Support
Kostenlose Download- und Informationsplattform

Die Oberschwäbische Barockstraße ist eine 1966 ins Leben gerufene rund 500 Kilometer lange Ferienstraße in Oberschwaben. Im Mittelpunkt der Ferienstraße stehen

Oberschwäbische Barockstraße

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Oberschwäbische Barockstraße
Logo:
Land: Deutschland
 Schweiz
 Österreich
Länge:750 km
Grobeinordnung:Zwischen Ulm
und St. Gallen (CH)
Bundesland: Baden-Württemberg
 Bayern
Region:Oberschwaben
Verlaufsrichtung:Nord-Süd, Ost-West
Beginn:Ulm
Weitester Punkt:St. Gallen (CH)
Ende:Ulm
Höhenlage:350 m bis 770 m ü. NHN

Die Oberschwäbische Barockstraße ist eine 1966 ins Leben gerufene rund 500 Kilometer lange Ferienstraße in Oberschwaben. Im Mittelpunkt der Ferienstraße stehen die weltlichen und sakralen Bauwerke der Barockzeit entlang der Straße. Die Erweiterungsrouten gehen rund um den Bodensee, teilweise durch die angrenzende Ostschweiz und das österreichische Bundesland Vorarlberg.

Orte und Sehenswürdigkeiten

An der Oberschwäbischen Barockstraße liegen unter anderem:

  • Ulm mit dem Ulmer Münster
  • Kloster Wiblingen (Bibliothekssaal)
  • Erbach (Donau) mit der St. Martinskirche und Schloss Erbach
  • Oberdischingen mit der Pfarrkirche zum heiligsten Namen Jesu, der Wallfahrtskirche Heilige Dreifaltigkeit und der Herrengasse im französisch-barocken Mansard-Stil
  • Laupheim mit Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul, Schloss Großlaupheim und Schloss Kleinlaupheim
  • Biberach an der Riß mit der Pfarrkirche St. Martin
  • Kloster Ochsenhausen
  • Gutenzell mit der ehemaligen Reichsabtei Gutenzell und heutigen barocken Pfarrkirche St. Kosmas und Damian
  • Steinhausen – Wallfahrtskirche St. Peter und Paul (häufig als „schönste Dorfkirche der Welt“ bezeichnet)
  • Bad Schussenried – Kloster Schussenried mit Rokoko-Bibliothekssaal
  • Aulendorf mit Schloss und Pfarrkirche St. Martin
  • Untermarchtal, Klosteranlage mit der Mutterhauskirche St. Vinzenz und der Pfarrkirche St. Andreas
  • Obermarchtal, Klosteranlage mit dem Münster St. Peter und Paul und der Dorfkirche St. Urban, oft auch „das kleine Versailles“ genannt.
  • Bad Wurzach, Schloss mit prächtigem Barock-Treppenhaus
  • Kressbronn am Bodensee
  • Tettnang mit dem Barockschloss Montfort, genannt Neues Schloss (Tettnang)
  • Langenargen (Barockkirche)
  • Friedrichshafen am Bodensee mit dem ehemaligen Kloster Hofen („Schlosskirche“)
  • Ravensburg mit mittelalterlichem Stadtkern und Klosterkirche im Stadtteil Weißenau
  • Weingarten mit Klosteranlage und Basilika (mit der berühmten Gabler-Orgel)
  • Eglofs – Barockkirche mit Rokokostuck
  • Kloster Zwiefalten mit barockem Münster
  • Meßkirch mit Renaissance-Schloss und Stadtkirche
  • Sigmaringen mit dem Schloss Sigmaringen
  • Wald mit dem barocken Kloster Wald der Zisterzienserinnen und der Klosterkirche mit Aichgasser-Orgel
  • Überlingen mit dem mittelalterlichen Münster
  • Meersburg mit der Burg Meersburg, der wahrscheinlich ältesten Burg Deutschlands
  • Tannheim mit seiner frühbarocken Pfarrkirche St. Martin
  • Memmingen mit seinem barocken Kreuzherrenkloster
  • Kloster Buxheim mit dem Buxheimer Chorgestühl
  • Kloster Ottobeuren
  • Fürstäbtliche Residenz mit Basilika St. Lorenz in Kempten (Allgäu)
  • Wallfahrtskirche Maria Steinbach in Legau mit zahlreichen Zeugnissen der Volksfrömmigkeit
  • Kißlegg mit der Barockkirche St. Gallus und Ulrich, der Friedhofskapelle mit Fresken von Cosmas Damian Asam sowie dem Alten und Neuen Schloss
  • Isny im Allgäu mit St.-Georgs-Kirche

Das Logo der Oberschwäbischen Barockstraße ist ein Putto, ein typisch barockes gelbes Engelchen auf grünem Grund, manchmal verbunden mit dem Schriftzug „Oberschwäbische Barockstraße zwischen Donau und Bodensee“.

