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Die Endrunde der 9. Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen (englisch FIFA Women’s World Cup) fand vom 20. Juli bis 20. August 2023 in Australien und Neuseeland st

Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2023

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Die Endrunde der 9. Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen (englisch FIFA Women’s World Cup) fand vom 20. Juli bis 20. August 2023 in Australien und Neuseeland statt.

FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2023
FIFA Women’s World Cup 2023
Anzahl Nationen 32
Weltmeister Spanien Spanien (1. Titel)
Austragungsort Australien Australien
Neuseeland Neuseeland
Eröffnungsspiel 20. Juli 2023
Endspiel 20. August 2023
Spiele 64
Tore 164 (⌀: 2,56 pro Spiel)
Zuschauer 1.978.274 (⌀: 30.911 pro Spiel)
Torschützenkönigin Japan Hinata Miyazawa (5 Tore)
Beste Spielerin Spanien Aitana Bonmatí
Beste junge Spielerin Spanien Salma Paralluelo
Beste Torhüterin England Mary Earps
Gelbe Karten 114 (⌀: 1,78 pro Spiel)
Gelb-Rote Karten 2 (⌀: 0,03 pro Spiel)
Rote Karten 4 (⌀: 0,06 pro Spiel)
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WM 2027 →

Der FIFA-Kongress stimmte Ende Juli 2019 für eine Vergrößerung des Turniers auf 32 Mannschaften und eine Verdopplung des Preisgelds, nachdem sich FIFA-Präsident Gianni Infantino nach der Weltmeisterschaft 2019 dafür ausgesprochen hatte.

Inhaltsverzeichnis

Bewerbungen und Vergabe

Elf Verbände hatten ihr Interesse an einer Austragung offiziell bekundet. Dabei gab es zunächst neun Einzelbewerbungen und zwei Gemeinschaftsbewerbungen (die beiden koreanischen Fußballverbände, sowie Australien mit Neuseeland). Für alle diese Länder wäre es die erste Ausrichtung einer Fußballweltmeisterschaft der Frauen gewesen:

Zuletzt bestehende Bewerbungen

  • Australien  Australien (Football Federation Australia) / Neuseeland  Neuseeland (New Zealand Football); gemeinsame Bewerbung (AFC bzw. OFC)
  • Kolumbien  Kolumbien (Federación Colombiana de Fútbol; CONMEBOL)

Zwischenzeitlich zurückgezogene Bewerbungen

  • Argentinien  Argentinien (Asociación del Fútbol Argentino; CONMEBOL)
  • Brasilien  Brasilien (Confederação Brasileira de Futebol; CONMEBOL)
  • Japan  Japan (Japan Football Association; AFC)
  • Korea Nord  Nordkorea (DPR Korea Football Association) / Korea Sud  Südkorea (Korea Football Association); gemeinsame Bewerbung (AFC)
  • Sudafrika  Südafrika (South African Football Association; CAF)

Ausgeschiedene Bewerbungen

  • Belgien  Belgien (Königlicher Belgischer Fußballverband; UEFA)
  • Bolivien  Bolivien (Federación Boliviana de Fútbol; CONMEBOL)

Laut FIFA sollte die WM nicht direkt nacheinander in derselben Konföderation stattfinden. Da die WM 2019 in Frankreich ausgetragen wurde, kam eine Bewerbung aus Europa (UEFA) für die WM 2023 somit nicht in Frage. Dennoch hatte auch der belgische Verband sein Interesse bekundet.

Am 3. September 2019 bestätigte die FIFA neun Bewerberverbände (d. h. sieben Bewerbungen) für die Austragung der Weltmeisterschaft. Belgien und Bolivien waren nicht mehr im Rennen. Bis zum 13. Dezember reichten die Verbände aus Australien/Neuseeland (gemeinsame Bewerbung), Brasilien, Kolumbien und Japan den unterzeichneten Veranstaltungsvertrag sowie alle weiteren Bewerbungs- und Veranstaltungsdokumente bei der FIFA ein. Im Januar und Februar 2020 wurden Inspektionen des Weltverbandes bei den Bewerberverbänden durchgeführt. Anfang Juni 2020 zog der Brasilianische Fußballverband seine Bewerbung wegen der COVID-19-Pandemie zurück, ebenso wie am 22. Juni Japan.

Die endgültige Bekanntgabe des Ausrichters war für den 25. Juni 2020 angesetzt. Der FIFA-Rat, der aus 35 Funktionären zusammengesetzt ist, sprach sich mit 22 Stimmen für die gemeinsame Bewerbung Australiens und Neuseelands aus. Für die andere verbliebene Bewerbung Kolumbiens votierten 13 Mitglieder.

Austragungsorte

Am 1. April 2021 wurden die folgenden zehn Stadien in neun Städten als Austragungsorte benannt, davon vier in Neuseeland. Gestrichen wurden das Newcastle Stadium, der York Park in Launceston (beide in Australien) und das Christchurch Stadium (in Neuseeland).

Die Spiele der Gruppen B, D, F und H werden in Australien ausgetragen, die Spiele der Gruppen A, C, E und G in Neuseeland. Dadurch können (bis auf das Achtelfinale 3 und 4) alle Nationen ihre Spiele bis zum Finale bzw. dem Spiel um Platz 3 im selben Land austragen und müssen nicht zwischenzeitlich in das jeweils andere Land reisen.

Australien

Sydney Brisbane Melbourne
Stadium Australia
(Final-Stadion)
Sydney Football Stadium Brisbane Stadium Melbourne Rectangular Stadium
Kapazität: 83.500 Kapazität: 42.512 Kapazität: 52.263 Kapazität: 30.052
       
Perth
 
Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2023 (Australien)
 
Perth
 
Melbourne
 
Sydney
 
Brisbane
 
Adelaide
Adelaide
Perth Oval Hindmarsh Stadium
Kapazität: 22.225 Kapazität: 18.435
   

Neuseeland

Auckland Wellington Dunedin
Eden Park
(Eröffnungsspiel-Stadion)
Wellington Regional Stadium Dunedin Stadium
Kapazität: 48.276 Kapazität: 39.000 Kapazität: 28.744
     
Hamilton
 
Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2023 (Neuseeland)
 
Auckland
 
Dunedin
 
Hamilton
 
Wellington
Waikato Stadium
Kapazität: 25.111
 

Qualifikation

→ Hauptartikel: Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2023/Qualifikation

Die Aufteilung der Startplätze wurde von der FIFA am 24. Dezember 2020 bekannt gegeben, wobei die beiden Co-Gastgeber einen ihrer Konföderation direkt zugeteilten Startplatz erhalten:

12 aus Europa Danemark  Dänemark Deutschland  Deutschland England  England Frankreich  Frankreich Irland  Irland* Italien  Italien
Niederlande  Niederlande Norwegen  Norwegen Portugal  Portugal* Schweden  Schweden Schweiz  Schweiz Spanien  Spanien
3 aus Südamerika Argentinien  Argentinien Brasilien  Brasilien Kolumbien  Kolumbien
6 aus Nord-, Mittelamerika und Karibik Costa Rica  Costa Rica Haiti  Haiti* Jamaika  Jamaika Kanada  Kanada Panama  Panama* Vereinigte Staaten  USA
4 aus Afrika Marokko  Marokko* Nigeria  Nigeria Sambia  Sambia* Sudafrika  Südafrika
6 aus Asien Australien  Australien (Gastgeber) China Volksrepublik  China Japan  Japan Philippinen  Philippinen* Korea Sud  Südkorea Vietnam  Vietnam*
1 aus Ozeanien Neuseeland  Neuseeland (Gastgeber)

* Jeweils erstmalige Teilnahme

 
Übersicht über die qualifizierten Nationen (blau) und die nicht-qualifizierten Nationen (gelb); in schwarz die nicht an der Qualifikation Teilnehmenden und in grau die Verbände, die zum Beginn der Qualifikation noch keine Frauen-Mannschaft hatten.

