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Die Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025 (offiziell 2025 UEFA Women’s Championship; häufig auch als UEFA Women’s Euro 2025 bezeichnet) war die 14. Austra

Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025

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Die Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025 (offiziell 2025 UEFA Women’s Championship; häufig auch als UEFA Women’s Euro 2025 bezeichnet) war die 14. Austragung des europäischen Kontinentalwettbewerbs im Frauenfußball. Die Schweiz war Gastgeberin des Turniers, das vom 2. bis 27. Juli 2025 stattfand.

Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025
UEFA Women’s Euro 2025
Anzahl Nationen 16 (von 51 Bewerbern)
Europameister England England (2. Titel)
Austragungsort Schweiz Schweiz
Eröffnungsspiel 02. Juli 2025
Turnierende 27. Juli 2025
Spiele 31
Tore 106 (⌀: 3,42 pro Spiel)
Zuschauer 657.291 (⌀: 21.203 pro Spiel)
Torschützenkönigin Spanien Esther González
Beste Spielerin Spanien Aitana Bonmatí
Beste junge Spielerin England Michelle Agyemang
Gelbe Karten 78 (⌀: 2,52 pro Spiel)
Gelb-Rote Karten 3 (⌀: 0,1 pro Spiel)
Rote Karten 3 (⌀: 0,1 pro Spiel)
← EM 2022
EM 2029 →

England wurde mit dem Sieg im Elfmeterschießen über Spanien Europameister und verteidigte damit den Titel von 2022 erfolgreich.

Inhaltsverzeichnis

Vergabe

Bewerbung

Das Interesse zur Ausrichtung musste bis zum 28. Oktober 2021 bekundet werden. Die Anforderungen an die Bewerber wurden durch die UEFA im Vergleich zur 13. Austragung 2022 angepasst. So wurden acht Stadien mit Kapazitäten von über 15.000 bis über 30.000 Zuschauern empfohlen. Die interessierten Verbände konnten bis zum 23. März 2022 eine offizielle Bewerbung abgeben, und die weiteren Unterlagen mussten bis zum 12. Oktober 2022 eingereicht werden.

Folgende Verbände hatten sich um die Ausrichtung beworben:

  • Skandinavische Bewerbung von Danemark  Dänemark, Finnland  Finnland, Norwegen  Norwegen und Schweden  Schweden
  • Frankreich  Frankreich
  • Polen  Polen
  • Schweiz  Schweiz

Abstimmungsergebnis

Bewerber 1. Runde 2. Runde 3. Runde
Schweiz  Schweiz 4 6 9
Skandinavien 4 4 4
Polen  Polen 4 3 –
Frankreich  Frankreich 1 – –
Gesamt 13 13 13

Diesem Abstimmungsergebnis folgend vergab das UEFA-Exekutivkomitee am 4. April 2023 den Zuschlag zur Austragung des Turniers an die Schweiz.

Qualifikation

→ Hauptartikel: Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025/Qualifikation

Von den 55 Mitgliedsländern der UEFA nahmen 51 an der Qualifikation teil. Russland wurde aufgrund des Angriffskrieges auf die Ukraine vom Wettbewerb ausgeschlossen. Die Fußballverbände von San Marino, Gibraltar und Liechtenstein hatten ihre Frauen-Teams nicht angemeldet. Die Schweiz war als Ausrichterin des Wettbewerbs direkt qualifiziert, nahm aber dennoch am Qualifikationswettbewerb teil. Die Auslosung der Nationalteams zu den Qualifikationsgruppen erfolgte am 5. März 2024. Die folgenden sechzehn Mannschaften qualifizierten sich für das Turnier:

