| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 49° 57′ N, 7° 18′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Rhein-Hunsrück-Kreis | |
| Verbandsgemeinde: | Kirchberg (Hunsrück) | |
| Höhe: | 446 m ü. NHN | |
| Fläche: | 4,83 km² | |
| Einwohner: | 457 (31. Dez. 2024) | |
| Bevölkerungsdichte: | 95 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 55483 | |
| Vorwahl: | 06543 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SIM, GOA | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 40 006 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Marktplatz 5 55481 Kirchberg (Hunsrück) | |
| Website: | www.baerenbach-hunsrueck.de | |
| Ortsbürgermeister: | Marcel Schößler | |
| Lage der Ortsgemeinde Bärenbach im Rhein-Hunsrück-Kreis | ||
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Bärenbach ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) an.
Geographie
Der geographische Mittelpunkt von Rheinland-Pfalz befindet sich in Bärenbach.
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung von Bärenbach stammt aus dem Jahr 1103. In den Jahren 1234 bis 1437 war der Ort im Besitz der Grafen von Sponheim. In den folgenden Jahrhunderten wechselte der Besitz mehrfach zwischen den Markgrafen zu Baden, den Pfalzgrafen bei Rhein und den Grafen von Veldenz.
Mit der Besetzung des Linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, von 1798 bis 1814 gehörte er zum Kanton Kirchberg, der dem Rhein-Mosel-Departement zugeordnet war. Auf dem Wiener Kongress (1815) wurde die Region dem Königreich Preußen zugesprochen. Unter der preußischen Verwaltung unterstand Bärenbach von 1816 an der Bürgermeisterei Sohren im Kreis Zell und gehörte von 1822 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs zur Rheinprovinz. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz und gehört seit 1970 der Verbandsgemeinde Kirchberg an.
- Statistik zur Einwohnerentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Bärenbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:
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Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat in Bärenbach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.
Bürgermeister
Marcel Schößler wurde am 17. April 2026 Ortsbürgermeister von Bärenbach. Bei der parallel zu Landtagswahl am 22. März 2026 durchgeführten Direktwahl war der bisherige Erste Beigeordnete als einziger Bewerber mit einem Stimmenanteil von 90,0 % gewählt worden.
Schößlers Vorgänger Thomas Müller war bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 mit 70,4 % der abgegebenen Stimmen in seinem Amt bestätigt worden. Zur Direktwahl am 9. Juni 2024 gab es keine Bewerbungen. Daher oblag die Neuwahl des Bürgermeisters gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung dem Rat, der sich auf seiner konstituierenden Sitzung am 12. Juli 2024 einstimmig für den Amtsinhaber Thomas Müller entschied. Da Müller sein Amt Ende 2025 vorzeitig niederlegte, wurde jedoch eine vorzeitige Neuwahl des Ortsbürgermeisters notwendig.
Wappen
![]() | Blasonierung: „Geteilt von einer schräglinken blauen Wellenleiste. Oben in Silber ein steigender, linksgewendeter, rotbewehrter und rotgezungter schwarzer Bär. Unten geschacht von Gold und Blau.“ |
| Wappenbegründung: Der Bär und die Wellenleiste, die den Bärenbach symbolisiert, weisen als Redendes Wappen auf den Ortsnamen hin. Der geschachte Schildteil verweist auf die frühere Zugehörigkeit zur Vorderen Grafschaft Sponheim. |
Siehe auch
- Liste der Kulturdenkmäler in Bärenbach
Verkehr
Im ÖPNV ist Bärenbach durch die VRM-Buslinie 662 (Briedel – Büchenbeuren), betrieben durch bkr mobility GmbH, angebunden.
Südlich von Bärenbach verläuft die Hunsrückquerbahn.
- Bärenbach (Hunsrück)
- Gemeinde in Rheinland-Pfalz
- Ort im Rhein-Hunsrück-Kreis
- Ort im Hunsrück
- Ersterwähnung 1103
