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Der Kreis Höxter ist ein Kreis im Regierungsbezirk Detmold (Ostwestfalen-Lippe) im äußersten Osten Nordrhein-Westfalens und liegt mit seinen Grenzen am Dreiländ

Kreis Höxter

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Dieser Artikel befasst sich mit dem heutigen Kreis Höxter, wie er seit der Zusammenlegung mit dem Kreis Warburg zum 1. Januar 1975 besteht. Zum Altkreis Höxter siehe Kreis Höxter (1816–1974).

Der Kreis Höxter ist ein Kreis im Regierungsbezirk Detmold (Ostwestfalen-Lippe) im äußersten Osten Nordrhein-Westfalens und liegt mit seinen Grenzen am Dreiländereck zu Niedersachsen und Hessen.

Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Koordinaten: 51° 41′ N, 9° 11′ O51.689.18Koordinaten: 51° 41′ N, 9° 11′ O
Bestandszeitraum: 1975–
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Landschaftsverband: Westfalen-Lippe
Verwaltungssitz: Höxter
Fläche: 1.201,42 km²
Einwohner: 139.252 (31. Dez. 2024)
Bevölkerungsdichte: 116 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: HX, WAR
Kreisschlüssel: 05 7 62
NUTS: DEA44
Kreisgliederung: 10 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Moltkestraße 12
37671 Höxter
Website: www.kreis-hoexter.de
Landrat: Michael Stickeln (CDU)
Lage des Kreises Höxter in Nordrhein-Westfalen
KarteNiederlandeBelgienNiedersachsenRheinland-PfalzHessenEssenWuppertalSolingenRemscheidHagenEnnepe-Ruhr-KreisBochumDortmundHerneGelsenkirchenBottropOberhausenMülheim an der RuhrDuisburgKreis MettmannDüsseldorfRhein-Kreis NeussKreis HeinsbergMönchengladbachKrefeldKreis ViersenKreis WeselKreis KleveRhein-Erft-KreisKreis DürenRheinisch-Bergischer KreisOberbergischer KreisKreis RecklinghausenKreis BorkenKreis UnnaMärkischer KreisKreis OlpeHammKreis SoestKreis CoesfeldKreis SteinfurtKreis WarendorfLeverkusenKölnStädteregion AachenBonnRhein-Sieg-KreisStädteregion AachenKreis EuskirchenMünsterKreis Siegen-WittgensteinHochsauerlandkreisKreis PaderbornKreis GüterslohKreis HöxterKreis LippeKreis HerfordKreis Minden-LübbeckeBielefeld
Karte

Kreisstadt ist Höxter. Mit 116 Einwohnern je km² weist der Kreis die niedrigste Bevölkerungsdichte aller Kreise in Nordrhein-Westfalen und nach dem Kreis Olpe die zweitniedrigste Einwohnerzahl aller Kreise in Nordrhein-Westfalen auf.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Nachbarkreise

Der Kreis Höxter grenzt im Uhrzeigersinn im Nordosten beginnend an die Landkreise Holzminden und Northeim (beide in Niedersachsen), an die Landkreise Kassel und Waldeck-Frankenberg (beide in Hessen) sowie an die Kreise Hochsauerlandkreis, Paderborn und Lippe (alle in Nordrhein-Westfalen).

Bevölkerung und Kreisgliederung

 HessenNiedersachsenHochsauerlandkreisKreis GüterslohKreis PaderbornKreis LippeBad DriburgBeverungenBorgentreichBrakelHöxterMarienmünsterNieheimSteinheim (Westfalen)WarburgWillebadessen

Der Kreis Höxter gliedert sich in zehn Kommunen, von denen alle Städte sind. Die Kreisstadt Höxter gilt als Mittlere kreisangehörige Stadt. Die folgende Tabelle zeigt die Gemeinden des Kreises in alphabetischer Reihenfolge mit den Einwohnerzahlen am 31. Dezember 2024, der Fläche und der Bevölkerungsdichte:

