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Die singapurische Fußballnationalmannschaft (chinesisch 新加坡國家足球隊, malaiisch Pasukan bola sepak kebangsaan Singapura, Tamil சிங்கப்பூர் தேசிய கால்பந்து அணி) ist

Singapurische Fußballnationalmannschaft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Singapur
Logo Football Association of Singapore
Spitzname(n) The Lions
Verband Football Association of Singapore
Konföderation AFC
Technischer Sponsor Nike
Cheftrainer Gavin Lee
Co-Trainer Kōsei Nakamura, Fahrudin Mustafić
Kapitän Hariss Harun
Rekordspieler Daniel Bennett (147)
Rekordtorschütze Fandi Ahmad (55)
Heimstadion Nationalstadion Singapur, Jalan Besar Stadium
FIFA-Code SIN
FIFA-Rang 147. (1059,53 Punkte)
(Stand: 1. April 2026)
Heim
Auswärts
Bilanz
785 Spiele
245 Siege
158 Unentschieden
382 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Singapur 1946 Singapur 1:0 Republik China China Republik 1928
(Singapur; 22. Mai 1948)
Höchster Sieg
Singapur Singapur 11:0 Laos Laos
(Singapur; 15. Januar 2007)
Höchste Niederlage
Birma 1948 Birma 9:0 Singapur Singapur
(Kuala Lumpur, Malaysia; 9. November 1969)
Erfolge bei Turnieren
Asienmeisterschaften
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 1984)
Beste Ergebnisse Gruppenphase 1984
(Stand: 9. Oktober 2025)

Die singapurische Fußballnationalmannschaft (chinesisch 新加坡國家足球隊, malaiisch Pasukan bola sepak kebangsaan Singapura, Tamil சிங்கப்பூர் தேசிய கால்பந்து அணி) ist die Nationalmannschaft des südostasiatischen Stadtstaates Singapur.

Singapur ist es bisher noch nicht gelungen, sich für eine Fußball-Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Für die Fußball-Asienmeisterschaft 1984 war man als Gastgeber automatisch qualifiziert und schied dort in der Vorrunde aus.

Die Südostasienmeisterschaft konnte Singapur in den Jahren 1998, 2004, 2007 und 2012 gewinnen. Gemessen an der FIFA-Weltrangliste ist Singapur nach Vietnam, Thailand und den Philippinen die viertbeste südostasiatische Nationalmannschaft.

Weltmeisterschaften

  • 1930 bis 1974 – Nicht teilgenommen
  • 1978 bis 2026 – Nicht qualifiziert

Asienmeisterschaften

  • 1956: Zurückgezogen
  • 1960: nicht qualifiziert
  • 1964: Zurückgezogen
  • 1968: Nicht qualifiziert
  • 1972: Zurückgezogen
  • 1976 bis 1980: Nicht qualifiziert
  • 1984: Gruppenphase
  • 1988: Zurückgezogen
  • 1992 bis 2024: Nicht qualifiziert
  • 2027: Qualifiziert

Südostasienmeisterschaft (AFF Suzuki Cup)

  • 1996 – Vorrunde
  • 1998 – Südostasienmeister
  • 2000 – Vorrunde
  • 2002 – Vorrunde
  • 2004 – Südostasienmeister
  • 2007 – Südostasienmeister
  • 2008 – Halbfinale
  • 2010 – Vorrunde
  • 2012 – Südostasienmeister
  • 2014 – Vorrunde
  • 2016 – Vorrunde
  • 2018 – Vorrunde
  • 2021 – Halbfinale
  • 2022 – Vorrunde
  • 2024 – Halbfinale

Geschichte

1892–1994

1892 wurde der Fußballverband Singapurs offiziell als Gesellschaft registriert. Singapur hat den allerersten HMS Malaysia Cup in 1921 als einer der sechs teilnehmenden Mannschaften gewonnen. In diesem Pokalturnier nahm nicht die wirkliche Nationalmannschaft teil, denn es gab in dieser Mannschaft auch ausländische Spieler. Diese Mannschaft wurde trotzdem von der Mehrheit der Singapurer als die Nationalmannschaft anerkannt und konsequent stark verfolgt. Bis 1941 hatten sie entweder den Pokal gewonnen oder sind ins Endspiel gekommen, das Turnier wurde aber in diesem Jahr wegen des Zweiten Weltkrieges unterbrochen.

Singapur hat insgesamt 24-mal den Malaysiapokal gewonnen und sind dazu zweimaliger Meister der malaysischen Liga. Singapur wurde zuletzt 1994 als Meister der Liga und des Pokals gekrönt, aber traten wegen eines Streits über den Anteil des Zuschauereinkommens mit der Football Association of Malaysia zurück und haben seitdem nicht mehr in beiden Wettbewerben teilgenommen. Nach zwei Jahren wurde die erste professionelle Liga in Singapur, die S. League, gegründet, und der Schwerpunkt wurde dann eher auf die echte Nationalmannschaft gelegt.

1995–1999

Singapur gewann 1995 die Bronzemedaille in den Südostasienspielen nach einem 0:1-Niederlage in den Halbfinals gegen Thailand. Im ersten Südostasiatischen Fußballmeisterschaften 1996 war Singapur als Gastgeber nach der Vorrunde ausgeschieden.

