Gundelfingen Stadt Münsingen | |
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| Koordinaten: | 48° 19′ N, 9° 30′ O |
| Höhe: | 593 m |
| Fläche: | 9,49 km² |
| Einwohner: | 192 (6. Sep. 2025) |
| Bevölkerungsdichte: | 20 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1974 |
| Postleitzahl: | 72525 |
| Vorwahl: | 07381 |
![]() Lage von Gundelfingen in Münsingen | |
![]() Gundelfingen mit Burg Niedergundelfingen | |

Gundelfingen ist ein Stadtteil und eine Ortschaft der Stadt Münsingen im Landkreis Reutlingen in Baden-Württemberg. Zur Ortschaft Gundelfingen der Stadt Münsingen gehört auch noch zusätzlich der Stadtteil Dürrenstetten.
Geographie
Der Ort liegt im Tal der Großen Lauter am Fuß eines Umlaufberges im Bereich der Schwäbischen Alb zwischen Münsingen und Hayingen. Nachbarorte im Lautertal sind im Norden Bichishausen und im Süden der Hayinger Stadtteil Indelhausen.
Geschichte
Gundelfingen wurde 1112 als Gundilvingen erstmals erwähnt. Es stand anfangs im Eigentum der Herren von Gundelfingen. Ab Mitte des 15. Jahrhunderts folgten die Truchsessen von Bichishausen, die Grafen von Helfenstein, die Landsee und schließlich die Grafen von Palm. 1805 kam Gundelfingen unter württembergische Hoheit. Im Jahr 1822 wurde Dürrenstetten mit Gundelfingen vereinigt. Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurde die Gemeinde Gundelfingen mit Dürrenstetten am 1. Januar 1974 nach Münsingen eingemeindet.
Bevölkerung
Der Stadtteil Gundelfingen (ohne Dürrenstetten) hat 97 Einwohner. Der Stadtteil Dürrenstetten ist mit seinen 95 Einwohnern der kleinste Stadtteil von Münsingen. Die gesamte Ortschaft Gundelfingen hat somit 192 Einwohner.
Politik
Die Stadtteile Gundelfingen und Dürrenstetten bilden eine gemeinsame Ortschaft der Stadt Münsingen im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung. Der Ortschaftsrat besteht aus fünf Mitgliedern. Ortsvorsteher ist Patrick Burger.
Sehenswürdigkeiten
- Michaelskapelle
- Burg Hohengundelfingen
- Ruine Niedergundelfingen
- Geographie (Münsingen, Württemberg)
- Ort im Landkreis Reutlingen
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Reutlingen)
- Ort auf der Schwäbischen Alb
- Ersterwähnung 1112
- Gemeindeauflösung 1974