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Der Wahlkreis Rendsburg-Eckernförde (Wahlkreis 4) ist ein Bundestagswahlkreis in Schleswig-Holstein und umfasst den Kreis Rendsburg-Eckernförde ohne die Gemeind

Bundestagswahlkreis Rendsburg-Eckernförde

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wahlkreis 4: Rendsburg-Eckernförde

Wahlkreis 4 (2025)
Staat Deutschland
Bundesland Schleswig-Holstein
Wahlkreisnummer 4
Einwohner 255.900
Wahlberechtigte 202.737
Wahldatum 23. Februar 2025
Wahlbeteiligung 85,1 %
Wahlkreisabgeordneter
Name
Johann Wadephul
Partei CDU
Stimmanteil 32,8 %
Abgeordnete
  • Gereon Bollmann (AfD)

Der Wahlkreis Rendsburg-Eckernförde (Wahlkreis 4) ist ein Bundestagswahlkreis in Schleswig-Holstein und umfasst den Kreis Rendsburg-Eckernförde ohne die Gemeinden Altenholz und Kronshagen.

Wahlkreisgeschichte

Wahl Wahlkreisname Gebiet
1976–1998 4 Rendsburg-Eckernförde Kreis Rendsburg-Eckernförde
seit 2002 4 Rendsburg-Eckernförde Kreis Rendsburg-Eckernförde ohne die Gemeinden Altenholz und Kronshagen

Der Wahlkreis Rendsburg-Eckernförde wurde für die Bundestagswahl 1976 neu gebildet. Er bestand bis zur Bundestagswahl 1998 aus dem Gebiet des Kreises Rendsburg-Eckernförde, das vorher auf die Wahlkreise Schleswig – Eckernförde und Rendsburg – Neumünster aufgeteilt war. Zur Bundestagswahl 2002 wurden die Gemeinden Altenholz und Kronshagen an den Wahlkreis Kiel abgegeben.

Wahlkreisabgeordnete

Wahl Abgeordneter Partei Stimmen
in %
1976 Heide SimonisSPD 47,7
1980 49,8
1983 Gerhard StoltenbergCDU 52,4
1987 48,7
1990 47,4
1994 46,9
1998 Ulrike MehlSPD 48,8
2002 48,1
2005 Otto BernhardtCDU 44,1
2009 Johann WadephulCDU 40,2
2013 45,2
2017 42,7
2021 Sönke RixSPD 30,8
2025 Johann WadephulCDU 32,8

Wahlergebnisse

Bundestagswahl 2025

Bundestagswahl 2025 – WK Rendsburg-Eckernförde
Zweitstimmen
 %
30
20
10
0
29,3 %
17,7 %
16,0 %
14,7 %
6,3 %
6,1 %
4,6 %
3,2 %
2,0 %
CDU
SPD
AfD
Grüne
Linke
FDP
BSW
Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2021
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
+5,4 %p
−9,1 %p
+9,4 %p
−3,2 %p
+3,1 %p
+1,6 %p
−7,4 %p
+3,2 %p
−3,0 %p
CDU
SPD
AfD
Grüne
Linke
FDP
BSW
Sonst.
KandidatenParteien/ListenErststimmenZweitstimmen
Stimmen%Stimmen%
Felix WilsbergSPD36.26621,230.41817,7
Johann David Walter Rudolf Wadephulgewählt im WKCDU56.16332,850.23129,3
Monika Marianne WegenerGRÜNE20.47311,925.22614,7
Wolfgang Joachim KubickiFDP8.1704,87.9564,6
Gereon Martin BollmannAfD26.41715,427.49816,0
Mark HintzDie Linke8.6755,110.8876,3
Maylis RoßbergSSW11.0756,510.5006,1
Die PARTEI1.1610,7
Nicole AndresFREIE WÄHLER1.3670,89920,6
Christoph ThurnerVolt1.3270,89740,6
MLPD420,0
Dieter Harald SchulzBÜNDNIS DEUTSCHLAND6320,42980,2
BSW5.4633,2
Björn BaaschEinzelbewerber5000,3
Murat KisifliEinzelbewerber3020,2
Gesamt171.367100171.646100
Ungültige Stimmen1.1520,78730,5
Wählende172.51985,1172.51985,1
Wahlberechtigte202.737202.737
Quellen: Die Bundeswahlleiterin, KandidatenErgebnis