Am interkontinentalen Play-off-Turnier nahmen je zwei Mannschaften aus Afrika, Asien, der CONCACAF und Südamerika, sowie je eine Mannschaft aus Europa und Ozeanien teil. Sie wurden in drei Gruppen, zwei Dreier- und eine Vierergruppe, aufgeteilt; deren jeweilige Sieger qualifizierten sich für die Weltmeisterschaft. Hierbei wurde innerhalb der einzelnen Gruppen ein K.-o.-Turnier gespielt. Bei der Aufteilung der Gruppen wurden Teilnehmer aus derselben Konföderation getrennt gehalten. Die vier in der FIFA-Weltrangliste höchstplatzierten teilnehmenden Mannschaften waren gesetzt. In Gruppe 1 und 2 spielten zunächst je zwei ungesetzte Mannschaften gegeneinander, die Sieger dieser Begegnungen durften dann gegen die Nummer 1 bzw. Nummer 2 der Setzliste um einen Platz beim Finalturnier spielen. In Gruppe 3 spielten die Nummern 3 und 4 der Setzliste zunächst ein Halbfinale gegen zwei ungesetzte Teams, die Sieger dieser Begegnungen spielten dann den letzten Platz beim Finalturnier aus.

Das Turnier fand vom 18. bis 23. Februar 2023 in Neuseeland statt und sollte auch als Generalprobe für die WM dienen, wobei das Team aus Neuseeland zu Freundschaftsspielen gegen die gesetzte Mannschaft der Gruppe 1 und die eingeladene, bereits für die WM qualifizierte Mannschaft aus Argentinien antrat. Mit Haiti und Panama sowie Portugal setzten sich drei Mannschaften durch, die noch nie für eine WM der Frauen qualifiziert waren, und von denen nur Portugal gesetzt war. Die CONCACAF stellt damit zusammen mit der AFC nach der UEFA das zweitgrößte Kontingent und diese drei Verbände sowie Afrika je zwei Neulinge.

Auslosung

Für die am 22. Oktober 2022 in Auckland (Neuseeland) durchgeführte Auslosung wurden die qualifizierten Mannschaften anhand der FIFA-Weltrangliste vom 13. Oktober 2022 auf vier Töpfe aufgeteilt. Für die drei zu dem Zeitpunkt noch nicht bekannten Sieger der interkontinentalen Play-offs, die erst im Februar 2023 feststanden, befanden sich drei Platzhalter im Topf 4.

Mit Ausnahme der UEFA (maximal zwei, was in den Gruppen A, D, E und G der Fall ist) konnten keine Mannschaften aus derselben Konföderation in dieselbe Gruppe gelost werden. Da jedoch jede der drei Play-off-Gruppen mehrere Konföderationen umfasste und die Sieger erst später ermittelt wurden, war es möglich, dass ein Teilnehmer in eine Gruppe gelost wurde, in der sich bereits eine Mannschaft derselben Konföderation befand. Dies war allerdings nur möglich, falls sich eine der ungesetzten Mannschaften in der jeweiligen Play-off-Gruppe durchsetzen würde, was zwei der sechs Teams schafften (Haiti, Panama). So spielen in der Vorrundengruppe F zwei CONCACAF-Teams (Jamaika, Panama).

Topf 1 Topf 2 Topf 3 Topf 4
Neuseeland Kanada Dänemark Nigeria
Australien Niederlande Schweiz Philippinen
USA Brasilien Irland Südafrika
Schweden Japan Kolumbien Marokko
Deutschland Norwegen Argentinien Sambia
England Italien Vietnam Play-off-Sieger A (Portugal* – Kamerun : Thailand)
Frankreich China Costa Rica Play-off-Sieger B (Chile – Senegal : Haiti*)
Spanien Südkorea Jamaika Play-off-Sieger C (Taiwan : Paraguay – Papua-Neuguinea : Panama*)
  • Ungesetzte Teams im Play-off kursiv, Mannschaften mit * haben sich später qualifiziert

Die Auslosung ergab folgende Gruppen:

Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D Gruppe E Gruppe F Gruppe G Gruppe H
Neuseeland  Neuseeland (26) Australien  Australien (10) Spanien  Spanien (6) England  England (4) Vereinigte Staaten  USA (1) Frankreich  Frankreich (5) Schweden  Schweden (3) Deutschland  Deutschland (2)
Norwegen  Norwegen (12) Irland  Irland (22) Costa Rica  Costa Rica (36) Haiti  Haiti (53) Vietnam  Vietnam (32) Jamaika  Jamaika (43) Sudafrika  Südafrika (54) Marokko  Marokko (72)
Philippinen  Philippinen (46) Nigeria  Nigeria (40) Sambia  Sambia (77) Danemark  Dänemark (13) Niederlande  Niederlande (9) Brasilien  Brasilien (8) Italien  Italien (16) Kolumbien  Kolumbien (25)
Schweiz  Schweiz (20) Kanada  Kanada (7) Japan  Japan (11) China Volksrepublik  China (14) Portugal  Portugal (21) Panama  Panama (52) Argentinien  Argentinien (28) Korea Sud  Südkorea (17)

Anmerkung: In Klammern Position in der FIFA-Weltrangliste vor der WM.

Unterkünfte

Die qualifizierten Mannschaften wurden an folgenden Orten untergebracht (je 16 in jedem der beiden Gastgeberländer):

 
Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2023 (Australien)
 
Danemark Haiti 
Perth
 
Jamaika Kanada 
Melbourne
 
 
Australien Brasilien Irland Nigeria 
Brisbane
 
China Volksrepublik Panama 
Adelaide
 
Marokko 
Werribee
 
 
 
Teamquartiere in Australien,   Fünf Teamquartiere in der Region Sydney
 
Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2023 (New South Wales)
 
Deutschland 
Wyong
 
England 
Terrigal
 
Campbelltown
Korea Sud 
 
Sydney
Frankreich Kolumbien 
Teamquartiere in der Region Sydney.
 
Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2023 (Neuseeland)
 
Argentinien Italien Neuseeland Norwegen Philippinen Portugal Vereinigte Staaten Vietnam 
Auckland
 
Sambia 
Hamilton
 
Schweden Sudafrika 
Wellington
 
Costa Rica Japan 
Christchurch
 
Niederlande Tauranga
 
Schweiz 
Dunedin
 
Spanien 
Palmerston North
Teamquartiere in Neuseeland

Vorrunde

Der Spielplan wurde von der FIFA am 1. Dezember 2021 veröffentlicht. Die Auslosung der Vorrundengruppen hat am 22. Oktober 2022 in Auckland stattgefunden. Zunächst sollte die erste Partie von Gastgeber Australien gegen Irland in Gruppe B im Sydney Football Stadium stattfinden. Aufgrund des großen Zuschauerinteresses wurde sie Ende Januar 2023 ins Stadium Australia verlegt.

Die Platzierungen in einer Gruppe werden nach folgenden Kriterien aufgelöst:

  • 1. Punkte
  • 2. Tordifferenz in allen Spielen
  • 3. geschossene Tore in allen Spielen
  • 4.–6. wie 1.–3., aber nur in den Spielen der punktgleichen Mannschaften untereinander
  • 7. Fair-Play-Punkte (gelbe Karte −1, gelb-rot −3, rot −4, gelb und rot −5)
  • 8. Losentscheid

Die beiden nach allen Spielen Erstplatzierten (grün unterlegt) erreichten das Achtelfinale und sind fett geschrieben.

Gruppe A

→ Hauptartikel: Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2023/Gruppe A
Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Schweiz  Schweiz  3  1  2  0 002:000  +2 05
 2. Norwegen  Norwegen  3  1  1  1 006:100  +5 04
 3. Neuseeland  Neuseeland  3  1  1  1 001:100  ±0 04
 4. Philippinen  Philippinen  3  1  0  2 001:800  −7 03
Do., 20. Juli 2023, 19:00 Uhr* (09:00 Uhr MESZ) in Auckland
Neuseeland – Norwegen 1:0 (0:0)
Fr., 21. Juli 2023, 17:00 Uhr* (07:00 Uhr MESZ) in Dunedin
Philippinen – Schweiz 0:2 (0:1)
Di., 25. Juli 2023, 17:30 Uhr* (07:30 Uhr MESZ) in Wellington
Neuseeland – Philippinen 0:1 (0:1)
Di., 25. Juli 2023, 20:00 Uhr* (10:00 Uhr MESZ) in Hamilton
Schweiz – Norwegen 0:0
So., 30. Juli 2023, 19:00 Uhr* (09:00 Uhr MESZ) in Auckland
Norwegen – Philippinen 6:0 (3:0)
So., 30. Juli 2023, 19:00 Uhr* (09:00 Uhr MESZ) in Dunedin
Schweiz – Neuseeland 0:0

*: alle Anstoßzeiten in Ortszeit

Gruppe B

→ Hauptartikel: Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2023/Gruppe B
Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Australien  Australien  3  2  0  1 007:300  +4 06
 2. Nigeria  Nigeria  3  1  2  0 003:200  +1 05
 3. Kanada  Kanada  3  1  1  1 002:500  −3 04
 4. Irland  Irland  3  0  1  2 001:300  −2 01
Do., 20. Juli 2023, 20:00 Uhr* (12:00 Uhr MESZ) in Sydney
Australien – Irland 1:0 (0:0)
Fr., 21. Juli 2023, 12:30 Uhr* (04:30 Uhr MESZ) in Melbourne
Nigeria – Kanada 0:0
Mi., 26. Juli 2023, 20:00 Uhr* (14:00 Uhr MESZ) in Perth
Kanada – Irland 2:1 (1:1)
Do., 27. Juli 2023, 20:00 Uhr* (12:00 Uhr MESZ) in Brisbane
Australien – Nigeria 2:3 (1:1)
Mo., 31. Juli 2023, 20:00 Uhr* (12:00 Uhr MESZ) in Brisbane
Irland – Nigeria 0:0
Mo., 31. Juli 2023, 20:00 Uhr* (12:00 Uhr MESZ) in Melbourne
Kanada – Australien 0:4 (0:2)

*: alle Anstoßzeiten in Ortszeit

Gruppe C

→ Hauptartikel: Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2023/Gruppe C
Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Japan  Japan  3  3  0  0 011:000 +11 09
 2. Spanien  Spanien  3  2  0  1 008:400  +4 06
 3. Sambia  Sambia  3  1  0  2 003:110  −8 03
 4. Costa Rica  Costa Rica  3  0  0  3 001:800  −7 00
Fr., 21. Juli 2023, 19:30 Uhr* (09:30 Uhr MESZ) in Wellington
Spanien – Costa Rica 3:0 (3:0)
Sa., 22. Juli 2023, 19:00 Uhr* (09:00 Uhr MESZ) in Hamilton
Sambia – Japan 0:5 (0:1)
Mi., 26. Juli 2023, 17:00 Uhr* (07:00 Uhr MESZ) in Dunedin
Japan – Costa Rica 2:0 (2:0)
Mi., 26. Juli 2023, 19:30 Uhr* (09:30 Uhr MESZ) in Auckland
Spanien – Sambia 5:0 (2:0)
Mo., 31. Juli 2023, 19:00 Uhr* (09:00 Uhr MESZ) in Hamilton
Costa Rica – Sambia 1:3 (0:2)
Mo., 31. Juli 2023, 19:00 Uhr* (09:00 Uhr MESZ) in Wellington
Japan – Spanien 4:0 (3:0)

*: alle Anstoßzeiten in Ortszeit

Gruppe D

→ Hauptartikel: Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2023/Gruppe D
Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. England  England  3  3  0  0 008:100  +7 09
 2. Danemark  Dänemark  3  2  0  1 003:100  +2 06
 3. China Volksrepublik  China  3  1  0  2 002:700  −5 03
 4. Haiti  Haiti  3  0  0  3 000:400  −4 00
Sa., 22. Juli 2023, 19:30 Uhr* (11:30 Uhr MESZ) in Brisbane
England – Haiti 1:0 (1:0)
Sa., 22. Juli 2023, 20:00 Uhr* (14:00 Uhr MESZ) in Perth
Dänemark – China 1:0 (0:0)
Fr., 28. Juli 2023, 18:30 Uhr* (10:30 Uhr MESZ) in Sydney
England – Dänemark 1:0 (1:0)
Fr., 28. Juli 2023, 20:30 Uhr* (13:00 Uhr MESZ) in Adelaide
China – Haiti 1:0 (0:0)
Di., 1. August 2023, 19:00 Uhr* (13:00 Uhr MESZ) in Perth
Haiti – Dänemark 0:2 (0:1)
Di., 1. August 2023, 20:30 Uhr* (13:00 Uhr MESZ) in Adelaide
China – England 1:6 (0:3)