Name Einwohner Fläche Einw./km² Status AGS
Bad Driburg 019.080 0115.30 km² 165 kreisangehörige Stadt 05 762 004
Beverungen 012.669 0098.09 km² 129 kreisangehörige Stadt 05 762 008
Borgentreich 00.8632 0138.94 km² 062 kreisangehörige Stadt 05 762 012
Brakel 016.193 0173.92 km² 093 kreisangehörige Stadt 05 762 016
Höxter 028.166 0158.16 km² 178 mittlere kreisangehörige Stadt 05 762 020
Marienmünster 00.4791 0064.36 km² 074 kreisangehörige Stadt 05 762 024
Nieheim 00.6081 0079.71 km² 076 kreisangehörige Stadt 05 762 028
Steinheim 012.107 0075.69 km² 160 kreisangehörige Stadt 05 762 032
Warburg 023.252 0168.84 km² 138 kreisangehörige Stadt 05 762 036
Willebadessen 00.8281 0128.41 km² 064 kreisangehörige Stadt 05 762 040
Kreis Höxter 139.252 1201.42 km² 116   05 762

(Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2024)

Laut einer Bevölkerungsprognose der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahr 2011 wird der Kreis Höxter im Jahr 2030 die älteste Bevölkerung aller Kommunen in Nordrhein-Westfalen haben. Rund 50 Prozent der Bevölkerung werden dann älter als 52 Jahre sein.

Das IT.NRW sagt in seiner Prognose aus 2015 einen weiteren Rückgang der Bevölkerung um 9.700 Einwohner bis zum Jahre 2025 voraus.

Hinsichtlich der Erwerbspersonen prognostiziert das IT.NRW in seiner Studie aus März 2016 einen Rückgang um 25,9 Prozent von 69.913 (2014) auf nur noch 51.800 (2040). Dieser Rückgang um insgesamt 18.113 Erwerbspersonen teilt sich auf bei den Männern um −9.622 (von 40.622 auf 31.000) und bei den Frauen um −8.491 (von 29.291 auf 20.800). Dieser überdurchschnittliche Verlust ist neben dem allgemein prognostizierten Bevölkerungsschwund u. a. bedingt durch den demographischen Wandel (Altenquote).

Geschichte

 
Rathaus der Kreisstadt Höxter
 
Eingescannte Kopie des Gebietsänderungsvertrages der Kreise Höxter und Warburg vom 24. Juli 1974

Der Kreis entstand im Rahmen der nordrhein-westfälischen Gebietsreform (Sauerland/Paderborn-Gesetz) am 1. Januar 1975 durch die Zusammenlegung des bisherigen Altkreises Höxter mit dem ehemaligen Kreis Warburg. Er deckt sich weitgehend mit dem Oberwaldischen Distrikt des historischen Hochstifts Paderborn und dem ehemaligen Hochstift Corvey.

 
Stadtpanorama der ehem. Kreisstadt Warburg

Im gemeinsamen Gebietsänderungsvertrag der Kreise Warburg und Höxter vom 24. Juli 1974 zur Kreisneugliederung wurde in § 1 vereinbart, den gemeinsamen neuen Kreis als Kreis Brakel zu bezeichnen mit Sitz in Brakel. Dieser Vertrag wurde vom Kreistag Höxter in der Sitzung am 23. Juli 1974 bzgl. § 1 mit 24 Ja- gegen 18 Nein-Stimmen bei einer Stimmenthaltung sowie zu den §§ 2–19 bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung angenommen. Trotz der Zustimmung des Kreistages Warburg zu diesem Gebietsänderungsvertrag wurde bei der Landtagsentscheidung zum Sauerland/Paderborn-Gesetz dort mit knapper Mehrheit für den Kreisnamen Kreis Höxter und den Sitz in Höxter gestimmt und damit gegen den vorher vereinbarten Gebietsänderungsvertrag entschieden. Auch eine Benennung des neuen Kreises als Kreis Höxter-Warburg, vergleichbar mit dem ein Jahr zuvor neu gebildeten Kreis Minden-Lübbecke, fand im Landtag von Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf keine Zustimmung.

