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Die Theresienstraße ist eine ca. 1,5 km lange Straße im Münchner Stadtbezirk Maxvorstadt. Sie verläuft von der Ludwigstraße im Osten zum Maßmannpark im Nordwest

Theresienstraße (München)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Theresienstraße
Wappen
Straße in München
Theresienstraße 40
Basisdaten
Ort  München
Ortsteil  Maxvorstadt
Angelegt 
Neugestaltet 
Hist. Namen 
Name erhalten  1912
Anschluss­straßen  Maßmannstraße
Querstraßen  Ludwigstraße, Fürstenstraße, Amalienstraße, Türkenstraße, Barer Straße, Arcisstraße, Luisenstraße, Steinickeweg, Enhuberstraße, Augustenstraße, Schwindstraße, Schleißheimer Straße
Plätze 
Nummern­system  Orientierungsnummerierung
Bauwerke  Heizwerk Theresienstraße, Neue Pinakothek, Museum Brandhorst, TU München
U-Bahn-Stationen U-Bahnhof Theresienstraße (U2)
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Individualverkehr, ÖPNV
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge 1,5 km

Die Theresienstraße ist eine ca. 1,5 km lange Straße im Münchner Stadtbezirk Maxvorstadt. Sie verläuft von der Ludwigstraße im Osten zum Maßmannpark im Nordwesten, wo sie an der Schleißheimer Straße bzw. Maßmannstraße endet.

Beschreibung

An ihr liegen das Stammgelände der TU München, unter anderem das Gebäude 6 „Theresianum“, das Mathematische Institut der LMU München, die Neue Pinakothek, das Museum Brandhorst, das Museum Mineralogia München, das Denkmal für Georg Ohm, der Elisabeth Sandmann Verlag, das Heizwerk Theresienstraße und der U-Bahnhof Theresienstraße.

In der Theresienstraße liegen 16 Baudenkmäler, siehe dazu auch Liste der Baudenkmäler in der Maxvorstadt.

Wissenswertes

Die Theresienstraße wurde 1912 nach Königin Therese (1792–1854), Ehefrau von König Ludwig I., benannt.

In der Theresienstraße 12 wurde 1871 der Schriftsteller Christian Morgenstern geboren.

Bis 2018 galt in der Theresienstraße eine Einbahnstraßenregelung. 2021 wurden dauerhaft Radwege markiert und kostet 600.000 Euro.

Theresienstraße 148

Die Hausnummer Theresienstraße 148 ist eine markante Adresse im Münchner Stadtteil Maxvorstadt, die im 19. Jahrhundert durch ihre historischen Nutzungen als Atelier- und Werkstattstandort Bedeutung erlangte.

Ateliergebäude im 19. Jahrhundert

Im 19. Jahrhundert befand sich an dieser Adresse ein Ateliergebäude, das von mehreren Künstlern genutzt wurde und Teil der lebendigen Münchner Künstlerszene des ausgehenden 19. Jahrhunderts war. Der polnische Maler Władysław Czachórski mietete dort von 1888 bis zu seiner Rückkehr aus München im Jahr 1894 ein Atelier im linken Flügel des rückwärtigen Gebäudeteils, das zugleich seine Wohnräume umfasste.

Zu den bekanntesten Künstlern, die in der Theresienstraße 148 arbeiteten, gehörte der Maler, Bildhauer und Architekt Franz von Stuck. Er bezog dort 1889 ein Atelier und nutzte es bis zu seinem Umzug in die von ihm selbst entworfene Villa Stuck in der Prinzregentenstraße. Nach Angaben des Museums Villa Stuck entwickelte er dort frühe Fassungen seiner Atelierinszenierungen, die er später in der Villa Stuck weiterführte.

Als weiterer Künstler ist Hugo von Habermann mit einem Atelier im Atelierbau der Theresienstraße 148 (II. Stock) belegt. Zudem nutzten mehrere polnische Künstler die Adresse als Arbeitsstätte, darunter Franciszek Ejsmond, der dort von 1888 bis 1894 ein Atelier unterhielt, sowie Michał Gorstkin-Wywiórski, der laut Münchner Adressbuch von 1893 ebenfalls an der Theresienstraße 148 verzeichnet ist.

Als Pionier im Bau von zerlegbaren Kajaks aus glasfaserverstärktem Kunststoff entwickelte und fertigte Josef Appel von den 1950er bis in die 1970er Jahre in seiner Werkstatt in der Theresienstraße 148 transportable Kunststoffkajaks für den Leistungs- und Freizeitsport.

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