstimmungsergebnis
    Startnr. Land Platz Punkte Albanien 
    AL
    Aserbaidschan 
    AZ
    Belgien 
    BE
    Estland 
    EE
    Island 
    IS
    Italien 
    IT
    Kroatien 
    HR
    Niederlande 
    NL
    Norwegen 
    NO
    Polen 
    PL
    Portugal 
    PT
    San Marino 
    SM
    Schweden 
    SE
    Schweiz 
    CH
    Slowenien 
    SI
    Spanien 
    ES
    Ukraine 
    UA
    Zypern Republik 
    CY
     
    WO
    Votings
    01 Island  Island 06. 097 5 – 5 7 4 7 10 8 6 2 – 12 4 5 5 2 7 8 16
    02 Polen  Polen 07. 085 2 1 10 – 7 3 1 12 7 4 – 7 6 – 10 5 4 6 15
    03 Slowenien  Slowenien 13. 023 1 2 – 3 – – 6 – 1 – – 8 – – – 1 1 – 08
    04 Estland  Estland 05. 113 8 10 4 6 8 12 6 6 8 6 10 6 3 1 4 3 8 4 18
    05 Ukraine  Ukraine 01. 137 10 7 6 8 4 7 4 8 5 12 12 6 4 2 8 12 12 10 18
    06 Schweden  Schweden 04. 118 6 4 8 12 12 6 8 7 12 7 7 – 7 4 2 4 5 7 17
    07 Portugal  Portugal 09. 056 – – 3 6 1 1 – 3 3 3 4 2 8 3 7 7 – 5 14
    08 Norwegen  Norwegen 08. 082 3 8 2 5 10 2 5 2 5 3 – 5 1 2 8 12 6 3 17
    09 Belgien  Belgien 14. 023 – – 1 5 – – 5 – – – 12 – – – – – – – 04
    10 Aserbaidschan  Aserbaidschan 15. 007 – – – – – – – – – – 7 – – – – – – – 01
    11 San Marino  San Marino 10. 046 4 5 1 4 3 12 2 – 2 1 1 3 5 – 1 – 2 – 14
    12 Albanien  Albanien 02. 122 6 7 2 2 10 10 4 4 10 8 1 10 10 7 6 10 3 12 18
    13 Niederlande  Niederlande 03. 121 7 3 12 10 8 5 3 10 4 10 3 8 12 6 3 6 10 1 18
    14 Kroatien  Kroatien 12. 028 – – – – – – 1 – 2 – 2 1 – 12 – 8 – 2 07
    15 Zypern Republik  Zypern 11. 044 12 12 – – – – – – – – 5 5 – – 10 – – – 05
    • Die wenigsten Gesamt-Votings: Aserbaidschan  Aserbaidschan – 1
    • Die wenigsten Gesamt-Punkte: Aserbaidschan  Aserbaidschan – 7
    • Die meisten Gesamt-Votings: Albanien  Albanien, Estland  Estland, Niederlande  Niederlande, Ukraine  Ukraine – 18
    • Die meisten Gesamt-Punkte: Ukraine  Ukraine – 137

    Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Erstes Halbfinale)

    Anzahl Land erhalten von
    4 Ukraine  Ukraine Portugal, Polen, Spanien, Zypern
    3 Schweden  Schweden Estland, Island, Norwegen
    2 Niederlande  Niederlande Belgien, Schweiz
    Zypern Republik  Zypern Albanien, Aserbaidschan
    1 Albanien  Albanien Rest der Welt
    Belgien  Belgien San Marino
    Estland  Estland Kroatien
    Island  Island Schweden
    Kroatien  Kroatien Slowenien
    Norwegen  Norwegen Ukraine
    Polen  Polen Niederlande
    San Marino  San Marino Italien

    Zweites Halbfinale

    Das zweite Halbfinale fand am 15. Mai 2025 ab 21:00 Uhr (MESZ) statt. Das Vereinigte Königreich, Frankreich und Deutschland traten in diesem Halbfinale auf und waren abstimmungsberechtigt.

    Die Show eröffnete mit einem Introfilm über einen Eurovision-Fan aus Basel, der alle in seiner Heimatstadt Willkommen hieß. Als Pausenfüller während der Abstimmung traten Gjon’s Tears, The Roop, Efendi und Destiny Chukunyere mit ihren Beiträgen zum abgesagten ESC 2020 auf. Sandra Studer sang als Abschluss der Show Insieme, das italienische Siegerlied von 1990.

    Die Startreihenfolge wurde vom Wettbewerbsproduzenten Christer Björkman im Vorfeld festgelegt, wobei jedes Land zuvor eine Starthälfte zugelost bekommen hatte.

    Platz Startnr. Land Interpret Lied
    Musik (M) und Text (T)
    Sprache Übersetzung
    (inoffiziell)
    Punkte
    01. 14 Israel  Israel Yuval Raphael
    יובל רפאל
    New Day Will Rise
    M/T: Keren Peles
    Englisch, Französisch, Hebräisch Ein neuer Tag wird anbrechen 203
    02. 4 Lettland  Lettland Tautumeitas Bur man laimi
    M: Asnate Rancāne, Aurēlija Rancāne, Elvis Lintiņš, Laura Līcīte; T: Aurēlija Rancāne, Laura Līcīte, Asnate Rancāne, Gabriēla Zvaigznīte
    Lettisch Bring mir Glück 130
    03. 16 Finnland  Finnland Erika Vikman Ich komme
    M/T: Christel Roosberg, Jori Roosberg
    Finnisch
    mit deutschem Titel
    – 115
    04. 7 Griechenland  Griechenland Klavdia
    Κλαυδία
    Asteromata (Αστερομάτα)
    M: Arcade, Klavdia Papadopoulou; T: Arcade
    Griechisch Sternenklare Augen 112
    05. 6 Osterreich  Österreich JJ Wasted Love
    M/T: Johannes Pietsch, Teodora Špirić, Thomas Thurner
    Englisch Verschwendete Liebe 104
    06. 8 Litauen  Litauen Katarsis Tavo akys
    M/T: Lukas Radzevičius
    Litauisch Deine Augen 103
    07. 13 Luxemburg  Luxemburg Laura Thorn La poupée monte le son
    M: Christophe Houssin, Julien Salvia, Ludovic-Alexandre Vidal; T: Julien Salvia, Ludovic-Alexandre Vidal
    Französisch Die Puppe dreht den Ton auf 062
    08. 11 Danemark  Dänemark Sissal Hallucination
    M/T: Chris Chordz, Line Spangsberg, Linnea Deb, Malthe Johansen, Marcus Winther-John, Melanie Wehbe, Sissal Jóhanna Norðberg Niclasen
    Englisch Halluzination 061
    09. 9 Malta  Malta Miriana Conte Serving
    M/T: Benjamin Schmid, Sarah Evelyn Fullerton, Matthew Mercieca, Miriana Conte
    Englisch Bedienen 053
    10. 5 Armenien  Armenien PARG
    Պարգ
    Survivor
    M/T: Alex Wilke, Armen Paul, Benji Alasu, Eva Voskanjan, Jon Aljidi, Joshua Curran, Martin Mooradian, Pargew Wardanjan, Peter Boström, Thomas G:son
    Englisch d Überlebender 051
    11. 1 Australien  Australien Go-Jo Milkshake Man
    M/T: Jason Bovino, George Sheppard, Marty Zambotto, Amy Sheppard
    Englisch e Milchshake-Mann 041
    12. 12 Tschechien  Tschechien Adonxs Kiss Kiss Goodbye
    M/T: Adam Pavlovčin, Adriano Lopes Da Silva, Inés Coulon, George Masters-Clark, Lorenzo Calvo, Michaela Charvátová, Ronald Janeček
    Englisch Kuss, Kuss, auf Wiedersehen 029
    13. 3 Irland  Irland Emmy Laika Party
    M/T: Emmy Kristine Guttulsrud Kristiansen, Erlend Guttulsrud Kristiansen, Henrik Østlund, Larissa Tormey, Truls Marius Aarra
    Englisch Laika-Party 028
    14. 15 Serbien  Serbien Princ
    Принц
    Mila (Мила)
    M/T: Dušan Bačić
    Serbisch Liebling 028
    15. 10 Georgien  Georgien Mariam Schengelia
    მარიამ შენგელია
    Freedom
    M: Keti Gabissiani; T: Buka Kartosia
    Georgisch, Englisch Freiheit 028
    16. 2 Montenegro  Montenegro Nina Žižić
    Нина Жижић
    Dobrodošli (Добродошли)
    M: Boris Subotić, Darko Dimitrov; T: Boris Subotić, Violeta Mihajlovska Milić
    Montenegrinisch Willkommen 012
    d 
    Enthält zwei Zeilen auf Armenisch.
    e 
    Enthält eine Zeile auf Französisch.