*: alle Anstoßzeiten in Ortszeit

Gruppe E

→ Hauptartikel: Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2023/Gruppe E
Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Niederlande  Niederlande  3  2  1  0 009:100  +8 07
 2. Vereinigte Staaten  USA  3  1  2  0 004:100  +3 05
 3. Portugal  Portugal  3  1  1  1 002:100  +1 04
 4. Vietnam  Vietnam  3  0  0  3 000:120 −12 00
Sa., 22. Juli 2023, 13:00 Uhr* (03:00 Uhr MESZ) in Auckland
USA – Vietnam 3:0 (2:0)
So., 23. Juli 2023, 19:30 Uhr* (09:30 Uhr MESZ) in Dunedin
Niederlande – Portugal 1:0 (1:0)
Do., 27. Juli 2023, 13:00 Uhr* (03:00 Uhr MESZ) in Wellington
USA – Niederlande 1:1 (0:1)
Do., 27. Juli 2023, 19:30 Uhr* (09:30 Uhr MESZ) in Hamilton
Portugal – Vietnam 2:0 (2:0)
Di., 1. August 2023, 19:00 Uhr* (09:00 Uhr MESZ) in Dunedin
Vietnam – Niederlande 0:7 (0:5)
Di., 1. August 2023, 19:00 Uhr* (09:00 Uhr MESZ) in Auckland
Portugal – USA 0:0

*: alle Anstoßzeiten in Ortszeit

Gruppe F

→ Hauptartikel: Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2023/Gruppe F
Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Frankreich  Frankreich  3  2  1  0 008:400  +4 07
 2. Jamaika  Jamaika  3  1  2  0 001:000  +1 05
 3. Brasilien  Brasilien  3  1  1  1 005:200  +3 04
 4. Panama  Panama  3  0  0  3 003:110  −8 00
So., 23. Juli 2023, 20:00 Uhr* (12:00 Uhr MESZ) in Sydney
Frankreich – Jamaika 0:0
Mo., 24. Juli 2023, 20:30 Uhr* (13:00 Uhr MESZ) in Adelaide
Brasilien – Panama 4:0 (2:0)
Sa., 29. Juli 2023, 20:00 Uhr* (12:00 Uhr MESZ) in Brisbane
Frankreich – Brasilien 2:1 (1:0)
Sa., 29. Juli 2023, 20:30 Uhr* (14:30 Uhr MESZ) in Perth
Panama – Jamaika 0:1 (0:0)
Mi., 2. August 2023, 20:00 Uhr* (12:00 Uhr MESZ) in Melbourne
Jamaika – Brasilien 0:0
Mi., 2. August 2023, 20:00 Uhr* (12:00 Uhr MESZ) in Sydney
Panama – Frankreich 3:6 (1:4)

*: alle Anstoßzeiten in Ortszeit

Gruppe G

→ Hauptartikel: Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2023/Gruppe G
Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Schweden  Schweden  3  3  0  0 009:100  +8 09
 2. Sudafrika  Südafrika  3  1  1  1 006:600  ±0 04
 3. Italien  Italien  3  1  0  2 003:800  −5 03
 4. Argentinien  Argentinien  3  0  1  2 002:500  −3 01
So., 23. Juli 2023, 17:00 Uhr* (07:00 Uhr MESZ) in Wellington
Schweden – Südafrika 2:1 (0:0)
Mo., 24. Juli 2023, 18:00 Uhr* (08:00 Uhr MESZ) in Auckland
Italien – Argentinien 1:0 (0:0)
Fr., 28. Juli 2023, 12:00 Uhr* (02:00 Uhr MESZ) in Dunedin
Argentinien – Südafrika 2:2 (0:1)
Sa., 29. Juli 2023, 19:30 Uhr* (09:30 Uhr MESZ) in Wellington
Schweden – Italien 5:0 (3:0)
Mi., 2. August 2023, 19:00 Uhr* (09:00 Uhr MESZ) in Wellington
Südafrika – Italien 3:2 (1:1)
Mi., 2. August 2023, 19:00 Uhr* (09:00 Uhr MESZ) in Hamilton
Argentinien – Schweden 0:2 (0:0)

*: alle Anstoßzeiten in Ortszeit

Gruppe H

→ Hauptartikel: Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2023/Gruppe H
Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Kolumbien  Kolumbien  3  2  0  1 004:200  +2 06
 2. Marokko  Marokko  3  2  0  1 002:600  −4 06
 3. Deutschland  Deutschland  3  1  1  1 008:300  +5 04
 4. Korea Sud  Südkorea  3  0  1  2 001:400  −3 01
Mo., 24. Juli 2023, 18:30 Uhr* (10:30 Uhr MESZ) in Melbourne
Deutschland – Marokko 6:0 (2:0)
Di., 25. Juli 2023, 12:00 Uhr* (04:00 Uhr MESZ) in Sydney
Kolumbien – Südkorea 2:0 (2:0)
So., 30. Juli 2023, 14:00 Uhr* (06:30 Uhr MESZ) in Adelaide
Südkorea – Marokko 0:1 (0:1)
So., 30. Juli 2023, 19:30 Uhr* (11:30 Uhr MESZ) in Sydney
Deutschland – Kolumbien 1:2 (0:0)
Do., 3. August 2023, 18:00 Uhr* (12:00 Uhr MESZ) in Perth
Marokko – Kolumbien 1:0 (1:0)
Do., 3. August 2023, 20:00 Uhr* (12:00 Uhr MESZ) in Brisbane
Südkorea – Deutschland 1:1 (1:1)

*: alle Anstoßzeiten in Ortszeit

Finalrunde

→ Hauptartikel: Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2023/Finalrunde

Spielplan

Insgesamt ermittelten beide Turnierbäume bzw. Turnierhälften jeweils einen Finalisten. Da bis zum Halbfinale die Gruppen B, D, F und H in Australien und die Gruppen A, C, E und G in Neuseeland spielten (bis auf die Teilnehmer der Gruppen E und G, die im Achtelfinale von Neuseeland nach Australien wechselten), hatte das die Auswirkung auf den Spielplan, dass Gruppenerster und Gruppenzweiter einer Gruppe bei jeweils siegreichen Achtel- und Viertelfinalspielen bereits im Halbfinale erneut aufeinander getroffen wären (bei internationalen Turnieren mit nur einem Gastgeber sonst in der Regel erst wieder im Finale) – was aber nicht geschah.

Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Finale
Schweiz  Schweiz 1
Spanien  Spanien 5
Spanien  Spanien 02V
Niederlande  Niederlande 1
Niederlande  Niederlande 2
Sudafrika  Südafrika 0
Spanien  Spanien 2
Schweden  Schweden 1
Japan  Japan 3
Norwegen  Norwegen 1
Japan  Japan 1
Schweden  Schweden 2
Schweden  Schweden 00 (5)E
Vereinigte Staaten  USA 0 (4)
Spanien  Spanien 1
England  England 0
Australien  Australien 2
Danemark  Dänemark 0
Australien  Australien 00 (7)E
Frankreich  Frankreich 0 (6)
Frankreich  Frankreich 4
Marokko  Marokko 0
Australien  Australien 1
England  England 3
England  England 00 (4)E
Nigeria  Nigeria 0 (2)
England  England 2
Spiel um Platz 3
Kolumbien  Kolumbien 1
Kolumbien  Kolumbien 1 Schweden  Schweden 2
Jamaika  Jamaika 0 Australien  Australien 0

V Sieg nach Verlängerung
E Sieg im Elfmeterschießen

Achtelfinale

Sa., 5. August 2023, 17:00 Uhr* (07:00 Uhr MESZ) in Auckland
Schweiz  Schweiz – Spanien  Spanien 1:5 (1:4)
Sa., 5. August 2023, 20:00 Uhr* (10:00 Uhr MESZ) in Wellington
Japan  Japan – Norwegen  Norwegen 3:1 (1:1)
So., 6. August 2023, 12:00 Uhr* (04:00 Uhr MESZ) in Sydney
Niederlande  Niederlande – Südafrika  Südafrika 2:0 (1:0)
So., 6. August 2023, 19:00 Uhr* (11:00 Uhr MESZ) in Melbourne
Schweden  Schweden – USA  USA 0:0 n. V., 5:4 i. E.
Mo., 7. August 2023, 17:30 Uhr* (09:30 Uhr MESZ) in Brisbane
England  England – Nigeria  Nigeria 0:0 n. V., 4:2 i. E.
Mo., 7. August 2023, 20:30 Uhr* (12:30 Uhr MESZ) in Sydney
Australien  Australien – Dänemark  Dänemark 2:0 (1:0)
Di., 8. August 2023, 18:00 Uhr* (10:00 Uhr MESZ) in Melbourne
Kolumbien  Kolumbien – Jamaika  Jamaika 1:0 (0:0)
Di., 8. August 2023, 20:30 Uhr* (13:00 Uhr MESZ) in Adelaide
Frankreich  Frankreich – Marokko  Marokko 4:0 (3:0)

Viertelfinale

Fr., 11. August 2023, 13:00 Uhr* (03:00 Uhr MESZ) in Wellington
Spanien  Spanien – Niederlande  Niederlande 2:1 n. V. (1:1, 0:0)
Fr., 11. August 2023, 19:30 Uhr* (09:30 Uhr MESZ) in Auckland
Japan  Japan – Schweden  Schweden 1:2 (0:1)
Sa., 12. August 2023, 17:00 Uhr* (09:00 Uhr MESZ) in Brisbane
Australien  Australien – Frankreich  Frankreich 0:0 n. V., 7:6 i. E.
Sa., 12. August 2023, 20:30 Uhr* (12:30 Uhr MESZ) in Sydney
England  England – Kolumbien  Kolumbien 2:1 (1:1)

Halbfinale

Di., 15. August 2023, 20:00 Uhr* (10:00 Uhr MESZ) in Auckland
Spanien  Spanien – Schweden  Schweden 2:1 (0:0)
Mi., 16. August 2023, 20:00 Uhr* (12:00 Uhr MESZ) in Sydney
Australien  Australien – England  England 1:3 (0:1)

*: alle Anstoßzeiten in Ortszeit

Spiel um Platz 3

Sa., 19. August 2023, 18:00 Uhr* (10:00 Uhr MESZ) in Brisbane
Schweden  Schweden – Australien  Australien 2:0 (1:0)

*: Anstoßzeit in Ortszeit

Finale

→ Hauptartikel: Finale der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2023
Spanien England
Spanien 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Finale
So., 20. August 2023 um 20:00 Uhr* (12:00 Uhr MESZ) in Sydney (Stadium Australia)
Ergebnis: 1:0 (1:0)
Zuschauer: 75.784
Schiedsrichterin: Tori Penso (Vereinigte Staaten  USA) 1
England 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Cata Coll – Ona Batlle, Irene Paredes, Laia Codina (73. Ivana Andrés), Olga Carmona (C)  – Teresa Abelleira, Aitana Bonmatí, Jennifer Hermoso – Alba Redondo (60. Oihane Hernández), Salma Paralluelo, Mariona Caldentey (90. Alexia Putellas)
Cheftrainer: Jorge Vilda
Mary Earps – Jessica Carter, Millie Bright (C) , Alex Greenwood – Lucy Bronze, Georgia Stanway, Keira Walsh, Rachel Daly (46. Chloe Kelly), Ella Toone (87. Beth England) – Alessia Russo (46. Lauren James), Lauren Hemp
Cheftrainerin: Sarina Wiegman (Niederlande  Niederlande)
  1:0 Carmona (29.)
  Paralluelo (78.)   Hemp (55.)
  Earps hält Handelfmeter von Hermoso (70.)
Spieler des Spiels: Olga Carmona (Spanien)
1 
Assistentinnen: Vereinigte Staaten  Brooke Mayo und Vereinigte Staaten  Kathryn Nesbitt, Vierte Offizielle: Japan  Yoshimi Yamashita, Fünfte Offizielle: Suriname  Mijensa Rensch
Videoassistenten: Nicaragua  Tatiana Guzmán (VAR), Niederlande  Pol van Boekel (VAR-Assistent), Belgien  Ella de Vries (VAR-Abseits-Assistent), Vereinigte Staaten  Armando Villarreal (Unterstützungs-VAR)
 
Vor dem WM-Finale
 
Siegerehrung

Beste Torschützinnen

Die Rangfolge entspricht den Kriterien des „Goldenen Schuhs“, wonach zuerst nach Toren, dann nach Vorlagen und zuletzt nach geringerer Spielzeit unterschieden wird. Aufgeführt sind alle Spielerinnen, die im Verlauf des Turniers mindestens drei Treffer erzielen konnten. Beste Torschützin des kompletten Wettbewerbs ist die nicht für die Endrunde qualifizierte Belgierin Tessa Wullaert mit 17 Toren. Hinata Miyazawa stellte den „Negativrekord“ ihrer Landsfrau Homare Sawa ein, die bei der WM 2011 ebenfalls mit nur fünf Toren Torschützenkönigin wurde. Miyazawa ist die erste Torschützenkönigin, die nicht mindestens das Spiel um Platz 3 erreichte.