Routenübersicht

Hauptroute

Ulm/Donau, Ulm-Wiblingen, Donaustetten, Gögglingen, Unterweiler, Blaubeuren, Erbach (Donau), Donaurieden, Ersingen, Oberdischingen, Öpfingen, Gamerschwang, Nasgenstadt, Ehingen (Donau), Munderkingen, Untermarchtal, Obermarchtal, Mochental, Zell, Zwiefalten, Dürrenwaldstetten, Daugendorf, Unlingen, Riedlingen, Heudorf, Kappel, Bad Buchau, Reichenbach, Muttensweiler, Steinhausen, Bad Schussenried, Otterswang, Aulendorf, Altshausen, Ebenweiler, Reute, Bad Waldsee, Baindt, Weingarten, Ravensburg, Obereschach, Gornhofen, Weißenau, Markdorf, Friedrichshafen, Eriskirch, Eriskirch-Mariabrunn, Langenargen, Tettnang, Tannau, Wangen im Allgäu, Deuchelried, Argenbühl-Eglofs, Isny im Allgäu, Kißlegg, Wolfegg, Bergatreute, Bad Wurzach, Rot an der Rot, Ochsenhausen, Ummendorf, Biberach an der Riß, Reinstetten, Gutenzell, Schwendi, Burgrieden, Villa Rot, Laupheim, Baltringen, Maselheim, Bihlafingen, Oberkirchberg, Unterkirchberg

Westroute

Riedlingen, Altheim, Heiligkreuztal, Ertingen, Herbertingen, Bad Saulgau, Sießen, Habsthal, Mengen, Scheer, Bingen, Sigmaringen, Meßkirch, Kloster Wald, Pfullendorf, Heiligenberg-Betenbrunn, Deggenhausertal, Weildorf, Kloster Salem, Überlingen, Wallfahrtskirche Birnau, Seefelden, Baitenhausen, Meersburg

Südroute

Kressbronn am Bodensee, Schleinsee am Schleinsee, Wasserburg, Lindau, Bregenz, Bildstein, Dornbirn, Hohenems, Altstätten, Trogen, St. Gallen, Arbon, Romanshorn, Münsterlingen, Kreuzlingen, Konstanz, Mainau, Meersburg

Ostroute

Rot an der Rot, Berkheim, Bonlanden, Binnrot, Haslach, Tannheim, Buxheim (Schwaben), Memmingen, Ottobeuren, Kempten (Allgäu), Legau-Lehenbühl, Bad Grönenbach, Kronburg, Maria Steinbach, Legau, Frauenzell, Leutkirch im Allgäu, Rötsee, Kißlegg

Bedeutende Künstler des oberschwäbischen Barock

  • Cosmas Damian und Egid Quirin Asam, Maler
  • Andreas Meinrad von Ow, Maler
  • Johann Caspar Bagnato, Baumeister
  • Franz Anton Bagnato, Baumeister
  • Franz Beer, Architekt
  • Johann Joseph Christian, Bildhauer und Stuckateur
  • Jakob Emele, Baumeister
  • Joseph Anton Feuchtmayer, Bildhauer und Stuckateur
  • Johann Michael Feuchtmayer, Stuckateur
  • Johann Georg Fischer, Baumeister
  • Johann Michael Fischer, Baumeister
  • Joseph Gabler, Orgelbauer
  • Johann Nepomuk Holzhey, Orgelbauer
  • Franz Martin Kuen, Maler
  • Sebastian Sailer, Mönch und Mundartdichter
  • Franz Xaver Schmuzer, Stuckateur
  • Johann Schmuzer, Stuckateur
  • Johann Georg Specht, Baumeister
  • Franz Joseph Spiegler, Maler
  • Fidel Sporer, Bildhauer
  • Jacob Carl Stauder, Maler
  • Peter Thumb, Baumeister
  • Januarius Zick, Maler
  • Johannes Zick, Freskomaler
  • Dominikus Zimmermann, Baumeister und Stuckateur
  • Johann Baptist Zimmermann, Maler und Stuckateur

Von den in nachbarocker Zeit in oberschwäbischen Klöstern tätigen Künstlern wurden die Maler der Beuroner Kunstschule und die Franziskanerin Maria Innocentia Hummel überregional bekannt.

Oben