Bundestagswahl 2021

Bundestagswahl 2021 – WK Rendsburg-Eckernförde
Zweitstimmen
 %
30
20
10
0
26,8
23,9
17,9
12,0
6,6
3,2
9,6
SPD
CDU
Grüne
FDP
AfD
Linke
Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2017
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
−14
+3,9
−12,3
+5,5
−0,2
−0,8
−3,2
+7,1
SPD
CDU
Grüne
FDP
AfD
Linke
Sonst.
Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Johann Wadephul CDU 29,7 23,9
Sönke Rix SPD 30,8 26,8
Christine Aschenberg-Dugnus FDP 8,0 12,0
Jakob Blasel GRÜNE 14,8 17,9
Gereon Bollmann AfD 6,3 6,6
Hauke Schultz DIE LINKE 2,7 3,2
Nils-Hermann Saul Die PARTEI 1,3 1,0
Bärbel Kahlund FREIE WÄHLER 1,0 0,7
- NPD - 0,1
- ÖDP - 0,1
- MLPD - 0,0
Holger Thiesen dieBasis 1,6 1,5
- DKP - 0,0
- du. - 0,1
- LKR - 0,0
- Die Humanisten - 0,1
- Tierschutzpartei - 1,1
Maylis Roßberg SSW 3,6 4,5
- Team Todenhöfer - 0,2
- Volt - 0,2
- V-Partei³ - 0,1

Neben dem direkt gewählten Sönke Rix (SPD) konnten Johann David Wadephul (CDU), Christine Aschenberg-Dugnus (FDP) und Gereon Bollmann (AfD) über ihre jeweiligen Landeslisten in den Deutschen Bundestag einziehen. Sönke Rix gehört dem Bundestag bereits seit 2005 an, Johann Wadephul seit 2009, Christine Aschenberg-Dugnus 2009 bis 2013 und seit 2017 und Gereon Bollmann seit 2021.

Bundestagswahl 2017

Bundestagswahl 2017 – Rendsburg-Eckernförde
(in %)
 %
40
30
20
10
0
36,2
22,9
12,4
12,2
7,4
6,4
2,5
CDU
SPD
Grüne
FDP
AfD
Linke
Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2013
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−4,6
−8,6
+3,1
+6,7
+3,0
+4,4
−3,2
CDU
SPD
Grüne
FDP
AfD
Linke
Sonst.
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
Direktkandidat(in) Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Johann Wadephul CDU 42,7 36,2
Sönke Rix SPD 28,9 22,9
Claudia Ulrich GRÜNE 9,0 12,4
Christine Aschenberg-Dugnus FDP 6,5 12,2
Stefan Karstens DIE LINKE 5,2 6,4
Gereon Bollmann AfD 6,8 7,4
- NPD - 0,2
Hans-Werner Last FREIE WÄHLER 1,0 0,7
- MLPD - 0,0
- BGE - 0,4
- ÖDP - 0,2
- Die PARTEI - 1,1

Bundestagswahl 2013

Die Wahl zum 18. Deutschen Bundestag fand am 22. September 2013 statt. Der Wahlkreis Rendsburg-Eckernförde hat bei der Bundestagswahl 2013 seinen bisherigen Zuschnitt unverändert beibehalten.

Direktkandidat(in) Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Johann Wadephul CDU 45,2 40,8
Sönke Rix SPD 36,8 31,6
Christine Aschenberg-Dugnus FDP 1,9 5,5
Detlef Matthiessen Bündnis 90/Die Grünen 7,0 9,3
Stefan Karstens Die Linke 3,3 4,4
Anne Burmeister PIRATEN 1,9 1,8
Rentner - 0,5
Rudolf Reinhard Rosenthal NPD 0,6 0,6
Briga Friederike Krikau AfD 3,4 4,4
Freie Wähler - 0,5
MLPD - 0,0
Tierschutzpartei - 0,9

Bundestagswahl 2009

Bei der Bundestagswahl 2009 waren 198.910 Einwohner wahlberechtigt; die Wahlbeteiligung lag bei 75,4 %. Das Direktmandat gewann Johann Wadephul (CDU) mit 40,2 %.

Direktkandidat(in) Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2005
Zweitstimmen in %
Johann Wadephul CDU 40,2 33,9 38,1
Sönke Rix SPD 32,5 26,7 37,6
Christine Aschenberg-Dugnus FDP 9,8 15,9 9,9
Detlef Matthiessen Bündnis 90/Die Grünen 10,1 12,8 8,0
Stefan Karstens Die Linke. 6,0 6,7 4,2
Wolfgang Schimmel NPD 0,9 0,8 0,9
Holger Thiesen unabhängig 0,6
PIRATEN 2,0
RENTNER 1,0

Das Direktmandat gewann mit 40,2 % Johann Wadephul. Über Landeslistenplatz 5 der SPD zog Sönke Rix ein, über Listenplatz 4 der FDP-Landesliste Christine Aschenberg-Dugnus.

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