Nation Qualifikation Topf FIFA-
Rang (1)
Endrundenteilnahmen
als am Anzahl (2) zuletzt
Schweiz  Schweiz Gastgeber 4. Apr. 2023 1 23 02 2022
Deutschland  Deutschland Gruppensieger Gr. A4 4. Juni 2024 1 03 11 2022
Spanien  Spanien Gruppensieger Gr. A2 4. Juni 2024 1 02 04 2022
Island  Island Gruppenzweiter Gr. A4 12. Juli 2024 2 13 05 2022
Danemark  Dänemark Gruppenzweiter Gr. A2 12. Juli 2024 2 12 12 2022
Frankreich  Frankreich Gruppensieger Gr. A3 12. Juli 2024 1 11 07 2022
England  England (TV) Gruppenzweiter Gr. A3 16. Juli 2024 2 04 07 2022
Italien  Italien Gruppensieger Gr. A1 16. Juli 2024 2 14 11 2022
Niederlande  Niederlande Gruppenzweiter Gr. A1 16. Juli 2024 3 10 04 2022
Portugal  Portugal Playoff-Sieger 3. Dez. 2024 4 22 02 2022
Norwegen  Norwegen Playoff-Sieger 3. Dez. 2024 3 15 12 2022
Finnland  Finnland Playoff-Sieger 3. Dez. 2024 4 25 04 2022
Polen  Polen Playoff-Sieger 3. Dez. 2024 4 28 00 Debüt
Schweden  Schweden Playoff-Sieger 3. Dez. 2024 3 06 13 2022
Belgien  Belgien Playoff-Sieger 3. Dez. 2024 3 20 02 2022
Wales  Wales Playoff-Sieger 3. Dez. 2024 4 31 00 Debüt
(1) 
Stand: 6. März 2025.
(2) 
Ohne EM 2025.

Mannschaftsquartiere

 
Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025 (Schweiz)
 
Belgien  Saillon
 
Danemark Norwegen  Neuchâtel
 
Finnland Portugal  Genf
 
Schweiz  Thun
 
Deutschland England  Zürich
 
Frankreich  Heiden
 
Island  Gunten
 
Italien  Weggis
 
Niederlande  Spiez
 
Polen  Unterägeri
 
Schweden  Cham
 
Spanien  Lausanne
 
Wales Lipperswil
Mannschaftsquartiere bei der Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025
Team Unterkunft Ort Kanton Trainingsanlage Trainingsort Kanton
Belgien Les Bains de Saillon Hôtel Saillon VS-Kanton Wallis Stade Saint-Laurent Saillon VS
Dänemark Hôtel Beaulac Neuchâtel Neuchâtel NE-Kanton Neuenburg Stade des Buchilles Boudry NE
Deutschland FIVE Zürich Zürich ZH-Kanton Zürich Sportzentrum Buchlern Zürich ZH
England The Dolder Grand Zürich ZH-Kanton Zürich Sportanlage Au Opfikon ZH
Finnland InterContinental Genève Genf GE-Kanton Genf Centre Sportif de Versoix Versoix GE
Frankreich Hotel Heiden Heiden AR-Kanton Appenzell Ausserrhoden Sportanlage Bützel Staad SG
Island Parkhotel Gunten Gunten BE-Kanton Bern Sportplatz Zelgli Thun BE
Italien Campus Hotel Hertenstein Weggis LU-Kanton Luzern Thermoplan Arena Weggis LU
Niederlande Belvédère Strandhotel Spiez BE-Kanton Bern Stadion Lachen Thun BE
Norwegen Beau-Rivage Hôtel Neuchâtel Neuchâtel NE-Kanton Neuenburg Stade des Chézards Colombier NE
Polen SeminarHotel am Ägerisee Unterägeri ZG-Kanton Zug Stadion Herti Allmend Zug ZG
Portugal Geneva Marriott Hotel Genf GE-Kanton Genf Stade des Arbères Meyrin GE
Schweden On Your Marks Cham ZG-Kanton Zug Eizmoos Cham ZG
Schweiz Hotel Seepark Thun Thun BE-Kanton Bern FC Dürrenast Thun BE
Spanien Royal Savoy Hôtel & Spa Lausanne Lausanne VD-Kanton Waadt Stade Juan-Antonio-Samaranch Lausanne VD
Wales Wellnesshotel Golfpanorama Lipperswil TG-Kanton Thurgau Sportanlage Güttingersreuti Weinfelden TG

