| Wirtschaftsuniversität Wien | |
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| Gründung | 1898 |
| Trägerschaft | staatlich |
| Ort | |
| Bundesland | |
| Land | |
| Rektor | Rupert Sausgruber |
| Studierende | ca. 22.000 (2025-04), davon 46 % Frauen |
| Mitarbeiter | ca. 2.700 (2025-04) |
| davon wissensch. | 1.864 |
| davon Professoren | 125 |
| Netzwerke | EQUIS, CEMS, EFMD, AACSB, AMBA, EUA, IAU, PIM, Engage.eu, PRME, GBSN und weitere |
| Website | www.wu.ac.at |



Die Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien) wurde 1898 gegründet und ist eine der größten Wirtschaftshochschulen in Europa. Im Jahr 2013 ist sie an den neuen Standort Campus WU übersiedelt.
Geschichte


Gründung der k.k. Exportakademie 1898
Die Wirtschaftsuniversität Wien wurde 1898 vom K.k. Ministerium für Cultus und Unterricht als k.k. Exportakademie gegründet. Nachdem das ehemalige Palais Festetics in der Berggasse im 9. Bezirk bald zu klein geworden war, wurde 1916 das neu errichtete Gebäude in der Franz-Klein-Gasse im 19. Bezirk, am Währinger Park, bezogen.
Mit dem Studienjahr 1919/20 wurde die Exportakademie von der Staatsregierung unter Karl Renner (SDAP) in Hochschule für Welthandel umbenannt und hieß so bis 1975. Die Studiendauer betrug sechs Semester. Die ersten beiden Semester waren vor allem der handelswissenschaftlichen Vorbereitung gewidmet, die vier folgenden dienten der Ausbildung für den internationalen Handel und das Bankgeschäft – mit Lehrfächern der Wirtschafts-, Rechts- und Handelswissenschaften. Den Absolventen wurde der akademische Grad eines Diplomkaufmanns (Dipl.-Kfm., später Dkfm.) verliehen, der 1930 ebenso wie der Doktor der Handelswissenschaften (Dr. rer. comm.) eingeführt wurde.
Zeit des Nationalsozialismus und Gedenken
Auch für die Hochschule für Welthandel wurden nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich 1933–1945 dessen Gesetze und Regelungen bindend. Jüdische Hörer und Lehrkräfte wurden von der Hochschule ausgeschlossen, die vertriebenen Lehrkräfte wurden durch Professoren von deutschen Universitäten oder regimetreue österreichische Wissenschaftler ersetzt. Mit dem Ende des NS-Regimes verringerte sich der Lehrkörper stark. Insgesamt mussten 60 Professoren, Assistenten, Lehrbeauftragte und Beamte im Zuge der Entnazifizierung ausscheiden bzw. gingen die aus Deutschland Berufenen wieder zurück.
Zum Gedenken an die ab März 1938 ausgegrenzten, vertriebenen oder ermordeten jüdischen Angehörigen der Hochschule für Welthandel (Ausschlüsse von Studien, Prüfungen oder Doktorat, Entlassungen von Dozenten und Verwaltungsangestellten sowie Aberkennungen) ist auf dem neuen Campus WU an zentraler Stelle ein Mahnmal errichtet worden. Ebenfalls als ein Forschungsprojekt wurde ein virtuelles Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus an der Hochschule für Welthandel geschaffen. In dieser Datenbank sind biographische Kurzeinträge zu den Betroffenen abrufbar. Diese Informationen stammen mitunter aus Unterlagen des Archivs und der Studienabteilung der Wirtschaftsuniversität Wien.
Von der „Welthandel“ zur Wirtschaftsuniversität (1945–1975)
Die Zahl der Hörer stieg dank der Kriegsheimkehrer nach dem Zweiten Weltkrieg stark an. Ab 1948 gewann die Hochschule zusätzliche Lehrkanzeln und Forschungsinstitute hinzu. 1966 kamen die sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Studienrichtungen mit den akademischen Graden Magister der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (Mag. rer. soc. oec.) und Doktor der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (Dr. rer. soc. oec.) hinzu.
