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Die Roten Blätter (Eigenschreibung: rote blätter) waren ein monatliches Studenten-Magazin herausgegeben vom Marxistischen Studentenbund Spartakus. Es erschien v

Rote Blätter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Roten Blätter (Eigenschreibung: rote blätter) waren ein monatliches Studenten-Magazin herausgegeben vom Marxistischen Studentenbund Spartakus. Es erschien von 8. Oktober 1971 bis zum Abbruch der Finanzierung der DKP und SEW, durch die SED Ende 1989 im Weltkreis-Verlag.

Geschichte

Redaktionslinie waren das Programm, die Politik und Theorie des Marxistischen Studentenbundes Spartakus. Dieser gehörte zu den Befürwortern der Theorie des staatsmonopolistischen Kapitalismus. Doch auch mit linksradikal-maoistisch orientierten Gruppen wie Kommunistischer Bund Westdeutschland (KBW) und KPD/ML wurde eine Auseinandersetzung geführt. Seit den 1970er Jahren standen die soziale Situation der Studentenschaft, das Eintreten für das politische Mandat der studentischen Selbstverwaltungsorgane sowie eine Politik der gewerkschaftlichen Orientierung („GO-Politik“) der Studentenbewegung im Vordergrund der Berichterstattung.

Zeitweise kooperierten die Roten Blätter mit der Jugendzeitschrift Elan der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ).

Struktur

Chefredakteure waren

  • Manfred Confurius
  • Alexander Goeb
  • Franz Hutzfeld bzw. Sommerfeld
  • Roland Lang
  • Reiner Oltmanns
  • Hartmut Schulze
  • Jerry Sommer

Autoren waren u. a.

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