Spielorte

Acht Stadien wurden für das Turnier ausgewählt. Das Eröffnungs- sowie das Endspiel wurden im Basler St. Jakob-Park ausgetragen. Neben dem Eröffnungsspiel fanden alle K.-o.-Spiele in den vier größten Stadien der Titelkämpfe (Basel, Bern, Genf und Zürich) statt. Die beiden Halbfinalpartien waren in Genf und Zürich geplant. Die Auslosung der vier Endrundengruppen fand am 16. Dezember 2024 im SwissTech Convention Centre (STCC) in Lausanne statt. Die angegebenen Stadionkapazitäten entsprachen jenen, die von der UEFA für die EM 2025 genehmigt wurden. Bei den 31 Spielen waren die Stadien durchschnittlich zu 99 % ausgelastet. Beim Viertelfinalspiel Frankreich gegen Deutschland im Basler St. Jakob-Park wurde erstmals eine Mehrheit (52 %) weiblicher Fans im Stadion registriert.

 
Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025 (Schweiz)
 
Basel
 
Bern
 
Genf
 
Luzern
 
St. Gallen
 
Sitten
 
Thun
 
Zürich
Spielorte der Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025
Spielorte und Stadien
Ort Stadion Kapazität Anzahl der Spiele Foto des Stadions
Basel, BS St. Jakob-Park 34.250 3 Gruppenspiele,
1 Viertelfinale,
Finale
 
Bern, BE Stadion Wankdorf 29.800 3 Gruppenspiele,
1 Viertelfinale
 
Genf, GE Stade de Genève 26.750 3 Gruppenspiele,
1 Viertelfinale,
1 Halbfinale
 
Luzern, LU Allmend Stadion Luzern 14.350 3 Gruppenspiele  
Sitten, VS Stade de Tourbillon 7.750 3 Gruppenspiele  
St. Gallen, SG Arena St. Gallen 16.300 3 Gruppenspiele  
Thun, BE Arena Thun 8.100 3 Gruppenspiele  
Zürich, ZH Stadion Letzigrund 22.700 3 Gruppenspiele,
1 Viertelfinale,
1 Halbfinale
 

Vorrunde

Der vorläufige Spielplan wurde am 23. September 2024 veröffentlicht. Die Spiele der Gruppenphase wurden um 18:00 Uhr und 21:00 Uhr (MESZ) angepfiffen. Ab der Finalrunde begannen alle Partien um 21:00 Uhr (MESZ).

Gruppe A

→ Hauptartikel: Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025/Gruppe A
Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Norwegen  Norwegen  3  3  0  0 008:500  +3 09
 2. Schweiz  Schweiz  3  1  1  1 004:300  +1 04
 3. Finnland  Finnland  3  1  1  1 003:300  ±0 04
 4. Island  Island  3  0  0  3 003:700  −4 00
Mi., 2. Juli 2025 um 18:00 Uhr in Thun (Arena Thun)
Island – Finnland 0:1 (0:0)
Mi., 2. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Basel (St. Jakob-Park)
Schweiz – Norwegen 1:2 (1:0)
So., 6. Juli 2025 um 18:00 Uhr in Sion (Stade de Tourbillon)
Norwegen – Finnland 2:1 (1:1)
So., 6. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Bern (Stadion Wankdorf)
Schweiz – Island 2:0 (0:0)
Do., 10. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Genf (Stade de Genève)
Finnland – Schweiz 1:1 (0:0)
Do., 10. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Thun (Arena Thun)
Norwegen – Island 4:3 (2:1)

Das offizielle Eröffnungsspiel war das erste Spiel des Gastgebers, d. h. Schweiz – Norwegen, nicht die zuvor durchgeführte Partie Island – Finnland. Doris Keller, Turnier-Direktorin der Euro 2025, begründete dies mit den vorgeschriebenen drei Ruhetagen jedes Teams zwischen zwei Spielen, der vorgegebenen Turnierdauer, und letztlich mit dem Umstand, dass Schweiz – Norwegen als wesentlich zuschauerstärkeres Spiel nicht um 18 Uhr stattfinden sollte.

