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Aloys Böll oder Alois Böll (* 26. Februar 1878 in Essen; † 30. Juli 1951 in Walberberg) war ein deutscher Architekt aus Köln.

Aloys Böll

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Aloys Böll oder Alois Böll (* 26. Februar 1878 in Essen; † 30. Juli 1951 in Walberberg) war ein deutscher Architekt aus Köln.

Leben und Werk

Böll war Sohn des Essener Möbelschreiners Heinrich Böll und römisch-katholischer Konfession. Der Schriftsteller Heinrich Böll war sein Neffe.

Zusammen mit Otto Neuhaus, ebenfalls Architekt aus Köln, betrieb Böll das Architekturbüro Neuhaus & Böll. Die meisten überlieferten Bauten entwarf er zusammen mit seinem Partner Neuhaus. Jedoch zeichnete er für einige Entwürfe allein verantwortlich. Die meisten Gebäude sind Wohngebäude, Krankenhäuser und Sakralbauten im Rheinland und im Ruhrgebiet. Wichtigster Auftraggeber für das Architekturbüro war die Katholische Kirche. Zwei Gebäude in Weimar (Thüringen), die Böll und Neuhaus entwarfen, dienten profanen Zwecken. Das Gebäude Schwanseestraße 13 war das Verwaltungsgebäude der Mittelthüringischen Industrie- und Handelskammer und der Wirtschaftskammer Thüringen, das Gebäude Gerhart-Hauptmann-Straße 6 war Finanzamt und wird von der AOK genutzt. Die Angaben über die Weimarer Bauten stammen von dem Weimarer Stadtbaurat August Lehrmann. Stilistisch sind die Gebäude der Büros der Neuen Sachlichkeit oder dem Heimatstil zuzurechnen.

Bauten (Auswahl)

Bauten nach seinem alleinigen Entwurf

  • Liebfrauenkirche (Duisburg-Bruckhausen)
  • Friedhofskapelle Bornheim, Wiederaufbau 1947

Bauten entworfen zusammen mit Neuhaus

Sakralbauten

  • St. Marien (Köln-Weiden)
  • Stephanuskapelle (Meckenheim)
  • St. Joseph (Bonn-Castell)

Profanbauten

  • Schwanseestraße 13 (Weimar)
  • Gerhart-Hauptmann-Straße 6 (Weimar)
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