    Punktetafel zweites Halbfinale

    Abstimmungsergebnis
    Startnr. Land Platz Punkte Armenien 
    AM
    Australien 
    AU
    Danemark 
    DK
    Deutschland 
    DE
    Finnland 
    FI
    Frankreich 
    FR
    Georgien 
    GE
    Griechenland 
    GR
    Irland 
    IE
    Israel 
    IL
    Lettland 
    LV
    Litauen 
    LT
    Luxemburg 
    LU
    Malta 
    MT
    Montenegro 
    ME
    Osterreich 
    AT
    Serbien 
    RS
    Tschechien 
    CZ
    Vereinigtes Konigreich 
    UK
     
    WO
    Votings
    01 Australien  Australien 11. 041 – 3 2 5 – 1 – 3 – 6 6 – 5 – 2 – 1 5 2 12
    02 Montenegro  Montenegro 16. 012 – – – – – – – – – – – – – – – 12 – – – 01
    03 Irland  Irland 13. 028 – 2 2 – 2 – – – – 4 2 2 6 – – – – 7 1 09
    04 Lettland  Lettland 02. 130 4 7 8 8 10 6 7 3 8 4 12 7 3 3 8 4 10 8 10 19
    05 Armenien  Armenien 10. 051 – – – – 8 12 8 – 12 1 5 – 1 – – 1 3 – – 09
    06 Osterreich  Österreich 05. 104 8 3 7 5 7 1 6 10 6 6 7 8 4 7 7 6 6 – – 17
    07 Griechenland  Griechenland 04. 112 12 5 4 10 1 7 5 1 8 – – 10 8 10 7 10 4 3 7 17
    08 Litauen  Litauen 06. 103 1 1 6 7 6 5 8 4 10 – 12 8 2 5 – 5 8 10 5 17
    09 Malta  Malta 09. 053 7 8 1 – 3 – 2 6 4 5 – – 3 4 1 2 2 2 3 15
    10 Georgien  Georgien 15. 028 10 – – – – – 5 – 7 3 3 – – – – – – – – 05
    11 Danemark  Dänemark 08. 061 3 6 4 8 3 – – 5 1 2 4 1 4 2 3 – 5 6 4 16
    12 Tschechien  Tschechien 12. 029 5 – – – – – 3 – – 3 – – 5 – – 5 – – 8 06
    13 Luxemburg  Luxemburg 07. 062 – 4 5 3 4 10 – 7 2 10 5 1 – 1 6 3 – 1 – 14
    14 Israel  Israel 01. 203 2 12 12 12 12 12 10 12 12 10 10 12 12 8 12 7 12 12 12 19
    15 Serbien  Serbien 14. 028 – – – 1 – 4 – 1 – – – – – – 12 10 – – – 05
    16 Finnland  Finnland 03. 115 6 10 10 6 2 4 2 7 2 8 7 6 10 6 4 8 7 4 6 19
    • Die wenigsten Gesamt-Votings: Montenegro  Montenegro – 1
    • Die wenigsten Gesamt-Punkte: Montenegro  Montenegro – 12
    • Die meisten Gesamt-Votings: Finnland  Finnland, Israel  Israel, Lettland  Lettland – 19
    • Die meisten Gesamt-Punkte: Israel  Israel – 203

    Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Zweites Halbfinale)

    Anzahl Land erhalten von
    13 Israel  Israel Australien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Finnland, Griechenland, Irland, Luxemburg, Malta, Österreich, Tschechien, Vereinigtes Königreich, Rest der Welt
    2 Armenien  Armenien Georgien, Israel
    1 Griechenland  Griechenland Armenien
    Lettland  Lettland Litauen
    Litauen  Litauen Lettland
    Montenegro  Montenegro Serbien
    Serbien  Serbien Montenegro

    Finale

    Das Finale fand am 17. Mai 2025 ab 21:00 Uhr (MESZ) statt. Zu den 20 Qualifikanten aus den Halbfinalen kamen die sogenannten Big Five, das heißt die fünf größten Geldgeber des ESC, sowie das Gastgeberland Schweiz, die automatisch für das Finale vorqualifiziert waren. Dänemark nahm zum ersten Mal nach sechs Jahren, Malta und San Marino zum ersten Mal nach vier Jahren, Island und die Niederlande zum ersten Mal nach drei Jahren, Albanien und Polen zum ersten Mal nach zwei Jahren am Finale teil.

    Nemo eröffnete die Show mit dem Vorjahressiegertitel The Code, gefolgt von der Flaggenparade der 26 Teilnehmer.

    Als Pausenfüller während der Abstimmung traten Peter Reber und Marc Dietrich von Peter, Sue & Marc, Paola Felix, Luca Hänni und Gjon’s Tears mit einem Medley ihrer jeweiligen ESC-Beiträge Io senza te (1981), Cinéma (1980), She Got Me (2019) und Tout l’univers (2021) auf. Zudem gab es ein Duett der Televotingsieger der beiden Vorjahre Käärijä und Baby Lasagna, die ein Mashup ihrer Beiträge Cha Cha Cha und Rim tim tagi dim sowie den gemeinsamen Song #eurodab gesungen haben, und Nemo trat mit der neuen Single Unexplainable auf.

    Begleitet wurde die Veranstaltung von Protesten gegen die Teilnahme Israels – in den Straßen Basels und in der Halle. Ein versuchter Farbanschlag auf die israelische Sängerin während ihres Auftritts wurde von Sicherheitskräften verhindert.