In den 1960er Jahren kam es zur Borodajkewycz-Affäre. Nachdem Borodajkewycz, an der HfW Professor für Wirtschaftsgeschichte, einen Prozess gewonnen hatte, ließ er seine rechtsextremen Ansichten in Vorlesungen noch stärker als zuvor durchblicken und äußerte sich antisemitisch und großdeutsch. Am 31. März 1965 fand im Stadtzentrum eine Demonstration der österreichischen Widerstandsbewegung und des Antifaschistischen Studentenkomitees gegen Borodajkewycz statt. Bei der Demonstration wurde der ehemalige Widerstandskämpfer Ernst Kirchweger von einem Neonazi schwer verletzt und starb zwei Tage später (Der erste politische Tote der Zweiten Republik). Der 24-jährige Täter erhielt (obwohl vorbestraft) nur zehn Monate Haft.
An der Publikmachung von Borodajkewicz' untragbaren Äußerungen hatten zwei Studenten Anteil, die später Spitzenpolitiker der Republik wurden: der spätere Finanzminister Ferdinand Lacina, der in Vorlesungen mitgeschrieben hatte, und der spätere Bundespräsident Heinz Fischer (beide SPÖ). Unterrichtsminister der Bundesregierung Klaus I war damals Theodor Piffl-Perčević (ÖVP). Borodajkewycz selbst stellte bei der HfW den Antrag, gegen ihn ein Disziplinarverfahren einzuleiten. Im Mai 1966 entschied der Disziplinarsenat der Hochschule, ihn strafweise in den Ruhestand zu versetzen. Er erhielt seine Pension mit geringfügigen Abstrichen.
Die neue Wirtschaftsuniversität – die ersten zehn Jahre (1975–1985)
Die bisher letzte Namensänderung der Hochschule in Wirtschaftsuniversität Wien erfolgte im Rahmen des Universitätsorganisationsgesetzes 1975 unter Bruno Kreiskys SPÖ-Alleinregierung mit Wissenschaftsministerin Hertha Firnberg. Im allgemeinen Sprachgebrauch setzte sich das Kürzel „WU“ durch. Gleichzeitig lief die Verleihung des Titels Diplomkaufmann aus.
1982 zog die WU, nach wie vor unter Hertha Firnberg, in das neu errichtete Universitätszentrum Althanstraße (UZA 1, Nordteil) über dem Frachtenbahnhof des Franz-Josefs-Bahnhofes im 9. Bezirk um. Allerdings hatte schon beim Einzug die Realität mit 9.900 inskribierten Studierenden die Planung überholt (der Neubau war für ca. 9.000 Studierende geplant). In den 1990er Jahren pendelte sich die Zahl der Studierenden bei rund 20.000 ein.
Gesetzesänderung und Studienreform
Neue gesetzliche Regelungen zu Universitäten, beschlossen unter der SPÖ-ÖVP-Bundesregierung Vranitzky III mit Wissenschaftsminister Erhard Busek, brachten bei seiner Umsetzung 1997 für die WU eine große interne Neuordnung. Die Universitäten erhielten damit mehr Autonomie und eigene Satzungen, die Entscheidungen wurden dezentralisiert. An der WU wurde auf ein neues Studienrecht umgestellt und ein eigenes Forschungszentrum gegründet. Der Rektor wurde gemäß dem UOG 1993 auf vier Jahre gewählt und besitzt seither mehr Entscheidungsspielraum. Ihm stehen vier Vizerektoren zur Seite und er ist dem paritätisch zusammengesetzten, durch die Universitätsversammlung gewählten Universitätskollegium verantwortlich. Dieses wiederum fungiert als das oberste Gremium der Universität. Alle Personalentscheidungen, darunter auch die Berufung von Professoren, fallen seither in die Kompetenz der Universität selbst. Seit dem Studienjahr 1996/97 kann die WU auf der Grundlage der von ihr beschlossenen neuen Statuten alle Regelungen anwenden, wie sie im UOG 1993 vorgesehen sind.