Einwohnerentwicklung

 
Bevölkerungspyramide für den Kreis Höxter (Datenquelle: Zensus 2011)
Jahr Einwohner
1975 143.338
1980 143.952
1985 140.723
1990 146.238
1995 154.401
2000 155.808
Jahr Einwohner
2005 153.550
2010 147.140
2015 144.010
2016 141.855
2017 141.565
2018 140.667
Jahr Einwohner
2020 139.729
2021 139.994
2022 141.819
2023 139.042
2024 139.252

Politik

Wahl des Höxteraner Kreistags 2025
in %
 %
50
40
30
20
10
0
44,8
15,6
14,5
8,8
7,5
3,5
3,3
2,0
CDU
SPD
AfD
Grüne
UWGe
FDP
Linke
BfHh
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2020
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
−1,8
−2,5
+10,1
−5,6
+1,1
−1,4
+1,5
−0,9
CDU
SPD
AfD
Grüne
UWG
FDP
Linke
BfH
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
e Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG); bis 2020: Unabhängige Wählergemeinschaft / Christliche Wählergemeinschaft (UWG/CWG)
h Bürger für Höxter (BfH)
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%

Kreistag

Die Sitzverteilung im Kreistag nach Fraktionen und Gruppen ist seit der Kommunalwahl 2025 wie folgt:

Die Wahlbeteiligung lag bei 64,4 %.

Sitzverteilung im
Höxteraner Kreistag 2025
        
Insgesamt 48 Sitze
  • DIE LINKE.: 2
  • GRÜNE: 4
  • SPD: 7
  • UWG: 4
  • BfH: 1
  • FDP: 2
  • CDU: 21
  • AfD: 7

Landrat

Im Zuge der Kommunalwahlen 2025 wurde Michael Stickeln (CDU) als Landrat mit 64,5 % im ersten Wahlgang wiedergewählt.

Frühere Landräte
  • 1973–1989 Alex Brunnberg (CDU)
  • 1989–1994 Karl Schneider (CDU)
  • 1994–1996 Franz-Josef Thöne (CDU)
  • 1996–2009 Hubertus Backhaus (CDU)
  • 2009–2020 Friedhelm Spieker (CDU)
  • seit 2020 Michael Stickeln (CDU)
Frühere Oberkreisdirektoren
  • 1968–1996 Paul Sellmann (CDU)
 
Wappen des Landkreises Höxter vor 1975
 
Wappen des ehemaligen Landkreises Warburg vor 1975

Wappen

Der Kreis Höxter hat, wie viele neugebildete Kreise, ein altes und ein neues Wappen, mit dem hier dem alten Kreis Warburg Tribut gezollt werden soll. Die Blasonierung des heutigen Wappens lautet: „In Silber (weiß) eine blaue Lilie; darüber in einem durch einen blauen Wellenbalken begrenzten, goldenen (gelben) Schildhaupt ein rotes durchgehendes Kreuz.“

Siehe auch: Liste der Wappen im Kreis Höxter

Verkehr

Straße

Der Landkreis Höxter wird von den Bundesstraßen B 7, B 64, B 68, B 83, B 239, B 241 und B 252 und im äußersten Süden von der Bundesautobahn A 44 erschlossen.

Schienenverkehr

Die staatliche Westfälische Eisenbahn verband 1851 bei Warburg die Strecke aus Kassel mit der heutigen Bahnstrecke Hamm–Warburg über Altenbeken. Hier zweigte 1864/65 die Eggebahn nach Höxter ab, die bei Holzminden mit der Braunschweigischen Eisenbahn verbunden wurde. In Ottbergen nahm ab 1878 die Sollingbahn nach Göttingen und Northeim ihren Anfang.

Den Westrand des Kreises durchfährt seit 1872 die Hannover-Altenbekener Eisenbahn. Im Süden dehnte sich das Netz der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft aus: In die 1873 von Warburg in Richtung Brilon Wald–Hagen eröffnete Obere Ruhrtalbahn mündete 1876 in Scherfede eine Querverbindung von Holzminden über Wehrden ein.

