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Die venezolanische Fußballnationalmannschaft repräsentiert den venezolanischen Fußballverband, die Federación Venezolana de Fútbol (FVF), die in der heutigen Fo

Venezolanische Fußballnationalmannschaft

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Venezolanische Fußballnationalmannschaft (Begriffsklärung) aufgeführt.

Die venezolanische Fußballnationalmannschaft repräsentiert den venezolanischen Fußballverband, die Federación Venezolana de Fútbol (FVF), die in der heutigen Form erst 1951 gegründet wurde. 1925 war der erste nationale Fußballverband, die Federación Nacional de Fútbol, gegründet worden, die aber keinen dauerhaften Bestand hatte. In den Jahren 1932 bis 1938 folgte ihr die Liga Venezolana nach, die 1938 durch die Asociación Nacional de Fútbol ersetzt wurde. Erst die Federación Venezolana de Fútbol erhielt aber im November 1951 die Anerkennung von FIFA und Venezolanischem Olympischen Komitee.

Bolivarische Republik Venezuela
República Bolivariana de Venezuela
Spitzname(n) La Vinotinto
Verband Federación Venezolana de Fútbol
Konföderation CONMEBOL
Technischer Sponsor Givova
Adidas (seit 2024)
Cheftrainer Oswaldo Vizcarrondo
Kapitän Tomás Rincón
Rekordspieler Tomás Rincón (143)
Rekordtorschütze Salomón Rondón (48)
Heimstadion Estadio Polideportivo de Pueblo Nuevo
FIFA-Code VEN
FIFA-Rang 49. (1468,05 Punkte)
(Stand: 1. April 2026)
Heim
Auswärts
Bilanz
468 Spiele
120 Siege
106 Unentschieden
242 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Panama Panama 3:1 Venezuela Venezuela 1930
(Panama-Stadt, Panama; 12. Februar 1938)
Höchster Sieg
Venezuela 1954 Venezuela 7:0 Puerto Rico Puerto Rico
(Caracas, Venezuela; 16. Januar 1959)
Höchste Niederlage
Argentinien Argentinien 11:0 Venezuela Venezuela 1954
(Buenos Aires, Argentinien; 10. August 1975)
Erfolge bei Turnieren
Südamerikameisterschaften
Endrundenteilnahmen 19 (Erste: 1967)
Beste Ergebnisse Vierter 2011
(Stand: 18. November 2025)

Der Nationalmannschaft, genannt „La Vinotinto“ („Die Weinrote“), war bis vor wenigen Jahren wenig bzw. kein Erfolg gegönnt. Fußball wurde praktisch nur an Universitäten gespielt. Wichtigere Sportarten in Venezuela sind Baseball und Basketball.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Venezolanische Mannschaft im Spiel gegen Guinea 2011

Venezuela ist das einzige CONMEBOL-Mitglied, das noch nie an einer Weltmeisterschaft teilgenommen hat. Venezuela nahm erstmals an der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 1966 teil und belegte bis einschließlich der Qualifikation für 1998 immer den letzten Gruppenplatz. 2002, 2006 und 2010 reichte es schon zu etwas besseren Platzierungen.

Bei der Copa América 1967 in Uruguay belegte die Nationalmannschaft Platz fünf, allerdings nahmen nur sechs Mannschaften teil. Der Vinotinto gelang hierbei ihr erster Sieg in einem offiziellen Turnier beim 3:0 gegen den Turnierletzten Bolivien am 28. Januar 1967. Der erste Punktgewinn in einer WM-Qualifikation wurde in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1970 am 3. August 1969 in Caracas mit einem 1:1 gegen die kolumbianische Nationalmannschaft erreicht. Ein 1:0 gegen Bolivien am 22. März 1981 in Caracas bei der Qualifikation zur WM in Spanien markierte den ersten Sieg in der WM-Qualifikation. Am 4. September 2001 gelang bei einem 2:0 gegen Chile in Santiago schließlich auch der erste Auswärtssieg, der Teil einer Serie von vier Siegen in Folge war.

Mittlerweile spielen mehrere Stammspieler der Nationalmannschaft im Ausland. Am 31. März 2004 gelang der Nationalmannschaft ein als historisch anzusehender 3:0-Sieg in der Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Montevideo gegen die höher eingeschätzte Auswahl von Uruguay. Dennoch bleibt Venezuela die einzige Mannschaft des Südamerikanischen Fußballverbandes, die sich noch nie für eine Weltmeisterschaft qualifiziert hat.

2007 wurde bei der Copa América erstmals das Viertelfinale erreicht, dort verlor die Mannschaft gegen Uruguay. 2011 erreichte die Mannschaft erstmals das Halbfinale, wo sie auf Paraguay traf und im ersten Elfmeterschießen der Nationalmannschaft verlor. Venezuela verlor auch das Spiel um Platz 3 gegen Peru mit 1:4. Der vierte Platz ist die bisher beste Platzierung bei der Copa. Durch diesen Erfolg gelang im Juli 2011 mit Platz 40 auch die bis dahin beste Platzierung in der FIFA-Weltrangliste.