    Platzierungen

    Platz Startnr. Land Interpret Lied
    Musik (M) und Text (T)
    Sprache Übersetzung
    (inoffiziell)
    Punkte
    Jury Zuschauer Gesamt
    01. 9 Osterreich  Österreich JJ Wasted Love
    M/T: Johannes Pietsch, Teodora Špirić, Thomas Thurner
    Englisch Verschwendete Liebe 258
    (1.)
    178
    (4.)
    436
    02. 4 Israel  Israel Yuval Raphael
    יובל רפאל
    New Day Will Rise
    M/T: Keren Peles
    Englisch, Französisch, Hebräisch Ein neuer Tag wird anbrechen 060
    (15.)
    297
    (1.)
    357
    03. 3 Estland  Estland Tommy Cash Espresso Macchiato
    M/T: Tomas Tammemets, Johannes Naukkarinen
    Italienisch, Englisch – 098
    (9.)
    258
    (2.)
    356
    04. 23 Schweden  Schweden KAJ Bara bada bastu
    M/T: Anderz Wrethov, Axel Åhman, Jakob Norrgård, Kevin Holmström, Kristofer Strandberg, Robert Skowronski
    Schwedisch h Einfach in die Sauna gehen 126
    (6.)
    195
    (3.)
    321
    05. 14 Italien  Italien Lucio Corsi Volevo essere un duro
    M/T: Lucio Corsi, Tommaso Ottomano
    Italienisch Ich wollte ein harter Kerl sein 159
    (4.)
    097
    (10.)
    256
    06. 17 Griechenland  Griechenland Klavdia
    Κλαυδία
    Asteromata (Αστερομάτα)
    M: Arcade, Klavdia Papadopoulou; T: Arcade
    Griechisch Sternenklare Augen 105
    (8.)
    126
    (8.)
    231
    07. 24 Frankreich  Frankreich Louane Maman
    M: Anne Peichert, Tristan Salvati; T: Anne Peichert
    Französisch Mama 180
    (3.)
    050
    (14.)
    230
    08. 26 Albanien  Albanien Shkodra Elektronike Zjerm
    M: Beatriçe Gjergji, Kolë Laca; T: Beatriçe Gjergji, Lekë Gjeloshi
    Albanisch Feuer 045
    (16.)
    173
    (5.)
    218
    09. 7 Ukraine  Ukraine Ziferblat Bird of Pray
    M: Walentyn Leschtschynskyj, Danyjil Leschtschynskyj, Fedir Chodakow; T: Walentyn Leschtschynskyj
    Englisch, Ukrainisch Gebetsvogel 060
    (14.)
    158
    (6.)
    218
    10. 19 Schweiz  Schweiz Zoë Më Voyage
    M/T: Zoë Kressler, Emily Middlemas, Tom Oehler
    Französisch Reise 214
    (2.)
    000
    (26.)
    214
    11. 13 Finnland  Finnland Erika Vikman Ich komme
    M/T: Christel Roosberg, Jori Roosberg
    Finnisch
    mit deutschem Titel
    – 088
    (11.)
    108
    (9.)
    196
    12. 12 Niederlande  Niederlande Claude C’est la vie
    M/T: Arno Krabman, Claude Kiambe, Joren van der Voort, Léon Paul Palmen
    Französisch, Englisch So ist das Leben 133
    (5.)
    042
    (16.)
    175
    13. 11 Lettland  Lettland Tautumeitas Bur man laimi
    M: Asnate Rancāne, Aurēlija Rancāne, Elvis Lintiņš, Laura Līcīte; T: Aurēlija Rancāne, Laura Līcīte, Asnate Rancāne, Gabriēla Zvaigznīte
    Lettisch Bring mir Glück 116
    (7.)
    042
    (15.)
    158
    14. 15 Polen  Polen Justyna Steczkowska Gaja
    M: Justyna Steczkowska, Emilian Waluchowski, Patryk Kumór, Dominic Buczkowski-Wojtaszek; T: Justyna Steczkowska, Patryk Kumór, Emilian Waluchowski
    Polnisch, Englisch Gaia 017
    (24.)
    139
    (7.)
    156
    15. 16 Deutschland  Deutschland Abor & Tynna Baller
    M/T: Alexander Hauer, Attila Bornemisza, Tünde Bornemisza
    Deutsch f – 077
    (13.)
    074
    (11.)
    151
    16. 5 Litauen  Litauen Katarsis Tavo akys
    M/T: Lukas Radzevičius
    Litauisch Deine Augen 034
    (20.)
    062
    (13.)
    096
    17. 20 Malta  Malta Miriana Conte Serving
    M/T: Benjamin Schmid, Sarah Evelyn Fullerton, Matthew Mercieca, Miriana Conte
    Englisch Bedienen 083
    (12.)
    008
    (23.)
    091
    18. 1 Norwegen  Norwegen Kyle Alessandro Lighter
    M/T: Kyle Alessandro Helgesen Villalobos, Adam Allskog
    Englisch Feuerzeug 022
    (23.)
    067
    (12.)
    089
    19. 8 Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Remember Monday What the Hell Just Happened?
    M/T: Billen Ted, Charlotte Steele, Holly Hull, Julie Aagaard, Lauren Byrne, Thomas Stengaard
    Englisch Was zur Hölle ist gerade passiert? 088
    (10.)
    000
    (25.)
    088
    20. 18 Armenien  Armenien PARG
    Պարգ
    Survivor
    M/T: Alex Wilke, Armen Paul, Benji Alasu, Eva Voskanjan, Jon Aljidi, Joshua Curran, Martin Mooradian, Pargew Wardanjan, Peter Boström, Thomas G:son
    Englisch g Überlebender 042
    (18.)
    030
    (18.)
    072
    21. 21 Portugal  Portugal NAPA Deslocado
    M: André Santos, Diogo Góis, Francisco Sousa, João Guilherme Gomes, João Lourenço Gomes, João Rodrigues; T: João Guilherme Gomes
    Portugiesisch Fehl am Platz 037
    (19.)
    013
    (21.)
    050
    22. 2 Luxemburg  Luxemburg Laura Thorn La poupée monte le son
    M: Christophe Houssin, Julien Salvia, Ludovic-Alexandre Vidal; T: Julien Salvia, Ludovic-Alexandre Vidal
    Französisch Die Puppe dreht den Ton auf 023
    (22.)
    024
    (19.)
    047
    23. 22 Danemark  Dänemark Sissal Hallucination
    M/T: Chris Chordz, Line Spangsberg, Linnea Deb, Malthe Johansen, Marcus Winther-John, Melanie Wehbe, Sissal Jóhanna Norðberg Niclasen
    Englisch Halluzination 045
    (17.)
    002
    (24.)
    047
    24. 6 Spanien  Spanien Melody Esa diva
    M/T: Alberto Fuentes Lorite, Melodía Ruiz Gutiérrez
    Spanisch Diese Diva 027
    (21.)
    010
    (22.)
    037
    25. 10 Island  Island Væb Róa
    M/T: Gunnar Björn Gunnarsson, Hálfdán Helgi Matthíasson, Ingi Þór Garðarsson, Matthías Davíð Matthíasson
    Isländisch Rudern 000
    (26.)
    033
    (17.)
    033
    26. 25 San Marino  San Marino Gabry Ponte Tutta l’Italia
    M/T: Andrea Bonomo, Edwyn Roberts, Gabriele Ponte
    Italienisch Ganz Italien 009
    (25.)
    018
    (20.)
    027
    f 
    Enthält eine halbe Zeile auf Englisch.
    g 
    Enthält zwei Zeilen auf Armenisch.
    h 
    Enthält zwei Zeilen auf Finnisch.

    Jurys

    Jedes Teilnehmerland hat einen Punktesatz durch eine nationale Jury vergeben, die mit fünf Personen aus der Musikbranche besetzt war. Ihr Votum basiert auf der Generalprobe am Vorabend.

    Deutschland  Deutschland:

    • Carolin Fortenbacher, Sängerin (Teilnehmerin Wer singt für Deutschland? 2008)
    • Eko Fresh, Rapper
    • Lyza, Sängerin (Teilnehmerin Chefsache ESC 2025)
    • Marc Möllmann, Musikchef N-Joy
    • Alexander Zuckowski, Komponist, Songwriter und Musikproduzent

    Osterreich  Österreich:

    • Katharina Aigner, Sängerin und Songwriterin
    • Mark Duran, Musikproduzent
    • Julian Guba, Sänger und Songwriter
    • Nina Hochrainer, FM4-Moderatorin
    • Marlene Scharf, TV-Produzentin

    Schweiz  Schweiz:

    • Cyrill Camenzind, Musikproduzent
    • Mary Clapasson
    • Tiffany Athena Limacher, Sängerin
    • Gabriela Mennel, Musikerin und Radiomoderatorin
    • Giordano Tatum Rush, Musiker

    Disqualifikationen

    Eine Woche nach dem Finale wurde bekannt gegeben, dass mit Alika und Kateryna Pawlenko zwei Juroren aus Estland beziehungsweise der Ukraine disqualifiziert wurden. Während Alika nicht ersetzt wurde und so für Estland nur vier Juroren abstimmten, wurde Pawlenko durch Natela Chkhartishvili-Zatsarinna ersetzt.

    Punktetafel Finale

    In der folgenden Tabelle sind die Punkte der Jury und des Televotings dargestellt. Die Länder in der linken Spalte sind nach der Startreihenfolge sortiert, während die abstimmungsberechtigten Länder nach der Reihenfolge bei der Vergabe der Jurypunkte sortiert sind. Das gelb unterlegte Land zeigt den ersten Platz und damit den Sieger. Die orange unterlegte Zeile stellt die Televotingpunkte dar, während die weiß bzw. gelb unterlegte Zeile die Jurypunkte darstellt.

