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Die Bahnstrecke Lübeck–Lübeck-Schlutup ist eine eingleisige, nicht elektrifizierte Nebenbahn in Schleswig-Holstein.

Bahnstrecke Lübeck–Lübeck-Schlutup

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Lübeck Hbf–Lübeck-Schlutup
Empfangsgebäude Schlutup
Empfangsgebäude Schlutup
Streckennummer (DB):1131, 1132
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Legende
Strecke
von Puttgarden
Bahnhof
0,607 Lübeck Hbf
Abzweig geradeaus und ehemals nach rechts
nach Bad Segeberg
Dienststation / Betriebs- oder Güterbahnhof
1,800 Lübeck Hauptgüterbahnhof
Abzweig geradeaus, nach rechts und ehemals von rechts
2,518 Lübeck Hgbf Abzw nach Hamburg
Abzweig geradeaus und nach rechts
nach Lüneburg
Abzweig geradeaus und nach rechts
4,348 Abzw Strecknitz nach Bad Kleinen
Bahnübergang
Ratzeburger Allee (L 331)
Brücke über Wasserlauf
Wakenitz
Bahnübergang
Brandenbaumer Landstraße (L 182)
Abzweig geradeaus und nach links
8,495 Abzw Brandenbaum (Lübecker Hafenbahn)
Abzweig geradeaus und ehemals nach links
9,800 Anschluss IVG Grootkoppel (2016 stillgelegt)
Abzweig geradeaus und ehemals nach rechts
Anschluss Munitionsfabrik an der Schwedenschanze
Abzweig geradeaus und ehemals nach links
Anschluss Industriepark Schlutup
Bahnübergang
Bundesstraße 104
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
12,300 Lübeck-Schlutuper Tannen (Anst)
Abzweig geradeaus und ehemals nach links
Anschluss Industriepark Schlutup
Betriebs-/Güterbahnhof Streckenanfang und querAbzweig nach rechts und von rechts
14,284 Lübeck-Schlutup (ehemals Pers.-Bf)
Abzweig geradeaus und von links
Anschluss Nordgetreide
Betriebsstelle Streckenende
Terminal Schlutup

Die Bahnstrecke Lübeck–Lübeck-Schlutup ist eine eingleisige, nicht elektrifizierte Nebenbahn in Schleswig-Holstein.

Geschichte

Die Strecke wurde am 20. August 1902 von der Lübeck-Büchener Eisenbahn unter Walther Brecht in Betrieb genommen. Errichtet wurde die Bahn für die Schlutuper Fischverarbeitungsindustrie. Durch den Bahnbau entstand 1908 bis 1911 ein großes Industriegelände zwischen Bahn und Trave, wo sich unter anderem holzverarbeitende Betriebe ansiedelten, auch ein Schwellenwerk. Der Personenverkehr wurde auf dieser Strecke 1916 eingestellt, nachdem 1914 die Straßenbahn nach Schlutup gebaut worden war. Während des Zweiten Weltkrieges gab es allerdings Werkspersonenverkehr für die Beschäftigten der Deutschen Waffen- und Munitionswerke, die ab 1936 im Lauerholz errichtet worden waren. Dazu ist der Haltepunkt Schlutuper Tannen eingerichtet worden. Auch diese Werke verfügten über mehrere Gleisanschlüsse.

Heute (2015) werden in Lübeck-Schlutup noch Güter umgeschlagen. Im Schlutuper Hafen werden Papierrollen aus Schweden vom Schiff auf die Bahn verladen und nach Italien weitergesandt.

Gelegentlich gibt es Überlegungen zu einer Reaktivierung des Personenverkehrs in Form von einer Regional- oder S-Bahn. Bislang sind solche Pläne aber stets wegen der schlechten Kosten-Nutzen-Relation in sehr frühen Diskussionsphasen verworfen worden.

Streckenverlauf

In Strecknitz zweigt die Bahnstrecke von der Bahnstrecke Lübeck–Bad Kleinen ab, verläuft jedoch noch bis hinter der Wakenitz parallel zur Hauptbahn. Sie kreuzt die Brandenbaumer Landstraße sowie die Kirschenallee und führt weiter entlang der Wesloer Landstraße nach Schlutup. In Brandenbaum zweigt die Lübecker Hafenbahn zum Konstinkai ab. Der Bahnhof von Schlutup steht unter Denkmalschutz.

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