Einführung von Bachelor- und Masterstudien
Mit dem Wintersemester 2006/07 hat die WU im Rahmen des Bologna-Prozesses ihr Studienangebot auf die dreigliedrige Studienstruktur mit Bachelor-, Master- und Doktorats- bzw. PhD-Studien umgestellt.
Campus WU


Ab Oktober 2009 wurde im 2. Bezirk, Leopoldstadt, ein neuer Campus für die Wirtschaftsuniversität errichtet. Er befindet sich auf dem südwestlichen Teil des einstigen Weltausstellungs- und späteren Messegeländes am Nordrand des Wiener Praters und wird durch die U-Bahn-Stationen Messe-Prater und Krieau der Linie U2 erschlossen. Die feierliche Eröffnung fand am 4. Oktober 2013 statt. Die nunmehrige Adresse der Universität lautet, in Erinnerung an den früheren Namen der Hochschule, Welthandelsplatz 1.
Für den Campus wurden sechs Architekturbüros aus aller Welt engagiert (unter anderem Peter Cook und Hitoshi Abe), mit dem Ziel, Architektur von Weltrang zu schaffen. Herzstück der Anlage ist das von Zaha Hadid geschaffene Library & Learning Center. Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf 492 Mio. Euro.
Der alte Gebäudekomplex im 9. Bezirk wird ab 2027 abgerissen und in Zukunft von der Universität Wien und der Universität für Bodenkultur Wien genutzt werden.
Leitung
Rektorat
Seit 1. Oktober 2023 ist Rupert Sausgruber Rektor der WU. Er ist Nachfolger von Edeltraud Hanappi-Egger, die als erste Frau in diese Position gewählt wurde (Funktionsperiode 2015 – 2023). Von 2002 bis 2015 war Christoph Badelt Rektor der WU.
Universitätsrat
Vorsitzende des Universitätsrates war bis 2018 Brigitte Jilka, ihr Stellvertreter Stephan Koren. In der Funktionsperiode 1. März 2018 bis 28. Februar 2023 setzte sich der Universitätsrat wie folgt zusammen: Cattina Leitner (Vorsitzende), Stephan Koren (stellvertretender Vorsitzender), Christine Dornaus, Barbara Kolm, Valentin Stalf. Für die Funktionsperiode 2023 bis 2028 blieb Cattina Lettner Vorsitzende, Christine Dornaus wurde wiederbestellt und übernahm die Stellvertretung. Neu bestellt wurden Dietmar Griebler, Angela Köppl und Thomas Bieger.
Senat
Die Funktionsperiode des Senats beträgt generell 3 Jahre. Die aktuelle Periode begann am 1. Oktober 2025 und endet am 30. September 2028. Vorsitzende des Senats ist Anne d'Arcy.
Studienangebot
Im Studienjahr 2025/26 werden folgende Studienrichtungen angeboten:
Bachelorprogramme:
- Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Business and Economics
- Wirtschaftsrecht
Masterprogramme:
- Export- und Internationalisierungsmanagement (DE)
- Finanzwirtschaft und Rechnungswesen (DE)
- Management (DE)
- Sozioökonomie (DE)
- Steuern und Rechnungslegung (DE)
- Wirtschaftsrecht (DE)
- Wirtschaftspädagogik (DE)
- Wirtschaftspädagogik (berufsbegleitend, DE)
- Business Communication (EN)
- Digital Economy (EN)
- Economics (EN)
- International Management/CEMS (EN)
- Marketing (EN)
- Quantitative Finance (EN)
- Socio-Ecological Economics and Policy (EN)
- Strategy, Innovation, and Management Control (EN)
- Supply Chain Management (EN)
Doktorat/PhD
- Doktorat in Sozial- und Wirtschaftswissenschaften
- Doktorat in Wirtschaftsrecht
- PhD in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- PhD in Finance
- PhD in International Business Taxation (DIBT; internationale Unternehmensbesteuerung)
Universitätsbibliothek
Die Universitätsbibliothek bietet einen breiten Fächer an Informationsressourcen aus den Bereichen der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie des Rechts. Vertreten sind auch Ressourcen diverser ergänzender Fachbereiche, die an der WU in den Bereichen Lehre und Forschung relevant sind. Sie ist die größte wirtschaftswissenschaftliche Bibliothek in Österreich und eine der größten im deutschsprachigen Raum. Ihre zwei Standorte befinden sich auf dem Campus WU.