    Land Abstimmungsergebnisse
    Punkte Schweden 
    SE
    Aserbaidschan 
    AZ
    Malta 
    MT
    Niederlande 
    NL
    Slowenien 
    SI
    Armenien 
    AM
    Luxemburg 
    LU
    San Marino 
    SM
    Ukraine 
    UA
    Norwegen 
    NO
    Osterreich 
    AT
    Frankreich 
    FR
    Italien 
    IT
    Portugal 
    PT
    Danemark 
    DK
    Kroatien 
    HR
    Lettland 
    LV
    Irland 
    IR
    Polen 
    PL
    Montenegro 
    ME
    Griechenland 
    GR
    Serbien 
    RS
    Tschechien 
    CZ
    Vereinigtes Konigreich 
    UK
    Spanien 
    ES
    Finnland 
    FI
    Australien 
    AU
    Deutschland 
    DE
    Belgien 
    BE
    Israel 
    IL
    Albanien 
    AL
    Litauen 
    LT
    Island 
    IS
    Georgien 
    GE
    Zypern Republik 
    CY
    Estland 
    EE
    Schweiz 
    CH
     
    WO
    Votings
    Norwegen  Norwegen 089 022 4 – – – 2 – – – – – – – – – 1 – – 2 – – – 6 – – – – 1 – – – – 6 – – – – 07 24
    067 – 6 6 – 2 4 – – 10 – – 1 – – 4 1 – 3 – 4 3 2 – 2 – – – – – – 2 8 4 5 – – – 17
    Luxemburg  Luxemburg 047 023 – – – 6 – – – 3 – 1 – – – – – 3 – – 4 – – – 4 – – – – – 2 – – – – – – – 07 12
    024 – – – – 4 – – – – – 1 – – – – – – – 8 – – – – – – – – – 3 8 – – – – – – – 05
    Estland  Estland 356 098 – 7 3 – 7 2 3 7 5 4 3 – 10 3 – 5 1 – – – – 3 – 3 – 4 3 – 10 – – 7 3 – – 5 21 57
    258 8 8 12 8 7 12 5 7 2 7 8 – 7 1 6 12 12 6 10 10 8 12 6 6 7 8 6 4 2 10 5 10 7 8 7 2 2 36
    Israel  Israel 357 060 – 12 – 5 – – 1 – 2 – – 7 – – 3 6 – 7 – – 1 – – – – 2 – 3 – 5 – – 1 5 – – 14 48
    297 12 12 5 12 6 – 12 10 1 10 7 12 8 12 8 – 7 10 – 7 7 2 10 12 12 10 12 12 12 7 3 4 7 10 2 12 12 34
    Litauen  Litauen 096 034 – – – 4 – – – 3 – – – – – – – – 7 – 6 3 – – 5 6 – – – – – – – – – – – – 07 18
    062 – – – – – – 4 – 12 4 – – – – 2 – 10 8 6 – – – – 8 – 1 – – – – – – 6 – 1 – – 11
    Spanien  Spanien 037 027 2 5 5 – – – – – – – – 5 – – – – – – – – – – – – – – – – – 10 – – – – – – 05 10
    010 – – – – – – – – – – – – – 6 – – – 1 – – – – – – – – – – – – – – – – – – 3 05
    Ukraine  Ukraine 218 060 5 8 – – 5 4 – 4 1 – – 2 8 2 2 – – – – – 4 – – 2 – – – – 4 – 2 – 6 – – 1 16 41
    158 4 4 – 4 3 – – 4 2 – 6 6 10 4 2 6 7 12 6 – – 12 – 10 2 – 3 – 12 – 7 – 10 8 6 – 8 25
    Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 088 088 – – – – – – 6 2 10 7 7 – 12 2 4 – – 2 1 – – – 10 6 5 – – – – – – 5 – – 5 4 16 16
    000 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – 00
    Osterreich  Österreich 436 258 12 – 7 12 10 8 10 – 1 12 4 – 6 5 10 12 12 7 8 10 8 – 8 7 12 7 12 12 6 7 4 8 – 7 7 7 31 64
    178 – 10 10 3 10 7 – 5 6 1 2 4 7 3 5 4 4 7 3 10 10 4 – 4 7 3 6 3 8 6 5 3 5 6 – 6 1 33
    Island  Island 033 000 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – 00 09
    033 5 – – – 1 – – – – 3 1 – – – 10 1 – – – – – – – – – 6 – 1 – – – – – – 5 – – 09
    Lettland  Lettland 158 116 – – – 3 – 1 2 8 6 6 4 – – 7 12 7 – – – – 1 – 12 – – 10 – 7 7 – 12 – 8 – 3 – 18 27
    042 – – – – – – 1 – 8 – – – – – – – 3 2 – – – – 3 – 3 2 – – – – 12 – – – 8 – – 09
    Niederlande  Niederlande 175 133 8 3 – 4 3 7 – – 5 2 3 – 5 – – – 10 10 2 8 – 7 – 10 – – – 3 – 3 8 10 7 8 1 6 23 37
    042 2 – – – 2 – 2 – 5 3 – – 3 – – – – – – 6 – – – – – – – 5 – 1 1 6 – 1 4 1 – 14
    Finnland  Finnland 196 088 6 – 6 – – 10 – – – 8 12 – 1 – 6 – 10 4 – – – – – 5 – 2 – 4 – – – 1 – – 10 3 15 36
    108 10 5 7 6 – 1 – – – 6 2 – – – 5 7 3 5 1 – – 6 3 4 6 10 – – 1 – – 5 – – 10 – 5 21
    Italien  Italien 256 159 – 10 4 – 12 – – 12 8 – – 6 12 8 12 – – 8 – 4 – 3 – 4 – – 5 5 3 – 10 2 12 3 4 12 22 40
    097 1 – 8 2 12 – – 3 7 – 10 3 8 – 6 2 – – 1 – – – – – – – 2 1 – 10 6 – – – 7 8 – 18
    Polen  Polen 156 017 – 4 – – – – – – – – – 1 – – – – – – – – – – – – – – 5 2 2 1 – – – – – 2 – 07 29
    139 6 – 2 10 – – 3 6 3 8 5 7 3 – 7 – – 12 – – – 8 10 8 – 1 7 10 – – – 12 – 4 – 3 4 22
    Deutschland  Deutschland 151 077 – 2 – – – – 4 – 12 – – – 8 – – – 2 – – – 5 10 12 – 3 1 – 1 10 – 5 – 2 – – – 14 32
    074 – – – 1 – 5 – – 5 – 12 – – – 1 3 5 – 5 – 3 5 1 – – 5 – – 5 4 8 1 2 – 3 – – 18
    Griechenland  Griechenland 231 105 – – 10 – – – – – – – – 8 – 1 – 4 – 3 4 12 6 – 1 – 3 12 6 – 12 6 – – 5 12 – – 16 34
    126 3 – – 5 – 8 10 12 – – – 4 2 – – – – – – 4 8 – 2 – – 7 10 6 7 12 – – – 12 – 7 7 18
    Armenien  Armenien 072 042 – – 12 – – – – – – – 10 – – 1 – 4 1 – 1 3 2 – – – – – – – 5 – – – 3 – – – 10 15
    030 – – – – – – – – – – – 8 – – – – – – – – 2 – – – – – – – – 6 – – – 12 2 – – – 05
    Schweiz  Schweiz 214 214 10 1 2 10 8 7 8 10 7 3 – 2 4 10 10 8 8 – 12 7 6 7 – – 12 6 1 7 8 – 8 3 7 4 6 12 31 31
    000 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – 000
    Malta  Malta 091 083 1 – – – 5 – 1 – – 10 – 5 – – – 5 6 – 5 – – 2 7 5 7 8 8 – 8 – – – – – – – 15 19
    008 – 1 – – – – – – – – – – – – – – – – – – 1 – 1 – – 5 – – – – – – – – – – – 04
    Portugal  Portugal 050 037 – 6 – 7 1 – – 6 4 – – – – – – – – – – – – 4 – – – – – – – 1 6 – – – – 2 09 11
    013 – – – – – – 8 – – – – 5 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – 02
    Danemark  Dänemark 047 045 – – – – – – – – – – 8 – 7 – – – – – – – 5 1 10 – – 4 – – – – – – 10 – – – 07 08
    002 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – 2 – – – – – 01
    Schweden  Schweden 321 126 – 1 8 6 6 5 – – 10 5 – – – 7 3 – 5 – – 7 – – – – 10 6 4 6 – 4 1 12 – 2 8 10 21 56
    195 3 1 7 5 6 2 1 4 12 4 – 5 4 12 8 8 2 8 5 1 7 7 7 5 12 8 5 4 2 2 4 10 1 – 12 5 6 35
    Frankreich  Frankreich 230 180 7 – 8 2 3 12 12 5 – 2 6 – – – – 6 8 3 6 12 12 8 2 8 8 – 10 – – 12 – 4 – 10 6 8 25 36
    050 – 2 – – – 10 6 – – – – – 5 – – – – – 2 5 – – – 1 – – – 8 4 – – – – 3 – 4 – 11
    San Marino  San Marino 027 009 – – – – – – – – – – – 6 – – – – – – – – – – – – – – – – – 2 – – – 1 – – 03 06
    018 – – 3 – – – – – – – – 12 – – – – – – – – – – – – – – – – – 3 – – – – – – – 03
    Albanien  Albanien 218 045 3 – – 1 – – – – – – – 12 3 4 – – – – 5 10 2 – – – 1 – – – – – – – – 4 – – 10 36
    173 7 7 4 – 8 3 7 8 – – 6 10 10 2 – 10 – – 4 12 12 4 5 5 3 4 4 8 7 – – – 3 – – 10 10 26

    In der Tabelle sind die niedrigsten (Hintergrund rot) und höchsten (Hintergrund grün) Gesamtwerte gekennzeichnet.

