Support
Kostenlose Download- und Informationsplattform

Eduard Robert Sträter (* 8. Juni 1884 in Düsseldorf; † 20. Februar 1958 ebenda) war ein deutscher Verwaltungsjurist.

Eduard Sträter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Eduard Robert Sträter (* 8. Juni 1884 in Düsseldorf; † 20. Februar 1958 ebenda) war ein deutscher Verwaltungsjurist.

Werdegang

Grabstätte Familie Dr. Sträter, Nordfriedhof Düsseldorf (2023)

Eduard Sträter kam als Sohn des Geheimen Sanitätsrates Ludwig Sträter (1848–1925) und seiner Gattin Luise, geborene Oppenhoff (1858–1948), zur Welt. In seinem katholischen Elternhaus wurden ihm klassische humanistische Werte vermittelt. Zum familiären Umfeld gehörten neben seinem Großonkel August Sträter auch seine Aachener Vettern zweiten Grades, der spätere Landrat Hermann Sträter und der spätere Weihbischof Hermann Joseph Sträter. Eduard besuchte das Königliche Gymnasium in Düsseldorf und studierte nach der Reifeprüfung Rechts- und Staatswissenschaften.

Im Ersten Weltkrieg meldete er sich ungedient als Kriegsfreiwilliger beim Niederrheinischen Füsilier-Regiment Nr. 39 in Düsseldorf, wurde als Infanterist mehrfach verwundet und war zuletzt Leutnant d. R. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet. 1919 trat er in die Preußische allgemeine Staatsverwaltung ein. Seine Laufbahn führte ihn in die Regierungspräsidien von Trier, Aachen, Köln und Düsseldorf. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er am 20. April 1945, drei Tage nach der Befreiung Düsseldorfs, von der britischen Militärregierung zum Regierungspräsidenten in Düsseldorf eingesetzt und war dem Oberpräsidenten Robert Lehr unterstellt, wobei es in dieser Konstellation zu Auseinandersetzungen mit Oberregierungsrat Philipp Auerbach kam. Im Frühjahr 1946 wurde Sträter aus seinem Amt entlassen; sein Nachfolger wurde am 16. April 1946 Kurt Necker. Danach war Sträter Vorsitzender des Bergischen Schulfonds.

Er war Mitglied im Aufsichtsrat des Klöckner-Konzerns und mehrfach Präsident des Düsseldorfer Rotary-Clubs. Sträter wurde 1952 mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Oben