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Das Amtsgericht Grönenberg (ab 1859 Amtsgericht Melle) war ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit in Melle. Der Name leitete sich vom Burg Gröneburg ab.

Amtsgericht Grönenberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Das Amtsgericht Grönenberg (ab 1859 Amtsgericht Melle) war ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit in Melle. Der Name leitete sich vom Burg Gröneburg ab.

Geschichte

Nach der Revolution von 1848 wurden im Königreich Hannover die Rechtsprechung von der Verwaltung getrennt und die Patrimonialgerichtsbarkeit abgeschafft. Das Amtsgericht wurde daraufhin mit der Verordnung vom 7. August 1852 die Bildung der Amtsgerichte und unteren Verwaltungsbehörden betreffend als königlich hannoversches Amtsgericht gegründet. Es umfasste das Amt Grönenberg zu Melle und das Amt Melle. Das Amtsgericht war dem Obergericht Osnabrück untergeordnet. Es wurde 1859 in Amtsgericht Melle umbenannt. Mit der Annexion Hannovers durch Preußen wurde es zu einem preußischen Amtsgericht in der Provinz Hannover.

Sein Gerichtsbezirk umfasste ab der Neuordnung aufgrund der Reichsjustizgesetze 1879 weiter die Stadt Melle und das Amt Amt Grönenberg. Es war nun dem Landgericht Osnabrück nachgeordnet. Am Gericht bestanden 1880 zwei Richterstellen. Das Amtsgericht war damit ein mittelgroßes Amtsgericht im Landgerichtsbezirk.

Im Jahre 1974 wurde es aufgelöst und sein Sprengel dem Amtsgericht Osnabrück zugeordnet.

Das Amtsgerichtsgebäude lag in der Gesmolder Straße.

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