| Stadtbad Schöneberg „Hans Rosenthal“ | |
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Haupteingang | |
| Daten | |
| Ort | Berlin-Schöneberg |
| Architekt | Heinrich Lassen |
| Baujahr | 1930 |
| Koordinaten | 52° 29′ 4,4″ N, 13° 21′ 4,9″ O |
Das Stadtbad Schöneberg „Hans Rosenthal“ ist ein Hallenbad in der Hauptstraße 39 im Berliner Ortsteil Schöneberg. Es wurde als Zweckbau errichtet und 1930 eröffnet. Architekt war der Schöneberger Stadtbaurat Heinrich Lassen. Das Bad steht unter Denkmalschutz.


In seiner ursprünglichen Form bestand das Bad aus einem dreigeschossigen Kopfbau an der Hauptstraße, einem Mittelteil mit der zehn Meter hohen Schwimmhalle und rückseitig zwei verschieden hohen Turmbaukörpern. Wegen Baufälligkeit wurde das Bad 1989 geschlossen. Zwischen 1995 und 1999 erfolgte eine Renovierung, verbunden mit umfangreichen Umbauten sowie der Errichtung einer Neubauhalle und eines Warmaußenbeckens. Aufgrund massiver Baumängel musste das Bad 2009 erneut für längere Zeit geschlossen und renoviert werden. Zu seiner Wiedereröffnung im Januar 2012 erhielt es den Namen des Showmasters Hans Rosenthal.
Vom 2. Januar 2024 bis zum 8. September 2026 war das Bad für eine umfangreiche Sanierung geschlossen, denn die technischen Anlagen konnten die Qualität des Wassers nicht mehr gewährleisten.
Der Zugang zum Bad ist nur über einen Herrenbereich, der nur von Herren sowie Mädchen unter 6 Jahren betreten werden darf, und einen Frauenbereich, der nur von Frauen sowie Jungen unter 6 Jahren betreten werden darf, möglich. Diversen Menschen jeglichen Alters ist ein hausordnungskonformer Zutritt nicht möglich. Obwohl das Bad als „Familienbad“ bezeichnet wird, verfügt es über keine Familienumkleiden, und Kinder ab 6 Jahren, die mit einer andersgeschlechtlichen Erziehungsperson das Bad besuchen, müssen sich getrennt von dieser umziehen und duschen.
- Badeanlage in Berlin
- Gebäude in Berlin
- Baudenkmal in Berlin
- Berlin-Schöneberg
- Erbaut 1930
- Hauptstraße (Berlin-Schöneberg)