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Zell (Üchtelhausen)

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Zell ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Üchtelhausen im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt in Bayern. Die Gemarkung Zell hat eine Fläche von 6,276 km². Sie ist in 1932 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3248,51 m² haben.

Zell
Gemeinde Üchtelhausen
Koordinaten: 50° 6′ N, 10° 15′ O50.093810.248274Koordinaten: 50° 5′ 38″ N, 10° 14′ 53″ O
Höhe: 274 m ü. NHN
Fläche: 6,28 km²
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 97532
Vorwahl: 09720
Ortsansicht
Ortsansicht

Von 1437 bis 1802 gehörte Zell zur Reichsstadt Schweinfurt.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Lage

Das Pfarrdorf Zell liegt in einem Tal der Schweinfurter Rhön (Hesselbacher Bergland), eineinhalb Kilometer westlich von Üchtelhausen und fünf Kilometer nordnordöstlich von Schweinfurt. Die durch den Ort verlaufende Kreisstraße SW 30 führt südwärts durch den Zeller Grund nach Schweinfurt und nordwärts nach Weipoltshausen. 500 m östlich des Ortsrandes von Zell verläuft in Nord-Süd-Richtung die Staatsstraße 2280. Durch das Dorf verläuft der Zellergrundbach. An den zum Teil steilen Hängen rings um den alten Ortskern liegen kleine Neubaugebiete in bevorzugten Wohnlagen.

  • Zell liegt im Westen der Schweinfurter Rhön (bitte Bild vergrößern)
    Zell liegt im Westen der Schweinfurter Rhön (bitte Bild vergrößern)

Hydrologie

Wegen der ausgeprägten Tallage kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Hochwässern. Nördlich des Dorfs, an der Einmündung des Jeusinggrundes in den Weipoltshäuser Grund wurde deshalb ein Hochwasserdamm errichtet.

Geschichte

Territorium der Reichsstadt Schweinfurt bis 1802 (dunkelgelb) mit Zell im mittleren Norden

Die erste bekannte urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 823. Das in der Gemarkung Zell befindliche Dorf Lauerbach wurde spätestens im Jahr 1425 zur Wüstung.

1437 erwarb der Rat der Reichsstadt Schweinfurt für insgesamt 18.000 Gulden Zell zusammen mit dem benachbarten Weipoltshausen und anderen Dörfern und Ländereien. Die Einwohner dieser Ortschaften waren Untertanen der Reichsstadt und besaßen in der Regel kein Bürgerrecht. Da sich Schweinfurt 1542 der Reformation anschloss, wurde auch Zell evangelisch. Im Jahr 1717 wurde die evangelische Kirche des Ortes erbaut.

Durch den Reichsdeputationshauptschluss kam Schweinfurt 1802 zum Herzogtum Bayern (siehe: Schweinfurt, Königreich Bayern). Zell und alle anderen zum reichsstädtischen Territorium gehörenden Dörfer wurden ausgegliedert. Zell wurde dadurch eine Gemeinde mit Gemeinderat und Bürgermeister.

Am 1. Januar 1972 wurden Madenhausen und Weipoltshausen mit Brönnhof und Thomashof im Rahmen der Gebietsreform in Bayern nach Zell eingemeindet. Am 1. Mai 1978 wurde Zell nach Üchtelhausen eingegliedert.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Auf einer Anhöhe oberhalb des Ortskerns liegt das Ensemble aus der evangelischen Dorfkirche, der Matthäuskirche und dem Pfarrhaus. Das alte Pfarrhaus in der Friedhofstraße wurde 1604 erbaut und zählt zu den ältesten evangelischen Pfarrhäusern Bayerns.

  • Matthäuskirche
    Matthäuskirche
  • Matthäuskirche von innen
    Matthäuskirche von innen

Natur und Naherholung

Zell liegt im Naherholungsgebiet von Schweinfurt und ist in das Wanderwegenetz der Schweinfurter Rhön integriert. Nahe nördlich des Orts liegt in einem ehemaligen US-Standortübungsplatz der U.S. Army Garrison Schweinfurt (bis 2014) das Nationale Naturerbe (NNE) Brönnhof (seit 2016). Es ist die größte Naturerbefläche Bayerns und befindet sich innerhalb des größten unbesiedelten Gebiets (ca. 25 km²) der Schweinfurter Rhön. Zell ist der Ausgangspunkt für Wanderungen durch den Jeusinggrund zum Brönnhof und in das große Waldgebiet Jeusungen, das auf einer Höhe von bis zu 417 m ü NN liegt.

Persönlichkeiten

  • Lorenz Schmidt (* 1702 in Zell; † 1749 in Wolfenbüttel), Theologe der frühen Aufklärung
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