  • Siehe auch: Vollständige Liste
Platz Spielerin Tore Vorlagen Spielzeit 1 Spiele Strafstöße
01 Japan  Hinata Miyazawa 5 1 338 5 0
02 Frankreich  Kadidiatou Diani 4 3 450 5 2
03 Deutschland  Alexandra Popp 4 0 263 3 1
04 Niederlande  Jill Roord 4 0 421 5 0
05 Schweden  Amanda Ilestedt 4 0 632 7 0
06 England  Lauren James 2 3 3 331 5 0
07 Spanien  Aitana Bonmatí 3 2 585 7 0
08 Spanien  Jennifer Hermoso 3 2 647 7 0
09 Brasilien  Ary Borges 3 1 207 3 0
10 Spanien  Alba Redondo 3 1 393 7 0
11 England  Lauren Hemp 3 1 521 7 0
12 Schweden  Rebecka Blomqvist 3 0 158 6 0
13 Norwegen  Sophie Román Haug 3 0 253 3 0
14 Frankreich  Eugénie Le Sommer 3 0 365 4 0
15 Schweden  Fridolina Rolfö 3 0 502 6 1
16 England  Alessia Russo 3 0 526 7 0
17 Australien  Hayley Raso 3 0 566 7 0
1 
Ohne Nachspielzeiten
2 
Gesperrt für das Viertel- und Halbfinale

Schiedsrichter

Der Weltverband FIFA nominierte insgesamt 33 Schiedsrichterinnen, 55 Schiedsrichterassistentinnen und 19 Video-Assistenten. Die Weltmeisterschaft 2023 war die erste, bei der weibliche Videoschiedsrichter zum Einsatz kamen. Sie machten sechs der insgesamt 19 nominierten VARs aus. Erstmals seit 2003 gehörte keine deutsche Hauptschiedsrichterin zum Aufgebot. Lediglich Katrin Rafalski wurde als Schiedsrichterassistentin nominiert. Zudem wurde der deutschsprachige Raum durch Esther Staubli, Susanne Küng und Marco Fritz als VAR vertreten. Stéphanie Frappart zog mit der Leitung des Viertelfinalspiels Spanien gegen die Niederlande, ihrer 11. WM-Spielleitung (davon ein Spiel bei der WM der Männer 2022), mit Ravshan Ermatov gleich, der zwischen 2010 und 2018 elf WM-Spiele der Männer geleitet hat.

Verband Schiedsrichterin Spiele       4. Off. Assistentin 1 Assistentin 2 VARs
AFC Australien  Kate Jacewicz 2 8 0 0 0 Korea Sud  Kim Kyoung-min Australien  Joanna Charaktis Australien  Chris Beath 1
Katar  Abdulla al-Marri
Singapur  Muhammad Taqi
Australien  Casey Reibelt 2 1 0 0 1 Kirgisistan  Ramina Tsoi China Volksrepublik  Xie Lijun
Palastina  Heba Saadieh
Japan  Yoshimi Yamashita 3 3 0 0 2 Japan  Makoto Bozono 2 Japan  Naomi Teshirogi
Korea Sud  Oh Hyeon-jeong 2 3 0 0 3 Korea Sud  Park Mi-suk Korea Sud  Lee Seul-gi
Japan  Makoto Bozono
Korea Sud  Kim Yu-jeong 0 - - - 6
CAF Marokko  Bouchra Karboubi 2 7 0 0 0 Marokko  Soukaina Hamdi Marokko  Fatiha Jermoumi Marokko  Adil Zourak
Ruanda  Salima Mukansanga 2 3 0 0 0 Mauritius  Queency Victoire Kenia  Mary Njoroge
Sudafrika  Akhona Makalima 0 - - - 6
Togo  Vincentia Amedome 1 3 0 0 1 Kamerun  Carine Atezambong Mali  Fanta Koné
CONCACAF Kanada  Marie-Soleil Beaudoin 2 3 0 0 2 Kanada  Chantal Boudreau Jamaika  Stephanie Yee Sing Kanada  Carol Chénard
Kanada  Drew Fischer
Nicaragua  Tatiana Guzmán
Vereinigte Staaten  Armando Villarreal
Kanada  Myriam Marcotte 0 - - - 6
Costa Rica  Marianela Araya 0 - - - 5
Honduras  Melissa Borjas 3 10 0 1 1 Honduras  Shirley Perelló Mexiko  Sandra Ramírez
Mexiko  Katia García 2 3 0 0 2 Mexiko  Karen Díaz Mexiko  Enedina Caudillo
Vereinigte Staaten  Ekaterina Koroleva 3 4 0 0 0 Vereinigte Staaten  Kathryn Nesbitt Vereinigte Staaten  Felisha Mariscal
Vereinigte Staaten  Tori Penso 5 6 0 0 0 Vereinigte Staaten  Brooke Mayo Suriname  Mijensa Rensch 3
Vereinigte Staaten  Kathryn Nesbitt
CONMEBOL Argentinien  Laura Fortunato 2 4 0 0 2 Argentinien  Mariana de Almeida Argentinien  Daiana Milone Argentinien  Salomé di Iorio
Brasilien  Daiane Muniz
Kolumbien  Nicolás Gallo
Venezuela  Juan Soto
Brasilien  Edina Alves 4 2 0 0 0 Brasilien  Neuza Back Brasilien  Leila Moreira
Chile  María Carvajal 3 4 1 0 1 Chile  Leslie Vásquez Chile  Loreto Toloza 4
Ecuador  Mónica Amboya
Uruguay  Anahí Fernández 0 - - - 5
Venezuela  Emikar Calderas Barrera 1 3 0 0 2 Venezuela  Migdalía Rodríguez Kolumbien  Mary Blanco
OFC Neuseeland  Anna-Marie Keighley 2 4 0 0 1 Neuseeland  Sarah Jones Samoa  Maria Salamasina
UEFA England  Rebecca Welch 3 11 0 0 1 England  Natalie Aspinall Ungarn  Anita Vad Belgien  Ella de Vries
Deutschland  Marco Fritz
England  Sian Massey-Ellis
Italien  Massimiliano Irrati
Niederlande  Pol van Boekel
Spanien  Alejandro Hernández Hernández
Spanien  Juan Martínez Munuera
Finnland  Lina Lehtovaara 1 3 0 1 3 Griechenland  Chrysoula Kourompylia Estland  Karolin Kaivoja
Frankreich  Stéphanie Frappart 4 7 0 0 0 Frankreich  Manuela Nicolosi Frankreich  Élodie Coppola
Italien  Maria Sole Ferrieri Caputi 2 3 0 0 1 Italien  Francesca Di Monte Rumänien  Mihaela Țepușă
Kroatien  Ivana Martinčić 1 1 0 0 5 Kroatien  Sanja Rođak-Karšić Estland  Karolin Kaivoja
Rumänien  Iuliana Demetrescu 0 - - - 5
Schweden  Tess Olofsson 2 1 1 0 2 Tschechien  Lucie Ratajová Zypern Republik  Polyxeni Irodotou
Schweiz  Esther Staubli 3 5 0 0 0 Deutschland  Katrin Rafalski Schweiz  Susanne Küng
Spanien  Marta Huerta de Aza 1 2 0 1 2 Spanien  Guadalupe Porras Ayuso Kroatien  Sanja Rođak-Karšić
Ukraine  Kateryna Monsul 2 6 0 0 0 Ukraine  Maryna Strilezka Polen  Paulina Baranowska
Wales  Cheryl Foster 4 4 0 0 0 Irland  Michelle O’Neill Niederlande  Franca Overtoom
1 
sagte seine Teilnahme kurz vor Turnierbeginn aus familiären Gründen ab
2 
kam auch zu einem Einsatz im Gespann von Oh Hyeon-jeong und ersetzte dort Lee Seul-gi
3 
Tori Penso wurde in den ersten vier Spielen bis zum Halbfinale durch Brooke Mayo und Mijensa Rensch unterstützt. Im Finale assistierten ihr Brooke Mayo und Kathryn Nesbitt.
4 
wurde aufgrund einer Disziplinarstrafe seitens des Chilenischen Fußballverbandes nach dem ersten Spiel durch Mónica Amboya ersetzt