Der Preußischen Staatsbahn blieb es dann überlassen, noch zwei Ergänzungen in Betrieb zu nehmen:

  • 1890 von Warburg nach Volkmarsen als Teilstück, sogenannte „Twistetalbahn“ der Bahnstrecke Warburg–Sarnau in der Provinz Hessen-Nassau und
  • 1895 von Himmighausen bei Altenbeken nach Detmold im Fürstentum Lippe.

Von 172 km Strecken wurden 54 km im Personenverkehr stillgelegt und später abgebaut:

  • 1967: Warburg–Wormeln–Welda–Volkmarsen, (12 km lange „Twistetalbahn“) für Personenzüge und ab 1977 für Güterverkehr, sowie
  • 1984: Holzminden–Lüchtringen-Steinkrug–Fürstenberg–Wehrden–Beverungen–Dalhausen–Scherfede (42 km)

In Warburg halten ICE und ICs der Verbindung Kassel-Wilhelmshöhe – Dortmund. Im Personenverkehr in Betrieb sind die Bahnhöfe oder Haltepunkte Bad Driburg, Brakel, Höxter, Lauenförde-Beverungen, Ottbergen, Wehrden, die werktags im Stundentakt von Zügen der NordWestBahn von Paderborn nach Northeim bzw. Göttingen sowie Warburg und Willebadessen, die im Stundentakt von der Eurobahn zwischen Münster über Hamm, Paderborn und Warburg bedient werden. Hinzu kommen Warburg und Scherferde mit stündlichen Regionalexpress Zügen zwischen Hagen und Warburg sowie Steinheim mit stündlichen Zügen der S-Bahn Hannover zwischen Hannover und Paderborn.

Flughäfen und Flugplätze

Der Flugplatz Höxter-Holzminden ist der einzige Verkehrslandeplatz im Kreis Höxter. Die nächstgelegenen Verkehrsflughäfen sind der Flughafen Paderborn/Lippstadt, der Flughafen Kassel-Calden und der Flughafen Hannover.

Einrichtungen

Zentral im Kreis in Brakel befindet sich die Kreisfeuerwehrzentrale. Dort stationiert sind Sonderfahrzeuge für Großschadensfälle. Außerdem befinden sich dort die Atemschutzwerkstatt, Atemschutzübungsanlage, Brandsimulationsanlage, Schlauchwerkstatt, Funkwerkstatt, sowie die Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst. Das Gelände und die Räumlichkeiten werden für Fortbildungen und Übungen verwendet. Die zwei ABC-Züge sind in Steinheim (ABC-Zug Nord) und in Warburg (ABC-Zug Süd), sowie der ABC-Dekon und Erkundungszug in Beverungen stationiert.

Der Verband der Feuerwehren im Kreis Höxter e. V. (VdF Kreis Höxter) ist ein Zusammenschluss der zehn Freiwilligen Feuerwehren im Kreis, der zur Förderung des Brand- und Umweltschutzes sowie des Krankentransportes- und Rettungsdienstes existiert.

Der kommunale Rettungsdienst Kreis Höxter betreibt im Kreisgebiet sechs Rettungswachen in Bad Driburg, Beverungen, Brakel, Peckelsheim, Steinheim und Warburg. Sonder- und Reservefahrzeuge sind in der Kreisfeuerwehrzentrale stationiert. Die Stadt Höxter unterhält als Mittlere kreisangehörige Stadt seit 1981 eine Rettungswache in eigener Trägerschaft. Das Notarzteinsatzfahrzeug wird seit 2011 vom Rettungsdienst Kreis Höxter betrieben.

In den Städten sind vereinzelt Einheiten von DRK, DLRG, Malteser, Johanniter und THW, welche in die Gefahrenabwehr des Kreises eingebunden sind.

Die Bundeswehr betreibt die General-Weber-Kaserne sowie einen Wasserübungsplatz an der Weser. Dort ist das ABC-Abwehrbataillon 7 stationiert.