    • Die wenigsten Jury-Votings: Island  Island – 0
    • Die wenigsten Televoting-Votings: Schweiz  Schweiz, Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich – 0
    • Die wenigsten Gesamt-Votings: San Marino  San Marino – 6
    • Die wenigsten Jury-Punkte: Island  Island – 0
    • Die wenigsten Televoting-Punkte: Schweiz  Schweiz, Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich – 0
    • Die wenigsten Gesamt-Punkte: San Marino  San Marino – 27
    • Die meisten Jury-Votings: Osterreich  Österreich, Schweiz  Schweiz – 31
    • Die meisten Televoting-Votings: Estland  Estland – 36
    • Die meisten Gesamt-Votings: Osterreich  Österreich – 64
    • Die meisten Jury-Punkte: Osterreich  Österreich – 258
    • Die meisten Televoting-Punkte: Israel  Israel – 297
    • Die meisten Gesamt-Punkte: Osterreich  Österreich – 436

    Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Finale)

    Jury

     
    Punkte der Jury für das Gewinnerlied aus Österreich
    Anzahl Land erhalten von
    8 Osterreich  Österreich Belgien, Deutschland, Finnland, Irland, Lettland, Niederlande, Norwegen, Schweden
    6 Italien  Italien Georgien, Kroatien, Portugal, San Marino, Schweiz, Slowenien
    5 Frankreich  Frankreich Albanien, Armenien, Griechenland, Luxemburg, Serbien
    4 Griechenland  Griechenland Australien, Israel, Montenegro, Zypern
    3 Lettland  Lettland Dänemark, Litauen, Vereinigtes Königreich
    Schweiz  Schweiz Estland, Polen, Spanien
    2 Deutschland  Deutschland Tschechien, Ukraine
    1 Albanien  Albanien Frankreich
    Armenien  Armenien Malta
    Finnland  Finnland Österreich
    Israel  Israel Aserbaidschan
    Schweden  Schweden Island
    Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Italien

    Zuschauer

     
    Punkte der Zuschauer für das Gewinnerlied aus Österreich
    Anzahl Land erhalten von
    13 Israel  Israel Australien, Aserbaidschan, Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz, Vereinigtes Königreich, Rest der Welt
    05 Estland  Estland Armenien, Kroatien, Lettland, Malta, Serbien
    04 Schweden  Schweden Dänemark, Estland, Finnland, Norwegen
    03 Griechenland  Griechenland Albanien, San Marino, Zypern
    Ukraine  Ukraine Israel, Polen, Tschechien
    02 Albanien  Albanien Griechenland, Montenegro
    Polen  Polen Island, Irland
    01 Armenien  Armenien Georgien
    Deutschland  Deutschland Österreich
    Italien  Italien Slowenien
    Lettland  Lettland Litauen
    Litauen  Litauen Ukraine
    San Marino  San Marino Italien

    Punktesprecher

    Die Punktesprecher gaben das Ergebnis des Juryvotings ihres Landes bekannt. Dabei wurden die Punkte von 1–8 und 10 eingeblendet und die Höchstwertung von 12 Punkten vom Sprecher verkündet. Die Reihenfolge war zufällig, wobei Schweden als Gastgeber des Vorjahres begann und der aktuelle Gastgeber Schweiz als letztes an der Reihe war.

    Nr. Land Sprecher Bemerkung
    01 Schweden  Schweden Keyyo Moderatorin Melodifestivalen 2025
    02 Aserbaidschan  Aserbaidschan Safura Teilnehmerin 2010, Punktesprecherin 2011 und 2012
    03 Malta  Malta Ingrid Sammut –
    04 Niederlande  Niederlande Chantal Janzen Moderatorin 2021
    05 Slowenien  Slowenien Lorella Flego Moderatorin EMA 2008 & 2010; Punktesprecherin 2012, 2021, 2022 und 2024
    06 Armenien  Armenien Lusine Tovmasyan Punktesprecherin 2011
    07 Luxemburg  Luxemburg Fabienne Zwally –
    08 San Marino  San Marino Senhit Teilnehmerin 2011, 2020 und 2021
    09 Ukraine  Ukraine Jerry Heil Teilnehmerin 2024
    10 Norwegen  Norwegen Tom Hugo Teilnehmer 2019
    11 Osterreich  Österreich Philipp Hansa Punktesprecher seit 2019
    12 Frankreich  Frankreich Émilie Mazoyer –
    13 Italien  Italien Topo Gigio –
    14 Portugal  Portugal Iolanda Teilnehmerin 2024
    15 Danemark  Dänemark Sara Bro Moderatorin Dansk Melodi Grand Prix 2024 und 2025
    16 Kroatien  Kroatien Doris Pinčić –
    17 Lettland  Lettland Dons Teilnehmer 2024
    18 Irland  Irland Nicky Byrne Teilnehmer 2016, Punktesprecher 2013 bis 2015, 2017 und 2018
    19 Polen  Polen Aleksandra Budka –
    20 Montenegro  Montenegro Marko Vukčević Teilnehmer Montesong 2024
    21 Griechenland  Griechenland Jenny Theona –
    22 Serbien  Serbien Dragana Kosjerina Punktesprecherin 2016 und 2018 bis 2023
    23 Tschechien  Tschechien Radka Rosická Punktesprecherin 2017 bis 2019, 2023 und 2024
    24 Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Sophie Ellis-Bextor Ersatz für Ncuti Gatwa
    25 Spanien  Spanien Chanel Teilnehmerin 2022
    26 Finnland  Finnland Jasmin Beloued Moderatorin Uuden Musiikin Kilpailu 2025
    27 Australien  Australien Silia Kapsis Teilnehmerin für Zypern 2024
    28 Deutschland  Deutschland Michael Schulte Teilnehmer 2018
    29 Belgien  Belgien Manu Van Acker –
    30 Israel  Israel Eden Golan Teilnehmerin 2024
    31 Albanien  Albanien Andri Xhahu Punktesprecher seit 2012
    32 Litauen  Litauen Silvester Belt Teilnehmer 2024
    33 Island  Island Hera Björk Teilnehmerin 2010 und 2024
    34 Georgien  Georgien Nuza Busaladse Teilnehmerin 2024
    35 Zypern Republik  Zypern Loukas Hamatsos Punktesprecher 2000, 2003 und 2004, 2011 bis 2013, 2015 und 2016 und seit 2021
    36 Estland  Estland Estoni Kohver Teilnehmer 2024
    37 Schweiz  Schweiz Mélanie Freymond und
    Sven Epiney
    Punktesprecherin 2013;
    Moderator Die grosse Entscheidungsshow 2011 bis 2018, Punktesprecher 2007 & Kommentator seit 2008

    Marcel-Bezençon-Preis

    Die diesjährigen Gewinner des seit 2002 verliehenen Marcel-Bezençon-Preises waren:

    • Presse-Preis für den besten Song: Frankreich  Frankreich – Louane – Maman
    • Künstler-Preis für die beste Performance: Frankreich  Frankreich – Louane – Maman
    • Komponisten-Preis für die beste Komposition/Text: Schweiz  Schweiz – Emily Middlemas, Tom Oehler und Zoë Anina Kressler – Voyage

    Stadionshow

    Vor und während dem Finale fand im St. Jakob-Park, gegenüber der St. Jakobshalle, die „Arena plus“ statt. Bei der Stadioninszenierung handelte es sich um eine 90-minütige Pre-Show zum Finale des Eurovision Song Contests, das anschließend im Stadion live übertragen wurde. Im Rahmen der Pre-Show traten DJ Antoine sowie die ehemaligen ESC-Teilnehmer Kate Ryan (2006), Anna Rossinelli (2011), Luca Hänni (2019) und der Vorjahreszweite Baby Lasagna auf. Während des ESC-Finales wurde mehrmals eine Live-Schalte in das Stadion hergestellt, das so aktiv an der Übertragung des Finales beteiligt war. Während einer dieser Live-Schalten sangen die Zuschauer das ABBA-Lied Waterloo. Die von Sven Epiney und Mélanie Freymond moderierte Veranstaltung besuchten 36.000 Zuschauer.