Gruppe B

→ Hauptartikel: Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025/Gruppe B
Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Spanien  Spanien  3  3  0  0 014:300 +11 09
 2. Italien  Italien  3  1  1  1 003:400  −1 04
 3. Belgien  Belgien  3  1  0  2 004:800  −4 03
 4. Portugal  Portugal  3  0  1  2 002:800  −6 01
Do., 3. Juli 2025 um 18:00 Uhr in Sion (Stade de Tourbillon)
Belgien – Italien 0:1 (0:1)
Do., 3. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Bern (Stadion Wankdorf)
Spanien – Portugal 5:0 (4:0)
Mo., 7. Juli 2025 um 18:00 Uhr in Thun (Arena Thun)
Spanien – Belgien 6:2 (2:1)
Mo., 7. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Genf (Stade de Genève)
Portugal – Italien 1:1 (0:0)
Fr., 11. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Bern (Stadion Wankdorf)
Italien – Spanien 1:3 (1:1)
Fr., 11. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Sion (Stade de Tourbillon)
Portugal – Belgien 1:2 (0:1)

Gruppe C

→ Hauptartikel: Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025/Gruppe C
Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Schweden  Schweden  3  3  0  0 008:100  +7 09
 2. Deutschland  Deutschland  3  2  0  1 005:500  ±0 06
 3. Polen  Polen  3  1  0  2 003:700  −4 03
 4. Danemark  Dänemark  3  0  0  3 003:600  −3 00
Fr., 4. Juli 2025 um 18:00 Uhr in Genf (Stade de Genève)
Dänemark – Schweden 0:1 (0:0)
Fr., 4. Juli 2025 um 21:00 Uhr in St. Gallen (Arena St. Gallen)
Deutschland – Polen 2:0 (0:0)
Di., 8. Juli 2025 um 18:00 Uhr in Basel (St. Jakob-Park)
Deutschland – Dänemark 2:1 (0:1)
Di., 8. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Luzern (Allmend Stadion Luzern)
Polen – Schweden 0:3 (0:1)
Sa., 12. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Zürich (Stadion Letzigrund)
Schweden – Deutschland 4:1 (3:1)
Sa., 12. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Luzern (Allmend Stadion Luzern)
Polen – Dänemark 3:2 (2:0)

Gruppe D

→ Hauptartikel: Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025/Gruppe D
Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Frankreich  Frankreich  3  3  0  0 011:400  +7 09
 2. England  England  3  2  0  1 011:300  +8 06
 3. Niederlande  Niederlande  3  1  0  2 005:900  −4 03
 4. Wales  Wales  3  0  0  3 002:130 −11 00
Sa., 5. Juli 2025 um 18:00 Uhr in Luzern (Allmend Stadion Luzern)
Wales – Niederlande 0:3 (0:1)
Sa., 5. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Zürich (Stadion Letzigrund)
Frankreich – England 2:1 (2:0)
Mi., 9. Juli 2025 um 18:00 Uhr in Zürich (Stadion Letzigrund)
England – Niederlande 4:0 (2:0)
Mi., 9. Juli 2025 um 21:00 Uhr in St. Gallen (Arena St. Gallen)
Frankreich – Wales 4:1 (2:1)
So., 13. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Basel (St. Jakob-Park)
Niederlande – Frankreich 2:5 (2:1)
So., 13. Juli 2025 um 21:00 Uhr in St. Gallen (Arena St. Gallen)
England – Wales 6:1 (4:0)