Sehenswürdigkeiten

Museen

Im Kreis Höxter existieren 20 Museen (siehe Liste der Museen im Kreis Höxter):

  • in Bad Driburg: Burg Dringenberg, Friedrich-Wilhelm-Weber-Museum, Glasmuseum, Wasserschloss Heerse
  • in Beverungen: Korbmacher-Museum
  • in Borgentreich: Dorfmuseum, Orgelmuseum
  • in Brakel: Dorfmuseum und Urdorf-Museum, FSB Franz Schneider Ausstellung, Husarenmuseum Rheder, Stadtmuseum
  • in Höxter: Von der Villa zur Stadt – Ausstellung zur Stadtgeschichte (untergebracht im Schloss Corvey), Forum Jacob Pins (Museum im Adelshof Heisterman von Ziehlberg)
  • in Nieheim: Sackmuseum, Deutsches Käsemuseum, Nieheimer Biermuseum
  • in Steinheim: Feuerwehrmuseum, Heimatmuseum Ottenhausen, Möbelmuseum
  • in Warburg: Museum im Stern
  • in Willebadessen: Stiftung Europäischer Skulpturenpark e. V. (Ausstellung im Park des ehemaligen Benediktinerinnenklosters)

Jüdische Friedhöfe

Im Kreis Höxter gibt es 16 jüdische Friedhöfe, auf denen sich noch Grabsteine befinden:

  • Jüdischer Friedhof (Amelunxen)
  • Jüdischer Friedhof (Bad Driburg)
  • Jüdischer Friedhof (Beverungen)
  • Jüdischer Friedhof (Brakel)
  • Jüdischer Friedhof (Bruchhausen)
  • Jüdischer Friedhof (Dringenberg)
  • Jüdischer Friedhof (Fürstenau)
  • Jüdischer Friedhof (Höxter)
  • Jüdischer Friedhof (Nieheim)
  • Jüdischer Friedhof (Ovenhausen)
  • Jüdischer Friedhof (Peckelsheim)
  • Jüdischer Friedhof (Rimbeck)
  • Jüdischer Friedhof (Stahle)
  • Jüdischer Friedhof (Steinheim)
  • Jüdischer Friedhof (Warburg)
  • Jüdischer Friedhof (Willebadessen)

(siehe Kategorie:Judentum im Kreis Höxter). Es sind Kulturdenkmäler – steinerne Zeugen für ehemals existierende jüdische Gemeinden und eines oft regen jüdischen Gemeindelebens bis in die 1930er Jahre.

  •  
    Jüdischer Friedhof Dringenberg
  •  
    Jüdischer Friedhof Höxter
  •  
    Jüdischer Friedhof Rimbeck
  •  
    Jüdischer Friedhof Steinheim
  •  
    Jüdischer Friedhof Hansestadt Warburg

Gesundheitswesen

Aufgestellte Krankenhausbetten im Kreis Höxter
Krankenhaus Sitz Betten
St. Ansgar Krankenhaus
(Standort des Klinikum Weser-Egge, das zur Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge gehört)
Höxter 0396
St. Vincenz Hospital
(Standort des Klinikum Weser-Egge, das zur Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge gehört)
Brakel 0100
St. Josef Hospital
(Standort des Klinikum Weser-Egge, das zur Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge gehört)
Bad Driburg 0263
St. Rochus Krankenhaus
(Standort des Klinikum Weser-Egge, das zur Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge gehört)
Steinheim 0100
Helios Klinikum Warburg
bis April 2014 St.-Petri-Hospital Warburg
Warburg 0153
Gesamt 1012