Die A-Nationalmannschaft nahm nie an den Olympischen Spielen teil, eine venezolanische Olympiamannschaft nahm 1980 als Nachrücker für die argentinische Olympiamannschaft an den Spielen in Moskau teil, scheiterte aber in der Vorrunde.

Als Sensation für die Nationalmannschaft galt der 2:0-Sieg über den fünffachen Weltmeister Brasilien am 6. Juni 2008.

Am 11. Oktober 2011 gelang der Mannschaft beim WM-Qualifikationsspiel der erste Sieg gegen Argentinien. Auch durch diesen Sieg konnte sich Venezuela im November 2011 um einen weiteren Platz in der FIFA-Weltrangliste verbessern.

Seit 2011 wirbt der venezolanische Verband in hohem Maße um ausländische Spieler mit venezolanischem Hintergrund. So wurden seit der Copa America bereits Andrés Túñez, Fernando Amorebieta, die Brüder Rolf und Frank Feltscher und Julio Álvarez in der Nationalmannschaft eingesetzt.

Die Mannschaft belegte in der offiziellen FIFA-Weltrangliste mit dem 29. Rang im August 2014 ihre bisher beste Platzierung, fiel zwischenzeitlich aber wieder auf Platz 89 und steht nun auf Rang 53 (Stand: 21. September 2023).

Rekordspieler

(Stand: 18. November 2025)

Rekordspieler
SpieleSpielerZeitraumTore
143Tomás Rincón2008–aktiv1
129 (128)Juan Arango1999–201523
120Salomón Rondón2008–aktiv48
115 (111)José Manuel Rey1997–201111
96Roberto Rosales2007–aktiv1
91Jorge Alberto Rojas1999–20093
85Miguel Mea Vitali1999–20121
80Oswaldo Vizcarrondo2004–20167
77Gabriel Urdaneta1996–20059
77Luis Vallenilla1996–20071
73Alexander David González2011–aktiv2
70Josef Martínez2011–aktiv14
70Luis Manuel Seijas2006–20162
65Giancarlo Maldonado2003–201122
65Ruberth Morán1996–200714
64Gabriel Alejandro Cichero Konarek2004–20154
64Leopoldo Jiménez1999–20050
64Ricardo Páez2000–20077
Rekordschützen
ToreSpielerZeitraumSpiele
48Salomón Rondón2008–aktiv120
23Juan Arango1999–2015129
22Giancarlo Maldonado2003–201165
14Josef Martínez2011–aktiv70
14Ruberth Morán1996–200765
11Daniel Arismendi2006–201131
11Nicolás Fedor2006–201553
11Darwin Machis2011–aktiv52
11José Manuel Rey1997–2011115
9Gabriel Urdaneta1996–200577
7Juan Enrique García1993–200949
7Romulo Otero2013–aktiv52
7Ricardo Páez2000–200764
7Oswaldo Vizcarrondo2004–201680
6José Luis Dolgetta1993–199721

Liste von Trainern

  • Argentinien SpanienSpanien Rafael Franco (1965–1967)
  • Mexiko Gregorio Gómez (1967–1972)
  • Mexiko Francisco Hormazábal (1972–1974)
  • DeutschlandDeutschland Rudi Gutendorf (1974)
  • Venezuela Richard Páez (1974–1975)
  • Venezuela César Farías (1975)
  • Griechenland Dan Georgiadis (1975–1977)
  • Uruguay Venezuela Walter Róque (1978–1985)
  • Belgien Hippolyte Van den Bosch (1986–1989)
  • Venezuela SpanienSpanien Rafael Santana (1989)
  • Argentinien Venezuela Carlos Horacio Moreno (1989–1990)
  • Uruguay Víctor Pignanelli (1990–1992)
  • Serbien Ratomir Dujković (1992–1995)
  • Venezuela SpanienSpanien Rafael Santana (1996)
  • Venezuela Kolumbien Eduardo Borrero (1997–1998)
  • Argentinien José Omar Pastoriza (1998–2000)
  • Venezuela Richard Páez (2001–2007)
  • Venezuela César Farías (2007–2013)
  • Venezuela SpanienSpanien Manuel Plasencia (2014) (Interimstrainer)
  • Venezuela Noel Sanvicente (2014–2016)
  • Venezuela Rafael Dudamel (2016–2020)
  • PortugalPortugal José Peseiro (2020–2021)
  • Argentinien José Pékerman (2022–2023)
  • Argentinien Fernando Batista (2023–2025)

Länderspiele gegen deutschsprachige Fußballnationalmannschaften

DatumOrtHeimmannschaftResultatGastmannschaft
1.2. September 2006BaselSchweiz Schweiz1:0Venezuela Venezuela
2.6. September 2006Basel (Schweiz)Venezuela Venezuela1:0Osterreich Österreich

Venezuela ist das einzige CONMEBOL-Mitglied, gegen das Deutschland noch kein Länderspiel bestritten hat. Auch gegen Belgien, Liechtenstein und Luxemburg gab es noch keine Begegnung.

Siehe auch

  • Liste der Länderspiele der venezolanischen Fußballnationalmannschaft
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