Finalrunde

→ Hauptartikel: Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025/Finalrunde

Übersicht

Viertelfinale Halbfinale Finale
Schweden  Schweden 2 (2)
England  England E2 (3)E
England  England V2V
Italien  Italien 1
Norwegen  Norwegen 1
Italien  Italien 2
England  England E1 (3)E
Spanien  Spanien 1 (1)
Frankreich  Frankreich 1 (5)
Deutschland  Deutschland E1 (6)E
Deutschland  Deutschland 0
Spanien  Spanien V1V
Spanien  Spanien 2
Schweiz  Schweiz 0

V Sieg nach Verlängerung
E Sieg im Elfmeterschießen

Viertelfinale

Mi., 16. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Genf (Stade de Genève)
Norwegen  Norwegen – Italien  Italien 1:2 (0:0)
Do., 17. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Zürich (Stadion Letzigrund)
Schweden  Schweden – England  England 2:2 n. V. (2:2, 2:0), 2:3 i. E.
Fr., 18. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Bern (Stadion Wankdorf)
Spanien  Spanien – Schweiz  Schweiz 2:0 (0:0)
Sa., 19. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Basel (St. Jakob-Park)
Frankreich  Frankreich – Deutschland  Deutschland 1:1 n. V. (1:1, 1:1), 5:6 i. E.

Halbfinale

Di., 22. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Genf (Stade de Genève)
England  England – Italien  Italien 2:1 n. V. (1:1, 0:1)
Mi., 23. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Zürich (Stadion Letzigrund)
Deutschland  Deutschland – Spanien  Spanien 0:1 n. V.

Finale

So., 27. Juli 2025 um 18:00 Uhr in Basel (St. Jakob-Park)
England  England – Spanien  Spanien 1:1 n. V. (1:1, 0:1), 3:1 i. E.

Die Spielpaarung des Finales entsprach jener der Weltmeisterschaft von 2023. Spanien gewann damals 1:0. Bei den Herren war es im Finale der Europameisterschaft 2024 ebenfalls zu diesem Duell gekommen, das Spanien mit 2:1 gewinnen und damit erstmals seit der Europameisterschaft 2012 wieder Europameister werden konnte.

Beste Torschützinnen

→ Hauptartikel: Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025/Statistik#Torschützinnen
Rang Spielerin Tore Vorlagen Spielzeit
01 Spanien  Esther González 4 0 387
02 Spanien  Alexia Putellas 3 4 550
03 Schweden  Stina Blackstenius 3 1 363
04 Italien  Cristiana Girelli 3 0 362
05 Schweden  Kosovare Asllani 2 3 284
06 England  Alessia Russo 2 3 507
07 Frankreich  Delphine Cascarino 2 2 209
08 Frankreich  Marie-Antoinette Katoto 2 2 224
09 Norwegen  Signe Gaupset 2 2 225
10 Spanien  Clàudia Pina 2 2 343
11 England  Ella Toone 2 2 427
12 Deutschland  Jule Brand 2 2 508
13 Spanien  Mariona Caldentey 2 2 511
14 Niederlande  Victoria Pelova 2 1 269
15 Spanien  Athenea del Castillo 2 1 280
16 Schweden  Lina Hurtig 2 0 106
17 England  Michelle Agyemang 2 0 138
18 Deutschland  Lea Schüller 2 0 231
19 Norwegen  Ada Hegerberg 2 0 254
20 Norwegen  Frida Maanum 2 0 274
21 Frankreich  Grace Geyoro 2 0 308
22 Deutschland  Sjoeke Nüsken 2 0 377
23 England  Lauren James 2 0 391
24 England  Georgia Stanway 2 0 519

Hinzu kamen 50 Spielerinnen mit je einem Tor und drei Eigentore der Finnin Eva Nyström im Spiel gegen Norwegen, der Französin Selma Bacha im Spiel gegen die Niederlande und der Schweizerin Julia Stierli im Spiel gegen die Norwegen.