Beteiligungen des Kreises Höxter

  • 73,91 % Sparkassenzweckverband Höxter
  • 60,00 % Krankenhauszweckverband Warburg, siehe auch St.-Petri-Hospital Warburg, das im Mai 2008 an die Rhön-Klinikum verkauft wurde
  • 51,00 % Abfallwirtschaftsgesellschaft Höxter mbH (AWG), u. a. auch Betreiber der Deponie Wehrden in Beverungen-Wehrden, 49,0 % hält E.ON Westfalen Weser
  • 44,56 % Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH (GfW)
  • 36,84 % Nahverkehrsverbund Paderborn-Höxter (NPH) (Zweckverband), Dachverband ist der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL)
  • 33,33 % Kulturkreis Höxter-Corvey GmbH, Träger der „Corveyer Musikwochen“ und anderer musikalischer Veranstaltungen, sowie des „Museums Höxter-Corvey“
  • 29,27 % Diemelwasserverband Warburg, gegründet 1951
  • 22,73 % Zweckverband Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge
  • 14,29 % Studieninstitut für kommunale Verwaltung Hellweg-Sauerland (Zweckverband) mit Sitz in Soest
  • 12,50 % Radio Paderborn Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG, siehe Radio Hochstift
  • 7,14 % OstWestfalenLippe Marketing GmbH
  • 7,14 % Wege durch das Land gGmbH mit Sitz in Detmold, Träger des Literatur- und Musikfestes in Ostwestfalen-Lippe
  • 7,14 % Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Ostwestfalen-Lippe (CVUA-OWL)
  • 3,92 % Flughafen Paderborn/Lippstadt
  • 1,37 % E.ON Westfalen Weser mit Sitz in Paderborn
  • 1,00 % Kommunale Aktionärsvereinigung RWE Westfalen Weser Ems GmbH (KAV)
  • 0,40 % E.ON Mitte mit Sitz in Kassel
  • 0,21 % Interargem GmbH mit Sitz in Bielefeld, gegründet 1996 und Tochtergesellschaft der E.ON Energy from Waste AG (EEW)

Kfz-Kennzeichen

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis Höxter bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen HX zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Bis in die 1990er Jahre erhielten Fahrzeuge aus dem Altkreis Warburg Kennzeichen mit den Buchstabenpaaren HX-WA bis ZZ, dann auch HX-VA bis VZ und den Zahlen von 1 bis 99, anschließend mit den Buchstabenpaaren HX-AA bis AZ und HX-WA bis WD und den Zahlen von 100 bis 999.

In den Sitzungen vom 9. Februar 2012 sowie 23. April 2015 entschied der Kreistag Höxter zunächst mehrheitlich, von der Möglichkeit einer Wiedereinführung des Altkennzeichens WAR (ergänzend zum bestehenden HX) keinen Gebrauch zu machen.

Auf der Kreistagssitzung am 1. Oktober 2019 wurde dieser Schritt jedoch mit 28 Ja- und 3-Nein-Stimmen (bei 5 Enthaltungen) beschlossen. Nach erfolgter Zustimmung des Bundesverkehrsministeriums wurde das Kennzeichen erstmals am 8. November 2019 in der Zulassungsstelle in Warburg ausgegeben.

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2024 – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus 2022. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 18. Juni 2025.  (Hilfe dazu)
  2. Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2024 – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus 2022. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 18. Juni 2025.  (Hilfe dazu)
  3. Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Onlinerecherche Gemeindeverzeichnis (Memento vom 9. Oktober 2014 im Internet Archive)
  4. Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2024 – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus 2022. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 18. Juni 2025.  (Hilfe dazu)
  5. nw-news.de
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 323 f. (f Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]). 
  7. Gebietsänderungsvertrag, verabschiedet vom Kreistag Höxter am 24. Juli 1974
  8. Datenbank Zensus 2011, Kreis Höxter, Alter + Geschlecht (Memento vom 22. September 2021 im Internet Archive)
  9. Landesdatenbank Nordrhein-Westfalen
  10. Ergebnis. Abgerufen am 18. November 2025. 
  11. Informationsseite zum Kreiswappen auf der Internetpräsenz des Kreises (Memento vom 14. Mai 2011 im Internet Archive)
  12. Angaben nach bahn.de, für Fahrplan 2016
  13. Pressemitteilung (Memento vom 18. Januar 2016 im Internet Archive) zur Kreistagsentscheidung 2015, abgerufen am 18. November 2015
  14. Pressestelle des Kreises Höxter: Kreistag entscheidet für Wiedereinführung des KfZ-Kennzeichens für Warburg. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. Oktober 2019; abgerufen am 15. November 2019. 
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Kreisfreie Städte:

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Kommunalverband
besonderer Art:

Städteregion Aachen

Normdaten (Geografikum): GND: 4025452-5 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS) | LCCN: n83059624 | VIAF: 124972676
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