1997 erreichte die Nationalmannschaft wieder die Halbfinals der Südostasiatischen Spiele, wurde aber von Indonesien 2:1 geschlagen. Singapur verlor dann auch gegen Vietnam 1:0 und erreichte damit den vierten Platz.

In den Spielen des Tiger Cups 1998 überstand Singapur mit Siegen über die Philippinen und Malaysia durch die Vorrunde. Singapur schlug Indonesien in den Halbfinals 2:1 und war im Endspiel gegen Gastgeber Vietnam mit einem Endergebnis von 1:0 erfolgreich. Damit holte der damalige Cheftrainer Barry Whitbread den ersten internationalen Titel nach Singapur.

2000–2002

Jan Børge Poulsen, der während der Fußball-WM 1998 ein Teil des dänischen Managementteams war, wurde 1999 als Technical Director des Football Association of Singapore ernannt. Cheftrainer zu dieser Zeit war Vincent Subramaniam, aber nach dem Ausscheiden in der Vorrunde wurde Vincent durch Poulsen 2001 ersetzt.

2002 fand der Tiger Cup wieder in Singapur statt, aber nach einer 4:0-Niederlage gegen den Nachbarn Malaysia reichte ein 2:1-Sieg gegen Laos und ein 1:1-Unentschieden gegen Thailand nicht, die Vorrunde zu überstehen und Poulsen verlor deswegen seinen Job als Trainer.

2003–2004 (Tiger Cup)

Radojko Avramović hat seit 2003 die Stelle als Nationaltrainer übernommen. Mit seiner Begleitung begann Singapur den Tiger Cup 2004 als Außenseiter, kam aber mit einem 1:1-Remis gegen Gastgeber Vietnam, ein weiteres Unentschieden gegen Indonesien, und Siegen gegen Kambodscha und Laos doch durch die Vorrunde.

In den Halbfinals trafen sich Singapur und Myanmar. Singapur gewann das Hinspiel in Myanmar 4:3 und erreichte das Endspiel mit einem 4:2-Heimsieg im Rückspiel, allerdings erst nach der Verlängerung. Drei myanmarische Spieler bekamen Platzverweise. Im Finale gegen Indonesien gelang Singapur ein 3:1-Auswärtssieg im Hinspiel vor über 110.000 Zuschauern in der indonesischen Hauptstadt Jakarta und holte sich mit einem 2:1-Erfolg in Singapur vor 59.000 Zuschauer seinen zweiten internationalen Titel.

Rekordspieler

RangNameEinsätzeTorePositionZeitraum
1.Daniel Bennett1477Abwehr2002–2013, 2016–2017
2.Hariss Harun14611Mittelfeld2007–
3.Shahril Ishak14515Mittelfeld2003–2018
3.Baihakki Khaizan1445Abwehr2003–2021
5.Khairul Amri135 (136)32Angriff2004–
6.Safuwan Baharudin13013Abwehr2010–
7.Aide Iskandar1210Abwehr1995–2007
8.Shunmugham Subramani1150Abwehr1996–2007
Hassan Sunny115 (117)0Tor2004–
10.Indra Sahdan Bin Daud113 (114)30Angriff1997–2013
11.Fandi Ahmad101 (92)55Mittelfeld1985–1997
12.Nazri Nasir10012Angriff1990–2004

Rekordtorschützen

RangNameToreEinsätzeQuoteZeitraum
1.Fandi Ahmad551010,541985–1997
2.Noh Alam Shah34820,411999–2010
3.Khairul Amri321350,242004–
4.Indra Sahdan Bin Daud301130,271997–2013
5.Aleksandar Đurić27580,472007–2012
6.Ikhsan Fandi22460,482017–
7.Shawal Anuar18500,362016–
8.Mohamed Rafi bin Mohamed Ali17760,221994–2004

Quellen: Singapore - Record International Players (Stand: 18. November 2025, aber unvollständig)

Trainer

  • Lim Yong Liang (1936–1941)
  • Rahim Sattar (1960–1963)
  • Harith Omar (1963–1964)
  • Choo Seng Quee (1964–1965)
  • Choo Seng Quee (1967)
  • Yap Boon Chuan (1968–1971)
  • Choo Seng Quee (1971)
  • England Mick Walker (1972–1974)
  • Ibrahim Awang (1974–1975)
  • England Trevor Hartley (1975–1976)
  • Choo Seng Quee (1976–1977)
  • Sebastian Yap (1977–1978)
  • Jita Singh (1979–1984)
  • Hussein Aljunied (1984–1986)
  • Seak Poh Leong (1987–1988)
  • Jita Singh (1989)
  • Robin Chan (1990–1992)
  • Milouš Kvaček (1992)
  • Poravankara Narayanan Nair Sivaji (1993)
  • England Ken Worden (1994)
  • England Douglas Moore (1994–1995)
  • England Barry Whitbread (1995–1998)
  • Vincent Subramaniam (1998–2000)
  • Dänemark Jan B. Poulsen (2000–2003)
  • Radojko Avramović (2003–2012)
  • Varadaraju Sundramoorthy (2013, 2016–2018)
  • Deutschland Bernd Stange (2013–2016)
  • Varadaraju Sundramoorthy (2016–2018)
  • Fandi Ahmad (2018–2019)
  • Nazri Nasir (2019)
  • Japan Tatsuma Yoshida (2019–2021)
  • Nazri Nasir (2022)
  •  Takayuki Nishigaya (2022–2024)
  •  Tsutomu Ogura (2024–2025)
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