Akademische Einheiten
Es gibt 12 Departments, darüber hinaus sind 9 Kompetenzzentren und 12 Forschungsinstitute eingerichtet.
Departments
- Business Analytics and Decision Sciences
- Finance, Accounting and Statistics
- Wirtschaftskommunikation
- Management
- Marketing
- Öffentliches Recht und Steuerrecht
- Privatrecht
- Sozioökonomie
- Strategy and Innovation
- Volkswirtschaft
- Welthandel
- Wirtschaftsinformatik und Operations Management
Kompetenzzentren
- Applied AI and Scientific Computing
- Emerging Markets & CEE
- Empirische Forschungsmethoden
- Experimentalforschung
- Finanzbildung
- Gründungszentrum
- Nonprofit-Organisationen und Entrepreneurship
- Sustainability Transformation and Responsibility
- Zentrum für Wirtschaftssprachen
Forschungsinstitute
- Altersökonomie
- Economics of Inequality
- Internationale Besteuerung
- Kooperationen und Genossenschaften
- Kryptoökonomie
- Migrations- und Fluchtforschung und -management
- Mittel- und Osteuropäisches Wirtschaftsrecht
- Raum- und Immobilienwirtschaft
- Regulierungsökonomie
- Strategische Kapitalmarktforschung
- Supply Chain Management
- Urban Management and Governance
Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft
- AG: 12
- VSStÖ: 5
Die Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft ist als öffentlich-rechtliche Körperschaft (ÖH-WU) an den WU-Gremien beteiligt. Bei der letzten ÖH-Wahl von 13. bis 15. Mai 2025, erreichte die AktionsGemeinschaft mit 64,6 % und 12 Mandaten zur Hochschulvertretung die absolute Mehrheit. Der VSStÖ konnte sich mit 25,1 % den zweiten Platz sichern, und bekam dadurch 5 Mandate. Weder die GRAS 4,9 %, noch die JUNOS mit 4,3 %, oder die KSV-KJÖ mit 1,2 %, konnten ein Mandat erringen.
Akkreditierungen
Die WU Wien ist durch EQUIS, AACSB und AMBA akkreditiert; alle drei Akkreditierungen werden regelmäßig im 5‑Jahres‑Rhythmus verlängert.
- EQUIS: Erstmals 2007, zuletzt erneuert im Mai 2023
- AACSB: Erstmals 2015, zuletzt erneuert im Jahr 2026
- AMBA: Erstmals 2010, zuletzt erneuert 2024
WU Executive Academy
Die WU Executive Academy bündelt das Weiterbildungsangebot für Führungskräfte und Berufstätige und bietet unter anderem MBA-Programme, Universitätslehrgänge und individuelle Unternehmensprogramme an. Organisatorisch ist sie in die Strukturen der WU eingebunden und arbeitet mit internationalen Hochschulen und Praxispartnern zusammen.
Die Ursprünge waren erste Weiterbildungsangebote und postgraduale Managementprogramme. Unter der Bezeichnung „WU Executive Academy“ wurden diese Aktivitäten 2005 zu einer eigenen Einheit zusammengeführt. Heute umfasst das Portfolio deutsch und englischsprachige Programme. Sie richten sich an Fach- und Führungskräfte mit Berufserfahrung aus unterschiedlichen Branchen und Funktionen.
Aufnahmevoraussetzungen sind in der Regel ein abgeschlossenes Hochschulstudium, Berufspraxis und ein Auswahlverfahren. Einige Programme stehen auch Bewerbern ohne Erststudium offen, sofern sie eine entsprechende berufliche Qualifikation nachweisen. International ist die WU Executive Academy an Kooperations- und Doppelabschlussprogrammen beteiligt. Sie orientiert sich an internationalen Akkreditierungsstandards im Hochschulbereich und nimmt an Rankings und Evaluierungen teil.