Umfeld

 
WM-Maskottchen Tazuni
 
WM-Spielball OCEAUNZ

Einbezug der indigenen Völker

Die Kultur der indigenen Völker der Aborigines und Māori war im Umfeld der Weltmeisterschaft präsent. Sowohl bei der Eröffnungszeremonie als auch vor dem Anpfiff jedes Spiels wurden traditionelle Elemente aus der Kultur der indigenen Völker in traditioneller Kleidung auf dem Spielfeld dargeboten. In allen WM-Stadien war die Flagge der Aborigines, der Torres-Strait-Insulaner oder der Māori zu sehen. Alle WM-Städte wurden neben der internationalen Bezeichnung auch mit den Übersetzungen der traditionellen Namen der australischen First Nations und der Māori versehen. Ein sechsköpfiges Beratungsgremium bestehend aus Mitgliedern der indigenen Völker beriet die FIFA im Vorfeld der Weltmeisterschaft.

Maskottchen

Das Maskottchen Tazuni ist ein Pinguin der Art Eudyptula minor, die nur in Australien und Neuseeland vorkommt, was die Verbindung zwischen den beiden Ländern darstellen soll. Der Name Tazuni ist inspiriert von der Tasmansee zwischen Australien und Neuseeland.

Spielball

Das Design des Spielballs der WM 2023, OCEAUNZ, enthält Elemente der Aborigine-Künstlerin Chern’ee Sutton und der Māori-Künstlerin Fiona Collis und nimmt damit Bezug auf die Kulturen der beiden Gastgeberländer. Der Ball ist im Zentrum mit einem Chip ausgestattet, der Spieldaten für die halbautomatische Abseitstechnologie an die Videoschiedsrichter für Abseitsentscheidungen sendet. Die angeraute Oberfläche besteht aus Polyurethan.

WM-Song

Der offizielle Song der Weltmeisterschaft 2023, Do It Again, stammt von der neuseeländischen Singer-Songwriterin Benee in Zusammenarbeit mit der australischen Musikerin Mallrat, wurde am 29. Juni 2023 veröffentlicht und unter anderem bei der Eröffnungsfeier am 20. Juli 2023 im Eden Park in Auckland aufgeführt.

Erklärung der Entscheidungen nach Videobeweis

Zusätzlich zu den bisherigen Hinweisen auf den Videoleinwänden im Stadion wurde zur Weltmeisterschaft 2023 erstmals die Änderung eingeführt, dass die Schiedsrichterinnen ihre finalen Entscheidungen nach der Überprüfung von Spielsituationen mittels Videobeweis über ein Headset-Mikrofon und die Stadionlautsprecher kurz begründen. Dadurch sollte der Einsatz des Video-Assistenten transparenter und besser nachvollziehbar werden.

Übertragung und Berichterstattung

Deutschland

In Deutschland wurden die Spiele der Weltmeisterschaft 2023 aufgrund einer Vereinbarung mit der EBU im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bei ARD und ZDF übertragen, nachdem lange Zeit keine Einigung über den Rechteerwerb erzielt werden konnte, da die FIFA deutlich höhere Preisvorstellungen hatte als die Sender. Mitte Juni 2023 traf die EBU schließlich eine grundsätzliche Vereinbarung mit der FIFA über die Fernsehrechte für Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien.

ARD und ZDF sendeten hauptsächlich aus dem Studio in Hamburg (ARD) und Mainz (ZDF) und waren nur mit einem kleinen Team vor Ort in Australien und Neuseeland.

Nia Künzer, die seit 2006 die Frauenfußball-Übertragungen in der ARD begleitete, beendete nach der WM 2023 ihre Tätigkeit als Expertin im Ersten.

Funktion    
Moderatoren Claus Lufen Sven Voss
Kommentatoren Stephanie Baczyk
Christina Graf
Bernd Schmelzer
Norbert Galeske
Heiko Klasen
Claudia Neumann
Oliver Schmidt
Martin Schneider
Daniel Pinschower
Expertinnen Nia Künzer Kathrin Lehmann (Studio)
Josephine Henning (Kommentierung)
Tabea Kemme (Kommentierung)
Gäste Thomas Broich
Almuth Schult
Giulia Gwinn
Kim Kulig
Andreas Luthe
Friederike Kromp
Paulina Krumbiegel
Navina Omilade
Reporterinnen Lea Wagner Lena Kesting
Amelie Stiefvatter

Österreich

Die Spiele der Weltmeisterschaft wurden vom Österreichischen Rundfunk auf ORF 1 und ORF SPORT + übertragen.

  • Kommentatoren: Anna-Theresa Lallitsch, Erwin Hujecek, Toni Oberndorfer, Michael Pinter, Johannes Karner und Alina Eberstaller, Sendungsverantwortlicher war Gerhard Lackner.
  • Moderatoren: Rainer Pariasek, Kristina Inhof, Lukas Schweighofer, Alina Zellhofer
  • Expertinnen: Lisa Makas, Viktoria Schnaderbeck und Elisabeth Tieber

Schweiz

In der Schweiz zeigte das SRF alle 64 Partien auf dem Sender SRF zwei sowie auf den Onlineplattformen. Für SRF war folgendes Team bei der WM:

  • Kommentatoren: Calvin Stettler (mit Rachel Rinast), Reto Held, Dani Kern, Manuel Köng, Dominic Ledergerber, Sascha Ruefer
  • Moderatoren: Annette Fetscherin, Lukas Studer
  • Expertinnen: Martina Moser, Jacqueline Dünker, Lara Dickenmann, Sandra Betschart, Nora Häuptle
  • Reporterin: Seraina Degen

