Der U-Bahnhof Meßberg ist eine Tunnelhaltestelle der Hamburger U-Bahn-Linie U1 in der südlichen Hamburger Innenstadt. Sie liegt zur Hälfte unter dem UNESCO-Weltkulturerbe „Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus“. Der U-Bahnhof hat werktäglich 20.452 Ein- und Aussteiger (Mo–Fr, 2019).
| Meßberg | |
|---|---|
![]() Bahnsteig nach Umgestaltung | |
| Basisdaten | |
| Stadtteil | Hamburg-Altstadt |
| Eröffnet | 22. Februar 1960 |
| Gleise (Bahnsteig) | 2 |
| Kürzel | MB |
| Barrierefreier Ausbau | ja |
| Koordinaten | 53° 32′ 51″ N, 10° 0′ 5″ O |
| Nutzung | |
| Strecke(n) | Verlängerung der Kell-Jung-Linie |
| Linie(n) | |
| Umstiegsmöglichkeiten | |
| Fahrgäste | 20.452 (Mo–Fr, 2019) |

Geschichte
Die Haltestelle Meßberg (ursprünglich Messberg geschrieben) wurde nach fünf Jahren Bauzeit am 22. Februar 1960 von der Hamburger Hochbahn in Betrieb genommen. Der Name leitet sich vom gleichnamigen Platz Meßberg ab und bedeutet wörtlich übersetzt „Mistberg“. Mit dem Bahnhof wurde erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder ein neuer Abschnitt der Hamburger U-Bahn fertig. Für etwa sieben Monate endeten die Züge aus Richtung Ochsenzoll in Meßberg, denn erst im Oktober 1960 konnte die Fortführung der Strecke über Steinstraße bis Hauptbahnhof eröffnet werden.
Ursprünglich sollte die Station vier Gleise aufnehmen: Neben der heutigen U1 sollte südlich der bestehenden Anlagen auch eine geplante Elbuferlinie am Meßberg halten. Die Haltestelle wurde entsprechend konstruiert, dass ein weiterer Ausbau möglich wurde, dazu kam es allerdings nie.
In den späten 1970er Jahren wurde der Bahnhof renoviert, unter anderem kam es damit auch zur Installation der heutigen Fliesen.
Aufbau und Lage
Die Station liegt in zweifacher Tiefebene. Sie verfügt über einen Mittelbahnsteig, an den sich auf beiden Seiten Ausgänge anschließen. Sie führen jeweils in eine Vorhalle mit Fahrkartenautomaten (ehemalige Schalterhallen), von denen aus mehrere Ausgänge zur Oberfläche bestehen. Wie die meisten anderen U-Bahnhöfe verfügt der Bahnsteig über Sitzbänke, inzwischen auch über LCD-Monitore und eine SOS-Säule. Seit dem 10. Oktober 2025 ist der Bahnhof barrierefrei.
Der Abstand zur Nachbarstation Jungfernstieg beträgt 765 Meter. Die Haltestelle Steinstraße ist 495 m entfernt.
Anbindung
Die U-Bahn-Linie U1 verkehrt hier montags bis freitags von etwa 6 Uhr bis 21 Uhr und sonnabends von etwa 10 Uhr bis 21 Uhr im 5-Minuten-Takt, außerhalb dieser Zeiten im 10-Minuten-Takt; nach Mitternacht und in den Wochenendnächten im 20-Minuten-Takt.
| Linie | Verlauf |
|---|---|
| Norderstedt Mitte – Richtweg – Garstedt – Ochsenzoll – Kiwittsmoor – Langenhorn Nord – Langenhorn Markt – Fuhlsbüttel Nord – Fuhlsbüttel – Klein Borstel – Ohlsdorf – Sengelmannstraße (City Nord) – Alsterdorf – Lattenkamp (Sporthalle) – Hudtwalckerstraße – Kellinghusenstraße – Klosterstern – Hallerstraße – Stephansplatz (Oper/CCH) – Jungfernstieg – Meßberg – Steinstraße – Hauptbahnhof Süd – Lohmühlenstraße – Lübecker Straße – Wartenau – Ritterstraße – Wandsbeker Chaussee – Wandsbek Markt – Straßburger Straße – Alter Teichweg – Wandsbek-Gartenstadt – Trabrennbahn – Farmsen – Oldenfelde – Berne – Meiendorfer Weg – Volksdorf / Streckenast Ohlstedt – Buckhorn – Hoisbüttel – Ohlstedt \ Streckenast Großhansdorf – Buchenkamp – Ahrensburg West – Ahrensburg Ost – Schmalenbeck – Kiekut – Großhansdorf |
Die Expressbuslinie X3 hat am Meßberg die Endhaltestelle. In den Nächten auf Werktage ersetzt die Nachtbuslinie 606 die U-Bahn-Linie U1 Richtung Norden (bis Ochsenzoll).

