| מְחוֹז הַדָּרוֹם (מחוז הדרום) لِوَاءُ الْجَنُوبِ Südbezirk | |
|---|---|
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| Basisdaten | |
| Staat | Israel |
| Hauptstadt | Beʾer Scheva |
| Fläche | 14.185 km² |
| Einwohner | 1.386.000 (2021) |
| Dichte | 98 Einwohner pro km² |
| ISO 3166-2 | IL-D |

Der Südbezirk (hebräisch מְחוֹז הַדָּרוֹם Məchōs haDarōm, amtlich arabisch لِوَاءُ الْجَنُوبِ, DMG Liwāʾ al-Ǧanūb ‚Banner des Südens‘) in Israel ist einer der sechs Bezirke des Landes und der flächenmäßig größte. Er ist 14.185 Quadratkilometer groß, hat 1.386.000 Einwohner und erstreckt sich über große Teile des Negevs und der ʿArava. Etwa 80 % der Bezirksbewohner sind Hebräer, 13 % Araber und sieben Prozent Sprecher anderer Sprachen.
Geschichte
Die israelische Regierung richtete als Gliederungsebene 1953 Bezirke ein, teils territorial den palästinensischen Verwaltungseinheiten (Distrike und Subdistrike) sehr ähnlich wie im Falle des israelischen Südbezirks als Nachfolger des palästinensischen Südlichen Distrikts. Zumal die amtlichen Bezeichnungen für palästinensische und nachfolgend israelische Verwaltungsgebiete dieser Ebene auf Hebräisch wie auf Arabisch identisch sind. Andere israelische Bezirke blicken weder territorial noch namentlich auf palästinensische Vorgänger zurück, da gemäß Verlauf der Grünen Linie der drei Waffenstillstandsabkommen von 1949 teils erhebliche territoriale Umgliederungen notwendig waren. Der palästinensische Südliche Distrikt gliederte sich in zwei Subdistrikte, jenen Beershebas und denjenigen Gasas. Gasa war Sitz des einen Subdistrikts wie auch des Südlichen Distrikts insgesamt.
Der im November 1947 vorgeschlagene UN-Teilungsplan für Palästina sah die Aufteilung des 1920 geschaffenen palästinensischen Subdistrikts Beersheba in drei territorial getrennte Bereiche vor. Da die UNO ihrem Teilungsvorschlag im Mai 1948 gegen die arabischen Invasionen nicht zu Nachdruck verhalf, z. B. durch UN-Tuppen die den seit Dezember 1947 angekündigten Invasoren aus arabischen Nachbarstaaten entgegen treten würden, entschied das von den Invasoren bevorzugte Kriegsglück, statt einer Verhandlungseinigung, die Aufteilung Palästinas (22 % gewannen die Invasoren, den Rest Israel). Dadurch blieb der Subdistrikt Beersheba im Wesentlichen, von kleinen territorialen Abstrichener südwestlich Hebrons, als Gebietseinheit erhalten und blieb auch im neuen Israel weiter Verwaltungseinheit. Da der Subdistrikt Gasa nunmehr geteilt war, der Nordwesten mit Gasa selbst zählte zum ägyptischen Besatzungsgebiet, ordnete Israels Regierung die im Lande gelegenen Teile dieses Subdistrikts dem Subdistrikt Beersheva zu. Die amtliche Bezeichnung für palästinensische Subdistrikte und israelische Unterbezirke ist auf Hebräisch und Arabisch identisch.
Bevölkerungsentwicklung
| Jahr | Einwohnerzahl |
|---|---|
| Zensus 1983 | 478.700 |
| Zensus 1995 | 753.500 |
| Zensus 2008 | 1.067.400 |
| Schätzung 2021 | 1.386.000 |
Gliederung
Das Gebiet ist in die zwei Unterbezirke (נָפוֹת nafōt) Beʾer Scheva und Aschqelon unterteilt. Die Siedlungen sind in Regionalverwaltungen (מוֹעָצוֹת אֵזוֹרִיּוֹת Mōʿazōt Asōrijjōt ), Gemeindeverwaltungen (מוֹעָצוֹת מְקוֹמִיּוֹת Mōʿazōt Məqōmijjōt) und Stadtverwaltungen (עִירִיּוֹת ʿĪrijjōt) organisiert.
| Unterbezirke: Nafōt / נָפוֹת mit Niqqud (Plene = נפות) | Stadtverwaltungen: ʿĪrijjōt / עִירִיּוֹת (עיריות) | Gemeindeverwaltungen: Mōʿazōt Məqōmijjōt / מוֹעָצוֹת מְקוֹמִיּוֹת (מועצות מקומיות) | Regionalverwaltungen: Mōʿazōt Asōrijjōt / מוֹעָצוֹת אֵזוֹרִיּוֹת (מועצות אזוריות) |
|---|---|---|---|
| Unterbezirk Aschqelon (נפת אשקלון) hebr. Nfat Aschqelōn / נְפַת אַשְׁקְלוֹן arab. Qaḍāʾ ʿAsqalān / قضاء عَسْقَلَان |
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| Unterbezirk Beʾer Scheva (נפת באר שבע) נְפַת בְּאֵר שֶׁבַע Nfat Beʾer Scheva |
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Siehe auch
- Negev
- Bezirke Israels
- Liste der Städte in Israel
- Bezirk in Israel
- Negev
- Südbezirk (Israel)
- Verwaltungseinheitsgründung 1953
