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Das Stadion wurde zum Austragungsort der Biathlon-Wettkämpfe der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina bestimmt.

Südtirol Arena

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46.88612.1525Koordinaten: 46° 53′ 9,6″ N, 12° 9′ 9″ O

Südtirol Arena
Südtirol Arena (Italien)
Südtirol Arena (Italien)
Tribüne Sommer 2008
Tribüne Sommer 2008
Daten
Ort Obertaler Straße 33, Antholz Obertal
39030 Rasen-Antholz,
Südtirol, Italien Italien
Inhaber Gemeinde Rasen-Antholz
Eröffnung 1971
Umbau 2006, 2024–2025
Veranstaltungen
  • Biathlon-Weltmeisterschaften 1975, 1976, 1983, 1995, 2007 und 2020
  • Biathlon-Weltcups (jährlich seit 1996)
  • Olympische Winterspiele 2026

Die Südtirol Arena (italienisch Arena Alto Adige) ist eine Biathlonanlage in Südtirol (Italien).

Das Stadion wurde zum Austragungsort der Biathlon-Wettkämpfe der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina bestimmt.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Das Stadion befindet sich im Antholzer Tal auf dem Gebiet der Gemeinde Rasen-Antholz, genauer im Ortsteil Antholz Obertal. Die Südtirol Arena ist in der Regel das höchstgelegene Stadion im Weltcup, die Höhe von rund 1600 Metern über dem Meeresspiegel bedeutet eine zusätzliche körperliche Belastung für die Athleten. Noch höher liegt Soldier Hollow in Utah, welches weniger häufig Teil des Weltcups ist.

Geschichte

Das um 1969 erbaute Biathlonstadion ist seit der Eröffnung 1971 fast jedes Jahr Weltcup-Austragungsort. Antholz richtete zudem mehrfach Großereignisse aus, zum Beispiel die Biathlon-Weltmeisterschaften in den Jahren 1975, 1976, 1983, 1995, 2007 und 2020, sowie die beiden Junioren-Weltmeisterschaften 1975 und 1983.

 
Schießstand im Herbst 2022

Im Vorfeld der Weltmeisterschaften 2007 wurde das Stadion 2006 weitläufig umgebaut, die Zuschauertribünen wurden vergrößert und ein neues Servicegebäude für den wettkampftechnischen Bereich wurde errichtet. Auch deshalb wuchsen ab 2008 die Zuschauerzahlen beträchtlich.

2019 wurde die Arena bei der Bewerbung für die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina d’Ampezzo als Sportstätte für die Biathlonwettbewerbe präsentiert. Die Kosten der für die Olympischen Spiele notwendigen Umbauarbeiten wurden laut Bewerbungsunterlagen mit 5,4 Millionen USD angegeben. Nach Vergabe der Spiele gab das Organisationskomitee 2021 bekannt, dass für die Anpassung der Sportstätte 28,5 Millionen Euro nötig seien, das Biathlonkomitee Rasun-Antholz war sogar von 71,5 Millionen Euro ausgegangen. Im Juni 2024 begannen die Umbauarbeiten an der Sportstätte Antholz. Im Juli 2025 waren nach Angaben der Provinz Bozen – Südtirol die Kosten auf über 58,5 Millionen Euro angewachsen und umfassten unter anderem den Neubau der Beschneiungsanlage, die Modernisierung des Stadions, eine neue Flutlichtanlage sowie ein neues Speicherbecken. Kritiker bezeichneten die Umbauarbeiten als „überdimensioniert“ und kritisierten die mangelnde Transparenz bei der Vergabe der Aufträge sowie die unzureichende Einhaltung von Umweltschutzauflagen.

ORA-Trophy und die Golden Classics

Seit dem Jahr 1998 gehört Antholz der ORA-Trophy an. Sie wurde von den Biathlonorten Oberhof, Ruhpolding und Antholz ins Leben gerufen. An den Gesamtsieger der drei Weltcups wird ein zusätzliches Preisgeld ausgegeben. Seit 2005 wird dieser Wettbewerb Golden Classics genannt.

Sonstige Nutzung

Im Stadion finden nicht nur Biathlon-, sondern auch Langlaufwettbewerbe statt. Die Italienischen Meisterschaften für Biathlon und Skilanglauf werden auch in Antholz ausgetragen.

Siehe auch

  • Liste von internationalen Biathlonstadien
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