Torschützenköniginnen des Gesamtwettbewerbes mit jeweils 9 Treffern wurden die Norwegerin Frida Maanum und die Slowenin Lara Prašnikar, wobei diese ihre Tore ausschließlich in der Qualifikation erzielte.

→ Hauptartikel: Liste der Torschützenköniginnen der Fußball-Europameisterschaften der Frauen

Mannschaft des Turniers

Von den Technischen Beobachtern der UEFA wurde folgende Mannschaft des Turniers gewählt:

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
England  Hannah Hampton England  Lucy Bronze
Spanien  Irene Paredes
Italien  Elena Linari
Deutschland  Franziska Kett
Spanien  Patricia Guijarro
Spanien  Aitana Bonmatí
Spanien  Alexia Putellas
Deutschland  Jule Brand
England  Alessia Russo
England  Chloe Kelly

Spieloffizielle

Hauptschiedsrichterinnen

Am 31. März 2025 gab die UEFA die 13 Hauptschiedsrichterinnen nebst 26 Assistentinnen für die Spiele der EM-Endrunde bekannt. Darunter befand sich im Rahmen eines Kooperationsabkommens mit der CONMEBOL auch ein brasilianisches Trio. Zudem wurden drei Unterstützungsschiedsrichterinnen benannt, die ausschließlich als Vierte Offizielle eingesetzt wurden. Zwischen Bekanntgabe der Nominierungen und Turnierbeginn verletzten sich die beiden Assistentinnen Paulina Baranowska aus Polen und Ainhoa Fernández (Andorra) und kamen daher nicht zum Einsatz.

Die ursprünglich lediglich als Vierte Offizielle eingeplante Spanierin Rivera Olmedo kam auch zu einem Einsatz als Hauptschiedsrichterin.