    Übertragung

    Deutschsprachige Länder

    Wie 2023 und 2024 strahlten Das Erste und ORF 1 ein gemeinsames Rahmenprogramm für das Finale mit Countdown-Sendung und Aftershow aus. Moderiert wurde dieses aus Basel von Barbara Schöneberger. SRF 1 beteiligte sich anders als in den Vorjahren nicht.

    Deutschland

    Die beiden Halbfinale und das Finale wurden im Fernsehen live auf One, das Finale außerdem im Ersten übertragen. Alle drei Shows liefen zusätzlich online auf eurovision.de und in der ARD Mediathek im Livestream.

    Thorsten Schorn kommentierte zum zweiten Mal die Liveshows im deutschen Fernsehen.

    Übertragungen im deutschen Fernsehen
    Datum Uhrzeit Fernsehsender Sendung Moderation/Kommentar Zuschauer Marktanteil
    Gesamt 14–49 J. Gesamt 14–49 J.
    13. Mai 2025 21:00 Uhr
     
    Erstes Halbfinale Thorsten Schorn 0,67 Mio. 0,32 Mio. 3,9 % 8,6 %
    15. Mai 2025 21:00 Uhr Zweites Halbfinale 0,86 Mio. 0,45 Mio. 4,7 % 10,8 %
    17. Mai 2025 20:15 Uhr
     
     
    ESC – Der Countdown Barbara Schöneberger 4,95 Mio. 1,72 Mio. 22,2 % 38,7 %
    21:00 Uhr Finale Thorsten Schorn 9,16 Mio. 3,77 Mio. 46,8 % 64,3 %
    18. Mai 2025 01:00 Uhr ESC – Die Aftershow Barbara Schöneberger 2,82 Mio. 1,18 Mio. 40,4 % 52,4 %

    Zum vierten Mal übertrug Radio Eins das Finale mit eigenem Kommentar unter dem Titel Germany – Zero Points!.

    Übertragungen im deutschen Hörfunk
    Datum Uhrzeit Radiosender Sendung Kommentar
    17. Mai 2025 21:00 Uhr
     
    Finale Amelie Ernst, Max Spallek

    Luxemburg

    RTL Télé Lëtzebuerg übertrug alle Shows live mit luxemburgischsprachigem Kommentar.

    Zusätzlich wurden das zweite Halbfinale und das Finale im Livestream auf RTL Today, der englischsprachigen Online-Plattform von RTL, und RTL Infos, der französischsprachigen Online-Plattform des Senders, mit Kommentar in den jeweiligen Sprachen übertragen.

    Übertragungen im luxemburgischen Fernsehen
    Datum Uhrzeit Fernsehsender Sendung Kommentar
    13. Mai 2025 21:00 Uhr
     
    Erstes Halbfinale Roger Saurfeld & Raoul Roos
    15. Mai 2025 21:00 Uhr Zweites Halbfinale
    17. Mai 2025 21:00 Uhr Finale

    Österreich

    Die beiden Halbfinals sowie das Finale wurden im TV auf ORF 1 sowie auf ORF ON übertragen. Österreichischer Kommentator war wie bei jeder Teilnahme seit 1999 Andi Knoll, der zudem vor den Halbfinalen die Sendung Mr. Song Contest proudly presents moderierte.

    Übertragungen im österreichischen Fernsehen
    Datum Uhrzeit Fernsehsender Sendung Moderation/Kommentar Zuschauer Marktanteil
    13. Mai 2025 20:15 Uhr
     
    Mr. Song Contest proudly presents Andi Knoll 247 Tsd. 11,0 %
    21:00 Uhr Erstes Halbfinale 290 Tsd. 16,1 %
    15. Mai 2025 20:15 Uhr Mr. Song Contest proudly presents 311 Tsd. 13,0 %
    21:00 Uhr Zweites Halbfinale 520 Tsd. 26,2 %
    17. Mai 2025 20:15 Uhr ESC – Der Countdown Barbara Schöneberger 506 Tsd. 23,0 %
    21:00 Uhr Finale Andi Knoll 897 Tsd. 48,1 %
    18. Mai 2025 01:00 Uhr ESC – Die Aftershow Barbara Schöneberger

    Im Radio kommentierten wie in den beiden Vorjahren Jan Böhmermann und Olli Schulz in humoristischer Weise auf FM4.

    Übertragungen im österreichischen Radio
    Datum Uhrzeit Radiosender Sendung Kommentar
    17. Mai 2025 21:00 Uhr
     
    Finale Jan Böhmermann & Olli Schulz
    20:04 Uhr
     
    Finale Sonja Kleindienst, Ilona Doppler und Rudi Oman

    Schweiz

    In drei der vier Sprachregionen der Schweiz (Deutschschweiz, Romandie, italienische Schweiz) wurden erstmals alle Livesendungen auf den ersten Programmen (SRF 1, RTS 1, RSI LA 1) des jeweiligen Senders übertragen.

    Für SRF kommentierte wie in jedem Jahr seit 2008 Sven Epiney die Liveshows. Er wurde dabei im Finale von der ehemaligen ESC-Teilnehmerin Anna Rossinelli unterstützt; für RTS nach 32 Jahren und 28 Ausgaben letztmals Moderator Jean-Marc Richard, zusammen mit „ESC-Experte“ Nicolas Tanner, im Finale zusätzlich Moderatorin Victoria Turrian. Für RSI kommentierte Moderatorin Ellis Cavallini und der Leiter der Musikabteilung des Senders Gian-Andrea Costa.

    Übertragungen im Schweizer Fernsehen
    Datum Uhrzeit Fernsehsender Sendung Moderation/Kommentar Zuschauer Marktanteil
    Gesamt 15–59 J. Gesamt 15–59 J.
    Deutsch
    13. Mai 2025 20:10 Uhr
     
    G&G Spezial Jennifer Bosshard 250 Tsd. 120 Tsd. 25,2 % 27,9 %
    21:00 Uhr Erstes Halbfinale Sven Epiney 383 Tsd. 173 Tsd. 41,7 % 40,6 %
    15. Mai 2025 20:10 Uhr G&G Spezial Jennifer Bosshard TBA
    21:00 Uhr Zweites Halbfinale Sven Epiney
    17. Mai 2025 20:10 Uhr G&G Spezial Joel Grolimund
    21:00 Uhr Finale Sven Epiney & Anna Rossinelli
    Französisch
    13. Mai 2025 21:00 Uhr
     
    Erstes Halbfinale Jean-Marc Richard & Nicolas Tanner N/A
    15. Mai 2025 21:00 Uhr Zweites Halbfinale
    17. Mai 2025 20:10 Uhr 40 minutes avant la finale! Vincent Veillon & Yoann Provenzano
    21:00 Uhr Finale Jean-Marc Richard, Nicolas Tanner, Victoria Turrian
    Italienisch
    13. Mai 2025 21:00 Uhr
     
    Erstes Halbfinale Ellis Cavallini & Gian-Andrea Costa N/A
    15. Mai 2025 21:00 Uhr Zweites Halbfinale
    17. Mai 2025 21:00 Uhr Finale

    Zudem wurde das Finale in allen Landessprachen im Radio übertragen.