Zentrum für Berufsplanung Career Center
Das Zentrum für Berufsplanung (ZBP) begleitet Studierende und Absolventen der Wirtschaftsuniversität Wien seit 1983 vom Beginn des Studiums über den Einstiegsjob bis zum ersten Karrieresprung.
International Office (IO)
Das International Office der Wirtschaftsuniversität Wien ist eine Serviceeinrichtung für Studierende, Mitarbeitende und Lehrende ebendieser Universität. Als Team administriert das International Office den internationalen Austausch und schafft neue Möglichkeiten für Internationalisierung in Studium und Lehre.
Durch zahlreiche Partnerschaften und weltweite Kooperationen stehen Angehörigen der Wirtschaftsuniversität Wien viele Wege offen. Neben dem klassischen Auslandssemester sind beispielsweise auch Double-Degree Programme, Internationale Sommeruniversitäten und Erasmus-Förderungen für Auslandspraktika möglich. Kurzstudienprogramme, wie etwa Central Europe Connect (CEC), und Online Learning Initiativen finden sich ebenfalls im Portfolio des International Office.
Förderung von Frauen
Die WU Wien betreibt eine Reihe von Programmen zur Unterstützung von Frauen. Dazu zählt ein Netzwerk von Nachwuchswissenschafterinnen, ein Mentoring-Programm für Absolventinnen sowie eine Plattform zur Vernetzung von Absolventinnen in Führungspositionen.
Entrepreneurship Center
Das Gründungszentrum der WU besteht seit 2015 und begleitet Studierende, Forschende und Alumni bei ihren unternehmerischen Tätigkeiten. In den vergangenen zehn Jahren nahmen über 57.000 Personen an Programmen und Events teil, mehr als 4.000 Beratungsgespräche wurden geführt und rund 600 Start-up-Teams begleitet.
Spin-offs
Ihre Förderung von Spin-offs stellte die WU Wien 2025 auf eine neue Grundlage. Sie gründete dafür eigens eine eigene Investmentgesellschaft (WU Ignite Ventures). Diese kann jährlich bis zu 300.000 Euro in entsprechende Projekte investieren, jedes Förderticket ist auf maximal 50.000 Euro begrenzt. Zu den bekannteren Spin-offs früherer Jahre gehören z. B. hokify oder beatvest.
WU Stiftung
Die WU Foundation ist die gemeinnützige Universitätsstiftung der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie dient der Förderung exzellenter Projekte und Aktivitäten in Forschung, Lehre und Third Mission, die nicht durch das Regelbudget der WU finanziert werden können.
Third Mission
Die Third Mission ist fester Bestandteil der WU-Strategie. Die damit verbundenen Aktivitäten sollen direkte Verbindungen zwischen Universität und Gesellschaft herstellen und einen Beitrag zur übergeordneten WU-Mission leisten, „gesellschaftlichen Wohlstand, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit zu fördern“.
Studentisches Leben
Das Studentenleben wird vielfach durch Events und Institutionen gefördert. Dazu zählen zum Beispiel Sportangebote, die Studentenclubs mit ihren Fach-, Kultur- und sozialen Aktivitäten,WU matters. WU talks (eine Vortrags- und Diskussionsreihe) oder regelmäßige Feste wie das Sommerfest der Universität.
Corporate & Alumni Relations
Die WU Alumni Community vereint 80.000 Absolventen der Wirtschaftsuniversität Wien weltweit; in über 60 Städten gibt es WU Alumni-Anlaufstellen. Sie werden von WU Alumni vor Ort organisiert.