Zahlen und Fakten

  • Spanien wurde durch den Titelgewinn das zweite Land nach Deutschland, welches sowohl den Titel bei einer Fußball-Weltmeisterschaft der Herren als auch bei einer Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen gewann.
  • Durch den Titelgewinn, sowie den Siegen bei der U-17- und U-20-WM des Jahres 2022, war Spanien als erstes Land amtierender Frauenfußball-Weltmeister in allen Altersklassen.
  • Mit dem Finale Spanien gegen England fand erstmals ein Finale einer Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen ohne Beteiligung der USA oder Deutschlands statt.
  • Spanien wurde durch den Titelgewinn das dritte europäische Land nach Deutschland und Norwegen, das eine Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen gewann.
  • Im Vorrundenspiel der Gruppe C erzielte Barbra Banda für Sambia gegen Costa Rica mit dem 0:2 per Strafstoß das 1000. Tor der WM-Geschichte.
  • Im Elfmeterschießen im Achtelfinale gegen die Schwedinnen war die US-Spielerin Alyssa Naeher die erste Torhüterin überhaupt, die bei Weltmeisterschaften (Frauen oder Männer) zu einem Elfmeter antrat. Naeher war zudem auch die erste, die sowohl vom Elfmeterpunkt traf als auch einen Elfer parierte.
    • Die zweite Torwartschützin in der WM-Geschichte war Mackenzie Arnold. Die Australierin setzte ihren Elfer im Viertelfinale gegen die Französinnen an den Pfosten und traf somit nicht.
  • 151 Tore (nach den ersten beiden Viertelfinalspielen) bedeuten einen neuen Torrekord für eine Frauen-WM. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass 2023 erstmals 32 Teams antraten und es somit mehr Spiele als bei den Turnieren zuvor (mit maximal 24 Mannschaften) gab. Noch weiter relativiert sich der Rekord, wenn man die durchschnittliche Anzahl der Tore pro Spiel betrachtet. Mit 164 Toren aus 64 Spielen (⌀ 2,56 Tore pro Spiel) ist es der niedrigste Durchschnittswert bislang bei einer Frauen-WM.
  • Mit 100 Torschützinnen wurde ein weiterer Rekord aufgestellt (zuvor 90 bei der WM 2015).
  • Schweden gewann zum vierten Mal das Spiel um Platz 3 und ist nun alleiniger Rekorddritter vor den USA (3×).

„Kuss-Affäre“

Während der Medaillenübergabe bei der Siegerehrung für die spanischen Weltmeisterinnen hielt der Präsident des Spanischen Fußballverbandes (RFEF) Luis Rubiales die spanische Spielerin Jennifer Hermoso mit beiden Händen am Kopf fest und küsste sie auf den Mund. Hermoso äußerte später ihren Unmut, sagte, sie habe dem Kuss nie zugestimmt und bezeichnete diesen als keinesfalls einvernehmlich. Rubiales hatte den Kuss zuvor als „einvernehmlich“ bezeichnet. Entgegen diverser Rücktrittsforderungen gegen Rubiales lehnte er einen solchen Schritt ab und bezeichnete sich selbst als Opfer dieser Situation. Stattdessen wolle er nun erst recht im Amt verbleiben. Seitens der WM-Spielerinnen kam es zu einer Erklärung, dass diese geschlossen unter der aktuellen Verbandsführung nicht mehr für ihr Land spielen wollen. Insgesamt haben 81 ehemalige und gegenwärtige Spielerinnen die Erklärung unterzeichnet.

Am 26. August 2023 wurde Rubiales vom Fußball-Weltverband FIFA mit sofortiger Wirkung suspendiert. Er wurde im Zuge eines laufenden Disziplinarverfahrens vorläufig für 90 Tage von allen Fußball-Aktivitäten ausgeschlossen. Zudem wurde Rubiales jeglicher direkte oder indirekte Kontakt zu Hermoso, ihrem Umfeld oder anderen Mitgliedern des spanischen Teams untersagt. Am selben Tag kam es aus Solidarität zu Hermoso zum Rücktritt des gesamten Trainerteams um Cheftrainer Jorge Vilda, einzig er selbst trat nicht zurück. Am Abend des 26. August gab auch Vilda eine schriftliche Erklärung ab, in welcher er sich vom Verhalten Rubiales’ distanzierte. Er verurteilte dessen unangemesses Verhalten sowie „jede Macho-Haltung“, die nicht zu einer fortschrittlichen Gesellschaft gehöre. Zudem kam es zu Trainer-Rücktritten spanischer Jugend-Mannschaften, darunter die für die U-19 und U-17 zuständigen Sonia Bermúdez und Kenio Gonzalo. Am 28. August wurde gemeldet, dass Rubiales' 72-jährige Mutter Ángeles Béjar sich in einer Kirche im spanischen Motril eingesperrt habe und in einen Hungerstreik getreten sei, um ihrer Forderung, nach Gerechtigkeit ihrem Sohn gegenüber Gehör zu verleihen. Den Streik musste sie am dritten Tag aus gesundheitlichen Gründen abbrechen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Am 6. September wurde bekannt, Hermoso habe wegen des Vorfalls Anzeige gegen Rubiales erstattet. Am 10. September kündigte Rubiales in einem Interview mit Piers Morgan an, als Präsident zurückzutreten, da er seine Arbeit nicht fortsetzen könne. Es kam außerdem zur Veröffentlichung eines Briefes, in welchem Rubiales seinen Rücktritt als Vizepräsident des europäischen Fußballverbands Uefa erklärt. Am 11. September 2023 bestätigte der spanische Fußballverband seinen Rücktritt vom Präsidentenamt. Am 15. September entschied Untersuchungsrichter Francisco De Jorge am Staatsgerichtshof in Madrid, Rubiales dürfe sich Hermoso zukünftig nicht weiter als auf 200 m nähern. Nach einem Gespräch zwischen Hermoso und der neuen spanischen Nationaltrainerin Montserrat Tomé wurde entschieden, Hermoso für die kommenden Spiele nicht zu nominieren, um die Spielerin zu schützen. Am 20. September beendeten die Spielerinnen den Streik. Es erfolgte eine Einigung mit dem spanischen Fußballverband, wobei auch die oberste spanische Sportbehörde Consejo Superior de Deportes (CSD) involviert war. Dies teilte der Präsident des CSD, Victor Francos mit. Es sollen umfangreiche Strukturveränderungen in der Führungsebene des spanischen Fußballverbandes erfolgen, wofür eine gemeinsame Kommission gebildet werde, bestehend aus CSD, RFEF und den Spielerinnen. Das erste Spiel der Spanierinnen nach der WM fand am 22. September 2023 in der UEFA Women’s Nations League 2023/24 gegen die Schwedinnen statt (3:2 für Spanien).

Am 26. September wurde der Albaner Armand Duka als Nachfolger Rubiales’ zum Vizepräsidenten der UEFA bestimmt.

Am 30. Oktober gab die Disziplinarkommission der Fifa bekannt, Rubiales sei mit einem Fußball-Tätigkeitsverbot für die Dauer von drei Jahren belegt worden. Zehn Tage habe er Zeit, eine Begründung zu beantragen. Sollte dem Antrag stattgegeben werden, würde diese veröffentlicht. Die Entscheidung konnte bei der Fifa-Berufungskommission angefochten werden, was jedoch nicht geschah.

Im Januar 2024 wurde Rubiales in Spanien angeklagt. Bei einer Verurteilung drohte ihm eine Haftstrafe von bis zu vier Jahren. Am 20. Februar 2025 wurde Rubiales wegen eines sexuellen Übergriffs zu einer Geldstrafe von 10.800 Euro verurteilt.

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