    Übertragungen im Schweizer Radio
    Datum Uhrzeit Radiosender Sendung Moderation/Kommentar
    Deutsch
    17. Mai 2025 21:00 Uhr
     
    Finale Céline Werdelis
    Französisch
    17. Mai 2025 21:00 Uhr
     
    Finale Clair Mudry
    Italienisch
    17. Mai 2025 21:00 Uhr
     
    Finale Davide Gagliardi
    Rätoromanisch
    17. Mai 2025 21:00 Uhr
     
    Finale Elias Tsoutsaios

    Andere Länder

    Fernsehübertragung

    Land Sender Shows Kommentar
    Teilnehmerländer
    Albanien  Albanien RTSH 1 Alle Shows Andri Xhahu
    RTSH Muzikë
    Armenien  Armenien ARMTV Alle Shows Hratschuhi Utmasjan & Hamlet Arakeljan
    Aserbaidschan  Aserbaidschan İTV Alle Shows Elnara Khalilova & Aga Nadirov
    Australien  Australien SBS Alle Shows Courtney Act & Tony Armstrong
    Belgien  Belgien VRT 1 Alle Shows Peter Van de Veire (Niederländisch)
    La Une 1. Halbfinale, Finale Joëlle Scoriels & Jean-Louis Lahaye (Französisch)
    Tipik 2. Halbfinale
    Danemark  Dänemark DR1 Alle Shows Ole Tøpholm
    Estland  Estland ETV Alle Shows Marko Reikop (Estnisch)
    ETV+ Alle Shows Aleksandr Hobotov & Julia Kalenda (Russisch)
    Finnland  Finnland Yle TV1 Alle Shows Mikko Silvennoinen (Finnisch)
    Yle TV1 (Zweikanalton) Eva Frantz & Johan Lindroos (Schwedisch)
    Yle Areena Aslak Paltto (Nordsamisch)
    Heli Huovinen (Inarisamisch)
    2. Halbfinale, Finale Levan Tvaltvadze (Russisch)
    Galina Sergejewa (Ukrainisch)
    Frankreich  Frankreich Culturebox Halbfinale Stéphane Bern
    France 2 Finale Stéphane Bern & Laurence Boccolini
    Georgien  Georgien 1TV Alle Shows Nika Lobiladse
    Griechenland  Griechenland ERT 1 Alle Shows Maria Kozakou & Giorgos Kapoutzidis
    Irland  Irland RTÉ One 1. Halbfinale, Finale Marty Whelan
    RTÉ2 2. Halbfinale
    Italien  Italien Rai 2 Halbfinale Gabriele Corsi & BigMama
    Rai 1 Finale
    Kroatien  Kroatien HRT1 Alle Shows Duško Ćurlić
    Lettland  Lettland LTV Halbfinale Toms Grēviņš
    Finale Toms Grēviņš & Marie Naumova
    Litauen  Litauen LRT televizija Alle Shows Ramūnas Zilnys
    Malta  Malta PBS Alle Shows Kein Kommentar
    Montenegro  Montenegro RTCG Alle Shows Drazen Bauković
    Niederlande  Niederlande NPO 1 Alle Shows Cornald Maas
    BVN Alle Shows
    Norwegen  Norwegen NRK1 Alle Shows Marte Stokstad
    Polen  Polen TVP1 Alle Shows Artur Orzech
    Portugal  Portugal RTP1 Alle Shows i José Carlos Malato & Nuno Galopim
    San Marino  San Marino SMRTV Alle Shows Anna Gaspari & Gigi Restivo
    Schweden  Schweden SVT 1 Halbfinale Edward af Sillén (Schwedisch)
    Finale Edward af Sillén & Petra Mede (Schwedisch)
    SVT Play Aslak Paltto (Nordsamisch)
    Heli Huovinen (Inarisamisch)
    Serbien  Serbien RTS Alle Shows Duška Vučinić
    Slowenien  Slowenien TV SLO 2 Halbfinale Mojca Mavec
    TV SLO 1 Finale
    Spanien  Spanien RTVE Alle Shows Tony Aguilar & Julia Varela (Spanisch)
    Sònia Urbano & Xavi Martínez (Katalanisch)
    Tschechien  Tschechien ČT1 Halbfinale Ondřej Cikán
    Finale Ondřej Cikán & Alena Shirmanová
    Ukraine  Ukraine UA:Suspilne 1. Halbfinale Timur Miroschnytschenko & Olexandr Pedan
    2. Halbfinale Timur Miroschnytschenko & Vladan Kuran
    Finale Timur Miroschnytschenko & Alyona Alyona
    Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich BBC One Halbfinale Scott Mills & Rylan
    Finale Graham Norton
    Zypern Republik  Zypern RIK 1 Alle Shows Melina Karageorgiou & Alexandros Taramountas
    Andere Länder
    Chile  Chile Zapping Alle Shows Kein Kommentar
    Faroer  Färöer KVF Alle Shows Gunnar Nolsøe
    Kosovo  Kosovo RTK 1 Alle Shows Egzona Rafuna & Agron Krasniqi
    Monaco  Monaco TVMonaco Alle Shows TBA
    Moldau Republik  Moldau Moldova 1 Alle Shows Ion Jalbă & Daniela Crudu
    Nordmazedonien  Nordmazedonien MRT 1 Alle Shows Aleksandra Jovanovska
    Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Peacock Alle Shows Kein Kommentar
    i 
    Die Übertragung des zweiten Halbfinales begann zeitverzögert

    Hörfunkübertragung

    Land Sender Shows Kommentar
    Teilnehmerländer
    Belgien  Belgien VRT, RTBF Finale RTBF Vivacité: Quentin Derrien
    Estland  Estland ERR TBA TBA
    Griechenland  Griechenland Deftero Programma Alle Shows Maria Kozakou & Giorgos Kapoutzidis
    Italien  Italien Rai Radio 2 Finale Diletta Parlangeli & Matteo Osso
    Litauen  Litauen LRT Radijas TBA TBA
    Niederlande  Niederlande NPO Radio 2 Finale Carolien Borgers & Kees Tol
    Norwegen  Norwegen NRK P1 Finale Jon Marius Hyttebakk
    Schweden  Schweden SR TBA TBA
    Serbien  Serbien RTS TBA TBA
    Slowenien  Slowenien VAL202 1. Halbfinale Maj Valerij
    Finale Maj Valerij & Igor Bračič
    Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich BBC Radio 2 Halbfinale Sara Cox & Richie Anderson
    Finale Scott Mills & Rylan
    Andere Länder
    Slowakei  Slowakei STVR TBA

    Rezeption

    Das Finale des Eurovision Song Contests zählte auch 2025 zu den wichtigsten internationalen Fernseh-Ereignissen. In mehreren Ländern erreichte die Sendung Marktanteile von über 50 %, darunter Griechenland, Deutschland und Italien. Die Veranstaltung wurde – wie schon 2024 – im Spannungsfeld zwischen politischen Auseinandersetzungen und dem Anspruch gesehen, ein unpolitisches Unterhaltungsformat sein zu wollen. Im Fokus standen angesichts des Krieges in Gaza nach dem Überfall vom 7. Oktober Forderungen und Gegenforderungen zur Teilnahme und Rolle Israels im Wettbewerb. Diese bestimmten z. T. die öffentliche Berichterstattung und lösten verschiedene Proteste aus.

    Die musikalische Bewertung befand, dass der österreichische Beitrag sich musikalisch abhebe und anspruchsvoll sei. Bereits zuvor war Österreich – hinter Schweden – als ein möglicher Favorit gehandelt worden. Die Show wurde – abseits der Debatte um die Teilnahme Israels – in ihrer Inszenierung durch das Schweizer Fernsehen gelobt, darunter die Moderationsleistung Hazel Bruggers. Gleichzeitig erhielt die Punktevergabe viel Kritik, auch wegen z. T. großer Differenzen zwischen Publikumsabstimmung und Jury-Vote.

    Im ersten Halbfinale kam es zu Irritationen bei Zuschauern, nachdem ein technischer Fehler in der Abstimmung es erscheinen ließ, als ob SMS-Stimmen, die für Kroatien abgegeben wurden, für Israel gezählt würden. Dieser Fehler hatte keine Auswirkungen, da Israel im ersten Halbfinale nicht antrat.