Professuren
Siehe Kategorie:Hochschullehrer (Wirtschaftsuniversität Wien)
Absolventen (Auswahl)
Management
- Susanne Baumann-Söllner, Sprecherin des Vorstands des Austria Center Vienna
- Eva Dichand (* 1973), Herausgeberin der Gratis-Tageszeitung Heute
- Hikmet Ersek (* 1960), CEO Western Union
- Helmuth Fellner (* 1956, österreichischer Medienunternehmer)
- Hans Peter Haselsteiner (* 1944), Vorstandsvorsitzender der Strabag SE
- Agnes Heftberger (* etwa 1982), Vorsitzende der Geschäftsleitung von Microsoft Deutschland
- Robert Herzl (1940–2014), österreichischer Theaterdirektor und Regisseur
- Hans Hofinger (* 1950), Vorstandsvorsitzender des Österreichischen Genossenschaftsverbandes
- Martin Huber (* 1960), ehemaliger Generaldirektor der ÖBB Holding
- Mirko Kovats (* 1948), CEO A-Tec Industries AG
- Wolfgang Kulterer (* 1953), Aufsichtsratschef und ehemaliger CEO der Hypo Alpe Adria Bank
- Martin Lenz (* 1950), ehemaliger Vorstandssprecher der Rewe Group Austria
- Peter Löscher (* 1957), ehemaliger CEO Siemens AG
- Peter Brabeck-Letmathe (* 1944), Chairman/CEO Nestlé AG
- Peter Oswald (* 1962), Executive Director Mondi Group and CEO Europe & International
- Wolfgang Porsche (* 1943), Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG
- Wolfgang Prock-Schauer (* 1956), CEO GoAir
- Dietrich Mateschitz (1944–2022), CEO Red Bull
- Claus Raidl (1942–2024), Vorsitzender des Generalrates der Oesterreichischen Nationalbank
- Gerhard Randa (* 1944), ehemaliger Generaldirektor der Bank Austria
- Walter Rothensteiner (* 1953), CEO RZB
- Wolfgang Ruttenstorfer (* 1950), ehemaliger CEO OMV AG
- Christopher Schläffer (* 1969), CDO VEON
- Desirée Treichl-Stürgkh (* 1964), Organisatorin des Wiener Opernballs a. D., Autorin
- Sasha Walleczek (* 1968), Fernseh-Moderatorin
- Gerald Wenzel (* 1950), CEO Österreichische Volksbanken-Aktiengesellschaft (ÖVAG)
- Karl Wöber (* 1964), Gründungsrektor der Modul University Vienna
Politik
- Hannes Androsch (1938–2024), österreichischer Finanzminister (1970–1981) und Vizekanzler (1976–1981)
- Christoph Chorherr (* 1960), Bundessprecher der Grünen (1996–1997)
- Dimitris Droutsas (* 1968), griechischer Außenminister (2010–2011) und seit 2011 Mitglied des Europäischen Parlaments
- Johannes Ditz (* 1951), österreichischer Wirtschaftsminister (1995–1996)
- Willfried Gredler (1916–1994), österreichischer Diplomat und Bundespräsidentschaftskandidat 1980
- Thomas Klestil (1932–2004), österreichischer Bundespräsident (1992–2004)
- Ferdinand Lacina (* 1942), österreichischer Verkehrsminister (1984–1986) und Finanzminister (1986–1995)
- Harald Mahrer (* 1973), Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (2018–2025)
- Madeleine Petrovic (* 1956), Bundessprecherin der Grünen (1994–1996)
- Maria Schaumayer (1931–2013), Präsidentin der Österreichischen Nationalbank (1990–1995)
- Claudia Schmied (* 1959), österreichische Unterrichtsministerin (2007–2013)
- Günter Stummvoll (* 1943), Staatssekretär im Finanzministerium (1988–1991)
- Franz Vranitzky (* 1937), österreichischer Bundeskanzler (1986–1997) und Finanzminister (1984–1986)
Ehrungen
Die WU ehrt verdiente Personen mit dem Titel Ehrendoktor, Ehrenkonsul und Ehrenbürger. Zudem ernennt sie Träger des Ehrenrings der Universität.
Als WU-Manager des Jahres bzw. WU-Managerin des Jahres zeichnet die Wirtschaftsuniversität Wien seit 1993 Persönlichkeiten des Wirtschaftslebens mit besonderen Managementleistungen aus.
- Universität in Wien
- Wirtschaftsuniversität Wien
- Wirtschaftshochschule
- Leopoldstadt
- Bildungseinrichtungsgründung 1898