Schieds­richterin Spiele       Spiele
als 4. Off.
Assis­tentinnen Begegnungen
Vorrunde Finalrunde
Danemark  Frida Klarlund 2 2 0 0 1 Danemark  Fie Bruun
Finnland  Heini Hyvönen
Wales  WAL – Niederlande  NED, 5.7.
England  ENG – Wales  WAL, 13.7.
Frankreich  Stéphanie Frappart (b) (d) 4 10 0 0 1 Frankreich  Camille Soriano
England  Emily Carney /
Litauen  Irina Pozdejeva /
Schweiz  Susanne Küng /
Italien  Francesca Di Monte
Deutschland  GER – Polen  POL, 4.7. (1)
Finnland  FIN – Schweiz  SUI, 10.7. (1)
Norwegen  NOR – Italien  ITA, 16.7. (1)
England  ENG – Spanien  ESP, 27.7. (1)
Italien  Maria Sole Ferrieri Caputi (b) 2 7 0 1 3 Italien  Francesca Di Monte
England  Emily Carney
Polen  POL – Schweden  SWE, 8.7. Spanien  ESP – Schweiz  SUI, 18.7.
Italien  Silvia Gasperotti 2 2 0 1 1 Niederlande  Franca Overtoom /
Italien  Francesca Di Monte
Osterreich  Amina Gutschi
Norwegen  NOR – Finnland  FIN, 6.7. (2)
Schweden  SWE – Deutschland  GER, 12.7. (2)
Kroatien  Ivana Martinčić (a) (b) 3 10 1 0 2 Kroatien  Sanja Rođak-Karšić
Slowenien  Staša Špur
Portugal  POR – Italien  ITA, 7.7.
Niederlande  NED – Frankreich  FRA, 13.7.
England  ENG – Italien  ITA, 22.7.
Portugal  Catarina Campos 1 2 0 0 1 Portugal  Andreia Sousa
Portugal  Vanessa Gomes
Deutschland  GER – Danemark  DEN, 8.7.
Rumänien  Iuliana Demetrescu (a) 2 1 0 0 1 Rumänien  Mihaela Țepușă
Osterreich  Amina Gutschi/
Niederlande  Franca Overtoom
Spanien  ESP – Portugal  POR, 3.7. (3)
Italien  ITA – Spanien  ESP, 11.7. (3)
Rumänien  Alina Peșu 2 4 1 0 1 Rumänien  Daniela Constantinescu
Ukraine  Switlana Hruschko
Schweiz  SUI – Norwegen  NOR, 2.7.
Norwegen  NOR – Island  ISL, 10.7.
Schweden  Tess Olofsson (a) (b) 3 12 0 1 2 Schweden  Almira Spahić
Norwegen  Monica Løkkeberg
Frankreich  FRA – England  ENG, 5.7.
Portugal  POR – Belgien  BEL, 11.7.
Frankreich  FRA – Deutschland  GER, 19.7.
Schweiz  Désirée Grundbacher 2 8 0 0 3 Schweiz  Susanne Küng
Schweiz  Linda Schmid
Belgien  BEL – Italien  ITA, 3.7.
Wales  WAL – Frankreich  FRA, 9.7.
Spanien  Marta Huerta de Aza (a) (b) 2 7 0 0 1 Spanien  Guadalupe Porras Ayuso
Spanien  Eliana Fernández
Schweiz  SUI – Island  ISL, 6.7. Schweden  SWE – England  ENG, 17.7.
Spanien  Olatz Rivera Olmedo (e) 1 2 0 0 3 Spanien  Eliana Fernández
England  Emily Carney
Polen  POL – Danemark  DEN, 12.7.
Ungarn  Katalin Kulcsár (c) 2 5 1 0 3 Ungarn  Anita Vad
Litauen  Irina Pozdejeva
Island  ISL – Finnland  FIN, 2.7.
Spanien  ESP – Belgien  BEL, 7.7.
Brasilien  Edina Alves Batista (b) 3 6 0 0 0 Brasilien  Neuza Back
Brasilien  Fabrini Bevilaqua Costa
Danemark  DEN – Schweden  SWE, 4.7.
England  ENG – Niederlande  NED, 9.7.
Deutschland  GER – Spanien  ESP, 23.7.
Summe 31 78 3 3 23
(a) 
bereits Schiedsrichterin bei der EM 2022.
(b) 
bereits Schiedsrichterin bei der WM 2023.
(c) 
bereits Schiedsrichterin bei der EM 2013 und EM 2017.
(d) 
bereits Schiedsrichterin bei der EM 2017 und EM 2022.
(e) 
Rivera Olmedo wurde ursprünglich als Vierte Offizielle nominiert und eingesetzt, kam jedoch im Turnierverlauf statt Huerta de Aza als Hauptschiedsrichterin zum Einsatz.
(1) 
Bei der Partie Deutschland – Polen wurde Carney als zweite Assistentin eingesetzt, bei der Partie Finnland – Schweiz Pozdejeva, bei der Partie Norwegen – Italien Küng und bei der Partie England – Spanien Di Monte.
(2) 
Bei der Partie Norwegen – Finnland wurde Overtoom als erste Assistentin eingesetzt, bei der Partie Schweden – Deutschland Di Monte.
(3) 
Bei der Partie Spanien – Portugal wurde Gutschi als zweite Assistentin eingesetzt, bei der Partie Italien – Spanien Overtoom.

Unterstützungsschiedsrichterinnen

  • Bulgarien  Christijana Gutewa
  • Niederlande  Shona Shukrula
  • Spanien  Olatz Rivera Olmedo (e)

Video-Schiedsrichter

Wie bereits bei der vorangegangenen EM-Endrunde kam auch bei dieser EM-Endrunde der Videobeweis zum Einsatz. Dafür nominierte die UEFA 16 Offizielle, darunter vier Frauen.