    Widerstand gegen die Durchführung

    Gegen die öffentliche Finanzierung kündigte die Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) im Juli an allen möglichen Austragungsorten Finanzreferenden an – unter anderem aus «moralischen» Gründen. Am Austragungsort Basel, wo das Kantonsparlament am 11. September mit breiter Mehrheit aller Fraktionen (87 Stimmen dafür, 4 dagegen, 4 Enthaltungen) auf Antrag des Regierungsrats einen staatlichen Kredit von 37,5 Millionen Franken für die Durchführung des Anlasses – inklusive eines reichhaltigen Rahmenprogramms – bewilligte, sammelte die EDU bis Oktober Unterschriften (von 4203 eingereichten waren 3912 gültig – mindestens nötig waren 2000), um das Volk über die Sprechung dieser Gelder zu befragen. In der Folge wurde am 24. November ein Referendum darüber abgehalten. Bei einer Stimmbeteiligung von ca. 57 % lehnte die stimmberechtigte Basler Bevölkerung das Referendum mit ca. 2/3-Mehrheit ab und sprach sich somit für die Finanzierung der Durchführung mitsamt dem Rahmenprogramm aus. Wäre es angenommen worden, hätte die ESC-Fernsehshow zwar dennoch stattgefunden – das Rahmenprogramm und die davon erwartete Wertschöpfung für die Region wären wohl deutlich kleiner ausgefallen.

    Kritik an der Teilnahme Israels

    Im Vorfeld des Wettbewerbs wurde, wie schon in den Vorjahren, Kritik an der Teilnahme Israels geäußert. Im Zuge des Krieges in Gaza, so die Kritik, sollte Israel als Kriegspartei und wegen Kriegsverbrechen vom Wettbewerb ausgeschlossen werden. Dabei werden Parallelen zu Russland gezogen, dass 2022 ebenfalls wegen seines Angriffskrieges gegen die Ukraine ausgeschlossen wurde. Über 70 ehemaliger Teilnehmer des Wettbewerbs unterschrieben einen offenen Brief der einen Ausschluss des israelischen Senders KAN forderte. Auch Nemo, siegreicher Act im Vorjahr, gehörte zu den Unterstützern. Der spanische Sender RTVE und das irische RTE regten eine Auseinandersetzung in der Rundfunkunion EBU an. Die Veranstalter gaben bekannt, sie nähmen die Kritik zur Kenntnis und würden den ESC weiter „unpolitisch“ halten wollen. Berichten zufolge hatte unter anderem die deutsche ARD hinter den Kulissen damit gedroht, den Wettbewerb zu verlassen, sollte Israel ausgeschlossen werden.

    Im Nachgang der Veranstaltung nahm die Kritik erneut zu, da Vorwürfe rund um das Punkte- und Wahlsystem und mögliche Werbekampagnen im Raum standen. Sieger JJ positionierte sich kritisch gegenüber einer Teilnahme Israels 2026. Auch RTVE schloss sich der Forderung an.

    Begleitet wurde die Veranstaltung von Protesten gegen die Teilnahme Israels – in den Straßen Basels und in der Halle. Ein versuchter Farbanschlag auf die israelische Sängerin während ihres Auftritts wurde von Sicherheitskräften verhindert. Hinterher wurde bekannt, dass die Veranstalter die zahlreichen Zwischenrufe und Buh-Rufe des Publikums während des israelischen Beitrags für die Fernsehübertragung mittels Geräuschunterdrückung entfernt hatten.

    Antisemitismus-Vorwürfe

    Unterstützer von Israels Vorgehen in Gaza sowie zahlreiche konservative und liberale Medien sahen in den Protesten antisemitisch motivierte Kampagnen und „Israel-Hass“. Sie forderten härtere Sanktionen gegen antisemitische Äußerungen und Proteste und monierten eine empfundene Doppelmoral beim ESC, der Inklusion und Diversität proklamiere, für Juden aber eine feindliche Umgebung schaffe. Die israelische Regierung riet von Reisen nach Basel ab und mahnte Israel-Fans, sich bedeckt zu verhalten.

    Die israelische Sängerin Yuval Raphael war selbst beim Massaker während des Supernova-Festivals am 7. Oktober 2023 unter den Überlebenden und sah sich nach eigener Aussage als Zeugin. Der Beitrag New Day Will Rise sollte dazu passend eine Botschaft der Hoffnung verkörpern.

    Kritik an Beitragswerbung, Punktevergabe und Abstimmung

    Nachdem der israelische Beitrag u. a. mit dreizehn 12-Punkte-Wertungen die Publikumswertung gewann, warfen Kommentatoren und beteiligte Sender Verzerrungen in der Abstimmung, Manipulationen und eine illegitime Werbekampagne der israelischen Regierung vor. Mehrere Sender, darunter das belgische VRT und der spanische RTVE, forderten unmittelbar nach dem Finale eine Untersuchung wegen einer möglichen Manipulation der Publikumsabstimmung durch Israel. Laut einem Bericht von VRT soll eine Agentur im Auftrag der israelischen Regierung vor dem Wettbewerb eine konzertierte Social-Media-Kampagne für den Beitrag von Yuval Raphael gestartet haben. Auch sei beim Halbfinale Werbung für Raphael als einzigen Teilnehmer auf den offiziellen Kanälen der Europäischen Rundfunkunion (EBU) geschaltet worden, die später wieder entfernt wurde. Der Sender VRT forderte daraufhin von der EBU „volle Transparenz“ und knüpfte seine künftige Teilnahme am ESC an eine Untersuchung der Vorgänge. Auch eine Reform des Abstimmungssystems, das 20 Stimmen pro Zahlungsmittel ermöglicht, wurde gefordert. „Mehrere Länder werden ebenfalls denselben Antrag stellen, da sie der Ansicht sind, dass das Televoting durch die aktuellen militärischen Konflikte beeinflusst wurde und dies den kulturellen Charakter der Veranstaltung gefährden könnte“, teilte RTVE mit. Ähnlich äußerten sich auch die Sender Finnlands, Irlands, Islands und der Niederlande. Sie forderten eine Aufklärung der Vorwürfe, eine Aufschlüsselung der Punkte und mögliche Konsequenzen – darunter auch den Ausschluss Israels.

    Eine Recherche von Eurovision News Spotlight, ein aus 18 EBU-Sendeanstalten bestehendes Fact-Checking-Netzwerk, fand Beweise für zwei staatliche Werbemaßnahmen zugunsten des israelischen Beitrags: Einerseits hatten offizielle staatliche Social-Media-Konten dazu aufgerufen, bis zu 20 Mal für den Beitrag abzustimmen. Andererseits fand das Fact-Checking-Team einen am 20. April neu erstellten YouTube-Kanal, der nicht als offizieller Regierungskanal ausgewiesen war. Auf diesem waren Anfang Mai Videos veröffentlicht worden, in denen Yuval Raphael in den Sprachen von 35 EBU-Ländern die Zuseher dazu aufrief, bis zu 20 Mal für ‘New Day Will Rise' abzustimmen. Die Videos wurden von der Israel Government Advertising Agency im Rahmen einer Cross-Plattform-Werbekampagne auf Google-Plattformen eingesetzt und mehr als 8 Millionen Mal gesehen. Für andere Beiträge gab es in diesem Jahr Werbekampagnen durch die Künstler selbst (z. B. die maltesische Sängerin Miriana Conte), durch deren Label (z. B. Epic Records Italy für Tommy Cash) oder durch den teilnehmenden Sender (z. B. dem griechischen ERT), jedoch durch keine staatlichen Stellen.

    Die Veranstalter reagierten in einem offenen Brief, in dem sie ankündigten, den Vorgang zu untersuchen und die Integrität des Abstimmungsprozess zusicherten.

    Laut dem ehemaligen EBU-Direktor für Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederbeziehungen Ignasi Guardans soll es bereits in den Vorjahren von israelischer Seite „eine politische Aktivierung, um wählen zu gehen“ gegeben haben. Dies sei von „Botschaften, pro-israelischen Gemeinschaften und der extremen Rechten“ gesteuert worden. Israel bestätigte, in den Jahren 2023 und 2024 entsprechende Medienkampagnen gestartet zu haben (vgl. Hasbara). Eine Erklärung, dass dies 2025 geschehen sei, erfolgte jedoch nicht.

    Ende 2025 beschloss die EBU Regeländerungen ab dem nächstjährigen ESC.

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