Land Schiedsrichter Spiele
Deutschland  Deutschland Christian Dingert 5
Katrin Rafalski 3
England  England Jarred Gillett 5
Sian Massey-Ellis 5
Frankreich  Frankreich Willy Delajod 7
Italien  Italien Aleandro Di Paolo 4
Niederlande  Niederlande Dennis Higler 7
Portugal  Portugal Tiago Martins 6
Rumänien  Rumänien Cătălin Popa 3
Schweiz  Schweiz Fedayi San 6
Serbien  Serbien Momčilo Marković 3
Jelena Cvetković 2
Slowenien  Slowenien Alen Borošak 3
Spanien  Spanien Judit Romano 3
Guillermo Cuadra Fernández 4
Ungarn  Ungarn Tamás Bognár 3

Spielbälle

 
Einer von mehreren XXL-Fussbällen in Basel

Bei der Europameisterschaft 2025 kam als offizieller Spielball der adidas „Konektis“ zum Einsatz. Der Name ist abgeleitet vom Esperanto-Wort für „verbunden“.

Mit ihm wurde erstmals bei einer Frauen-EM ein Ball mit inertialer Messeinheit eingesetzt, welche in einer kleinen Plastikkugel im Zentrum der Blase aufgehängt ist, die Bewegung des Balls aufzeichnet und mit den Daten den Schiedsrichterinnen schnelle Entscheidungen bei strittigen Spielsituationen ermöglichen sollte.

Das Design möchte die Topografie der Schweizer Berge sowie grafische Elemente der acht Austragungsstädte aufgreifen. Die Außenhülle mit speziellen Prägerillen soll für eine verbesserte Aerodynamik sorgen. Ab dem Halbfinale wurde ein farblich angepasster Ball verwendet, der mit Rot, Weiß und Silber gestaltet war.

Übertragung

In Deutschland sicherten sich ARD und ZDF die Übertragungsrechte für sämtliche Spiele des Turniers. Der Streamingdienst DAZN erwarb eine Sublizenz von ARD und ZDF und übertrug ebenfalls alle Partien. Für ARD und ZDF kommentierten unter anderem mit Bernd Schmelzer, Stephanie Baczyk und Christina Graf (ARD) sowie Oliver Schmidt, Gari Paubandt und Claudia Neumann (ZDF) bekannte Kommentatoren die Spiele.

Mit einer durchschnittlichen Zuschauerzahl von 10,70 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 52,2 % war die vom ZDF übertragene Viertelfinalpartie Frankreich – Deutschland das EM-Spiel mit der bislang zweithöchsten TV-Quote. Das Halbfinale gegen Spanien verfolgten 14,26 Millionen Personen, was eine Sehbeteiligung von 57,6 % bedeutete.

In Österreich waren trotz der verpassten Qualifikation der österreichischen Nationalmannschaft sämtliche Spiele im ORF zu sehen.

In der Schweiz wurden sämtliche Spiele auf Sendern der SRG übertragen. Mit Rachel Rinast wurden in der Schweiz einige Spiele erstmals von einer Frau kommentiert.

Prognosen

Statistiker der TU Dortmund und der Universität Innsbruck hatten im Vorfeld des Turniers die Gewinnwahrscheinlichkeiten aller Mannschaften ermittelt. Demnach lag die Gewinnwahrscheinlichkeit für Spanien bei 27,2 Prozent, für Deutschland bei 23,0 Prozent, für Frankreich bei 17,6 Prozent und für England bei 17,2 Prozent. Grundlage der Analyse waren statistische Modelle auf Basis von Spieldaten aus der Vergangenheit und aktuellen Wettquoten, auf deren Basis das Turnier über 100.000 mal simuliert wurde.

Siehe auch

  • Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025/Statistik
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